Moin Hängemattenfreunde,
ich bin letztes Jahr aus einem Corona-Zufall zum Bikepacking gekommen und habe gelesen, dass einige "Verrückte" auch in Hängematten übernachten.
Das passt zu mir, dachte ich und bin mit einer 40€ China-Hängematte bis nach Danzig in Polen geradelt.
Vielleicht bin ich einfach nur leidensfähig, aber ich fühlte mich darin pudelwohl. Aber vielleicht wusste ich auch einfach noch nicht, was alles geht. Einzig das Tarp war asymmetrisch und extrem klein. Da hatte ich bei Regen immer etwas Sorge und einmal auch einen nassen Schlafsack.
Dieses Jahr habe ich eine Tour an die Côte d’Azur (21. Juni) geplant, falls meine Knieverletzung bis dahin ausheilt. Deswegen habe ich mir dieses Jahr auch gutes Zeug kaufen wollen. Neben einem guten Gravel-Bike habe ich mir Hängematte (Adventure Moskito Hammock Thermo) und Tarp (Adventure Tarp) von Amazonas gekauft. Eventuell kaufe ich mir dazu noch den "Sea to Summit Spark SpI" Schlafsack.
Ja, im Youtube-Channel von "Dennis geht raus" und auch schon hier habe ich dann auch erfahren, dass das noch nicht das Optimum darstellt
Aber Hey, ich war ja auch schon mit meiner China-Hängematte ganz zufrieden
Und in Sachen Gewicht und Volumen (welches ich dann nicht über die Alpen hieven muss) ist das ja schon mal ein Vortschritt, oder? Wenn auch ein teuerer ![]()
Nun aber hat mich der Optimierungswahn (Gewicht, Volumen) erwischt und vielleicht sogar ein wenig die MYOG-Sucht. Aber mal sehen, ob mich das auf lange Zeit motiviert. Ich habe schon jetzt viele Ideen die ich anpassen könnte um alles noch leichter, kompakter und vor allem einfacher aufzuhängen zu können.
Ich freue mich auf den Austausch und vielleicht treffe ich ja sogar einige Nordlichter unter euch in persona.
Grüße
Florian