• Hi,


    bei einer mehrtägigen Tour hätte ich bedenken, dass ich in jeder Nacht eine HM aufhängen kann. Spätestens wenn die Hygiene ruft und evtl. mal ein Campingplatz angesteuert werden muss, kann ich mir vorstellen, dass es dann schwierig werden kann. Auch in den Bergen soll es ja Gegenden geben, wo es dem Baum nicht mehr gefällt.

    Aus diesem Grund bräuchte ich dann für das Not-Setup eine Liegematte. Das Tarp funzt ja weiterhin beim Bodenschläfer.

    Da gab es doch die dünnen, leicht aufgeschäumten Alumatten. Mangelnder Komfort ist klar, aber haben diese Matten für Sommer/Herbst eine ausreichende Isolierung?

    Zusätzlich könnte solch eine Matte die Isolierung des Amazonas UQ noch verbessern, oder? Hat schon mal jmd. zwischen UQ und Hängematte eine Isomatte gelegt und die Isolierung dadurch gesteigert?

    Gruß, Harald

  • Ich habe mal, weil ich im Amazonas Underquilt erfroren waere bei ca. 3 Grad eine duenne Isomatte unter mich gelegt. Von der Temperatur ging es dann ganz gut, aber du darfst dich nicht mehr bewegen 🤣

    Zwischen Matte und Underquilt hab ich noch nie probiert. Glaube aber, da der Amazonas ja nicht anliegt es nicht klappt. Aber teste doch mal und Berichte. Temperatur passt ja grad gut draussen 😉

  • Ich hatte in Anfangszeiten eine Evazote Matte (ich glaub 3mm von Extremtextil war es)in eine double layer als Zusatz zum Uq gelegt.Das hat ganz gut funktioniert.Auf dem Boden ist das natürlich Steinhart dafür ist Gewicht und vor allem der R Wert von Evazote nicht zu verachten.

  • Wenn die Nächte kälter sind, nehme ich häufig ein 3 mm Evazote Matte mit, um meinen Underquilt zu ergänzen. Ich würde die Isomatte allerdings direkt in die Hängematte legen, und nicht in den Amazonas Underquilt. Ansonsten drückt die Isomatte den Underquilt evtl. von der Hängematte weg und es wird dir kälter, nicht wärmer.

  • Kondensation.

    Die gilt es zu vermeiden.

    Dein Körper schwitzt in der Nacht, ist ganz normal.

    Der Schlafsack oder Topquilt nimmt die Feuchtigkeit auf und man sollte beide morgens lüften bzw. in der Sonne trocknen.


    Wenn Du jetzt unter Dir eine Folie legst, kondensiert die Feuchtigkeit da.

    Diese bedampften Silberfolien oder dünne "Isomatten" verursachen nasse Schlafsäcke.

    Du wirst dann nicht nur aus hygienischen Gründen einen Campingplatz ansteuern.

    Sondern auch um deren Trockner oder Trockenraum zu nutzen.


    Evazote ist da besser. Oder eine Z-Lite bzw. normale Trekking Isomatte.

    Aber auch hier würde eine Schicht feuchtigkeitsaufnehmender Stoff das Schlafklima verbessern.

  • Es gibt ja auch so gruselige Adventure Hängematten,

    wo der Hersteller verspricht, dass man sie auf den Boden als Biwaksack legen kann.
    Dafür ist der Stoff beschichtet. Meist mit PU.

    Aber, da liegste auch im eigenen Saft.

    Nicht zu empfehlen.


    Wenn dann lege ne Plane wie die BW Elefantenhaut unter eine normale Hängematte mit Netz,

    falls Du das mal vor hast.

  • Danke für die Tipps. Ich bestelle mir mal die 4mm Evazote bei ET. Kann man immer mal brauchen;).

    So eine Matte würde bestimmt als Bodenliegematte zur Not funktionieren. Gegen Kälte auf alle Fälle, Komfort? Naja, umso mehr freut man sich wieder auf Bäume.

    Ob ich die Evazote zur Iso-Steigerung des UQ in die HM lege, oder zwischen UQ und HM, werde ich ausprobieren. Ich habe am Amazonas UQ die Befestigung über mir (parallel zur Ridgeline) laufen. Somit kann ich im Liegen den Sag des UQ mit der Hand unter meinem Hintern kontrollieren und bei Bedarf im Liegen nachspannen oder lockern.

    Gruß, Harald

  • Moin,

    ich bin mit einer zusätzlichen, dünnen Isomatte zwischen UQ und Hm oder direkt in die Hm gelegt, nicht wirklich zurecht gekommen. Ich habe es mehrmals mit meiner HH Double Bubble Luftfolie sowie mit der BW Faltisomatte probiert.

    Das Problem war, wie es Bernd Odenwald schon erwähnt hat, einmal Kondensation und 2. konnte mein Körper den UQ nicht mehr richtig "aufheizen" da ein Großteil der Körperwärme entweder zurück reflektiert wurde und/oder die Matte hat meine Körperwärme daran gehindert den UQ darunter richtig aufzuheizen. Der UQ konnte so nicht sein ganzes Wärmerückhaltevermögen bieten.

    Deutlich besser funktionierte es bei mir mit einer dünnen, Alubeschichteten Plane die ich als einen UQP unter den UQ gehängt habe.

    Dadurch konnte mein Körper den UQ "erwärmen" und gleichzeitig wurde ein Teil der Wärme zurück reflektiert.

    Ein anderer Vorteil dieser Variante ist, daß der UQ von unten geschützt ist und ich hatte gleichzeitig einen guten Windschutz. Also quasi einen Alubeschichteten UQP. Kondensation gab es allerdings dann zwischen Aluplane und UQ.

    Sehr wichtig ist natürlich auch dass möglichst keine angewärmte Luft an den Enden und Seiten des UQs entweichen kann.

    Gruß von der Ostsee

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