Sammelfaden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Puh, ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? Bin ja wirklich bereit abzuspecken, aber irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen.

    Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour, wo Wettermäßig alles passieren kann und du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist, so los wie du es hier rätst? Da fehlt mir die Vortsellungskraft.

    Das Schlafsetup ist halt luxuriös schwer. Willst Du so?

    Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp? Ich bin über 1,90, somit scheiden so ziemlich alle 1P Zelte schon mal aus. Ich hatte mir wirklich ein Paar bestellt, aber was nicht passt, passt nunmal nicht. Selbst im Xmid 2 werde ich diagonal liegen um nicht vorne und hinten an der Zeltwand zu kratzen.


    Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?

    Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.

    Ich verstehe es leider nicht wieso bei dem ganzen Campinghype der letzten Jahre niemand mal ein Zelt für den großen Outdoorliebhaber Designed hat. Kann mir niemand erzählen das da kein Bedarf da ist :cursing:

    Die Isomatte - und vor allem das 2P Doppelwandzelt sind halt echt groß und schwer.

    Durch die Körpergröße ist auch der Schlafsack long, ebenso die Isomatte. Bin ich auch nicht glücklich drüber alles in Überlänge kaufen zu müssen, habe es mir aber nicht ausgesucht.

    Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.

    Buff+Mütze

    Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt? :/

    Oben: 2*T-Schirt+Longsleeve+Hemd+Hoody+Isojacke+Hardshell.
    Unten: Zip-off hose+Lange Unterhose+Regenhose

    Das 2te Shirt ist schon weg. Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.

    Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei, wenn es regnet, Gold wert.

    Lange Unterhose soll eine kalte Nacht überbrücken, stelle es mir ziemlich dämlich vor darin zu wandern.

    Die Zip Off ist zweifach verwendbar, dazu mückendicht, denke das ist nicht das schlechteste.

    In der Regenhose zwei Wochen lang zu wandern ist absurd.

    Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g

    Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?

    200g T-Shirt ist super schwer

    Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?

    400+g Hardshell, 250g Regenhose.

    Natürlich gibt es die Hyperlite und was nicht alles dünnes. Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.

    Küche weg spart 700g

    Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.

    Die Beutelitis schlägt mit 120g zu Buche,

    Die stehen tatsächlich nur so drin um die Gewichte mal zu haben. Was davon am Ende gebraucht wird sehe ich dann.

  • Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen und wäge Komfort gegen Gewicht ab. Vor allem SCHLAF ist ultrawichtig. Auf meiner Radtour, die jetzt vorbei ist, hatte meine Uhr in Nacht 1 und 3 KEINEN Schlaf angezeigt, so ungut habe ich (nicht) geschlafen. Da nützt mir auch wenig Gewicht nichts.

    An Deiner Stelle würde ich so oft wie möglich Probegehen, um zu sehen, wie Du mit dem Gewicht klarkommst und was Du evtl. am Tragesystem noch verbessern kannst. Sieh aktueller Beitrag von "Dermajo" RE: Ich packe meinen Koffer - 6 Tage Trekking Gepäck

  • Vor allem SCHLAF ist ultrawichtig

    Das sehe ich genau so. Ohne Schlaf keine Leistung am nächsten Tag

    An Deiner Stelle würde ich so oft wie möglich Probegehen, um zu sehen, wie Du mit dem Gewicht klarkommst und was Du evtl. am Tragesystem noch verbessern kannst

    Das mache ich auf jeden Fall noch mal. Ist ja auch nicht meine erste Wanderung. Ich bin schon des öfteren mit schwerem Gepäck gewandert. Und mit schwer meine ich auch schwer. Im Gegensatz dazu habe ich schon 7KG eingespart.

    Ein ÜLA oder Atompacks etc würde mir schon gut gefallen. Aber da hat hangloses recht...da müssen vorher noch ein paar Kilo runter

  • Bin ja wirklich bereit abzuspecken

    Hmm, genau da bin ich mir nicht so sicher...Aber das ist letztendlich auch Dein Bier.

    ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? [...] Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour

    Da bin ich mir tatsächlich nicht so sicher, ob wir über die selbe Tour sprechen. Ich bin ihn noch nicht gelaufen - genau aus dem Grund, weil er das eben gerade nicht ist. Der Kungsleden - vor allem in der Hochsaison ist alles andere als abgelegen. Da starten jeden Morgen ab den Hütten große Gruppen, man begegnet ständig Leuten, die Wege sind z.T. mittlerweile derart ausgetreten, dass man wie in einer Senke läuft. Die - voll bewirtschafteten[!] Hütten sind in kurzen Abständen und voll ausgestattet - inklusive Trockenraum und Catering! Und die STF-Hütten bieten sogar Shops in zwei Kategorien, klein und groß zum Einkaufen! Das schwedische Touri-Marketing wirbt mit "Den Kungsleden kann jeder wandern" und empfiehlt selbst dem general public, nicht so viel mitzuschleppen!

    [...]wo Wettermäßig alles passieren kann

    Hui! Du bist im Hochsommer da! Es kann etwas kühler werden - und vielleicht regnet es auch mal. Mit Schneetreiben, Frost und anderem würde ich nicht rechnen. Dafür mit Midges. Und selbst wenn es über Nacht überraschend mal etwas weiß überstäubt - was soll denn passieren? Und was meinst Du, dafür zu brauchen? Hinterfrag Dich da mal - don't pack your Fears.

    du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist

    Jein - das mag zwar das Ziel sein - aber - das bist Du hier halt nicht. Du musst nicht wie im tiefsten Alaska doppelte und dreifache Böden einziehen, jede Menge Redundanz einplanen etc. ohne die Du in Lebensgefahr wärst. Und noch mal - was soll passieren? Dass auch das zweite paar Socken nass ist?
    Und selbst dann kann man deutlich leichter unterwegs sein. Andrew Skurka hat den Arctic Circle leichter bestritten!
    https://andrewskurka.com/adventures/ala…ion/gear-lists/
    Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)

    Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp?

    Genau! das Merkel'sche alternativlos, das Totaschlagargument schlechthin. Ja, ein Tarp ist eine leichtere Alternative. Eine Rettungsdecke bringt hingegen nach unten kaum Mehrwert, aber das merkt man auch erst, wenn man es mal probiert oder physikalisch über Isolation von unten nachdenkt ;) :rolleyes:

    Ich bin über 1,90

    Wie ich erst kürzlich schrieb:

    Zitat

    Für große Menschen wird es naturgemäß etwas schwerer, aber nun auch nicht gravierend - und ja auch immer nur im Vergleich zur hypothetischen, identischen Gearlist eines entsprechend kleineren. Und das ist ja idealerweise nicht die Referenz zum Vergleich, sondern das eigene Gewicht, was man verringert.

    Einer der am leichtesten und minimalsten wandernden ULer, die ich kenne, ist auch um 1,90m, wenn auch andere Gewichtsklasse.

    Inklusive Gearlisten:
    RE: "Ultra Leicht" für große und schwere Menschen

    Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?

    Nö, die passende Unterkunft haben, entsprechende Belüftung haben, den Lagerplatz dahingehend optimiert suchen etc. etc. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil

    Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.

    Das nächste Totschlagargument - geht ja nur mit viel Geld. Noch nie gehört :rolleyes: Du hast doch oben selbst das Tarp genannt ;)
    Hier im Forum und andernorts gibt es allerlei Diskussionen dazu - mit diversen Vorschlägen.
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/13…ro%C3%9F-billig

    Leichtes Zelt für große Leute gesucht (speziell SoLong 6/Duo)
    Hallo liebe UL-Gemeinde, kurz zu mir: Ich war/bin eigentlich auf der Suche nach einem Zelt für Radreisen, möchte aber auch den ein oder anderen Fernwanderweg…
    www.ultraleicht-trekking.com

    Ein Lunar Solo kostet gebraucht nicht die Welt, das Flames Creed ist geschenkt - und das ist bei Weitem nicht alles. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.

    Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.

    Na immerhin nicht wieder die Rettungsdecke ausgepackt... 8o
    Alles Gewöhnungssache. Und - nach einem langen Wandertag schläft man auf so ziemlich allem - vielleicht musst Du einfach etwas weiter gehen ;) Und auch ein Stück EVA, zugleich Rückenpolster und Sitzpad am gestellosen Rucksack kombiniert mit einer Torsomatte (EVA, Noppen, selbstaufblasend, aufblasbar, da passt jedem was anderes) wäre noch leichter. Es gibt diverse Optionen - man muss halt mal probieren, was für einen passt. Und auch die Uberlite in Large wäre noch leichter und ausreichend. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.

    Noch mal - wenn das hier ernsthaft gilt

    Bin ja wirklich bereit abzuspecken

    - woran ich nach all dem oben so meine Zweifel habe, musst Du an Deine big four ran. Es gilt weiterhin: Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)


    Der Rest ergänzt, aber bringt Dich allein nicht auf nennenswerte Ersparnis. Wenn bei den big four nichts passiert, kann man sich das klein klein fast sparen.

    Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt?

    Äh - indem man ihn um Hals und Kopf trägt? :/ Die Vielfältigen Tragestlyes sind doch genau der Vorteil von einem Buff?

    HowToWear-clicks-768x768.png

    Das 2te Shirt ist schon weg.

    Das allein ist halt Makulatur, so kommt man nicht weiter. bei den ganzen anderen - sackschweren Klamotten.

    Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht....

    Wir müssen nicht diskutieren, was Du damit vor hast, das kann man sich schon denken. Es ist halt nicht nötig und Du könntest verschiedenstes - oder auch alles weglassen. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil. Und das geht zudem auch alles deutlich leichter, wir drehen uns im Kreis und es ist alles gesagt, was möglich wäre.

    In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.

    Richtig erkannt - in der Daunenjacke kann man nicht wandern. Desalb kann man sie zu Hause lassen, zumal im Hochsommer, auch in Schweden. Im Camp hat man den Quilt - oder die Isoschicht vom Laufen - oder schläft. Du hast noch etliche weitere Schichten, Hoody, Hemd, T-Shirt, Longsleeve und Hardshell - dass Dir damit unter zehn Grad in Bewegung nicht geradezu der Schweiß aus den Ärmeln laufen würde, kannst Du mir nicht erzählen!

    Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei

    No Shit! Niemand sagt, dass Du ohne los ziehen soltest :rolleyes: aber es geht halt deutlich leichter wie geschrieben. Und nein, sie sind dann halt nicht umsonst dabei, denn bei Kalten Temperaturen und Wind sind das Deine Wärmebooster - weshalb Du ne ganze Menge vom anderen Rest zu Hause lassen kannst - wir wiederholen uns.
    Wie eine Zipp off funktioniert ist mir auch klar ;) - aber auch hier - es geht ohne - oder es geht deutlich leichter.

    Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?

    Du hast mich doch genau darüber gerade erst zitiert, das wird nicht besser, wenn Du da alles durcheinander wirfst.

    Zitat

    Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g

    Aber ja, das wäre ggf. mein Ansatz, zumal das nicht als Dauertemperatur zu erwarten ist. In Bewegung komme ich mit kurzer Hose knapp über null Grad. Und ja, für die unwahrscheinliche Ausnahme gäbe es die Regenhose. Auch eine ~50g Windhose wäre noch eine Überlegung wert. Und nein, nicht nur gegen Wind. Auch als Wärmebooster, gegen Mücken, für die unerwartet kalte Nacht im Schlafsack etc. etc.

    Kurze Hose und Beinlinge oder Windhose oder Regenhose, Mückenspray, leichtere Zip off etc. etc. Das muss man doch wirklcih nicht alles wiederkäuen oder? Gehen tut alles. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)

    Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?

    Indem man sich umsieht, anstelle es abzutun! Ich habe ein bisschen den Eindruck, hier jemanden zum Jagen zu tragen, der nicht will. Dann lass es doch! Selbst meine billigen Decathlon Merino Shirts wiegen 110-130g. Und aus anderen Materialien geht es noch mal leichter. Aber dann greift ja das leichter werden geht nur mit Geld Argument nicht mehr - Mist! ^^


    Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.

    Da höre ich ganz anderes ;) Aber selbst wenn - krieg doch mal Dein alternativlos aus dem Kopf und fang an, Dich zu hinterfragen!
    Wenn Dir das nichts ist, nimm einen leichten Poncho wie ich - < 200g - und schütz gleich noch Rucksack und mehr vom Torso. Oder die Packa Jacke, unter die der Rucksack passt, die hier gerne diskutiert wird. oder oder oder :!:

    Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.

    Ich wäre keine zwei Wochen für 200km unterwegs, sprich meine Resupply Planung wäre ohnehin eine völlig anderer Distanzen.
    Aber klar, entweder Kochen oder verhungern - die Blockade im Kopf zieht sich wirklich komplett durch :rolleyes:

    Da fange ich jetzt nicht auch noch an, das für Dich aufzubereiten. Die Antwort kannst Du Dir doch eigentlich denken - wenn Du Dich denn von deinem alternativlos-Standpunkt wegbewegen wollen würdest.
    Du isst schlicht, was man nicht kocht. Und wie man so lange hin kommt - Resupply ist das Zauberwort. Vorhandene Infrastruktur nutzen. Dafür ist der Kungsleden nunmal wie gemacht, das sollte Dir bekannt sein, denn das musst Du ja bei Deiner Essensplanung auch. Nachkaufen, mal was warmes auf der Hütte essen etc. alles problemlos möglich. Und coldsoaking ist auch noch eine Option.
    Und - Du hast ja ohne Küche und dein Trockenfutter gerade über 1,5kg Gewicht gespart. Da kannst Du also so einiges an leichtem stoveless Essen mitschleppen bis Du wieder nachkaufst und bist immernoch erheblich! leichter.

    Es gibt auch hier - wie bei allen anderen Punkten, big four, Klamotten etc. etliche Optionen.
    Wir müssen nicht diskutieren, ob das überhaupt geht. Die Antwort ist JA.
    Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst.
    Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren oder hier vor Dir selbst rechtfertigen, warum das ja alles gar nicht geht ;) Wenn Du dann dabei ernsthafte Fragen bei der Umsetzung hast, gerne. :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (30. Juni 2024 um 13:13)

  • Hi,

    danke. Hast ne Menge Input da gelassen und ich werde es mir noch mal alles zu Gemüte führen.

    Vielleicht noch ganz kurz am Rande. Das was du als "Denkblockade" bezeichnest ist vielleicht einfach der fehlende Einblick in dieses Thema, welches sich von den UL Meshschuhen bis zu selber Energyriegel backen endlos erstreckt. Wenn man nicht weiß das es das alles gibt, kann man nicht drüber nachdenken bzw in Betracht ziehen. Für dich ist das alles ganz normal, weil du wahrscheinlich schon viele Jahre in der Materie unterwegs bist. Das lernt man aber nicht durch 1x ne Packliste durchsprechen, sondern durch viele viele Stunden Recherche und ausprobieren. Der ganze Ansatz ans Reisen ist ein völlig anderer. Aber da hast du recht... das kann ich nur für mich selber klären ob das MEINE Art zu Reisen ist. Denn da gehört eine schöne heiße Tasse Kaffe genau so zu wie ein Paar Annehmlichkeiten im Camp.

  • Denn da gehört eine schöne heiße Tasse Kaffe genau so zu wie ein Paar Annehmlichkeiten im Camp.

    Auch Annehmlichkeiten müssen heutzutage nicht ultra heavy sein, wenn man sich ein bisschen umschaut und Recherche betreibt. Z.B. schleppe ich auf einfache Overnighter einen Stuhl mit. Aber eben nicht einen der vielen sackschweren China Stühle, sondern einen von Helinox. Zum Kaffee kochen gibt es auch genug Zeug, vom einfachen Draht Kaffefilterhalter bis hin zum Dauerfilter aus Titan wenn man nicht auf Instant Kaffee steht. Da muss es nicht die Perkulator Kanne sein.

  • Da hast du recht. Das war eher bezogen auf Küche komplett zu Hause lassen und sich über Kaltziehen versorgen. Bringt mir alles nichts wenn ich für den Kaffee eh einen Brenner, welcher Art auch immer, dabei habe.

    Es ist auch nicht meins, alles auf Minimum zu reduzieren, um dann mit 5Kg 35km am Tag laufen zu können und hinter zu sagen: "Ich habe für die 360km nur 9 Tage benötigt".

    Aber das ist ja das schöne...jeder kann Reisen wie er möchte

  • Hola ,

    mal ne Frage in die Runde ; macht es einen spürbaren Unterschied wie ich einen Teil des gesamt Gewicht verteile ?

    Also ob ich jetzt Z.B. 600gr weniger im Rucksack habe und die dafür am Körper trage ? ( Hosentasche ,Gürtel )

    Für mich persönlich schon. Ich finde alles, was im Rucksack ist deutlich spürbarer, als die Sachen am Körper.

  • Einen Unterschied für was denn? ;)

    Selbst wie Du es im Rucksack verteilst - oder wie nah dein Rucksack am Körper sitzt (Hallo 'belüfteter' Gestellrucksack) macht einen Unterschied, wie sich der Schwerpunkt verlagert - und in welche Richtung das Gewicht zieht. Würde als Laie mal ganz dumpf Hebel und Schwerkraft als Gesetze in den Raum stellen.

    Ich trage z.b. mein Wasser daher an den Schultergurten, was neben guter Erreichbarkeit etwas Gegengewicht zum Rucksack bietet.

    Mir jetzt aber z.b. Hosen mit allerlei Taschen zuzulegen, um diese ernsthaft zu bepacken - und das dann am besten dann noch als worn weight to verbuchen, würde mir allerdings nicht einfallen.

  • Das war auch nicht die Antwort darauf ;)

    Aber die sich für mich anschließend Frage ist, wie weit man das Verteilen sinnvoll Treiben möchte. Und wenn Du das nach der Frage genannte Gedankenbeispiel dazu noch einmal liest - da sind wir dann schon bei Hosentaschen - und der Rest ist auch nichts, was es nicht gäbe, alles schon gesehen :D

  • Ich mag es nicht beim Laufen wenn da zuviel Kram in den Hosentaschen ist und rumwabbelt oder gegen die Oberschenkel drückt, am Gürtel wird mit den Hüftgurten des Rücksackes evtl. unangenehm. Bin bei sowas aber auch empfindlich. Zip-off-Hosen kommen für mich zum Beispiel nicht in Frage weil ich den Reißverschluss als ziemlich nervig empfinde.

    Versuche grad bissel Gewicht (Wasser, Snacks) nach vorne an die Schultergürtel und Hüftgurt zu verlagern....

  • Danke für euere Antworten , mir ging es nur darum ob es evtl. sinnvoller ist Z.B. das Handy , Taschenmesser und anderer “Kleinkram” besser in den Rucksack zu packen oder am Körper zu tragen.

    Und noch mal ein generelles muchas Gracias an diesen Thread hier der mich schon sehr viel gelehrt hat und meinen bisherigen Trekkingrucksack “ mal eben “ um gute 10 kg erleichtert hat :thumbup: :)

  • hangloose

    Welchen Regenponcho < 200 g nutzt du?

    Was ist eine Packa Jacke? (die du hier erwähnst)

    Im Moment ist es genaugenommen ein Membran Mantel in ordentlich oversized, unter den ich meinen Rucksack bekomme - wenn er vernünftig gepackt ist. Raidlight Hyperlight MP+ oder so - gibt's aber eh auch nicht mehr. Ernstzunehmender Test steht aber auch noch aus. Knapp unter 200g.

    Capa Raidlight Hyperlight MP+ review: Capa de agua revolucionaria, con membrana 20k/25k e hiperligera (170gr)
    .  Nuestra sección MATERIAL TRAIL celebra hoy la CAPA RAIDLIGHT HYPERLIGHT MP+. Una capa de agua revolucionaria, por su membrana tope de gama 20k/25k y su…
    carrerasdemontana-com.translate.goog

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Der Nachfolger ist mit 340g deutlich schwerer, hat aber extra ein Zipper Feature, mit dem sich anscheinend auch größere Rücksäcke unterbringen ließen. Wär immernoch leichter bei mehr Schutz als die ganzen 4-500g Shell Jacken hier.

    RAIN CAPE MP+ 10k/10k
    A rain cape that combines comfort and practicality Designed for trail running, the cape is both functional and comfortable. Its adjustable hood allows you to…
    raidlight.com

    Ansonsten ist selbst der billige, leichte 15D 3F knapp unter 200, den hatte ich vorher. Gibt verschiedene Versionen und Materialien, muss man aufpassen.

    e.g.

    39,70€ | 3F UL GEAR 230x150cm Ultralight Women/Men Raincoat 15D/210T Outdoor Riding Travel Hooded Rain Coat/Floor Cloth/Canopy 3-In-1
    39,70€ | 3F UL GEAR 230x150cm Ultralight Women/Men Raincoat 15D/210T Outdoor Riding Travel Hooded Rain Coat/Floor Cloth/Canopy 3-In-1
    a.aliexpress.com

    Mit dem sts ultra sil nano liegt man sogar <150g, aber da ist dann auch nicht mehr viel Bein Schutz.

    Ultra-Sil Nano Poncho | Sea to Summit
    FREE SHIPPING & LIFETIME GUARANTEE. The Ultra-Sil Nano Poncho is tiny in packed size and ultralight in weight. Made with our 15D Nano Ultra-Sil fabric with…
    seatosummit.com

    Der zpacks ist ähnlich leicht - hat Platz für den Rucki und funktioniert noch als groundsheet. Kostet halt, aber da sollte myog in der Komplexität auch überschaubar sein...

    Als GE Schläfer könnte man überlegen, da mit dem Tarp was multiuse hinzubekommen. War's hier oder im UL Forum, wo einer zwei 3F Ponchos der Länge nach aneinander geklebt und als tarp genutzt hat - und sie zum Tragen einfach übereinander gezogen hat? Nicht das leichteste, aber genial einfach! :love:

    4 Mal editiert, zuletzt von hangloose (5. Juli 2024 um 21:30)

  • Das Poncho Tarp, der größte Blödsinn überhaupt. Viel Spaß beim Aufbau wenn aus mal so richtig am schütten ist.

  • Das Poncho Tarp, der größte Blödsinn überhaupt. Viel Spaß beim Aufbau wenn aus mal so richtig am schütten ist.

    Auch da kenne ich ein paar, die damit schon lange zufrieden unterwegs sind ;) Die Fragen sind - wie wahrscheinlich und häufig ist, dass genau das zusammentrifft? kannst Du deinen Rucksackinhalt so lange trocken halten? wie schnell bist du beim Aufbau? Und wie dramatisch ist es, wenn die Dinge am Körper währenddessen kurz etwas nass werden? Alles im Verhältnis zu - bei vielen - einem halben Kilo mehr im Rucksack?

    Your mileage may vary...

    Wenn es für mein Tarp, das über der Hängematte und an Boden funktioniert auch noch denkbar wäre - bei einem Großteil der Touren würd ich's tun! :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von hangloose (3. Juli 2024 um 13:56)

  • Viel Spaß beim Aufbau wenn aus mal so richtig am schütten ist.

    Spaß macht die Akrobatik nur den Zuschauern. Aber die sind meist mit dem eigenen Aufbau beschäftigt.

    Natürlich ist ein Ponchotarp ein Kompromiss mit Vor- und Nachteilen. Muss jeder selber sehen, was ihm wichtiger ist. Ich persönlich mag mein Ponchotarp sehr.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!