Puh, ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? Bin ja wirklich bereit abzuspecken, aber irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen.
Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour, wo Wettermäßig alles passieren kann und du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist, so los wie du es hier rätst? Da fehlt mir die Vortsellungskraft.
Das Schlafsetup ist halt luxuriös schwer. Willst Du so?
Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp? Ich bin über 1,90, somit scheiden so ziemlich alle 1P Zelte schon mal aus. Ich hatte mir wirklich ein Paar bestellt, aber was nicht passt, passt nunmal nicht. Selbst im Xmid 2 werde ich diagonal liegen um nicht vorne und hinten an der Zeltwand zu kratzen.
Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?
Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.
Ich verstehe es leider nicht wieso bei dem ganzen Campinghype der letzten Jahre niemand mal ein Zelt für den großen Outdoorliebhaber Designed hat. Kann mir niemand erzählen das da kein Bedarf da ist ![]()
Die Isomatte - und vor allem das 2P Doppelwandzelt sind halt echt groß und schwer.
Durch die Körpergröße ist auch der Schlafsack long, ebenso die Isomatte. Bin ich auch nicht glücklich drüber alles in Überlänge kaufen zu müssen, habe es mir aber nicht ausgesucht.
Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.
Buff+Mütze
Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt? ![]()
Oben: 2*T-Schirt+Longsleeve+Hemd+Hoody+Isojacke+Hardshell.
Unten: Zip-off hose+Lange Unterhose+Regenhose
Das 2te Shirt ist schon weg. Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.
Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei, wenn es regnet, Gold wert.
Lange Unterhose soll eine kalte Nacht überbrücken, stelle es mir ziemlich dämlich vor darin zu wandern.
Die Zip Off ist zweifach verwendbar, dazu mückendicht, denke das ist nicht das schlechteste.
In der Regenhose zwei Wochen lang zu wandern ist absurd.
Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g
Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?
200g T-Shirt ist super schwer
Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?
400+g Hardshell, 250g Regenhose.
Natürlich gibt es die Hyperlite und was nicht alles dünnes. Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.
Küche weg spart 700g
Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.
Die Beutelitis schlägt mit 120g zu Buche,
Die stehen tatsächlich nur so drin um die Gewichte mal zu haben. Was davon am Ende gebraucht wird sehe ich dann.