Vorstellung Hängemattenständer

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  • Da ich darum gebeten wurde hier meine Version vom QCD Ständer.

    Mein erster QCD hatte ich gemäß Forum mit Hantelständern und 40x60 Balken gemacht.

    Verschraubt mit Flachverbindern aus dem Baumarkt.

    Ich hatte sogar die Idee von barfuß aufgegriffen und die Verbindung über einen Schrägschnitt gemacht.

    Leider ist mir das Kantholz beim einsteigen in die Brückenhängematte seitlich ausgebrochen, bei der GE wars kein Problem.

    Also ging die Suche los nach etwas Stabilerem.

    Gelandet bin ich bei 40x40mm Aluprofilen

    2x180cm mittig verbunden über eine 50cm lange Hülse ebenfalls aus Vierkant Aluprofil.

    Da die Stangen hauptsächlich Druck belastet sind habe ich mir bisher eine zusätzliche Fixierung der Hülse erspart.


    Und hier noch ein Actionshot, die Aufhängung wird in M10 Ringschrauben gefädelt.

    Die Hantelständer sind von Hopsport und haben Gummiüberzieher für die Auflagepunkte, dadurch klappert nichts und die Höheneinstellung lässt sich zusätzlich mit einer Schraube verspannen so dass das ganze Gestell quasi keine Geräusche macht.

    Kosten belaufen sich auf 70Euro für die Hantelständer plus 50Euro für die Aluzuschnitte.

    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil es ist schnell verräumt und platzsparend im aufgestellten Zustand.

  • Wärst du noch so nett, ein Foto von einem Hantelständer mit dem aufliegenden Alustab und dranhängender HM einzustellen?

    - Hast du den Alustab an der Stelle, wo du die 10-er Ringschraube befestigt hast, verstärkt?

    - Welche Wandstärke hat der Alustab?

    Ich habe eben gesehen, dass die Hantelständer zur Zeit nicht lieferbar sind. Wie lange verwendest du deine schon?

  • Also habe nochmal geschaut.

    Rohre sind

    35x35x2mm Länge 180cm 2Stk

    40x40x2mm Länge 50cm 1 Stk

    Verschlussstopfen 4Stk

    Ringschraube M10 2Stk

    Unterlegscheiben 20mm 4Stk ( je oben und unten eine)

    Mutter M10 2Stk

    Den Ständer HS1002L hab ich letzten Sommer gekauft, denke mal mit dem schließen der Fitnessstudios im neuerlichen Lockdown verkauft sich Fitness-equipment wie warme Semmeln.


    Die Auflage hinter der Ringschraube beträgt 10cm. Verstärkt hab ich da nichts 2mm Alu mit den Lasten verbiegt sich nicht so schnell. Ich wiege ca. 80kg.

    Hängematten verbinde ich mittels des Improved Softshackle von Tacblades.

  • Super! Danke für die Fotos.

    Es ist ja nicht so, dass ich noch keine HM-Gestelle hätte (ich habe 4...), aber ich bin immer daran interessiert, diesbzgl. wieder was Neues auszuprobieren und dieser hier fehlt noch in meiner Sammlung.

    Wenn also die Baumärkte mal wieder offen haben und die Hantelständer wieder erhältlich sind, ist das mein nächstes Projekt.

  • Vierkantprofile lassen sich viel einfacher bohren als Rundrohre, vor allem wenn man keine Ständerbohrmaschine hat.

    Weiter liegt das Profil immer im gleichen Winkel auf (Ringschraube zu Auflage).

    Und wenn ich mich richtig an die Mechanik Vorlesung erinnere, dann ist das Vierkantrohr auch etwas knickstabiler da die Querschnittsfläche größer ist im vgl. zu 35mm Durchmesser Rohr.

    Aber bei mir haben die praktischen Eigenschaften überwogen, da ich es für ausreichend dimensioniert halte für die wirkenden Kräfte.

    Die Belastung bei einer GE sind ja durch die Abspannung nochmals geringer.

    Konnte ich am ersten Vierkantholz Prototypen gut sehen.

    GE hat gehalten

    Brückenhängematte war zu viel für die Verbindung (war auch schlecht ausgeführt) und ist seitlich weggebrochen.

    Beschädigung erwarte ich ehrlich gesagt keine an den Gummis, das Profil passt ziemlich satt ohne viel Spiel.

  • Heute kamen meine Alustangen, die ich dort bestellt habe, wo RomanskyPolansky sie auch her hatte. (Gute und empfehlenswerte Quelle). Jetzt überlege ich, wie ich die HM an den Stangen befestige, denn bei der o.g. Variante (und auch meiner bisherigen Holzvariante) schauen die Schrauben ja oben heraus, was stört, wenn man ein Tarp über die Stange legen will. Ich möchte nicht, dass es an den Muttern scheuert.

    Deshalb habe ich folgendes überlegt: ich könnte doch Löcher in die Alustangen bohren, die nicht senkrecht, sondern quer zur Stange (waagrecht) liegen. Dann einen Metallstab durchschieben und mit Hilfe von einem Dogbone, der über die rechte und linke Seite gelegt wird, und somit unter der Stange eine Schlaufe bildet, die HM dranhängen. Damit die Dogbones nicht nach außen abrutschen wäre sowas wie Schloßschrauben (damit das Gewinde den Dogbone nicht zerstört) o.ä. ganz gut, wobei dann auf der einen Seite der (verdickte) Kopf ist und auf der anderen Seite eine aufgeschraubte Mutter.

    Am einfachsten wäre es natürlich, durch die waagrechten Löcher nur eine Schnur zu ziehen, aber die würden an den Kanten durch die Reibung sicher schnell kaputt gehen. Oder gibt es sowas wie Stahlseile, die die Belastung durch die HM und die Reibung im Loch aushalten? Und wie verbinde ich die Enden davon haltbar?

    Habt ihr vielleicht eine gute Idee, wie ich die HM am besten befestigen kann, so dass das auf der Stange liegende Tarp nicht beschädigt wird?

  • Ich hab bei meinem Aluständer durch die Löcher in den Alurohren ein Kupferrohr gesteckt das an beiden Seiten ca.2mm raus gestanden hat. Diesen Überstand habe ich dann mit einer Kugel aufgeweitet und danach mit leichten Hammerschlägen an das Alu getrieben. Die letzten Macken waren dann mit etwas Schleifpapier schnell beseitigt.

    Durch das Rohr kann die Dynemaschnur einfach durchgefädelt werden und scharfe Kanten gibts auch keine....

    Don't Panic

    Einmal editiert, zuletzt von Walkabout (27. Juni 2025 um 07:20)

  • Das Rohr hatte 5mm Innendurchmesser, halt was der Baumarkt her gab.

    Die Kugel hatte 12mm oder 14mm Durmesser die flog zufällig in meinem Werkzeugkasten rum.

    Komnt aber nicht wirklich auf die genauen Masse an, es geht auch der Kopf einer kleineren Schloss-Schraube oder wenn du nix bessere hast ein Stück Hartholz. Kupfer ist ja recht weich. Es reicht wenn die initiale Aufweitung da ist so das du den Rest leicht mit einem kleinem Hammer treiben kannst.

    Auch da reichen leichte Schläge. Eventuell kannst du auch am Anfang einen Dorn benutzen, zB. einen dickeren Nagel ohne Spitze oder so....

    Don't Panic

  • Danke für die Hinweise. Mir ist eben eingefallen, dass ich Glasmurmeln in verschiedenen Größen habe. Damit könnte ich es probieren.

    Stelle ich mir das richtig vor, dass das Kupfer, wenn es getrieben wird, am äußeren Rand einreißt? Oder passiert da nichts, wenn es vorher nicht zu weit rausstand? Du schreibst ja oben was von einem Überstand (Kuoferrohr aus Alustange) von "nur" ca. 2mm.

  • Das Kupfer is so weich das es bei 2mm Übersandt nicht reißt sondern sich schön treiben lässt.

    Bei Glasmurmeln würde ich nur nicht mit einem Eisenhammer drauf schlagen, die können dabei platzen.

    Wenn du einen Hozhammer oder einfach ein Stück Holz nimmst sollte es gehen. Kannst ja zu Sicherheit ein Stück Stoff über die Murmel legen so das Splitter aufgefangen werden sollte die Murmel platzen.

    Du willst mit dem initialen Aufweiten auch nur verhindern das dein Röhrchen beim weiteren Bördeln nach innen rutscht. So wie du das erreicht hast kannst du von der Kugel auf einen kleinen Hammer wechseln und mit leichten seitliche Schlägen weiter treiben.

    Überleg dir auch ob du deine Schnur einfach oder doppelt durch das Röhrchen führen willst und wähle danach den Innendurchmesser aus. Aber unter 5mm würde ich nicht gehen sonst wird das zu friemelig.

    Don't Panic

  • Vielen Dank Walkabout für die genauen Erläuterungen. Es könnte sein, dass ich irgendwo noch eine Holzkugel rumliegen habe. Die werde ich mal suchen.

    Ich hatte bisher noch nie mit Kupferrohren zu tun und hätte nicht gedacht, dass die so "weich" oder - besser vielleicht - "geschmeidig" sind. Aber das passt ja dann gut für diesen Fall.

    Ich hatte mir auch schon überlegt, ob ich nicht die Schnur doppelt gelegt durchführen will, um sie dann durch sich selbst zu ziehen: dann hätte ich eine gute und stabile Aufhängemöglichkeit. Mal sehn...

  • Bei Holzkugeln mußt du schauen ob die aus Hartholz sind oder nicht. Wenn das kein Hartholz ist drückt sich das Kupfer schneller in die Kugel als das es geweitet wird.

    Auch sollte der Durchmesser der Holzkugel möglichst klein sein damit der Druck nach aussen in das Kupfer geht und nicht das Kupfer ins Holz😉

    Mach einfach mal und berichte, du kriegst das bestimmt hin😀

    Don't Panic

  • Wenn ich mir das Kugelthema so lese, überlege ich, ob ich auf der Fahrt in den Urlaub nicht ne Kugel aus einem alten Kugellager an der A8 an einer Raststätte deponiere und Dir die Koordinate schicke. Ich könnte Dir da quasi einen Geocache draus machen.

    Hast Du keinen Eisen-Carl um die Ecke. Eine 20mm Stahlkugel sollte so um die 2€ kosten. Der Versand schlägt leider mit einem Vielfachen zu Buche

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