Tipps für das Einbrennen einer Eisenpfanne?

  • Hallöchen,


    zweite Rückmeldung von mir zur Pfanne und dem Braten darin. Heute hab ich das Hauptaufgabengebiet angegangen, gebratene Nudeln mit Käse-Sahne-Soße.


    Was mir wieder zuerst auffiel, die Pfanne wurde wieder sehr fix heiß und so hab ich den Ofen eineinhalb Stufen niedriger gestellt. Effizient ist sie also was die Wärmeübertragung angeht.

    Nur leider brennen auch schneller die Nudeln (in Margarine) an, rühren ist also angesagt. Das legte sich Abers bald ich den Käse und die Sahne mit beigegeben hatte.


    Mein bisheriges Resume: die neue Pfanne bedarf noch etwas an Übung im Umgang, besser wäre natürlich eine Pfanne in dickerem Material, also so wie meine alte Bratpfanne, dann aber halt mit größerem Durchmesser (da werd ich mal sehen was meine Haushaltskasse noch so hergibt und ob ich schon die passende gefunden habe). Der niedrige Rand war aber heute nicht das Problem.

  • Hallo, es könnte sein, dass Magarine nicht das Mittel der Wahl für dieses Gericht und Deine Pfanne ist. Da würde ich eher ein hitzewiderstandfähigeres Öl nehmen. Profiköche mischen z. B. Rapsöl mit Butter, um den Buttergeschmack zu haben und gleichzeitig das Verbrennen der Butter bei zu hohen Temperaturen zu verhindern.

  • Ist jetzt nicht unbedingt die ideale Pfanne zum Gericht...Hauptaufgabengebiet...welcher Dilettant da für die Projekteinteilung zuständig war, frage ich lieber nicht 8o

    Nudeln anbraten - stark davon abhängig, wie Al dente. Zerkochte Nudeln machen da nur wenig Spaß. Auch hier wie mehrmals angemerkt - zu früh rumstochern eher kontraproduktiv.

    Wird mit steigender Patina auch besser.

    Glasnudeln haben gestern allerdings auch meine gut eingelaufene an Grenzen gebracht.

    Reste lösen sich dann aber beim ablöschen mit der Soße wie du wohl auch bemerkt hast.

  • Hallo, es könnte sein, dass Magarine nicht das Mittel der Wahl für dieses Gericht und Deine Pfanne ist. Da würde ich eher ein hitzewiderstandfähigeres Öl nehmen. Profiköche mischen z. B. Rapsöl mit Butter, um den Buttergeschmack zu haben und gleichzeitig das Verbrennen der Butter bei zu hohen Temperaturen zu verhindern.

    ...könnte, wenn es nicht schon vorher in der anderen aber ja zu kleinen Pfanne aus gleichem Material, nur in dicker, über Jahre bestens funktioniert hätte.


    Hi,


    mit den Worten von Euch und mit der neueren Erfahrung mutmaße ich jetzt aber mal, daß die Pfanne schon zu heiß war und so auch die Margarine zu schnell dahin geschmolzen ist.

  • mit den Worten von Euch und mit der neueren Erfahrung mutmaße ich jetzt aber mal, daß die Pfanne schon zu heiß war und so auch die Margarine zu schnell dahin geschmolzen ist.

    Moin,

    die Eisenpfanne (auch eine Edelstahl Pfanne) soll ja bevor man Öl eingibt stark erhitzt werden und das bei jedem Bratvorgang. So machen es meist die Profiköche.

    Dadurch erhält man auch bei Edelstahl Pfannen eine Art Antihaftbeschichtung.

    Ich nehme überwiegend Rapsöl zum braten. Das wird ordentlich heiß und ist geschmacksneutral.

    Margarine brennt schnell an bei sehr heißer Flamme.

    Durch das vorherige erhitzen der Pfanne und durch die Patina brennt mir so gut wie nichts mehr an. Weder in der Eisenpfanne noch in der Edelstahlpfanne👍

    Und wenn doch mal, dann habe ich nicht aufgepasst🤭 Gerade beim kochen auf offener Flamme draußen muss man halt mehr Achtgeben als zuhause am Herd wo die Hitze besser reguliert werden kann.

    Gruß von der Ostsee

  • Jo, zu dünnes Material.

    Meine der buyer in 3mm Wandstärke schrecke ich auch kalt ab, das verzieht sich nichts.

    Ideal ist das allerdings nie - und wenn es nicht anders geht, dann zumindest langsam und nicht zu hoch erhitzen.


    Zurück in Form bekommt man das denke ich nicht?

    Dann hast Du jetzt eine tolle Outdoor Pfanne 8o

  • Hi hangloose,

    hi in die Runde,


    jep, meine erste aber auch dicke Eisenpfanne kennt das Problem nicht. Sie ist nur leider einen Tacken zu klein. Also für die ganz fetten XXL Käse-Sahne-Nudelpfannen Portionen am Abend.


    Bin mal gespannt, ob ich noch eine dicke aber im Durchmesser große Eisenpfanne finde?


    Und das mit dem Outdoor und Braten ist so' n Ding. Bickpacking und eher in leicht bzw. kompakt und dann den fetten Bratoschie mitschlörren. Man muß halt Prioritäten setzen. Genau wie beim Espresso-Set. ;)


    Gut, als Wander Pfanne kann ich mir das vorgestellrn.

  • Von welchem Durchmesser reden wir denn?

    Guss und walzstahl gibt's eigentlich in allen erdenklichen Durchmessern...

    Für zu Hause, wo Gewicht keine Rolle spielt, würde ich immer die schwereren Ausführungen nehmen.

    Geht beim scharf anbraten ja auch um das Halten der Hitze, wenn dickes, kaltes Bratgut eingelegt wird. Da gehen die dünnwandigen dann erst mal in die Knie wenn nicht gerade der große Wok Gasbrenner drunter richtig Alarm macht und die Pfanne quasi glüht.

  • Moin,


    also die alte & bewährte sowie dickwandige hat nur 17-18cm am Pfannenboden (der Rand misst dabei satte 4cm, was super ideal ist). Die dünne neue hat eher passende 24- 25cm. Das wäre so die Maßgabe. Die Induktionsfläche derweil hat nur 20cm.


    Überlegung dazu, wenn es jetzt so ist wie ich annehme und das eher kleinere Induktionsfeld als Hitzequell zu klein ist, dann wäre um ungleichmäßige Erhitzung und Abkühlung optimal zu vermeiden ein dickwandiger Pfannenboden (für den Hausgebrauch) vom 20cm ideal, am besten in Kombination mit dem hohen Rand.


    Das Spiegeleier braten in der alten Pfanne ist ein reines Vergnügen. In der neuen mach ich das nicht. Irgendwie ist mir da die Lust vergangen.

  • Hast du das Thema verwechselt? :/


    Mehr OT geht ja fast gar nicht :D

  • Ich glaube eine zu kleine Hitzequelle ist unabhängig von der Pfannendicke immer ein Problem. Steht auch fast immer beim Hersteller dass das zu Verformungen führt.


    Warum nicht eine Nummer kleiner nehmen? Meine Eisenpfanne ist 1cm kleiner im Durchmesser als das Feld, das klappt super.

  • klar, dicker verzieht sich weniger leicht.

    Aber eine Faustformel, wie dick es sein muss, um wieviel kleinere Kochstelle wegzustecken gibt es nicht fürchte ich.

    Und dazu kommt, dass die Pfanne dann ja auch einfach ungleichmäßig brät, wenn der Durchmesser so viel kleiner ist, da hat man dann selbst wenn es sich nicht verzieht trotz der größeren Pfannenfläche nicht wirklich was gewonnen.

    Welchen Bodendurchmesser peilst Du denn an bei welchem Kochstellen Durchmesser?

    Viel mehr Unterschied als 2-3cm würde ich nicht unbedingt machen.

  • Hallo zusammen,

    Ich glaube eine zu kleine Hitzequelle ist unabhängig von der Pfannendicke immer ein Problem. Steht auch fast immer beim Hersteller dass das zu Verformungen führt.


    Warum nicht eine Nummer kleiner nehmen? Meine Eisenpfanne ist 1cm kleiner im Durchmesser als das Feld, das klappt super.

    Nun sagen wir einfach, weil dann die Portion beim umrühren, sprich zubereiten immer wider außen über kippt. Das was ich zum teil abends futtere, könnte auch für zwei gestandene Mannsbilder reichen. Dafür bin ich aber den Tag über was die Brennstoffversorgung angeht, eher mäßig aufgestellt.

    Oder, eine kleine Pfanne hab ich ja. Und bei der hab ich das Problem halt, daß mir das dann immer außer rüber fällt. Das gute an der kleinen Pfanne ist, sie ist vom Material her deutlich stärker.


    Jetzt muß ich aber sagen, ein paar Minuten nachdem ich hier meine Frage gestellt hatte ist mir eingefallen, das mein Schwiegerdad ja gelernter Schmied ist.

    Und natürlich hab ich ihn auch gefragt. Klare Aussage, auch eine dickere Pfanne kann sich bei einer ungleichmäßigen Erhitzung/ einer kleineren Hitzequelle verformen. Es kann nur länger dauern. Aber, auch der Stahl selbst spielt eine Rolle.


    Es wäre mir fast schon ein Versuch wert.

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