Verlängerte Aufhängung mit Verstellung für Wooki

  • Nee, Daisy Chain ist ja soooo viel mehr Aufwand als eine kleine Whoopy Sling.


    Hier meine Maurerschnur-Variante.


    Bury ca. 2cm ist aber als Sollbruch/rutsch/stelle für UQ - Aufhängung immer noch zu fest, ich habs mit beiden Armen nicht auf bekommen. Aber mit zusätzlichem Gummi noch dazwischen sollte das schon gehen...


    EDIT:

    Im Reissversuch mit einem 1cm Bury ist meine Maurerschnur unter einem (merklichen) Teil meines Gewichtes gerissen, und zwar ausserhalb des Bury. Keine Ahnung, wieviel die Nähte des UQ so aushalten... (Bei welcher Kraft reissen die Wooki-Gummis?)

    Also als Sollbruchstelle ist Maurerschnur alleine eventuell noch zu kräftig, aber als verstellbare Aufhängung find ich die Idee super! Danke nochmal!

  • aber als verstellbare Aufhängung find ich die Idee super! Danke nochmal!

    Gerne. Die hatte aber bestimmt schon mal vor mit einer ^^


    Wichtig ist mir, den Wooki nicht zu verändern, daher exakt selbes Maß der festen Schlaufe, wie das original Stück Faden am Wooki.


    Minimale Länge = 20cm

    6cm für eingezogen für verstellbares Ende.

    Denke auch nicht das die Leine eher rutscht, als der Wooki reißt.

    Maximale Länge = 60cm


    Das sind für mich genau die wichtigen Einstell-Längen.

  • Ich habe jetzt nochmal etwas rumgespielt. Etwas unter einem cm ist eigentlich ganz gut. Man kann es nicht zu einfach verschieben (einfaches durchstecken wie bei Augenspleiß ist zu wenig Haftung), aber sehr wohl mit Kraft Aufwand. Da ich niemals mein kopergewicht, an Kraft mit ziehen durch meine Finger aufbringen kann, sollte das demnach dann ganz gut durch rutschen.

  • 5mm ist die Lösung! Habe jetzt hin und her getestet, alles darunter ist zu wenig (rutscht von alleine), alles darüber fängt der gummi schon an sich zu dehnen.


    Danke an Riippumatto-Joerg

    Ohne dich hätte ich das Thema schon abgetan.


    Jetzt hat man zusätzlich zur Verstellung (welche auch immer am Wooki bleiben und gepackt werden kann) noch eine weitere Absicherung fürs rein setzten! :love:

  • Was zuerst reißt hängt vermutlich von einer Reihe von Faktoren ab.

    Ja da hast du sicher recht. Ist eine ökonomische Zugentlastung aber keine 100%ige Sicherheit.


    Ich hatte auch schon mal diese Duschvorhang-Plastik-Oval-Ringe als "Schwächstes Glied" angedacht, zwei davon könnten gehen, die halten wirklich gerade so den Quilt und spreizen sich sofort bei höherer Last, aber sah nicht Pro genug aus, und sicher auf Dauer auch nicht sehr verlässlich. Ggf. biegen die sich auch langsam auf und brechen irgendwann (zu früh).


    Plastik-Carabiner mit definierter Bruchlast 10kg oder so wäre sicher gut.


    (3D-Druck?)


    EDIT: Oder sowas hier:

    https://www.extremtextil.de/handschuhhaken-glove-hook.html

  • Rocketman Super!

    (Aber sicher dich evtl. auch gegen Abnutzung, Staub, Frost etc ab....?)

    Ich habe jetzt die andere Seite auch auf die gleiche Weise neu gemacht. Verstellung ist jetzt von 10cm - 60cm inkl. der eingebauten Wooki-ausversehen-reinsetz Sicherung. Es greift immer nur eine Seite, da eine Seite immer etwas mehr blockiert. Diese Seite wechselt jedoch, daher ist es gut die Sicherung auf beiden Seiten einzubauen.


    Ich bin jetzt sogar nochmal raus und habe live getestet. Funktioniert unglaublich gut, hätte ich nicht gedacht. Gibt einen zusätzlich ein gutes Gefühl eine weitere Absicherung des Wooki zu haben.


    Abnutzung usw. Kann sich ja nur dadurch äußern das der Wooki von alleine Rutscht, also nicht mehr genug Bremskraft vorhanden ist. Das stellt man ja fest und kann im Ernstfall (also Outdoor unterwegs) diese Seite dann einfach fest machen und zuhause dann neu machen.

  • ...Hab meine jetzt auch auf ungefähr 6mm Notrutsch-Burylänge angepasst. Passt auch mit meiner Maurerschnur recht gut.


    Einen Handschuhhaken hatte ich noch, der ging zusätzlich als schwaches Glied an ein Ende, und am anderen Ende hängt auch noch ein Gummizug mit drin, der mir die Spannung der gesamten Aufhängung anzeigt (wenn der UQ unter der etwas gewichtigeren Thermomatte hängt) und jedenfalls noch etwas Elastizität ins Spiel bringt.


    Zeit für ein helles Böhmisches... :)

    Dieser Tag ein Leben!

  • Einen Handschuhhaken hatte ich noch, der ging zusätzlich als schwaches Glied an ein Ende, und am anderen Ende hängt auch noch ein Gummizug mit drin, der mir die Spannung der gesamten Aufhängung anzeigt (wenn der UQ unter der etwas gewichtigeren Thermomatte hängt) und jedenfalls noch etwas Elastizität ins Spiel bringt.

    Wieviel Zug hat denn dein Gummi? (Wieviel mm von welcher Leine)


    Oder auch Frage an andere die ein Gummi in der Aufhängung haben.


    Ich habe damit auch etwas experimentiert und habe das Gefühl das da schon ziemlich viel Zug drauf sein muss, sonst hängt der Wooki schlaff. Ich habe die Traveller XXL mit Wooki XL und muss dementsprechend auch verlängern.

    Kopfseite ist eine Endloschlaufe bei mir und Fußseite ein Dog bone + kurzes Gummiband (+ dem originalen Gummiband)

  • Ich habe ein Gummikordelband ich glaub 4mm doppelt zur Loop geknotet, ca. 10cm Durchmesser ungedehnt. Aber:


    Ein Flachgummi (wie bei Warbonnet) ist bei richtiger Auslegung vorr. sicherer:


    Die erforderliche Elastizität und Länge sollte man je nach Material und UQ-Gewicht (und Durchhangwinkel, Luftfeuchtigkeit und ggf. Temperatur/Frost) und natürlich je nach HM-LÄNGE am besten vor Ort ausprobieren/prüfen. Kordeln sind unterschiedlich. UV-Licht, Frost, kurze Überdehnungen und Alter beeinflussen die Elastizität bzw. Bruchverhalten. Luftfeuchtigkeit (UQ-Gewicht) und Aufhängewinkel verändern die Spannkraft auch etwas.

    Eine gute, fixe Ridgeline wie vermutlich bei Warbonnet HMn reduziert zumindest die Hängewinkel, die die Gummis abbekommen auf ein Minimum - man korrigiere mich falls nötig.


    Der Gummizug sollte ohne Nutzerlast unter dem Gewicht des UQ nur sehr wenig dehnen (so 5- 10% vielleicht, meine Schätzung), sonst ist er vorraussicht zu schwach. Bei wirklich schweren UQs evtl. auch einen Tick mehr.

    Wenn der UQ dann straff anliegt, mit Nutzergewicht also, sollte der Gummi so 30-50% dehnen (länger werden), je nach Material, damit noch etwas Spielraum für dynamische Belastung bleibt und der Gummi nicht zu schnell überdehnt.


    Wenn ein zugbegrenzender Mantel dabei ist (wie bei meiner füheren elastischen Kordel - was eher nachteilig ist), dann kann man den Gummizug auch mal etwas mehr dehnen, ohne, dass er selbst gleich Schaden nimmt. Aber immer Genug Spielraum zur Begrenzung (straff) sicherstellen, da sonst auch der UQ Schaden nehmen könnte. Um den gehts ja am Ende. Der Nachteil des Mantels: Er verschiebt die letztlich kritische Bruchlast nach oben und damit in Richtung der anderen Materialien. Deshalb ist ein Flachgummi hier sicher die bessere Wahl(?).


    Wobei die empfehlenswerte maximale Dehnung natürlich stark materialabhängig ist.

    Ggf. doppelt legen, um die Anfangsdehnung zu verringern, verringert aber die dehnbare Länge auch, dann also länger auslegen.


    In jedem Falle finde ich eine zusätzliche Längenverstellung (Whoopy) sinnvoll, s.o., da kann man den Arbeitsbereich der Gummis und die optimale Spannung immer leicht den Gegebenheiten anpassen.

    Bei einer fixen Konfiguration ist sicher eine Einstellung lange Zeit richtig und in Grenzen "sorglos", aber auch Materialalterung (nicht nur der Gummis) und Luftfeuchtigkeit=Gewichts- und Längenänderung beachten.


    Man kann das ganze natürlich auch professionell mit Kraft-/Gewichtsmessung (N oder kg) und allerlei rechnerischen Annahnen auslegen, wenn man gute, bekannte Materialien verwendet. Aber Versuch macht ja bekanntlich auch kluch.


    Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die UQ-Naht-Bruchsicherung (aus Versehen reinsetzen = 50-200kg) nicht durch den Gummi allein vorgenommen werden sollte, da er dann zu schwach sein müsste - mein Gefühl. Es geht ja nicht nur um statische Kräfte sondern (v.a. beim reinsetzen) um dynamische. Und manche Materialien brechen/reissen langsam, leisten bei kurzen Belastungen aber recht beharrlich Widerstand. Inzwischen reisst es woanders.


    Wie das bei Gummis von Warbonnet genau ist, kann ich selber nicht sagen, ich gehe natürlich davon aus, dass die einen gewählten Kompromiss darstellen. Aber auch die altern und werden ggf. mal überdehnt. Das Gute: wenn sie vorzeitig reissen, ist das immer noch besser, als wenn sie bei Überbelastung zu widerstandsfähig wären, wie evtl. bei Mantelgummilösungen.


    Deshalb versuche ich jedenfalls, zusätzlich zur Längenverstellung und flexiblen Entlastung noch weitere Sollbruchstellen einzubauen, die normale Hängelast aushalten aber schwächer als die UQ-Nähte/Stoffe sind. (Leider: Hier kann ich nur schätzen, testen will ich die Nähte nicht wirklich... :)


    Bei klassischer UQ-Aufhängung mit laaaangen Kordeln ist das hier wohl alles von untergeordneter Bedeutung.


    LG Jörg

  • Eine gute, fixe Ridgeline wie vermutlich bei Warbonnet HMn reduziert zumindest die Hängewinkel, die die Gummis abbekommen auf ein Minimum - man korrigiere mich falls nötig.

    Die Verwendung einer Ridgeline hat keine Auswirkung darauf, wie straff der Underquilt gespannt ist. Die Ridgeline verändert die Hängemattenlänge nicht - nur den Durchhang.

  • Die Verwendung einer Ridgeline hat keine Auswirkung darauf, wie straff der Underquilt gespannt ist. Die Ridgeline verändert die Hängemattenlänge nicht - nur den Durchhang.

    Jep, stimmt genau genommen.

    Bei unterschiedlichem Durchhang würde sich lediglich die Vorspannung und damit die Anfangs-Dehnung an den Gummis (aufgrund des Eigengewichts des UQ und der veränderten Winkel) leicht verändern - was eine straffe Ridgeline aber weitesgehend verhindert.

    Aber die Vorspannung ist am Ende natürlich nicht das entscheidende sondern die "Nutzspannung", welche sich auch bei verändertem Durchhang (bei gleicher HM-Länge) kaum ändern dürfte. Danke für die Berichtigung, das hatte ich übersehen!

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