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    • Offizieller Beitrag

    Die Decathlon-Hängematte ist vermutlich nicht nur kurz, sondern auch aus einem deutlich dehnbarerem Stoff, in dem man wie in einer Badewanne liegt. Dadurch liegt der Kopf natürlich anders. Wenn das ein Feature für dich ist, und du lieber auf flaches Liegen verzichtest als dir ein Kissen zu besorgen / zu basteln / zu improvisieren, müsstest du bei dehnbaren Hängematten-Stoffen bleiben.

    Hast du nicht einen kleinen Packsack, in den du etwas weiches stopfen kannst? Für mich hat Daune bisher am besten funktioniert. Meine Daunenweste ergibt in einem mittelgroßen Packsack ein brauchbares Kissen. Aber da gibt es viele Möglichkeiten.

    Ohne Kissen konnte ich im Übrigen noch nie bequem in einer Hängematte liegen. Und ich musste kürzlich feststellen, dass man für jeden Hängemattentyp (GE, Bridge, 90°) ein anderes Kissen braucht :(

  • Ich kann inzwischen drei, vier verschiedene Stoffe vergleichen und kann das bisher geschriebene bestätigen - vor allem das mit dem Kissen.

    Ich habe nach einem halben Jahr nächtlichen schlafens einen einfachen Kissenbezug genommen und etwas Kunstfaserfüllung eines anderen Kissen reingetan. Sehr wenig. So wenig, dass es für den "normalen" Gebrauch viel zu wenig ist. In der Hängematte ist es für mich aber absolut ideal.

    Bei einer HäMa, die ich kürzlich aus einem recht leichten und dehnbaren Material genäht habe, habe ich zunächst das Warbonnet-Whipping und dann das abgeänderte Hennesy-Whipping ausprobiert und finde das Hennesy Whipping sehr viel gemütlicher.

    (Du hast ja den Thread mit den Whipping-Methoden hier schon gefunden, weißt daher sicher was ich meine.)

    Beim geänderten Hennesy Whipping schwanke ich zwischen 5-7 x Einschlagen. Die Kanten und damit die Unterstütung für den Kopf kannst du recht fein durch mehr oder weniger spannen des Stoffes mitbestimmen. Versuche dich mal daran und binde die HäMa sehr fest, damit beim reinlegen nichts verrutscht. Hier hast du viel Einfussmöglichkeiten. Trotdem ist auch diese Hängematte mit den superdünnen Kissen noch bequmer und erst damit für mich "nachtschlaffein".

    Viel Spaß beim tüddeln ...

  • Vielen Dank für all die Anregungen. @Waldläufer70: Arm hinterm Kopf ist ja fast eine Haltung, die man automatisch einnimmt. Geht bei mir nur eine Zeit lang gut, dann wird der Arm taub. Mit dem Arm auf dem Stoffrand eine Art Lehne zu bilden, habe ich auch schon versucht. Geht, aber eben nur so lange, wie man den Arm da liegen hat.

    Werde einfach mal ein kleines Kissen bzw. einen DIY Ersatz ausprobieren müssen. Ja, den Thread mit den Whipping-Methoden hatte ich gesehen. Ist natürlich auch eine Alternative, die ich ausprobieren könnte.

    Viele Grüße!

    Edit: Ja, die Decathlon-Hängematte ist zu kurz (260*152) und auch dehnbarer. Mir fehlt aber die Erfahrung, um wirklich sagen zu könne, ob ich warum auch immer das Badewannenfeeling angenehmer finde. Wobei ich gefühlt nicht viel durchgebogener liege, als in der Dutch. Sie ist aber schon sehr eng und drückt die Schultern.

    Einmal editiert, zuletzt von olvr (5. August 2020 um 20:59)

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