So, jetzt möchte ich euch mal endlich mein selbstgemachtes Schlafsack-Unterquilt zeigen. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen bei der Suche nach einer besseren Isolierung!
Da ich noch nie ein „professionelles“ Unterquilt in der Hand hatte, wollte ich mal billig anfangen. Also habe ich mir einen billigen Decathlon Camping-Schlafsack gekauft (20 € für die 10 °C-Variante), da kann man nicht viel kaputt machen. Hammock Fairy hat immer gute Tipps, und so habe ich die Fächer-Aufhängung („clew suspension“) angebaut. Bei Leiavoia gibt es eine gute Anleitung. Ich habe allerdings ohne CamSnaps gearbeitet, die Dinger hätte ich nicht durch so eine Dicke bekommen. So habe ich nur Schlaufen an den Schlafsack genäht, aber auf eine Weise, dass ich ihn noch als Schlafsack benutzen könnte.
Dadurch habe ich dann 2 oder 3 mm Gummikordeln gefädelt, und auf der anderen Seite durch einen Schlüsselring. Das Ganze ein bisschen getakelt, und ein kleiner Schlüsselkarabiner angebracht, der an der HM-Aufhängung aufgehängt wird (bei mir ein Dogbone).
Er liegt super gut an der HM an, ich habe keinerlei Luftlöcher bemerkt. Ich habe auch keine Gummikordeln im Gesicht oder um die Füße, alles ist das wo es sein soll. Und bis 10 °C schlafe ich ohne Probleme darin! Der einzige Nachteil ist, dass er sehr schwer und kaum kompressierbar ist, so ist das halt mit billiger KuFa. Für‘s Wandern brauche ich auf jeden Fall etwas anderes. Aber um eine erste Erfahrung mit einem UQ zu machen und zum Campen ist er gut!
Also ich empfehle euch diese Methode für rechteckige Decken/Schlafsäcke, auch wenn die Schnürle sich ein bisschen verheddern.
Viel Spass beim Ausprobieren!