Hängematte im Garten aufhängen ohne Bäume und Beton

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  • Gibt es eigentlich bedenken, wenn man einen H Anker einbetoniert? Ist das stabil genug?

    Wenn du das Fundament groß genug machst und der Anker entsprechen dimensioniert ist sollt es genau so gehen. Wieso nicht? Das Problem sind bloß die Anker aus dem Baumarkt, welche für 70/90er Pfosten ausgelegt sind. Für meinen Zaun habe ich damals 120er bestellt, 800mm lang. Die nehmen schon ordentlich was auf an Kräften. Dann brauchst du aber auch min einen 120mm Stamm. Besser größer und das Ende an zwei Seiten besäumen. Und wenn du bei Nichtgebrauch die Pfosten entfernen möchtest hast du immer die Anker aus dem Rasen schauen.


    Ich würde Holz aus besagten Grunde nur direkt einbetonieren. Das verrottet leider viel zu schnell.

    Diese Aussage ergibt für mich keinen Sinn:/

  • Das kann natürlich sein. Meine Gedanken noch dazu.

    Holz und Beton wird nie völlig dicht verbunden sein. Im Sommer dehnt es sich aus, im Winter zieht es sich zusammen. Bei hoher und niedriger Luftfeuchte genau so. In die dadurch entstehenden Zwischenräume fließt Wasser, gefriert und drückt iwann das Fundament auseinander. Davor fängt das Holz noch an zu gammeln.

    Konstruktiver Holzschutz ist hier das Zauberwort

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    Konstruktiver Holzschutz ist hier das Zauberwort

    Moin,


    so schaut's aus. Holz wird immer irgendwie feucht/ nass.

    Wenn da keine ausreichende Hinterlüftung besteht ist das immer nur eine Frage der Zeit wann es anfängt zu gammeln.

    Gerade im Boden/ einbetoniert wäre das heikel.


    Ich stecke meinen Holzpfosten in ein einbetoniertes HT/ Abflussrohr.

  • "Ich stecke meinen Holzpfosten in ein einbetoniertes HT/ Abflussrohr."

    Ich mache das genau so , schon 3 Jahre lang. Allerdings sind meine HT Rohre etwas schräg gegen die Liegerichtung einbetoniert!

    Habe damals diese Möglichkeit von Sakura übernommen.

  • Ausprobieren! 2mm könnten ohne Querstrebe etwas dünne sein. Dagegen ist der 100er Durchmesser vorteilhafter. Versuch macht kluch

    Wir von einem Hängematten bzw. Sonnensegel Shop für zwei Personen Hängematten vorgeschlagen. Da nur zu Fantasiepreisen :)

  • Moin zusammen,

    also, ich hab da mal wieder eine dieser „genialen“ Ideen (zumindest in meinem Kopf funktioniert’s schon ganz gut):

    Ich plane mir so eine Art Lounge-Ecke zu basteln – natürlich mit Hängematten, wie sich das gehört – aber mit einem kleinen Trick: Die Hängematten sollen an Pfosten hängen, die man bei Bedarf einfach rausziehen kann. Warum? Na, wenn sich der Besuch ankündigt (und ja, manchmal tun sie das tatsächlich), kommen die Matten samt Pfosten weg, und zack – schon ist die Lounge zur Sitzgruppe umfunktioniert.

    Die Basis des Ganzen sollen Europlatten sein, ergibt also eine Sitzfläche von ca. 2x 240x80 cm. Reicht für ein bisschen Hinfläzen und notfalls auch für Schwiegermama.

    Sobald die Gäste wieder weg sind (also, da wo sie hingehören – ihr kennt das), kommen die äußeren Pfosten wieder rein und die Hängematten werden wieder aufgehängt. Fertig ist der Faulplatz deluxe.

    Jetzt zur entscheidenden Frage (und zum Grund meines Posts): Reichen 420 cm Abstand für eine 13-ft-Hängematte? Die Matte ist leider noch nicht da – ich plane also mehr oder weniger ins Leere. Aber vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung damit oder erkennt auf meiner Skizze (die hoffentlich nicht völlig absurd ist), ob das Ganze halbwegs Sinn ergibt?

    Freu mich auf euer Feedback – und danke schon mal fürs Lesen meiner DIY-Träumerei!

  • Ach, und noch ein kleiner Nachtrag zu meinem „Masterplan“:

    So soll das ganze Gestell für die Hängematte aussehen – ich weiß, klingt nach Großprojekt, aber hey, man gönnt sich ja sonst nix!

    Ich will Holzbalken nehmen, 100x100 mm – also schön massiv, damit auch Leute wie ich sorglos abhängen können. Die Winkel sollen über Stahlrohre vorgegeben werden, konkret 100x100x5. Stabil ist sexy, oder wie war das?

    Und jetzt kommt mein persönliches Highlight: Da, wo sich die beiden Bögen im Stahlschuh treffen, soll eine M20-Augenschraube rein. Als Aufhängepunkt! Sieht nicht nur massiv aus– sondern sollte im besten Fall auch funktionieren.

    Bin gespannt, was ihr dazu meint – vielleicht hab ich ja irgendwo einen Denkfehler oder jemand hat 'nen Tipp

    Freu mich auf eure Kommentare!

  • Habs nun 3x gelesen und glaube es verstanden zu haben.

    1. 4,20m Abstand halte ich persönlich für etwas zu schmal. Wenn noch eine Aufhängung der HM dazu kommt kann es schnell eng werden.

    2. Augenschrauben haben den Nachteil, dass es nur eine fixe Stelle für den Anschlag gibt. Wenn sich die HM mal ändert oder die pers. Vorlieben ist man in den Möglichkeiten eingeschränkt. Ich würde einen Balken,-Rohr,- Stange was auch immer in senkrechter Position bevorzugen. So kann man bei Bedarf mit der Höhe variieren. (Der Kopfteil der HM sollte im besten Fall auch etwas tiefer hängen als die Füße. Dann rutscht man selber innerhalb der Matte nicht immer Richtung Mitte)

    3. Durch eine Senkrechte Stange (bestenfalls im Betonsockel) ist die genutzte Fläche im Beistelltisch auch super klein und du könntest es einfach stehen lassen wenn die Sitzecke anderweitig genutzt werden soll. HM abhängen und gut.

    4. Arbeits und Materialaufwand deutlich geringer als beim bau eines fast funktionsfähigen Wikingerschiffes ;)


    Wäre vielleicht mal eine Überlegung wert?!

  • Was ich bisher noch nicht erwähnt habe – die ganze Konstruktion soll auf einer Art Dachterrasse entstehen. Direkt unter mir befindet sich das Lager eines Ladengeschäfts, was bedeutet: Alles, was ein massives Betonfundament bräuchte, ist eher ungünstig. Ziel ist also, den Raum darunter möglichst unangetastet zu lassen.

    Die 100er Hartholz-Kanthölzer könnte ich mit etwas Glück über meinen Arbeitgeber organisieren – landen oft als Spende bei einem befreundeten Schreiner. Auch beim Stahl sieht es gut aus: Material wäre vorhanden, Schweißen und Bearbeitung könnten im Rahmen einer Nachtschicht erledigt werden.

    Was dann noch fehlt, sind die Paletten. Die müsste ich mir dazukaufen, aber das ist überschaubar.

    Die Idee mit einem senkrechten Pfeiler finde ich übrigens gar nicht schlecht – vor allem, wenn er leicht außermittig gesetzt wird. Die geplante Hängematte ist ohnehin breiter als mein aktuelles Modell, da macht das Sinn. Leider sind 4,2 m Spannweite schon ziemlich das Maximum, das ich auf der Fläche unterbringen kann – viel mehr Luft ist da nicht.

  • Ich habe auf meinem Grundstück leider nicht ausreichend dimensionierte Bäume, um die Hängematte würdig aufhängen zu können. Also musste ich mir was einfallen lassen. Gestelle fand ich suboptimal und Beton wollte ich vermeiden.
    Insgesamt hat es prima geklappt.

    Toller Tipp, den ich so auch probieren werde. Du hast diese Schraubfundamente genommen: https://www.z-part.group/schraubfundamente/ ?

    Womit hast du den Abstand zwischen dem Pfosten mit 76 mm Durchmesser und dem Fundament mit 88,9 mm Durchmesser befüllt, damit die Stange stabil und fest im Schraubfundament steckt? Danke für deine Antwort im Voraus! Und hält deine Konstruktion immer noch?

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