Vorstellung

  • Hallo zusammen!

    Ich bin neu hier (stiller Mitleser) und bräuchte bitte eure Meinung bzgl. einer Hammock Erstausstattung.


    Nach reichlichem lesen habe ich mich für eine DreamHammock - Raven (sym) entschieden, da ich gerne die Position wechsel und Embrionalschläfer bin. Ein Zelt kommt aus den altbekannten Gründen (u.a. Russe im Rücken) nicht in Frage.


    Die Ausrüstung sollte 4 Season kompatibel sein. Ich selbst bin 183cm groß und 84kg schwer.


    Das nachfolgende Setup habe ich mir zusammengestellt:


    Raven:

    11ft, Double layer, OL 2.2oz Hex70XL, IL 1.0oz Monolite, Aufhängung Woopie,


    UQ:

    77", 800er Füllung (ggf 850?)


    TQ:

    55"x78", 800er Füllung (ggf 850er?)


    Tarp:

    12" UGQ Winterdream


    Das Setup, was ich suche, sollte so zusammengestellt sein, dass sich weitere in die Zukunft gerichtete Ausgaben erübrigen. Lieber Ultra langlebig als Ultra light. Für eure Meinungen und Ratschläge bedanke ich mich im Voraus.


    Beste Grüße

    Josh

  • Post by Furbrain ().

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  • Dann sag'ich auch mal Willkommen im Forum.


    An Sonsten: Wenn du willst, kann ich deinen Post entsprechend verschieben. Im Vorstellungs-Bereich ist er inhaltlich nicht wirklich gut aufgehoben.

    haengemattenforum.de Ich bin zwar nur der Haustechniker, aber wenn es Probleme gibt kann ich wahrscheinlich helfen ;).
  • Ist aber auch eine Kaufberatung.

    Vielleicht sollte er einen Vorstellungsbeitrag UND einen weiteren Kaufberatungsbeitrag schreiben.

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  • Dann sag'ich auch mal Willkommen im Forum.


    An Sonsten: Wenn du willst, kann ich deinen Post entsprechend verschieben. Im Vorstellungs-Bereich ist er inhaltlich nicht wirklich gut aufgehoben.

    Ja, danke, das wäre super!

  • Ich bin neu hier (stiller Mitleser) und bräuchte bitte eure Meinung bzgl. einer Hammock Erstausstattung.


    Nach reichlichem lesen habe ich mich für eine DreamHammock - Raven (sym) entschieden, da ich gerne die Position wechsel und Embrionalschläfer bin.

    Wenn du noch keine Hängematte hast, woher weisst du dann, dass du deine Liegerichtung änderst?


    Der Wechsel der Liegerichtung ist immer etwas problematisch, bzw. schränkt dich bei der Auswahl der Ausrüstung zum Teil ein. Deshalb würde ich immer empfehlen, auszuprobieren ob man nicht doch mit einer festen Liegerichtung zurecht kommt.


    In Embryonalstellung solltest du in jeder GE Hängematte schlafen können. Schwierig wird es erst, wenn man ausgestreckt auf der Seite liegen will. Da hilft ein symmetrisches Netz aber auch nicht.

    Die Ausrüstung sollte 4 Season kompatibel sein.

    Die meisten Hängematten-Setups sind modular, d.h. sind für jedes Wetter anpassbar. Wenn du sowohl im Hochsommer bei 20°C Nachttemperatur sowie im tiefsten Winter bei -10°C hängen willst, macht die Anschaffung eines zweiten Underquilts aber Sinn. Hängematte und Tarp bieten einen größeren Spielraum.

    Raven:

    11ft, Double layer, OL 2.2oz Hex70XL, IL 1.0oz Monolite, Aufhängung Woopie,

    Warum eine Double Layer aus einem ultra-schweren und einem ultra-leichten Material? Beim 2.2oz HEX70 XL reicht eine Lage dicke. Mit 84kg liegst du weit unterhalb der maximalen Kapazität.

    Das Setup, was ich suche, sollte so zusammengestellt sein, dass sich weitere in die Zukunft gerichtete Ausgaben erübrigen. Lieber Ultra langlebig als Ultra light.

    Wenn du vernünftig mit der Ausrüstung umgehst, ist fast jedes Setup langlebig. Nur bei der Hängematte würde ich von einlagigen Stoffen unter 40D Abstand nehmen. Lass das Tarp möglichst nicht tagelang (wochenlang?) in der prallen Sonne hängen; halte die Quilts von der Vegetation und Tieren fern; vermeide bei der Hängematte den Kontakt mit Klettband und spitzen oder scharfen Gegenständen - und du wirst die Ausrüstung viele Jahre nutzen können. Ob du weitere Ausgaben vermeiden kannst ist allerdings zweifelhaft. Die Erfahrung zeigt, dass Hängematten gerne in Herden leben ^^

  • Zuerst einmal ein Moin zur Vorstellung !

    Wenn du noch keine Hängematte hast, woher weisst du dann, dass du deine Liegerichtung änderst?

    Vielleicht meint er ja nur, das er sich gerne von rechts nach links dreht. Das kann man aber auch mit einer asymmetrischen Matte.


    Das man hingegen die Füsse von links nach rechts und den Kopf entsprechend umlegt - ich denke damit hört man sehr schnell (nach der ersten oder 2. Nacht) auf, denn das macht einfach keinen Spass.


    Ich bin eher Seitenschläfer, drehe mich beim Einschlafen und Aufwachen gerne und viel, knautsche mich zwischendurch auch mal embryonal zusammen - aber die Hängematte hat mein Schlafverhalten ziemlich verändert. In der Matte schlafe ich viel länger lautstark auf dem Rücken und drehe mich weniger.

  • Das man hingegen die Füsse von links nach rechts und den Kopf entsprechend umlegt - ich denke damit hört man sehr schnell (nach der ersten oder 2. Nacht) auf, denn das macht einfach keinen Spass.

    Ich habe das bisweilen gemacht, wenn ich lange nicht einschlafen konnte. Meistens hat das dann geholfen. Mehrmals habe ich die Liegerichtung aber noch nie gewechselt.


    Ich drehe mich in der Hängematte auch weniger als im Bett (weil es schlechter funktioniert)... leider mit der Folge, dass ich schlechter schlafe, weil ich mich irgendwie «eingeengt» fühle. Aktuell teste ich deshalb wieder vermehrt meine Brücken-Hängematten, weil die dem Schlafen im Bett etwas näher kommen.

  • Ich habe das bisweilen gemacht, wenn ich lange nicht einschlafen konnte. Meistens hat das dann geholfen. Mehrmals habe ich die Liegerichtung aber noch nie gewechselt.


    Ich drehe mich in der Hängematte auch weniger als im Bett (weil es schlechter funktioniert)... leider mit der Folge, dass ich schlechter schlafe, weil ich mich irgendwie «eingeengt» fühle. Aktuell teste ich deshalb wieder vermehrt meine Brücken-Hängematten, weil die dem Schlafen im Bett etwas näher kommen.

    Ich habe die RidgeRunner diesen Sommer ausgiebig getestet. Obwohl die RR meinem Bettverhalten eher entspricht (Seitenschlaf), schlafe ich in der Brückenhängematte bisher weniger tief und wache gefühlt häufiger auf.


    Die Kumpels im Zelt haben mir bisher immer erzählt, dass sie mich in der Dreamhammock relativ schnell schnarchen hören :sleeping:. Zudem habe ich Geräusche (oder sogar Lärm) nicht so leicht wahrgenommen. In Slowenien wurden wir nachts vom Grenzschutz kontrolliert. Ich habe davon nichts mitbekommen, die Kumpels im Zelt schon.


    Ich hatte auch die ersten Nächte in der Dreamhammock nicht so tief geschlafen, das hat sich erst mit gewonnenen Vertrauen in die Aufhängung so ergeben. Das habe ich jetzt aber, auch beim RidgeRunner - es erklärt also nicht, warum ich in der Brückenhängematte nicht so tief schlafe.

  • Danke, Womble , für deine Rückmeldung. Ich warte schon länger auf eine Gelegenheit, mal mehr als nur zwei, drei Tage mit der Hängematte unterwegs zu sein. Ich denke, bei mir hat sich einfach noch nicht so recht eine Gewohnheit eingestellt. Mein Eindruck bisher ist, dass ich in der Brücken-Hängematte schneller einschlafe. Nachdem ich nun bei meinem Opus 1.0 noch die Schlaufen verstärkt habe, dürfte mein Vertrauen in diese Hängematte noch gewachsen sein. Bei der klassischen Hängematte habe ich oft Einschlaf-Probleme und schlafe gefühlt nur von etwa zwei Uhr nachts bis zum Morgen einigermassen am Stück. An der Sympathie liegt es nicht: Die klassischen Hängematten sind mir im Grunde von allen Typen am sympathischsten, da so simpel.


    Ach wie off-topic wir wieder sind... Aber im weitesten Sinn geht es hier ja ohnehin darum, die passende Hängematte zu finden. Also, herzlich willkommen im Forum, Josh !