Kochen bei erhöhter Waldbrandgefahr

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  • Ich habe eben einen coolen "Simmer Stick" für diese Art von Ofen gesehen. Vielleicht ist das ja im Rahmen des Threads interessant:

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    Soweit, wie man den runterdrosseln kann, sollten seine 35ml Alkohol ewig halten...

  • Hast du das schon mal gemacht oder nur ein Video geschaut?

    In der Realität funzt der nicht, genauso wenig wie der orginal Simmer.

    Wenn längere Zeit gekocht wird, verdampft der Spiritus einfach nur

    und entzündet sich überall, heißt, es brennt aus den abdeckten Spalt.

    mit derselben Intensität weiter als wenn es nicht abgedeckt würde.

    Ich nehme Geldmünzen, welche ich auf die Flammen lege. je mehr,

    desto kleiner die Flammen. Das funktioniert, weil sich kein Spalt bildet.

    Gruss

    Konrad

  • Hast du das schon mal gemacht oder nur ein Video geschaut?

    In der Realität funzt der nicht, genauso wenig wie der orginal Simmer.

    Der Simmer funktioniert nicht, meinst Du.

    Habs mehrmals gelesen und verstanden, der Brenner an sich funktioniert nicht.

    Ich nutze den Brenner, von Speedsterstove.uk auch aktiv in meinem UL Kochset.

    Während andere Erikas Tischdecke abflammten, kochte der Speedsterstove sicher vor sich hin.

    Aber bei Waldbrandgefahr mache ICH auch mit dem Speedster kein Feuer.

    Ist unverständlich definiert bei uns in Deutschland. Kein offenes Feuer.

    Da gibts kalte Küche, Brot mit Wurst Käse, was auch im Sommer mehrere Tage hält oder kaltgequollenes wie Couscous etc.

    Das schmeckt wie ein Salat auch kalt gut mit frischen Tomaten oder und Paprika.

    Freund von mir nutzt das Barocook System häufig da er sich auf Montage im Hotel was kocht.

    Da will er kein Gaskocher nutzen und kocht damit Mahlzeiten auf.

    Natürlich kann man damit kein Schnitzel braten. Aber ne warme Suppe schon.

    Barocook will ich mir auch mal anschauen für die nächste Saison.

    Denn eins ist klar. Die warmen Sommer mit wochenlangen Feuerverboten werden zukünftig häufiger kommen.

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt Gegenden und Wetterbedingungen, bei denen ich auch die Finger vom Feuer lasse. In den brandenburgischen Wäldern reicht ja zur Zeit ein heißer Blick und alles steht in Flammen.

    Da wird die Suppe eben kalt gegessen. Mit einer ordentlichen Portion Chili kommt sie einem vor, als ob sie noch kochen würde. ;)

  • Hast du das schon mal gemacht oder nur ein Video geschaut?

    Nur ein Video geschaut. Ich hatte mich an das Brennerdesign erinnert und fand die Idee des stufenlosen Simmerns cool. Ich selbst habe ein anderes Stove Design, welches zwar einen Simmer Mode hat, der ist aber fix. Die Flamme lässt sich nicht anpassen.

  • Aber bei Waldbrandgefahr mache ICH auch mit dem Speedster kein Feuer.

    Solche Situationen hatte ich auch. Vor zwei Jahren gewandert im Sommer auf Krk. Alles so trocken, dass man kein Verbot brauchte, weil man Angst um seine eigene Sicherheit hatte.

    Was ich überlegt hatte, war mal ein anderes Konzept des Erhitzens auszuprobieren. Bisher hatte ich aber noch keine Zeit. Die Idee beruht auf dem Prinzip eines Solarofens (siehe bspw. hier http://rebelle-upcycling.blogspot.com/2015/04/sonnen…ines-neuen.html). Ein Solarofen fängt Sonnelicht ein, wandelt es in seinem Inneren in Wärme um, und lässt diese nicht bzw. nur langsam wieder raus. Konradsky : das hab ich schon mal gemacht - um den Wachs aus meinen Bienenwaben zu schmelzen - das geht klasse. Nun kann man natürlich nicht einen kompletten Kasten mitschleppen. Aber was, wenn man einen großen durchsichtigen Beutel hätte, diesen mit Luft füllt, auf seinem Boden ein Stück schwarzes Nylon legen würde, darauf sein Essen und dann alles halbwegs verschließt? Die Sonne sollte das schwarze Tuch erwärmen, die Hitze im Beutel gestaut (nicht gefangen) werden und das Essen sollte erwärmt werden, stimmts? Im Wachsschmelzer komme ich locker auf 80 Grad - hier vielleicht auf 50? Oder doch nicht? Das hab ich dann wieder noch nicht ausprobiert. Verdammter Projektestau... ;)

  • NochSoEiner: Bitte unbedingt hier oder in einem neuen Faden berichten, wenn du das ausprobiert hast!

    Im Zusammenhang mit Bettwanzen habe ich schon den Tipp gelesen, (möglicherweise) betroffene Gegenstände in einen schwarzen Müllbeutel zu stopfen, diesen komplett zu verschliessen und einige Stunden an die pralle Sonne zu legen. Im Inneren soll es über 60°C heiss werden, was tatsächlich reichen sollte, um Bettwanzen samt ihren Eiern abzutöten. Ausprobiert habe ich es bisher nicht. Zum Glück hatte ich, seit ich vom Tipp gehört habe, keinen Befall mehr erleben müssen.

    Ob sich diese Idee auch zum Erwärmen von Speisen eignen könnte? In Deutschland müssen Speisen mit mindestens 66°C an die Konsumenten ausgegeben werden (Quelle). Zum Aufwärmen von Nahrung könnte es also allenfalls reichen. Müsste ich mal ausprobieren.

    Ich glaube, wir sind bereits auf dem Weg zu einem neuen Faden... ;)

  • Bei Holzoberflächen ist es so, das wenn diese im Sommer nach Süden ausgerichtet sind,

    bis zu 85 °C heiß werden. Nussbaumbraune Flächen im übrigen nur bis zu 65°C.

    Von daher könnte das mit dem schwarzen Müllsack funktionieren.


    Allerdings sollten die Textilien so ausgebreitet sein, dass keine Isolation stattfindet.

    Dann wird es im Innern des Textilklumpens nur etwas mehr als Umgebungsluftemperatur warm.

    Gruss

    Konrad

  • Dann wird es im Innern des Textilklumpens nur etwas mehr als Umgebungsluftemperatur warm.

    Das ist ein wichtiger Punkt: Grundsätzlich wird es zwar auch im Innern eines Textilklumpens genau so warm wie weiter aussen im schwarzen Sack, nur reicht vielleicht die Sonnenscheindauer nicht aus, um bis zuinnerst diese Temperatur zu erreichen.

    Nun aber schnell wieder zurück zum Kochen bei Waldbrandgefahr...

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