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  • Bei sehr (zu) kurzen Hängematten hilft eine prall aufgeblasene Isomatte den Druck auf die Schultern abzumildern. Ansonsten kann eine Isomatte auch ganz allgemein bei dem Problem der Calf Ridge (Falte unter den Knien und Unterschenkeln) helfen - aber ich bevorzuge da definitiv andere Lösungen.

    Nach langem Ausprobieren die Calf Ridge in den Griff zu bekommen, bin ich inzwischen dazu übergegangen eine EVA ins Einschubfach meiner BlackBird XLC zu packen. Dies hilft m.M.n. bislang noch am Besten.

    Ein Nachteil der Isomatte in der HM, den ich noch erwähnen würde, ist derjenige, dass ich hier schneller den Eindruck von auskühlenden Knien in der Seitenlage habe als bei UQ. Und das obwohl die Matte ausreichend breit geschnitten ist.

  • Es ist nur klar, dass wir zumindest zu diesem Zeitpunkt noch keine 300€ pro Mann nur für die Hängematte ausgeben können.

    Jup. Da war ich auch mal.

    Nachdem ich Hängematten vor vielen Jahren mal gesehen und für "cool" befunden habe, dachte ich, ich will erst mal wenig Geld ausgeben.

    Billige DD Matte gekauft und mit vorhandener Isomatte darin geschlafen -> unbequem.

    Breitere ENO Matte gekauft und mit Isomatte darin geschlafen -> unbequem.

    Bessere Thermarest Isomatte gekauft -> Im Winter kalte Schultern bekommen.

    Pad-Extender gekauft -> ja - warm, aber immer noch unbequem.

    usw. usw. ...

    Ich habe es wirklich, wirklich, wirklich mit Isomatten versucht und ich wollte, dass es funktioniert -> es funktioniert nicht!

    Als Zwischenschritt zu meinem heutigen Setup, habe ich den Amazonas Underquilt gekauft. Kostenpunkt ca. 100 Euro. Das hat funktioniert!

    Das Teil hat den Vorteil gegenüber Snugpack oder DD Underqulits, dass man die Amazonas Underquilts quasi nicht falsch aufhängen kann.

    Frag mal im Marktplatz. Bestimmt hat jemand noch einen günstigen Synthetik-Underquilt zu Hause, den er gerne loswerden möchte, weil er im Vergleich mit Daune einfach zu schwer ist.

    Alles ist besser als Isomatte (Ausnahme: Brücken- und Quer-Hängematten).


    OK - machen wir doch einen Versuch im Forum:

    Der, der noch ohne Underquilt ist (in Gathered End Hammocks) , werfe den ersten Stein ...

    Once you get locked into a serious hammock collection,

    the tendency is to push it as far as you can ...

    Hesmon

  • Oops, wer hat denn da einen alten Faden wieder ausgebuddelt ...

    Egal - die Aussagen stimmen immer noch ;)

    Once you get locked into a serious hammock collection,

    the tendency is to push it as far as you can ...

    Hesmon

  • Wie andere schon schrieben: Ein Unterquilt ist bestimmt die bessere Wahl als eine Isomatte.

    Die Isomatte bietet dann einen Mehrwert, wenn du auch mal am Boden schlafen möchtest / musst.

    Hallöchen in die Runde,

    schön das es schon ein passendes Thema gibt und ich nicht ein neues Fass aufmachen muß.

    Ja ich denke auch, rein von der Funktion wäre ein UQ besser, aber...

    Ich denke auch, daß man mit einer Isomatte flexibler ist. Und im speziellen beim Bikepacking.

    Wenn keine Bäume oder ähnliches vorhanden wäre, könnte man sich auch mal so wo für eine Nacht ablegen.

    Und wenn man schon beim Bikepacking ist, Isomatte kann vom Packmaß her deutlich kleinvolumiger sein (natürlich nur bei entsprecheden R-Wert).

    Ich selbst grübel auch über die Anschaffung einer Isomatte.

  • Ich finde, dass eine Isomatte, egal welcher Dicke, nicht in der HM funktioniert. Das habe ich, bevor ich einen richtigen UQ hatte, wie fast alle hier, auch probiert, da ich natürlich auch vorher schon eine Isomatte besaß und hoffte, diese verwenden zu können.

    (Und warum benützt hier praktisch niemand, dem HM wichtig sind nach einer Zeit des Ausprobierens noch Isomatten?)

    Wer so unsicher ist ob er Bäume findet, was in hiesigen Breiten ja eher unwahrscheinlich ist, dem würde ich ganz klar eine Querhängematte von Cross Hammock empfehlen. Dann ist man auf der sicheren Seite, hat es sehr leicht und kann bei Bedarf immernoch auf dem Boden schlafen.

    sakura nachdem du inzwischen doch weißt, dass du HM magst und auch immer wieder benützt würde ich dir empfehlen diese Investition tätigen!

  • Hi barfuß,

    hi zusammen,

    natürlich geht es auch ums Geld, viel mehr aber ums Packvolumen. Bikepacking halt.

    Beim Rucksack-Wandern könnte ich mir das schon eher vorstellen ( was im Umkehrschluss bedeutet, sich bloß keinen Rucksack an zu schaffen ^^).

    Und selbst wenn ich auf UQ setzen würde, da hätte ich ja schon meinen Ponchonliner der ja in meinem Set-Up als UQ geht. Natürlich nicht bis in die Minusgrade.

    • Offizieller Beitrag

    sakura ich kann deine Argumentation irgendwie nicht wirklich nachvollziehen. Mein komplettes Setup für Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt passt ohne Tarp in eine 13l Satteltasche, das Tarp kommt oben drauf. Deutlich weniger wirst du auch mit einer Isomatte nicht bekommen. Wenn ich damit rechnen muss, dass Hängematte einfach nicht geht, dann kommt natürlich eine Isomatte mit - dann allerdings mit Bwiaksack, der Topquilt bleibt. Das ist dann minimal weniger Volumen und etwas leichter, aber halt weniger bequem. Ich glaube ehrlich gesagt, dass dein eigentliches Problem der Poncholiner ist - von denen habe ich bisher noch keine gesehen, die ihr Gewicht und Volumen wirklich Wert wären.

  • natürlich geht es auch ums Geld, viel mehr aber ums Packvolumen

    Das Packvolumen ist bei einer Crosshammock super!

    Und wenn man schon beim Bikepacking ist, Isomatte kann vom Packmaß her deutlich kleinvolumiger sein (natürlich nur bei entsprecheden R-Wert).

    Wenn du ein Freund von Isomatten bist, was spricht dann gegen eine Querhängematte? Schau dir mal Gewicht und Packmaß bei Cross Hammock an. Hast du schon mal in so einer HM gelegen?

  • Hi DL1JPH,

    hi zusammen,

    sakura ich kann deine Argumentation irgendwie nicht wirklich nachvollziehen. Mein komplettes Setup für Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt passt ohne Tarp in eine 13l Satteltasche, das Tarp kommt oben drauf. Deutlich weniger wirst du auch mit einer Isomatte nicht bekommen. Wenn ich damit rechnen muss, dass Hängematte einfach nicht geht, dann kommt natürlich eine Isomatte mit - dann allerdings mit Bwiaksack, der Topquilt bleibt. Das ist dann minimal weniger Volumen und etwas leichter, aber halt weniger bequem. Ich glaube ehrlich gesagt, dass dein eigentliches Problem der Poncholiner ist - von denen habe ich bisher noch keine gesehen, die ihr Gewicht und Volumen wirklich Wert wären.

    gibt's da von Deinem set-up eine Auflistung womöglich mit Bildern?

    Naja Poncholiner ist natürlich so ein Ding, ja ganz klar. Ich fand die Idee gut brauchbar was mit auf Tour zu haben was man beim Futtern drüber ziehen kann und anschließend als zusätzliches wärmenden back-up als UQ nutzen kann. Da das Teil aber mit Primaloft gefüllt gefüllt ist, kommt das in Sachen Packvolumen natürlich nicht an daunengefüllte UQ´s ran.

  • Das Packvolumen ist bei einer Crosshammock super!

    Wenn du ein Freund von Isomatten bist, was spricht dann gegen eine Querhängematte? Schau dir mal Gewicht und Packmaß bei Cross Hammock an. Hast du schon mal in so einer HM gelegen?

    Dagegen spricht, daß ich mir nicht (ja ich weiß, ganz entgegen gesetzt des Trends hier :P Stichwort Equipment Junkie) nicht noch eine Hängematte zulegen will.

  • Dagegen spricht, daß ich mir nicht noch eine Hängematte zulegen will.

    Die einzige Gemeinsamkeit zwischen einer GE und einer Crosshammock ist, dass beide an Bäumen aufgehängt werden. Das Liegegefühl und die Handhabung sind schon recht unterschiedlich.

    Das rechtfertigt durchaus den Besitz von 2 Matten (ohne gleich Sammler werden zu müssen). Nur Mut :thumbup:

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