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  • Wenn es nachts sehr warm ist, wie oft in diesem Sommer, wäre ich wirklich froh gewesen, keine Isomatte zu brauchen. Ansonsten habe ich noch nie auf der Isomatte geschwitzt. Man braucht sie aber auch, um die Cross Hammock zu stabilisieren und im Fußbereich auszuspreizen. Dass Querhängematten generell nicht mit Underquilts funktionieren, ist meiner Meinung nach längst nicht erwiesen. Nur muss der UQ natürlich anders aussehen als für eine GE. Man müsste den UQ seitlich befestigen. Die 40 Zähne der Cross Hammock laden ja geradezu dazu ein. Ich mache mich sicherlich irgendwann daran, einen solchen UQ zu konstruieren. Nur will ich vorher sicher sein, dass auch die Grundform der Cross Hammock ohne Isomatte für Übernachtungen nutzbar ist. Ein Punkt, der immer gegen Querhängematten sprechen wird ist eine Körpergröße unter 1,70. Aber wieviel das sein darf, darüber gehen die Meinungen schon wieder auseinander. Ich habe gerade eine euphorische Rückmeldung von jemandem erhalten, der genau 1,70 groß ist.

    • Offizieller Beitrag

    Ansonsten habe ich noch nie auf der Isomatte geschwitzt.

    Es ist auch kein richtiges Schwitzen, aber alle Isomatten sind Dampfsperren. Angeblich verlieren wir Nachts bis zu einem halben Liter Wasser - und der Teil, der über die Haut ausgeschieden wird wo sie in Kontakt mit der Isomatte ist kann nicht gut verdunsten. Vielleicht merkst du das nicht, weil du daran gewöhnt bist, aber wenn man an einen Daunenunderquilt gewöhnt ist, und/oder sehr kälteempfindlich ist, merkt man es deutlich. Ich sage nicht, dass ich schweissgebadet auf der Isomatte liege, aber wenn ich mich in einer kühlen Nacht umdrehe oder aufstehe, ist mein Rücken leicht feucht und kühlt sofort ab. In einer heissen Nacht wird es noch unangenehmer, weil ich dann wirklich leicht schwitze.

    Dass Querhängematten generell nicht mit Underquilts funktionieren, ist meiner Meinung nach längst nicht erwiesen.

    Das habe ich auch nicht behauptet. Aber Fakt ist, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt keinen Underquilt für Querhängematten gibt. Zumindest nicht zum kaufen. Und auch eine Bauanleitung für einen Querhängemattenunderquilt der sich bewährt hat gibt es meines Wissens nach nicht. Für jemanden, der sich jetzt für eine Hängematte entscheidet, ist es also ein Nachteil, dass die erhältlichen Querhängematten nicht mit einem erhältlichen Underquilt funktionieren. Wenn du das änderst, würde es mich freuen, denn bei meinen Tests fand ich Querhängematten ansonsten sehr bequem.

  • Ich lese immer noch mit, einige doch tiefgehende Details, wie die Dehnung einiger Stoffe beispielsweise sind in meinem "Entscheidungsstadium" halt noch nicht wirklich verwertbar. Höchstens, wenn man auch dazu schreibt welche konkret es sind, damit man dort ein Auge drauf wirft.

    Von der Hammock Flavour Map habe ich mich gedanklich bereits verabschiedet, wobei einige nützliche Infos ja schon gekommen sind, danke dafür.
    Ich lese mich grade in Waldläufers Bridge ein und überlege, wie ich da Gedankengut klauen kann und ggf. die Nähmaschine meiner Mutter zum Einsatz kommen kann. Die oben erwähnte Cross sieht auch sehr interessant aus. Nach den gesichteten Fotos gibt es auch keine Faltenbildung, die mir bei der Ergo auch immer auf die Nüsse gegangen ist.

  • Ich lese mich grade in Waldläufers Bridge ein und überlege, wie ich da Gedankengut klauen kann und ggf. die Nähmaschine meiner Mutter zum Einsatz kommen kann.

    Kurz ein Hinweis: Ich kenne nur meine selbst genähte Brücken-Hängematte und kann daher nicht sagen, ob die nun besonders gut oder sehr schlecht gelungen ist. Beachte unbedingt auch die anderen Threads zum Thema Brücken-Hängematte. Es haben schon einige eine gebaut.

    Ein so breites Kopfteil, wie ich es habe (110cm), bietet neben dem Vorteil von ausreichend Platz in der Breite auch gewisse Nachteile, gerade was die hohe Belastung der Spreize angeht.

    Falls du ein Moskitonetz benötigst, müsstest du entweder auf die Gepäckablagen verzichten (wie ich sie habe) oder dir eine Möglichkeit ausdenken, wie du das Netz gestalten würdest. Ich hätte da ein, zwei Ideen.

    Das einfach, damit du meinen sehr ausführlichen Thread richtig einschätzen kannst. Ich wollte da möglichst viele Gedanken zum Thema zusammenfassen, die man für ähnliche Projekte übernehmen oder abändern kann. Ich wollte aber keinesfalls die ultimative Brücken-Hängematte vorstellen.

    • Offizieller Beitrag

    Für Brückenhängematten gibt es jede Menge Bauanleitungen - ich würde mir auf jeden Fall sämtliche Threads von Grizzly Adams aka Professor Hammock durchlesen. Zum Beispiel Guide to Making a Bridge Hammock, People's Bridge Hammock - first glimpse oder Video: Engineering of the Grizz Bridge Ariel. Aber es gibt noch jede Menge anderer Designs, die auf HammockForums veröffentlicht wurden.

    Nachdem simpo bisher nur zu kurze und evtl. auch zu dehnbare GE Hängematten getestet haben zu scheint, würde ich als allererstes Projekt allerdings eine ganz einfache aber lange und evtl. auch extra breite GE Hängematte aus einem bewährten Hängemattenstoff empfehlen. Es gibt in Europa die Tendenz, gleich zu 90° Hängematten oder Brückenhängematten überzugehen, weil die normal erhältlichen GE Hängematten unzureichend sind. Dabei würde die richtige GE Hängematte die Bedürfnisse häufig erfüllen.

  • Ich bin nicht sicher, ob GE und Querhängematten tatsächlich die gleichen Bedürfnisse erfüllen. Ich habe noch keine GE-Hängematte in natura oder auch auf einem Foto gesehen, in der man so gerade liegt wie in der Cross Hammock (siehe dafür die eben upgedatete Galerie). Und man muss damit leben, dass man 30-50% Stoff mehr mit sicher herumschleppt und kurze Baumabstände nicht nutzen kann. Dafür hat man bei der GE eine für manche Nutzer leichtere Einstiegsmöglichkeit, kann auf viele tolle UQs zurückgreifen und muss sich um keine verwirrten Aufhängeschnüre kümmern. Es gibt also schon Alternativen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zielen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe nicht behauptet, dass verschiedene Hängemattentypen die gleichen Bedürfnisse erfüllen. Ich behaupte, dass eine Menge Leute GE Hängematten zu schnell abschreiben, weil sie nie in einer für sie passenden GE geschlafen haben. Klar, im Vergleich zu einer DD oder Amazonas Hängematte schneidet eine Koma oder eine Crosshammock IMMER um Längen besser ab. Da kann ich auch Economy mit Emirates fliegen, und First Class mit Etihad und dann schlussfolgern dass Etihad viel besser ist als Emirates. Das ist einfach kein aussagekräftiger Vergleich.

    Jeder Hängemattentyp hat Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen bei Brückenhängematten und Querhängematten die Nachteile. Für jemand anderen überwiegen bei Gathered End und Querhängematten die Nachteile. Für dich überwiegen bei Gathered End und Brückenhängematten die Nachteile. Allerdings habe ich auch bei dir den Eindruck, dass du GE Hängematten nie eine echte Chance gegeben hast, denn wie viele GE Hängematten hast du wirklich ausprobiert? Und damit meine ich nicht, 5 Minuten Probe gelegen sondern mal eine Nacht darin geschlafen? Ich gebe jeder Hängematte eine Chance, und versuche auch diverse Modelle zu testen. Nur so kann ich mir wirklich eine Meinung bilden.

  • Glaubst du wirklich, dass man sagen kann, eine Menge Leute würden die GE-Hängematte vorschnell abschreiben? Die Realität sieht doch eher so aus, dass alle Alternativen zur GE ein Nischendasein fristen. Die Koma gibts nicht mehr, die Hammocktent momentan auch nicht, vielleicht wird sie ab Oktober wieder lieferbar sein (also wenn die Hängemattensaison dem Ende entgegengeht) und dann gibts noch meinen kleinen Shop. In den USA sind diese Hängematten-Alternativen entweder gar nicht oder nicht sehr bekannt (von einigen dünnen Fäden bei Hamockforum.net abgesehen).
    Und ja, du hast Recht, leider schaffe ich es in der Tat nicht, alle GE-Hängematten auszuprobieren und mir darüber eine Meinung zu bilden. Über Brückenhängematten habe ich mich z.B. noch niemals geäußert, weil ich sie gar nicht kenne. Und ich werde das sicherlich auch in Zukunft nicht leisten können, wenn ich die Cross Hammock voranbringen will. Aber das heißt doch nicht, dass die GE-Hängematten, die das Erscheinungsbild von Hängematten überhaupt in der Öffentlichkeit absolut dominieren, meiner Meinung nach schlecht sind. Das zu behaupten wäre absurd.
    Es gibt Leute, die (meiner Meinung nach glaubwürdig) versichern, mit einer Amazonas-Hängematte glücklich zu sein. Vielleicht kennen sie nur keine anderen Hängematten. Wir kennen andere Hängematten und tauschen uns hier darüber aus. Und auf diesem Feld habe ich einen kleinen Farbklecks beizusteuern. So sehe ich das.

    • Offizieller Beitrag

    Ich glaube, Ihr beiden seid Euch im Prinzip einig, redet aber im Detail aneinander vorbei.
    Wer von einer Hängematte spricht, meint meistens eine GE-Hängematte (Die Spreizstabhängematte lassen wir mal außen vor. Sie hat zuviele Nachteile, um ernsthaft in Erwägung gezogen zu werden.) Der Einsteiger kauft sich also bei Amazon oder wo auch immer so ein Zweimetersiebzigding. Entweder ist er zufrieden damit (bis er etwas besseres findet) oder er findet Hängematten (also GE) unbequem.

    Wenn er jetzt per Zufall eine Brücken- oder 90°-Hängematte kennenlernt, ist er begeistert, wie flach und bequem man darin liegen kann. Dieser Einsteiger ist nun der Meinung, GE-Hängematten wären Murks und Brücken-/90°-Hängematten wären prima. Diese Meinung wurde aber vorschnell gebildet. Um wirklich eine Hängemattenart beurteilen zu können, reicht es nicht, nur die schlechten Exemplare getestet zu haben. Erst wenn man die Guten und die Schlechten kennt, kann man sich über diesen Hängemattentyp ein solides Urteil bilden.

    Es geht überhaupt nicht darum, die Querliegerhängematten schlecht zu reden. (Diesen Vorwurf lese ich aus Deinen Zeilen heraus. Oder besser: ich habe den Eindruck, daß Du diesen Eindruck hast, [USER="170"]Seitenschläfer[/USER] .) Wir könnten das Beispiel nämlich auch andersherum nehmen. Jemand, der mit einer schlecht gemachten 90°-Hängematte unzufrieden ist, sollte vor dem Umstieg in eine Gathered-End-Hängematte erst mal eine Crosshammock testen. Wenn er dann immer noch unzufrieden ist, dann ist er wahrscheinlich wirklich kein Querhänger und sollte es mit einem anderen Hängemattentyp probieren.

    Die Menschen sind halt unterschiedlich. Manch einer (z.B. ich :)) kommt mit allen Hängemattentypen gut zurecht, andere wieder mit zweien (z.B. [USER="24"]Baumkind[/USER] mit GE und 90°, [USER="21"]Konradsky[/USER] mit Brücke und 90°) oder nur mit einem oder auch überhaupt gar keinem. Schön, daß es diese Vielfalt und damit für jeden Geschmack etwas gibt. Schade, daß der Massenmarkt voller schlecht gemachter Hängematten ist.

    • Offizieller Beitrag

    Glaubst du wirklich, dass man sagen kann, eine Menge Leute würden die GE-Hängematte vorschnell abschreiben? Die Realität sieht doch eher so aus, dass alle Alternativen zur GE ein Nischendasein fristen.

    Ja, ich habe überraschend viele Leute kennen gelernt, die entweder nur ein oder zwei unpassende GE Hängematten ausprobiert haben, oder sogar sofort mit einer Brückenhängematte oder einer Querhängematte angefangen haben. Auf den ersten Hängemattentreffen hingen mehr Brückenhängematten im Wald als Gathered Ends. Und ich habe auch genügend Kunden, die über Dendronaut zu mir gekommen sind, weil sie eine Koma gesehen haben, und gleich mit "dem Besten" einsteigen wollen.

    Die Realität sieht doch eher so aus, dass alle Alternativen zur GE ein Nischendasein fristen. Die Koma gibts nicht mehr, die Hammocktent momentan auch nicht, vielleicht wird sie ab Oktober wieder lieferbar sein (also wenn die Hängemattensaison dem Ende entgegengeht) und dann gibts noch meinen kleinen Shop.

    Bis ich meinen Laden aufgemacht habe, gab es in Europa keine einzige, brauchbare integrierte GE Hängematte - aber dafür gab es

    • die Koma von Dendronaut
    • die Ergo von Exped
    • die Draumr von Amok
    • die Alpha, Beta und Gamma von Hammock Tent

    Ich hatte den Eindruck, dass Europa hängemattentechnisch ein Entwicklungsland ist, in dem direkt von "kein Telefon" zu "Handy / Smartphone" übergegangen wird. Zwischenzeitlich wurde die Koma mit der Ridgerunner ersetzt, und die Ergo mit der Crosshammock - aber es gibt immer noch mehr qualitativ hochwertige Alternativen zu GE Hängematten als gute GE Hängematten (auch wenn ich mich bemühe das Verhältnis etwas zu verbessern). Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass Exped eine neuartige Hängematte herausbringen soll. Ich tippe auf eine neue Querhängematte als Ersatz für die Ergo.

    In den USA sind diese Hängematten-Alternativen entweder gar nicht oder nicht sehr bekannt (von einigen dünnen Fäden bei Hamockforum.net abgesehen).

    Dann verfolgst du HF nicht sehr intensiv. Die Ridgerunner ist sehr populär und weit verbreitet. Wenn ein Neuling fragt "welche Hängematte soll ich mir kaufen?" wird ihm eigentlich fast immer auch eine Ridgerunner empfohlen. Dazu kommt, dass ein Outdoor-Riese wie REI zwar keine gescheite GE im Angebot hat, aber jedes Jahr eine eigene Brückenhängematte heraus bringt. Und auch die Amok Draumr ist mittlerweile sehr bekannt - vermutlich auch durch Shug. Ich habe mich bereits ziemlich aufgeregt, weil die Draumr in den USA über 100€ billiger verkauft wird als in Europa, wo der Hersteller sitzt. HammockTent wird regelmäßig diskutiert; ich verfolge einige Threads für die ich jede Woche Updates bekomme.

    Es gibt Leute, die (meiner Meinung nach glaubwürdig) versichern, mit einer Amazonas-Hängematte glücklich zu sein. Vielleicht kennen sie nur keine anderen Hängematten.

    Ja, meiner Erfahrung nach haben solche Leute noch nie in einer bequemeren GE gelegen. Das zeigt deutlich, wie bequem Hängematten von Natur aus sind - wenn selbst die unbequemste Hängematte noch bequemer ist als eine Isomatte auf dem Boden :D

    Wir kennen andere Hängematten und tauschen uns hier darüber aus. Und auf diesem Feld habe ich einen kleinen Farbklecks beizusteuern.

    Das finde ich auch toll. Ich habe die Entwicklung der 90°-Hängematten inklusive deiner Crosshammocks sehr interessiert verfolgt. Mittlerweile besitze ich eine Ergo und zwei HammockTents - eine Draumr wird bald dazu kommen. Genauso wie eine Crosshammock. Außerdem habe ich selber ein oder zwei Ideen die ich gerne ausprobieren möchte sobald die schlimmsten Baustellen im Shop behoben sind. Ich denke, bei den Querhängematten wird sich noch viel tun, und ich hoffe, dass es noch einige Verbesserungen geben wird, die sie auch für überzeugte GE Nutzer attraktiver machen.

    Trotz allem würde ich einem Neuling ohne spezielle Bedürfnisse immer erst empfehlen, eine brauchbare GE auszuprobieren, und sich nicht von schlechten Erfahrungen mit zu kurzen GEs abschrecken zu lassen. Brückenhängematten und Querhängematten sind meiner Meinung nach Hängematten für Leute mit speziellen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse erfüllen sie auch relativ gut, aber dafür müssen sie in anderen Bereichen Abstriche machen. Und gerade Einsteiger wissen nicht, ob sie diese Zugeständnisse überhaupt machen müssen. Sie wollen einfach "die beste Hängematte" und glauben häufig, dass ein spezielles Design besser ist als ein Standarddesign. Gerade begeisterte Brücken- und Querhängemattennutzer erwecken häufig den Eindruck, dass der von ihnen bevorzugte Hängemattentyp das letzte und beste Glied in der Hängemattenevolution ist. Ersteres mag stimmen, letzteres nicht. Leider. Ich fände es auch Klasse, wenn es die "beste" Hängematte geben würde. Das würde mir eine Menge Geld und Platz sparen :rolleye:

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER] offensichtlich gibt es viele GA Nutzer, die selbst mit großen Matten noch nicht richtig umgehen. Oft schon habe ich gelesen. "Ich habe bei treegirl in einer richtig gut aufgehängten Matte geschlafen und war total begeistert."
    Und auch selbst schreibst du wie wichtig es ist die GA richtig aufzuhängen.

    Ich fände es fantastisch, wenn du dazu ein kleines YouTube Video machen könntest um und Anfängern dabei zu helfen, den kompletten Komfort aus unseren Matten zu holen. (Insofern man das überhaupt so verallgemeinert erklären kann.)

    P.S hat du dir schon Mal überlegt Sacki oder anderen Youtubern eine Matte zu spendieren. Sacki liegt immer nur in Amazonas Hängematten. Ist doch klar das die deutschen Nutzer da denken dass das "die" Hängematte ist und dann aber oft merken, dass es eigentlich nicht bequem, ist ohne zu wissen, dass die Matten viel zu kurz sind.


  • P.S hat du dir schon Mal überlegt Sacki oder anderen Youtubern eine Matte zu spendieren. Sacki liegt immer nur in Amazonas Hängematten. Ist doch klar das die deutschen Nutzer da denken dass das "die" Hängematte ist und dann aber oft merken, dass es eigentlich nicht bequem, ist ohne zu wissen, dass die Matten viel zu kurz sind.

    Drei Mitglieder des Forums haben Sacki vor einiger Zeit eine Ticket to the Moon Double geschenkt. Seither nutzt er die oft, wenn er nicht gerade eine weitere (zu kurze) Hängematte vorstellt. Selbst eine TTTM ist für Sacki im Grunde aber zu kurz. So gesehen könnte er eine richtig gute und ordentlich lange Hängematte schon brauchen... Er ist ja nicht lernresistent, hat kürzlich mal ein richtig gutes Video zur korrekten Anwendung von Baumgurten gemacht, was seinen Ursprung ja sicher auch hier im Forum hat.

  • Ich bin der Überzeugung, dass es dem deutschen Hängematten-Markt nur gut tun kann, wenn die großen YouTube Multiplikatoren in "richtigen" Hängematten liegen. Wenn dadurch eine Nachfrage nach langen Matten erzeugt wird.

    • Offizieller Beitrag

    [USER="46"]TreeGirl[/USER] offensichtlich gibt es viele GA Nutzer, die selbst mit großen Matten noch nicht richtig umgehen. Oft schon habe ich gelesen. "Ich habe bei treegirl in einer richtig gut aufgehängten Matte geschlafen und war total begeistert."
    Und auch selbst schreibst du wie wichtig es ist die GA richtig aufzuhängen.

    Da ist die Frage: welche Hängematte? Die meisten netzlosen Hängematten kann man so aufhängen, wie man will. Da muss man ein wenig experimentieren, z.B. mit einer verstellbaren Ridgeline.

    Bei integrierten Hängematten (= Hängematten mit integriertem Netz) gibt der Hersteller bzw. der Designer vor, wie die Hängematte "richtig" aufgehängt wird. Warbonnet gibt z.B. sehr genaue Anweisungen.

    [USER="46"]Ich fände es fantastisch, wenn du dazu ein kleines YouTube Video machen könntest um und Anfängern dabei zu helfen, den kompletten Komfort aus unseren Matten zu holen. (Insofern man das überhaupt so verallgemeinert erklären kann.)

    Ein Video darüber, wie man eine Warbonnet Hängematte richtig aufhängt ist bereits abgedreht und wird gerade geschnitten. Aber ob man eine Dutch Hängematte oder Dream Hammock genauso aufhängen will, ist eine andere Frage. Im Zweifelsfall sollte man sich an der Hersteller wenden. Wenn der keine Anweisungen gibt, muss man selbst experimentieren.

    [USER="46"]P.S hat du dir schon Mal überlegt Sacki oder anderen Youtubern eine Matte zu spendieren. Sacki liegt immer nur in Amazonas Hängematten. Ist doch klar das die deutschen Nutzer da denken dass das "die" Hängematte ist und dann aber oft merken, dass es eigentlich nicht bequem, ist ohne zu wissen, dass die Matten viel zu kurz sind.

    Ja, ich habe darüber nachgedacht. Aber für den Moment habe ich das zurück gestellt. Zum einen habe ich Sorge, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage bin, eine erhöhte Nachfrage zufriedenstellend erfüllen zu können. Mein Lager ist noch sehr übersichtlich, und viele Leute wollen nicht mehrere Wochen auf die Lieferung zu warten. Zum anderen reicht es nicht, Sacki eine Hängematte zukommen zu lassen - ich müsste ihn vermutlich besuchen und gründlich einweisen. Ich würde keinesfalls wollen, dass er die Hängematte inkorrekt aufhängt. Es ist sehr schwierig, Fehlinformationen wieder aus den Köpfen zu bekommen.

    Außerdem müsste ich auch erst einmal Kontakt mit Sacki aufnehmen, und in Erfahrung bringen ob er unter diesen Umständen überhaupt an einer Zusammenarbeit interessiert ist.

  • Sacki kannst du nicht besuchen und einweisen. Der Typ ist unabhängig und lässt sich nicht didaktisch anleiten, weil er auf seinem eigenen Urteilsvermögen besteht. Aber ich würde die Idee ernst nehmen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass er die Punkte, auf die es mir ankam und die ich ihm geschrieben habe, sehr exakt in seine Präsentation eingebaut hat. Christian, der dendronaut, wird dir das bestätigen.

    • Offizieller Beitrag

    Gut zu wissen, Danke. Dann muss ich mir das noch überlegen. Das Problem ist, dass der Liegekomfort bei den Warbonnet GE Hängematten extrem von der Aufhängung abhängt. Meiner Meinung nach deutlich stärker als bei allen anderen GE Hängematten die ich bisher benutzt habe. Es ist ein echter Aha-Moment wenn die Blackbird / XLC / Eldorado das erste mal richtig hängt. Und das kriegen die meisten Leute am Anfang nicht so schnell hin. Bei mir hat es trotz wiederholtem Anschauen des Warbonnet-Videos und intensiver Nutzung der Hängematte ein halbes Jahr gedauert, bis meine Blackbird das erste mal richtig gut hing. Und danach hat es mindestens noch einmal ein halbes Jahr gedauert bis ich den Bogen verlässlich raus hatte.

    Sacki ist zudem auch sehr groß (?), was die richtige Aufhängung noch wichtiger macht. Ein kleinerer Nutzer hat etwas mehr Spielraum. Und gerade weil Sacki so populär ist, und so viel Reichweite hat, ist es für mich wichtig, dass er es auf dem Video auf Anhieb richtig hin kriegt. Mit ausführlichen Anweisungen könnte es klappen - aber ich habe schon so vielen Nutzern ausführlich erklärt, wie sie die BB/XLC richtig aufhängen, aber wenn ich sie dann in der Realität getroffen habe, war die Hängematte häufig trotzdem sub-optimal aufgehängt. Aus meiner Sicht ist das ein großer Nachteil der BB-artigen Hängematten. Deshalb ist meine Befürchtung, dass die Geschichte nach hinten los geht.

    Nach meiner Erfahrung ist es auch leichter, bei GE-Hängematten etwas falsch zu machen als bei Brückenhängematten oder Querhängematten. Oder vielleicht besser gesagt: wenn man bei einer Brückenhängematte oder Querhängematte etwas falsch macht, erkennt man leichter, dass man einen Fehler gemacht hat. GE-Hängematten sind täuschend einfach; da ist die Reaktion eher "die Hängematte ist ******" und nicht "Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht. Ich versuche noch mal herauszufinden wie ich es besser machen kann."

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