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  • Ich habe nach meinen Erfahrungen mit dem Myskgräs-Sookie die Idee, aus der Ikea Daunendecke (kühl) Hönsbär (20€) und dem 36gsm Ripstop von Extex einen zweiten *ookie-Clone, einen Höookie, zu schneidern.

    Damals hatte ich die Decke im 45° Winkel auf den Trägerstoff genäht. Die seitlich überstehenden Ecken hatte ich abgeschnitten und an den Enden wieder angenäht. Das war sehr einfach, weil es ja nur 45° und 90° Winkel gab. Ich überlege jetzt, auf 30° zu wechseln.
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  • die Füße sind schon immer etwas neben der Isolierung. Daher hatte ich das abgeschnittene Dreieck an der Position der Füße wieder angenäht. sorgfältiges Anzeichnen ist natürlich das beste. Da muss ich wohl meine Tochter diesmal wohl besser instruieren.

    Bei der KuFa-Decke war das schräg-schneiden ja recht einfach. Zwei Nähte parallel und dazwischen auftrennen. Das stelle ich mir bei Daunen schwieriger vor. Hat da jemand von Euch Erfahrung?

  • Ich konnte dir leider nicht richtig folgen [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] . Bin selber motiviert ein *ookie-clone zu bauen sobald ein wenig Zeit und geld übrig ist und Versuche gerade eine für mich geeignete Version zu finden.

    [USER="297"]Friedolino[/USER] bin auf deine Erfahrungen echt gespannt. Was denkst du wird das Ergebnis wohl recht schwer und groß (Packmaße) werden?

    • Offizieller Beitrag

    Ich konnte dir leider nicht richtig folgen [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] .


    Schau Dir mal Friedolinos Bild oben an! Stell Dir vor, der blaue Underquilt läge kantenparallel und mittig auf der gelben Hängematte. Jetzt drehe das blaue Rechteck gedanklich im Uhrzeigersinn, bis zwei Ecken an die Kanten des gelben Rechteckes anstoßen.
    In dieser Lage habe ich meinen 3/4-Daunenunderquilt von unten an die Hängematte angenäht. So wird zwar etwas isolierte Fläche verschenkt, aber ich mußte den Underquilt nicht zerschneiden.

  • Zitat


    [USER="297"]Friedolino[/USER] bin auf deine Erfahrungen echt gespannt. Was denkst du wird das Ergebnis wohl recht schwer und groß (Packmaße) werden?

    Ich habe gestern spontan eine MYSA Sommerdecke bei ebay kleinanzeigen geschossen (obwohl Ikea hier in Sichtweite ist). Mal sehen, wie die ist. Das ziel war eigentlich schon klein und leicht ;)

    Ich würde Dir empfehlen mit der myskgräs anzufangen. Kostet 4€ und ist leicht zu verarbeiten. Ich habe sie mit dem gelben imprägnierten 45gsm Stoff von ET verwendet und das UQ wiegt 720g.
    https://www.haengemattenforum.de/forum/ausr%C3%…r%C3%A4s-sookie

  • Danke für die Antworten. Jetzt wird mir tatsächlich klar wie es gemeint ist.

    Habe Mal auf der Ikea Seite geschaut und die Daunendecke wiegt mit ihren 2m Länge 1300g.

  • Gestern habe ich nun meine erste Ikea Daunendecke verarbeitet. Es war eine 2x2m Sommerdecke. Ich habe sie etwas außermittig längs aufgetrennt. Einen 90cm Streifen nehme ich für den Höookie, die verbleibenden 1,10m als Topquilt.
    Die Winkel-geschichte habe ich noch etwas vereinfacht. zufällig ist tan(26,565°) = 0,5.Die Stütznähte bilden in etwa Quadrate. Daher habe ich einfach die Diagonale von zwei Quadraten verwendet. Beim Probeliegen zeigte sich, dass die Kante so schön parallel zum Körper verläuft.
    Als Trägerstoff hatte ich noch 3m x 1,4m leichtes ripstop Rohgewebe (36gsm) übrig gehabt.

    Dort habe ich die Decke gemäß Zeichnung drauf gelegt und mit Klammern an den Rändern fixiert. Die Ecken habe ich erstmal nur umgeklappt.
    Da der Trägerstoff zu kurz ist, habe ich nur das Kopfende als GE ausgeführt. Am Fußende habe ich an den Ecken des Trägerstoffs wie beim klassischen UQ zwei Schlaufen und einen Kordelzug angenäht.

    Beim Probeliegen um die richtige Position der Daunendecke zu bestimmen habe ich schon gemerkt, dass sie auch wenn sie zwischen Trägerstoff und Hängematte liegt ganz gut wärmt. Da es schon spät war, habe ich das ganze setup wie es ist auf den Balkon gehängt fix den neuen Daunen Topquilt abgestept und mich schlafen gelegt.
    Fazit: War bei 15° mollig warm. Da wurde es mit der Myskgräs immer schon grenzwertig. Als es allerdings um 4 Uhr anfing zu regnen, bin ich ganz schnell rein gegangen, damit die Daunen nicht nass werden.

  • Inzwischen habe ich die Ecken der Daunendecke ähnlich der Zeichnung abgetrennt. Dazu mache ich zwei parallele Nahten zwischen denen ich mit dem Rollenschneider durchgehe. So konnte ich das Gewicht der Decke von 850g auf 650g reduzieren.
    Im nächsten Schritt möchte ich die Unterseite der Decke in einen vorhandenen leichten hellblauen 380T 15D Nylon Taft einschlagen und dann alles an den Trägerstoff annähen.
    Leider hat der Trägerstoff eine ähnliche Farbe wie die Hängematte. Der vom Myskgräs-Sookie war ja grell gelb. Ich sehe es schon kommen, dass ich mich auch mal im dunklen versehentlich falsch rein lege.

  • Das Ding war jetzt ein paar mal im Einsatz. Gestern Nacht mal bei 3 Grad. Dabei habe ich bemerkt, dass die Isolierung schnell verrutscht wenn ich mich bewege. Deswegen habe ich an den diagonal gegenüberliegenden Ecken der Isolierung, wo Kopf und Füße sind, jeweils eine ripsband Schlaufe angebracht. Von dort geht jeweils ein Gummiband bis zur ridgeline.

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  • Nächste Feststellung war, dass der Umschlag der Isolierung längs der Diagonale, in der ich liege, etwas gespannt ist, wodurch die Isolierung platt gedrückt wird.
    Daher habe ich die dreieckigen Abschnitte aus der Zeichnung wieder dran genäht, was tatsächlich geholfen hat. Stattdessen habe ich in der Mitte der Stirnseiten ein V ausgeschnitten.
    Das werde ich beim nächsten Modell gleich so machen.

  • Den Höookie verwende ich inzwischen nur noch drinnen. Mehrere konzeptionelle Schwächen machen ihn für den Einsatz bei Kälte ungeeignet.

    Das nächste Modell ist schon im Werden. Grundlage bildet eine 140x90 Kinder-Daunendecke. Die hat gefühlt 10cm Bausch und soll den Rumpf wärmen. für Fuß- und Kopfende kommt noch ein Dreieck aus einer Myskgräs-Decke dran (evtl zweilagig).

    Da es ein Hybrid aus Syntetik und Daunen ist, würde ich ihn Hookie nennen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Friedolino (10. Oktober 2019 um 16:07)

  • Das grelle Gelb habe ich bewusst als Träger-Stoff gewählt, damit ich mich nachts nicht aus versehen rein lege. Das "grün" ist leider auch recht grell und bildet den einseitigen Umschlag für die Isolierung.

    Beim Vernähen der Decken-Teile und des Umschlages habe ich nicht die vorhandenen Nähte der Decken verwendet. Stattdessen habe ich 2-3cm oberhalb der Nähte eine Falte in den Decken-Stoff gemacht, die ich miteinander bzw mit dem Umschlag-Stoff vernäht habe.

  • Inzwischen ist es fertig, hat zunächst drinnen, dann auf dem balkon und vom 2. auf den 3. Mai im Wald bewährt. (links im bild)


    Letzte Schwäche war etwas Zug im Bereich des oberen Rückens und der Schulter, den ich inzwischen behoben habe.

    Jetzt ist halt die Frage, ob ich das umgeklappte Stück raus schneiden sollte. Aber vielleicht taugt es als eine Art Lüftungsklappe, wenn es doch mal wärmer werden sollte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Friedolino (15. Mai 2020 um 00:19)

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