Neues Hängemattengestell: Tensahedron

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    • Die Ridgeline des Hängematten-Ständers führt nun nicht mehr über die Mitte des Gurtbands am Boden.
    • Der Kopf hängt nun wieder näher links am kürzeren Balken.
    • Der Ständer scheint nicht ideal im Gleichgewicht.

    Habe ich hier gemerkt: https://www.hammockforums.net/forum/showthre…l=1#post1833975 . [I will spare you my bad German for the rest. I can read it better than write. It is fun to observe differences in character of discussion across cultures, ja?]

    I was interested in asymmetric layouts not only to optimize head and foot clearances with the least length in poles, but to optimize packing: if the shorter poles (tubes) could be smaller diameter and still strong enough, per Euler, then perhaps they could pack inside the longer tubes.

    I tried to stay with odd numbers for the tube segments (1,3,5,7 usw) because the most vulnerable point to buckling force is the middle, and it is best to avoid having a joint here, if one is trying to keep weight to a minimum. So my first physical trial involved sides in a 3:5 ratio, with 46cm segments: good pack length.

    But with the idea of tubes packing inside each other, telescopic: that gives optimum packing size and also the potential to make quite small adjustments in pole lengths, as with spring buttons. It is then no longer necessary to commit to fixed lengths in advance. Furthermore, telescoping poles give the opportunity to put the largest diameter in the middle (telescoping on both ends), where the bending force is greatest, for further material economy.

    The math/physics challenge then is one of modeling the buckling behavior of telescoping columns, to determine safe material specifications. It becomes very complex, the stuff of academic papers, and forget about modeling behavior of non-isometric materials like wood or carbon fiber tubes! In reality, we are guided by what is available at reasonable cost, choosing larger/heavier when in doubt for safety. The failure mode we are interested in, after all, is not catastrophic buckling, but its precursor bending: easy to observe without destructive testing. The poles don't do their job if they bend, especially plastically.

    Concerning the mobility of joints (elsewhere in thread): while simple hinges suffice in heavier materials, under load in practice they can impart non-compressive loads to the poles, witness how weaker hinges twist, or threaten to twist, out of heavy wooden pole ends in handling. Willow versus oak in the storm. When trying to optimize materially, best to keep the loads purely compressive, with both ends "free" for Euler critical-load calculations. Driving eye-bolts through the sides of the pole ends for the HM suspension, for instance: that puts some bending moment on the poles. We like looser cable/chain/leather/rope "tendon" connectors best for these reasons.

  • Stimmt, ich war letztes Wochenende am basteln, habe mir Bambusrohre und Rohrverbinder mit Gelenk besorgt, dazu noch Epoxyharz und wollte dieses nun verkleben.
    Erst war das Mischungsverhältnis offensichtlich nicht so optimal, dann lief mir das Harz aus allen Löchern wieder raus, aber nun gabe ich die Verbinder an den Bambusrohren. Jetzt muss ich mehr Harz kaufen um die Zwischenräume noch auszufüllen. Das geht aber frühestens wieder am Samstag und wenn da gutes Wetter ist, bleibt wieder alles liegen. Zum Jahresendcamp im Hunsrück wollte ich den Ständer eigentlich einsatzbereit haben zu dem ihr ja alle kommt.

  • Schaumkuppel: Woran hast du denn die Abspannleinen in deiner Wohnung befestigt? Ich hatte riesige Schwierigkeiten, in meiner Wohnung was Stabiles zu finden und habe dann ja schließlich das Balkongeländer genommen, weil ich nichts anderes gefunden habe....
    Du hast auf hammockforums geschrieben, dass auch ein Kühlschrank reichen würde, aber vielleicht sind die deutschen Kühlschränke ja viel kleiner und leichter.... meiner würde sicher weg rutschen, wenn ich daran das Gestell befestigen würde.
    Hast du diesbezüglich Berechnungen angestellt, wieviel Kraft da wirkt?

  • Danke für die Richtigstellung [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER]. Ich dachte, "cooler" heißt Kühlschrank....
    Ich habe bei meinem Gestell schon das Gefühl, dass relativ viel Zug auf der Abspannung liegt: man muß ja doch relativ weit außerhalb der Mitte der Hängematte sitzen bzw. liegen, damit das Gestell nicht über einem zusammenklappt. Da hatte ich das Gefühl, dass die Stangen an der Kopfseite (über die Ridgeline) doch letztlich eher an der Abspannung hängen, als wirklich im Gleichgewicht sind.

    "Die Kraft auf die Leine ist jedoch gering, wenn das Ungleichgewicht des Gestells minimal ist: gerade genug, um zu verhindern, dass es zum Fußende hin fällt."
    Das ist schwierig: wenn man sich nach dem Liegen hinsetzt verschiebt sich der Schwerpunkt gleich recht weit zur Mitte hin, so dass ich sicherheitshalber weiter an das Kopfende rutsche... Auch wenn ich mich umdrehe oder die Beine anziehe, ändert sich der Schwerpunkt recht schnell...

    " Eingeklemmt in einem unteren Tür- oder Schrankband sollte auch funktionieren." Das ist eine gute Idee, wenn man ein sehr langes Zimmer hat.

    xuanxang: zu Hause habe ich "überall" Wandhaken für meine Hängematten - da brauche ich kein Gestell, aber wenn ich woanders zu Besuch oder in einer Ferienwohnung bin, kann ich keine Dübel in die Wand schrauben... und dafür bräuchte ich das Gestell.

  • [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER] Der Schwerpunkt liegt ca. auf der Hüfte und nicht tiefer.
    Ich habe auch mit kürzeren Stangen experimentiert, finde aber nicht, dass ein steilerer Winkel der Stangen die Stabilität erhöht. Im Gegenteil: dann klappt das Gestell bei mir noch schneller zusammen.
    Wenn ich die Stangen an der Kopfseite in einem sehr flachen Winkel zum Boden habe, finde ich es am stabilsten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dann das Gestell noch im Gleichgewicht ist, oder das ganze Gewicht an der Aufhängung hängt.
    Ich bin sehr gespannt auf dein verstellbares Gestell. Hast du Fotos davon?
    Hier ist es schwierig, verstellbare oder zusammensteckbare Stangen zu finden. Ich kann hier Alu-Rohre kaufen, aber da ich recht lange Stangen brauche, wäre eine Teilbarkeit natürlich sehr praktisch.

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Das Video oben ist sehr nett: ich habe es probiert und es ist schon grenzwertig: wenn ich die Streichholzdose wie beschrieben zwischen die Fingerspitzen stelle kriege ich es hin, wenn die Schachtel etwas vor den Händen steht, nicht mehr... So tief ist der Körperschwerpunkt demnach doch nicht....

  • Hat jemand schon Alu-Rohre ausprobiert?
    Bei "Hornbach" gibt es die meisten Rohre nur in einer Länge von 2 m: Durchmesser 25 mm und Wandstärke 2 mm oder 30 mm x 2 mm oder 33,7 (also 1 Zoll) x 3mm.
    Das einzig längere verfügbare Alurohr ist 2,60 m lang, hat aber nur einen Durchmesser von 25 mm und eine Wandstärke von nur 1,5 mm.

    Ich könnte die 2,60 m langen Rohre auf ca. 2,30 m kürzen und für das Kopfende nehmen und diese für den Transport in die dickeren und kürzeren 2 m Rohre schieben, die dann an das Fußende kämen.

    - Meint ihr, dass diese Wandstärken ausreichen? (laut [USER="173"]erik[/USER] #102 müßte es reichen)
    - Wie verbinde ich die Rohre am besten? Ein Loch durchbohren und dann Reepschnur durchziehen? Oder geht die an den Kanten des Lochs kaputt? Oder lieber Kabelbinder?
    - Oder schwächt das Loch das Rohr zu sehr? (Dann könnte ich die ersten 10 cm des Rohrs mit einem Holzstab ausfüllen - dann verteilt sich der Druck vielleicht besser?)

    [USER="4253"]doc-database[/USER] was wurde denn aus deinen Versuchen?

  • Alurohre kauft man für diesen Zweck nicht im Baumarkt, da gibt es andere Spezialisten die sich da mit einer größeren Auswahl anbieten, Die Wandstärke ist meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen, insbesondere wenn es um Teleskopstangen geht. Ich habe schon einmal geschrieben das ich an meinen Wanderwagen auch teilweise Teleskopstangen benutze und die Gewichte da viel geringer ausfallen als bei einem Hängemattenständer und da habe ich 2,5 mm Wandstärke. Das Problem hier ist, das das Nachvolgende Rohr in das dickere rein passen muss (ohne zuwackeln) und somit dann einen kleineren Durchmesser haben wird. Je kürzer das Rohr, um so mehr Stangen die im Aussendurchmesser immer dünner werden und hier liegt meiner Meinung nach das Hauptproblem.
    Wir müssten mal abwarten, was [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER] zu seinem Projekt in der Beziehung angiebt. Er spricht von einem dicken Rohr in der Mitte das beidseitig verjüngt teleskopiert wird.
    Die Löcherbefestigung um dasTeleskopartigen Gestänge zu fixieren empfehle ich Sicherheitssplinte, das ist

    zu handeln als verschrauben, man braucht kein Werkzeug, Ich persönlich fahre total auf [URL="http://www.leschhorn.de/de/produkte-shop/03_Maschinenelemente_u._Vorrichtungselemente/08_Exzenterhebel-,_Spanner"]Schnellspanner[/URL] ab, aber das ist Geschmacksache. Lose Verbindungen wie Kabelbinder oder so was sind unbedingt zu unterlassen, da möglicherweise so viel Druck auf den Verbindungen ausgeübt wird, das das Plastik unter Druck zerreist.
    Löcher die zum fixieren gebraucht werden, stellen automatisch eine zukünftige Bruchstelle dar. Egal wo, denn es ist nix anderes als eine Materialverschwächung an dieser Stelle. Dieses Problem kann aber wahrscheinlich nur durch ausprobieren angegangen werden.

  • Ich hab mal probeweise zwei kurze Stangen (Außendurchmesser 28 mm, Wandstärke 1,5 mm und Außendurchmesser 25 mm, Wandstärke 2,0 mm) bestellt. Diese sind nicht bearbeitet, eloxiert oder dgl. Wie man auf den Bildern sehen kann, werden die Oberflächen ordentlich verkratzt wenn man sie ineinander schiebt. Was übrigens nicht besonders gut geht. Um ein Stecksystem damit zu realisieren könnte man sie verwenden wenn man keinen Wert auf Optik legt, zum teleskopieren für den Transport sind sie gänzlich ungeeignet. Ich hab das eine Rohr ca. 20cm ins andere geschoben, das krieg ich jetzt nicht mehr raus. Keine Chance, selbst mit größter Gewalt nicht.

    Ich tendier jetzt bei meinen Überlegungen Richtung http://www.motedis.com/shop/Rohrsyste…-28mm::824.html. Hat bei gleichem (28mm) Außendurchmesser ein höheres Flächenträgheitsmoment und man kann auf beiden Seiten ein M8 Gewinde schneiden und die Stangen zusätzlich mit einer kurzen Gewindestange verbinden. Gewichtsmäßig komm ich damit komplett auf ca. 9kg. Als Außenhülse bei den Verbindungen denk ich an http://www.motedis.com/shop/Mechanik-…iert::1063.html. Ebenfalls ein Vorteil der Motedis-Profile ist, dass sie eloxiert sind und dass der Zuschnitt recht günstig und genau ist. Ich hab schon einiges bei den gekauft und war immer sehr zufrieden.
    Für das obere Gelenk stell ich mir zwei https://www.schraubenking.at/M8-x-40mm-Ring…erzinkt-P003695 vor, mit einem Karabiner verbunden, d.h. alle Freiheitsgrade.
    Das untere Gelenk wir einfach mit einer Schraube durch beide Stangen realisiert.

    Insgesamt ist dieser Entwurf nicht besonder leicht, aber sollte stabil sein, hat eine feine Oberfläche und ist kostenmäßig überschaubar. Das Packmaß ist auch ok, weil es nur 12 Stnagen mit 28mm sind.

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  • Ich habe gerade mein Holzgestell gewogen: es wiegt komplett mit den ja schweren Ringschrauben und Stahlgewinden 8,8 kg. Ich habe festgestellt, dass die Stangen leider nicht kürzer als 2,30 m sein können, so dass man eigentlich schon teilbare Stangen braucht, wenn man es halbwegs gut transportieren will. Die Steckverbindungmit spring buttons wie sie [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER] oben beschreibt habe ich in hammockforums schon öfter gesehen, hier bei uns aber noch nicht.
    Ich finde es auch nach wie vor schwierig, die Verbindung der Stangen am unteren Ende gut hinzubekommen. (Oben reichen ja einfache Ringschrauben durch die beiden Stangen, aber unten braucht man eben die Beweglichkeit in 2 Richtungen)
    Ich habe es im Moment so gemacht:
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    Die Stangen der Kopfseite habe ich jeweils nach außen genommen, damit ich beim Liegen in der HM mehr Kopffreiheit habe.

  • [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] Die von dir vorgeschlagene lose Verbindung habe ich zwar nicht mit Softshakles, aber mit normaler Reepschnur ausprobiert. Das Problem dabei ist, dass sich die Stangen gegeneinander verschieben und ständig verrutschen. Bei Verwendung der Ringschrauben stützt sich die eine Stange quasi an der Ringschraube ab. Damit ist das Ganze stabiler und sicherer.
    So wie [USER="173"]erik[/USER] das auf dieser Seite ganz oben auf seinem Foto gezeigt hat stellst du es dir ja wahrscheinlich vor. Bei mir blieben die beiden Stangen nicht so wie bei ihm in einer Linie, sondern die Stangen verschoben sich seitlich, so dass sie dann nebeneinander lagen. Allerdings sind meine Löcher auch nicht so weit am Ende gebohrt wie bei ihm, weil ich nicht wollte, dass sich das Holz spaltet. Ich hatte ja ursprünglich eine dicke Schraube drin.

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Ich bin davon überzeugt, dass es nicht möglich ist unten die feste Verbindung und oben die flexible Verbindung zu machen. Man braucht unten die Beweglichkeit in 2 Richtungen wie es [USER="173"]erik[/USER] ja in seinen Grafiken gut gezeigt hat. Oben reicht eine ganz einfache Ringschraube oder auch einfach ein Scharnier (nur dann kann man nicht gleich die HM daran befestigen)

    [USER="67"]xuanxang[/USER] bin wirklich auf deine Ausführung gespannt. Bei runden Stangen ist die Verbindung unten sicher günstiger, weil sich die Stangen nur tangential berühren.

  • [USER="269"]barfuß[/USER], ich denke, das Problem, wenn man unten das "normale" Scharnier macht ist, dass dann - je nach Standwinkel des Ständers - sehr viel Druck auf diesem Scharnier sein kann, weil bei jedem Scharnier ein Balken in einer Position gehalten werden kann, in der er den Boden nicht berührt. Das kann der heikle Punkt sein.
    Abgesehen davon bin ich zu 100% sicher, dass es keine Rolle spielt, wo das Scharnier und wo das Kugelgelenk sitzt. Ich bin 1. überzeugt, weil ich mir jede Bewegung des Ständers in 3D vorstellen kann und es da nirgends hakt, 2. ein Tetraeder vier gleichwertige Ecken hat (der Ständer wird ja an beiden Gelenken aufgeklappt, nur unterschiedlich weit; zudem kann man einen solchen Ständer auch auf den Kopf stellen: weshalb sollte er dann nicht mehr funktionieren?) und 3. weil Eric in seinem Modell weiter oben auch gezeigt hat, dass es keine Rolle spielt, ob die Kugelgelenke oben oder unten sitzen (auch Text und nachfolgende Posts beachten).
    Es kann aber dennoch sein, dass ein Kugelgelenk unten in der Praxis besser funktioniert, als wenn man es oben platziert. Beim unbelasteten Ständer ist auf jeden Fall beides möglich. Bei meinem Holzmodell kann ich beide Situationen simulieren.

  • Es ist geschehen: endlich habe ich die Bambusrohre mit den Verbindern zusammenfügen können und heute Nachmittag konnte ich mich dann auch gleich mal zur Probe rein legen. Ich bin dafür zum Rheinufer gegangen, hatte doch Befürchtungen das was schief geht und eine Stange in Richtung Fenster, oder eine andere in Richtung Glasschrankwand flüchtet. Draußen aber verhielt sich das Gestell so wie es eigentlich sein sollte. Mittlerweile habe ich es in meiner Wohnung aufgestellt.

    hier sieht man die Fachmännische Verzurrung der oberen Stangenenden

    hier die Verbinder die noch vom übergelaufenen, klebrigen Harz befreit werden müssen

    Erst beim zusammenräumen ist mir eingefallen, das die Abspannleine in der Rechtwinkligen Position sein sollte. Zu Hause habe ich extra dafür ein Loch gebohrt, komme aber trotzdem auf 25Kg, also wesentlich mehr als ich eigentlich dachte.

  • Super! Vielen Dank für deinen Bericht und die Fotos!
    Ich hatte ja auch das Gefühl, dass relativ viel Zug auf der Abspannung liegt. Gut, dass du es gemessen hast! Ich hatte eine andere Person in meinem Gestell liegen lassen und dann mal geschaut, wie stark die Abspannung gespannt war und fand es auch viel. Man braucht eben doch recht stabile Abspannungspunkte und vorallem ziemlich viel Platz. Du schreibst oben ja auch, dass du es sicherheitshalber zuerst draußen ausprobiert hast, damit keine Scheiben o.ä. zu Bruch gehen. Innerhalb eines Zimmers braucht man doch ganz schön viel Platz....

    Ich habe noch ein paar Fragen an dich:
    1, Die untere Verbindung sieht interessant aus. Wie hast du die Bambusstangen befestigt? Mit 2-Komponenten-Kleber reingeklebt?
    2, Wie lang sind deine Stangen und hattest du genügend Kopffreiheit?
    3, Wie weit sind die Stangen unten auseinander?
    4, Hast du das Gestell mal gewogen?
    5, Geben die Stangen in sich etwas nach oder denkst du, dass man auch dünnere Stangen nehmen könnte?

  • Sodala, heut sind die Alustangen gekommen.

    Mein Hauptprämisse bei der Planung war ein halbwegs kleines Packmaß, Gewicht hatte erst mal nicht oberste Priorität.
    Darum habe ich eher dünne Rohre gewählt, die dafür aber mit Kern. Insgesamt kann ich um die ganzen Stangen, wenn ich sie als Bündel halte, fast herumgreifen. Der Kern hat den Vorteil, dass ich ein M8 Gewinde schneiden kann, in das eine M8 Wurmschschrauben kommen. Damit sind die Rohre immer genau ausgerichtet.
    Zusätzlich hab ich bei den Verbindungen noch 15cm lange Rohre außen als Extrastabilisierung angedacht. Die Rohre von Motedis sind eloxiert und sehr passgenau, d.h. die Hülse mit 28mm Innendurchmesser passt exakt (nachdem ich den minimalen Grat an die Innenkannte mit feinem Schleifpapier entfernt hab) über den Außendurchmesser der langen Rohre (ebenfalls 28mm)

    Das unterer Gelenk hab ich mir aus 6mm Alublech gefräst (wobei die Fräse eingegangen ist und ich den Rest mit der Stichsäge herausgearbeitet hab)

    Die Gurte zur Breitenregulierung (180cm) und am Fußende sind noch provisorisch. Da spleiß ich mir mal was Schönes.

    Die Stangen sind 80, 80 und 85cm lang, so komme ich auf eine Gesamtlänge von 245cm plus ein paar Zentimeter für die Gelenke.

    Und wie liegt‘s sich? Sehr stabil! Da rührt sich nix. Ich, 183cm, hab genug Platz für Kopf und Füße.

    Gewicht dürft so um die 9,5kg sein, ich wird‘s beim nächsten Mal zerlegen abwiegen.

    Was mir schon negativ aufgefallen ist: die kurzen Versteifungsrohre (15cm) sind sehr dünnwandig (1mm) und verbiegen sich daher enorm leicht. Die muss ich beim Transport immer auf einem Rohr
    gesteckt lassen. Die gelben Klebebänder schauen jetzt nicht so schön aus, sind aber notwendig, sonst rutschen die Versteifungsrohre runter. Das werde ich so lassen.

    Tuningpotential beinhalten die Karabiner, da könnte man Softshakles hinmachen.

    Eine Umhängetasche mit Schultergurt werde ich mir bei Gelegenheit auch nähen.
    Und vielleicht einen „Stangenorganizer“: Eine wie immer geartete Tasche, die an der kopfnächsten Stange befestigt wird.

    Und dann kommt natürlich noch das große Thema „Tarp“.

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  • Sieht toll aus!

    Ich sehe, du bist inzwischen wieder völlig vom asymmetrischen Ständer abgekommen: keine Asymmetrie links/rechts und - wie weiter oben bereits angedeutet - auch keine zwischen Kopf- und Fussende. Ab welcher Breite des Gurtbandes bist du denn "kopffrei"? Und hast du schon eine Idee, mit wie viel daN / kg die Abspannung am Fussende in etwa belastet wird, wenn du sie im 90°-Winkel zur Dreiecksebene der Stangen nach unten abspannst?

  • Hast du super gemacht. Gefällt mir sehr! :good: Vorallem die Idee, mit dem Gewindeschneiden in den Rohren und den deshalb möglichen Verbindungen oben und unten.
    Wann gehst du in die Serienproduktion???

    Mich würde noch interessieren welche Wandstärke deine Rohre haben und ob du die einzelnen Rohre nur dadurch verbunden hast, dass du eine "Außenhülse" in Form von einem weiteren dünnwandigen Rohr drübergeschoben und mit Klebeband fixiert hast. Oder habe ich da was falsch verstanden? So aus dem Bauch heraus hätte ich so einer Verbindung, was die Stabilität angeht, nicht so sehr viel zugetraut.

  • [USER="153"]Waldläufer70[/USER] ich hab keine Asymmetrie, ich könnte durch die verschieden langen Stangen aber eine ausprobieren, das war mein Plan, brauch ich aber nicht. Ich hab wirklich genug Platz. Die einzige Asymmetrie die ich hab: die Matte ist bei den Füßen 66cm vom Karabiner entfernt, beim Kopf nur 36cm. (gemessen wenn niemand drinnenliegt) Dadurch hab ich beim Kopf in etwa den gleichen Abstand zu der Stange wie bei den Füßen.
    Ich hab eben meinen Buben auf die Kofferwaage schauen lassen die ich am Abspanngurt montiert hab, ca. 9kg. Also nicht die Welt. Der Gurt ist etwa 90° zur Stangenebene. Bei 180cm Breite hab ich genug Platz, etwas weniger würd auch gehen, aber wozu?

    [USER="269"]barfuß[/USER] Das sind die Rohre mit Kern: http://www.motedis.com/shop/Rohrsyst...28mm::824.html
    Das die "Überrohre": http://www.motedis.com/shop/Mechanik...ert::1063.html

    Bzgl. der Stabilität: ich glaub man käme sogar ohne Hülsen aus. Die Stangen sind so schön im rechten Winkel gesägt und ohne Grat, und durch die Wurmschraube liegen die Stirnflächen der Stangen so gut aufeinander, das würde nicht so schnell knicken. Aber die Hülsen geben doch etwas "Sicherheit"
    Oben, beim ersten Bild (Stangen auf Teppich) sieht man eine Stange mit nicht raufgeschobener Hülse. Beim dritten Bild (in der Mitte) sieht man ganz schwach den Spalt zwischen den beiden verschraubten Stangen.

    Wenns die Tage mal nicht regnet, stell ich ihn draußen auf und mach ein paar "Action-Fotos"

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