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  • Ich komme gerade von einer Testnacht zurück. Zum einen wollte ich testen ob es gut funktioniert sich mit Helferlein aus dem Bergsport in den Fels zu hängen, da ich gerne in den Bergen unterwegs bin könnte mann so mit viel Glück an einer passenden Stelle auch oberhalb der Baumgrenze nächtigen.
    Zum anderen wollte ich meinen neuen Cumulus Selva 250 testen, bis zu welcher Temperatur der für mich geht.

    Zum Selva: es hatte Abends 14° und in den Morgenstunden 5°. In Verbindung mit meinem Cumulus 250 Quilt wars super.

    Zum abhängen: Aufgehängt war das ziemlich fix, es war zu Beginn nur ein etwas unsicheres Gefühl mit dabei, aber es hielt die ganze Nacht einwandfrei. An einem Abgrund würde ich mich jetzt nicht unbedingt aufhängen aber sonst ne tolle Sache.

    LG

  • Ahjo klar geht das.
    Musst halt schaun, dass sich der Friend nicht frei lummelt von der Bewegung der HM.
    Ich nutze Bohrlaschen aus dem Klettersport Zuhause.
    Die HM nutzt nur einen kleinen Teil der möglichen Bruchlast.
    Muss ja auch einen Sturz aushalten.

    Bei Aktionen über Abgrund würd ich aber den Gurt anlassen in der HM. ;)

    • Offizieller Beitrag

    [USER="248"]P4uL0[/USER] Hat Dich der Underquilt gewärmt, wie es sich gehört? Du hattest doch anfangs Probleme damit.
    Die Aufhängung der Hängematte am Fels sieht beeindruckend aus. Es geht auch ohne Bäume. Man muß nur wollen!

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Man kann auch ein Zelt ohne waagrechten Boden aufstellen. Man muss nur wollen! ;)

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":37897}[/ATTACH]Quelle: Klettern wie die Eidechsen

    Ja, die Hängematte in der Höhle sieht schon toll aus! Und so schwer sind die kleinen Helferlein auch nicht. Wenn man will, kann man immer zwei davon mit dabei haben. :)

  • Nachdem ich mit Klettern bisher nichts zu tun hatte: kann mir bitte jemand erklären, was das für Teile sind, mit denen man die HM in Felsspalten befestigen kann? Werden die nur "geklemmt" oder "geschraubt" oder "reingehauen"? Wie sehen die aus?
    [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER] "Ich nutze Bohrlaschen aus dem Klettersport Zuhause": kannst du davon mal ein Foto machen, damit ich mir was darunter vorstellen kann?

    Ich bin immer auf der Suche nach verschiedenen Arten von Aufhängemöglichkeiten, weil ich festgestellt habe, dass es doch nicht so oft 2 Bäume im brauchbaren Abstand gibt, wenn es mir irgendwo gefällt. Es gibt bei Baden-Baden z.B. den Battert (große Sandsteinfelsen, wo es auch viele Kletterer gibt), aber dort gibt es an den schönen Stellen kaum Möglichkeiten eine HM aufzuhängen. Insofern würde mich die o.g. Methode interessieren.

  • Das einzige Problem das ich sehe ist: Jede Spalte ist anders, das heist kleine Keile halten nicht in zu großen Rissen und große Keile passen nicht in die kleinen. Um das meiste abdecken zu können müsste mann schon von jeweils ein Paar von mehreren Größen mitschleppen. Wäre das eine Loch gestern nur etwas größer gewesen, hätte das ganze schon nicht mehr funktioniert.

  • Also, wenn ich die Sache richtig verstehe, schiebst du so einen Klemmkeil an einer etwas breiteren Stelle in einen Spalt und schiebst ihn dann an eine schmalere Stelle, damit er nicht herausrutschen kann. Hast du dabei nicht Angst, dass einfach ein Stück Fels abbricht?

  • Das einzige Problem das ich sehe ist: Jede Spalte ist anders, das heist kleine Keile halten nicht in zu großen Rissen und große Keile passen nicht in die kleinen. Um das meiste abdecken zu können müsste mann schon von jeweils ein Paar von mehreren Größen mitschleppen. Wäre das eine Loch gestern nur etwas größer gewesen, hätte das ganze schon nicht mehr funktioniert.

    Nur das die Dinger um ein vielfaches schwerer und teurer sind.

  • Hi, ich bin selbst auch Kletterer und finde das Thema super Interessant. Friends sind vielleicht wirklich etwas übertrieben - sowohl wegen des Gewichts als auch vom Preis her.

    Mir kam noch eine Idee inspiriert von Erfahrungen im Elbsandsteingebirge. Dort verwenden die Kletterer keine Klemmkeile (Ausbruchgefahr), sondern geknotete Schlingen aus Reepschnur zur Sicherung. Der Achterknoten, Sackstich oder was auch immer von der Dicke des Knotens her gebraucht wird, steckt dann anstelle des Keils in der Felsspalte. Natürlich eignen sich dafür wieder nicht alle Felsspalten aber man könnte locker eine kleine Auswahl unterschiedlich dicker Reepschnurstücke mitnehmen ... und etwas Übung braucht das Ganze natürlich auch. Nur so als Anregung....

  • Die Affenfaust ist ein gern genommener Knoten für solche Verbindungen.
    Ist nicht nur ein toller Schlüsselanhänger oder je nach Größe und eventueller Kugel darin, ein Gegenstand nach Waffengesetz.
    Aber die Suche nach zwei passenden Felsspalten für die HM wird schwieriger als 2 passende Bäume zu finden.

  • Für die Leute die mal schnell ne Affenfaust knoten und einen riesigen Riss in der Wand vorfinden sicher möglich, unserer Kletterfreunde aus Sachsen nehmen aber tatsächlich meist den Achter: Er ist schnell geknotet, geht gut wieder auf und zieht sich keilähnlich zusammen. Das größte Problem an der Geschichte ist übrigens die Teile dann wieder aus dem Spalt rauszubekommen, wenn sie belastet waren.
    Wenn man in Geröll-Gegenden ohne Bäume unterwegs ist und auf die wagemutige Idee kommt das mit der Hängematte machen zu wollen, dann würde ich einfach meterweise Amsteel mitnehmen und darauf hoffen dieses um 2 größere Felsen legen zu können, die in Sichtweite zueinander stehen ;)

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