Mein Underquilt - inkl. Vergleich 700er zu 850er Daune

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Endlich habe ich Urlaub und finde die Zeit meinen selbstgemachten UQ vorzustellen. Den hab ich bereits im Februar gemacht und kann so inzwischen auch zur längeren Einsatzzeit was sagen.

    Ende Januar habe ich mir auf ExTex 500 Gramm 700er Daunen und einen günstigen Nylon-Tafetta gekauft. Den ganzen anderen Kram hatte ich ja von meinem TQ noch zu Hause. Geplant war, dass ich den UQ 2,10m lang und ca. 1,10m breit mache. Dabei sollte der Innere Stoff etwas kürzer sein als der Äußere, um so die Krümmung zu berücksichtigen und so das Zusammendrücken der Daunen zu verhindern. Des Weiteren wurde H-Kammern aus Moskitionetz eingeplant. Die Kammern sind in etwa 10cm breit, wobei die Äußeren etwas breiter ausgefallen sind.

    Nachdem es mein zweites Nähprojekt mit Tafetta ist, hatte ich bereits ein wenig "Erfahrung" mit dieser Art Stoff... und trotzdem hab ich wieder geflucht, weil der Stoff sowas von rutschig ist. Insgesamt habe ich ca. 10 Stunden benötigt, bis ich fertig war. Bis auf den glatten Stoff bin ich auf keine größeren Probleme gestoßen. Die 700er Daunen sind im Gegensatz zu den 860er etwas leichter zu verarbeiten. Im UQ hab ich ca. 450g Dauenen eingefüllt, da ich einen gewissen overfill haben wollte.
    Bei dem Projekt habe ich absichtlich "nur" die 700er Daune genommen, da ich hier einen Test bezüglich der Bauschkraft zur 860er Daune, welches in meinem TQ ist, haben wollte.
    Hier kurz meine Einschätzung zu den beiden Daunen: Die 700er Daune isoliert ganz ordentlich, bauscht allerdings tatsächlich um einiges weniger als die 860er, ist dafür aber formstabiler. Für die gleiche Isolierung muss also auch das zusätzliche Gewicht in Kauf genommen werden. Kostentechnisch bleibts somit fast beim gleichen, da man doch einiges mehr an Daunen benötigt (ich glaub der Unterschied ist zwischen 5 und 10 Euro). Für UQ und TQ oder Schlafsäcke im Allgemeinen würde ich nur noch die 860er Daune verwenden. Für Kleidung würde ich definitiv die 700er Daune verwenden. Hierbei benötigt man zum ersten nicht ganz so viele Daunen, so dass der Gewichtsunterschied kaum spürbar ist und die Formstabilität m.E. ein Vorteil ist.

    Um wieder zu meinem UQ zurück zu kommen: Im großen und ganzen bin ich zufrieden, habe aber jedoch einiges an Verbesserungspotenzial entdedeckt. Im Endzustand ist der UQ leider nicht ganz knapp 2 Meter lang, und somit zu kurz. Die Aufhängung muss definitiv noch verbessert werden, da dies nur mit Müh und Not vernünftig funktioniert. Der UQ hängt lediglich an einem rundum laufenden Gummiseil welches an den Hängemattenenden eingehängt wird, strammziehen kann ich es leider nicht. Hier muss ich noch was gescheites annähen, hab aber noch keine richtige Lösung gefunden bzw. ist mir noch nicht eingefallen. Bei 5°C bereits getestet und wenn die Aufhängung im langwierigen Prozess vernünftig geknotet wurde ziehts auch nicht rein. Er ist auf jeden Fall dann noch warm genug um mit T-Shirt und nackigen Beinen in der HM zu liegen. Aufgrund der Kürze habe ich das Problem, dass er gerade am Ende bei den Beinen immer verrutscht und nicht richtig sitzt.

    Fazit: Für meinen erste UQ bin ich zufrieden, auch wenn noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

    Fragen und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit Willkommen ;)

    • Offizieller Beitrag

    Auch wenn es immer noch etwas zu verbessern gibt - auf Deinen Underquilt kannst Du stolz sein. An so komplizierte Sachen traue ich mich noch nicht ran. Falls Du mit der Aufhängung zu keiner befriedigenden Lösung kommst: auf hammockforums.net gibt es einen interessanten Ansatz, den (oder die? oder das?) Clew.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Auch wenn es immer noch etwas zu verbessern gibt - auf Deinen Underquilt kannst Du stolz sein. An so komplizierte Sachen traue ich mich noch nicht ran. Falls Du mit der Aufhängung zu keiner befriedigenden Lösung kommst: auf hammockforums.net gibt es einen interessanten Ansatz, den (oder die? oder das?) Clew.

    Ich glaube, [USER="89"]echinotrix[/USER] ist von der Clew-Suspension wieder weggekommen. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er mit dieser Aufhängung einen kommerziellen Underquilt optimaler aufhängen, was aber an der fehlenden Breite gescheitert ist. Er kann dazu sicher mehr sagen, falls er mag.

    EDIT: Der angedeutete Beitrag [USER="89"]echinotrix[/USER]s findet sich hier.

    Ich finde, der Quilt ist sehr schön geworden!

    Ein Problem könnte sein, dass er mit 1,10m eher schmal ist (was allerdings auch für die meisten kommerziellen Underquilts gilt). Da wird diagonales Liegen zusätzlich erschwert und so kann er bei den Füssen vielleicht auch leichter verrutschen.

    Wegen der Aufhängung: Ich glaube ich habe nicht genau verstanden, wie du das bei deinem Exemplar gelöst hast. Er scheint seitlich an einer durchlaufenden Kordel aufgehängt zu sein. Aber auch die Kordel beim Gummizug scheint irgendwie abgespannt zu sein (allerdings nicht auf allen Fotos). Zudem scheint mir, dass die Kordeln, die das Ende des Quilts zusammenziehen, sehr stark gespannt sind. Das kann zu Luftlöchern zwischen Kopf/Schultern und Quilt und auch zu Luftlöchern unter den Füssen führen. Es erhöht möglicherweise auch den Druck auf die Füsse und macht den Quilt gefühlt kürzer. Das sind aber alles nur Vermutungen.

    Bei meinem Underquilt von HammockGear ("Incubator") sieht die Aufhängung wie folgt aus:

    • Der Quilt hängt an einer umlaufenden relativ dicken Gummikordel, die am Kopf- und Fussende der Hängematte mit Hilfe eines leichten Materialkarabiners eingehängt wird. Diese Aufhängung dient dazu, den Quilt möglichst gut von unten gegen die Hängematte zu ziehen.
    • An den vier Ecken des Quilts sind etwas weniger dicke Gummikordeln angebracht, die alle individuell verstellt werden können. Sie sind ebenfalls an den selben Karabinern eingehängt, zwei beim Kopfende, zwei beim Fussende. Sie bringen den Underquilt der Länge nach auf Spannung. Durch die individuelle Einstellbarkeit kann man dem Quilt ein Stück weit die Richtung geben, in der man diagonal liegt.
    • Eine sehr dünne Gummikordel verbindet am Kopf- und am Fussende die beiden Ecken. Sie können so stark festgezogen werden, dass keine warme Luft entweichen kann, gleichzeitig aber auch keine Luftpolster entstehen (siehe oben).

    Ich denke, dass die Fotos hier gut illustrieren, was ich beschrieben habe.

    Aber nochmals: Rein optisch sieht der Underquilt total professionell aus!

    PS: Wenn du mal ein Tarp nähen solltest, dann wirst du mit dem sehr rutschigen Silnylon oder Silpolyester sicher auch kämpfen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Nylon-Taffeta auch so rutschig ist wie Silnylon / Silpolyester. EDIT: Habe gerade gesehen, dass du auch dein neues Tarp vorgestellt hast. Danke.

  • [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Danke für den Hinweis und die Gute Beschreibung. Die Punkte 1 und 3 habe ich auch gemacht. Nur der Punkt 2, der fehlt bei mir. Ich glaub das werde ich noch nachholen. Ich glaub das könnte das Problem lösen. Danke nochmals... im Anhang habe ich nochmal ein paar Detailaufnahmen vom Quilt gemacht.

    Die umlaufende Kordel (starkes Gummiseil) habe ich im in einem Tunnelzug aus Satinband. Wie gesagt, so wie bei Punkt 1.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":35842}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":35843}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":35845}[/ATTACH]

  • Ich glaube, [USER="89"]echinotrix[/USER] ist von der Clew-Suspension wieder weggekommen. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er mit dieser Aufhängung einen kommerziellen Underquilt optimaler aufhängen, was aber an der fehlenden Breite gescheitert ist. Er kann dazu sicher mehr sagen, falls er mag.

    Die Clew-Aufhängung hat sich bei mir ausschließlich durch das in meinen Augen noch bessere Wooki-Design erübrigt. Ich finde nach wie vor, dass die Clews eine deutlich bessere Passform ergeben als die "klassische" Aufhängung.
    Bezüglich der Breite: Ich habe die Clews mit diesem Cumulus-UQ ausprobiert. Dass ich damit nicht so zufrieden war, hatte zwei Gründe.

    • Ich hatte zuvor schon den Wooki kennengelernt, mit dem man ohne Druck von den Seiten genauso schräg liegen kann, wie wenn man keinen UQ drunter hätte. Das geht bei einem 110 cm breiten Quilt leider nicht. Man muss etwas mehr in Längsrichtung liegen und verliert dadurch etwas an Komfort.
    • Der Quilt ist nicht wirklich rechteckig geschnitten und eignet sich deshalb auch nicht sehr gut, um ihn mit den Clews aufzuhängen. Vor allem die Stark abgerundeten Ecken machten Probleme.


    Während der erstere Grund für alle Quilts gilt, ist der zweite ein modellspezifisches Problem.

    Wie schon gesagt, finde ich die Clew-Suspension immernoch eine gute Idee. Wenn ich einen Quilt mit Clews designen würde, würde ich es so machen:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":35858}[/ATTACH]
    Ein Stoffstück, das so breit ist wie die HM, darauf ein isolierter Bereich, der in Liegerichtung orientiert ist. An den Enden die Clews. Ob's die eingezeichneten Kettenlinien braucht, bin ich mir nicht sicher - wahrscheinlich überflüssig.

    Von hier aus ist's halt nicht mehr weit zum Wooki - deshalb würde ich bei einer kompletten Neuanfertigung wohl immer einen Wooki machen. Das Design ist einfach "cleaner" und der Quilt noch etwas bequemer.

    Für mich haben die Clews aber eine Anwendung, bei der sie unschlagbar sind: Man kann ohne viel Aufwand einen bereits vorhandenen UQ bequemer und sogar noch etwas leichter machen. Ich habe schon lange vor, meinen 4/5-Daunen-UQ mit Clews auszustatten. Bin bisher aber noch nciht dazu gekommen.

  • Danke, [USER="89"]echinotrix[/USER], für deine Erklärungen. Ich sehe, dass die Verlinkung eines verschobenen Threads nicht funktioniert. Deshalb zitiere ich dich hier:

    "Ich hab wieder ein bisschen was Neues zu berichten: Nachdem ich die clew suspension nun mit allen meinen Underquilt durchprobiert habe, kann ich das was wir schon vermutet hatten, nochmal ganz klar bestätigen: die Aufhängung geht umso besser, je breiter der Underquilt ist. Bei meinem ersten Underquilt aus einem alten Schlafsack hat's nur sehr schlecht funktioniert, der ist 120 cm breit. Mit dem kürzlich erhaltenen Cumulus-Quilt gab's auch Probleme. Dagegen hat es mit meinem DIY KAQ wunderbar funktioniert, der ist fast so breit wie die HM.

    Was war nun das Problem? Ganz einfach: die clew suspension erlaubt es nicht, den Quilt schräg zu stellen, weil sie immer in Richtung HM-Ende zieht. Damit schauen auch bei einem sehr langen Quilt die Füße raus und der Kopf wenn man mit etwa 30° in der HM liegt. Einzige Lösung, die ich hier sehe, wäre, die Aufhängung an den Seiten des UQ ansetzen zu lassen. Das würde aber heißen, dass man sehr lange Schnüre verwenden muss, ein Kontensalat wäre praktisch unvermeidbar. Werd mal auf hammockforums.net nachfragen, ob jemand dieses Problem schonmal gehabt hat. Wurde meines Wissens nach nichts angesprochen.

    Fazit für mich: die clew suspension kann man für die meisten kommerziell erhältlichen UQs vergessen, weil die alle um die 110-120 cm breit sind. Schade, ich hätte gehofft, dass das ein toller Mod sein könnte, um bereits vohandene Quilts bequemer zu machen. Ist aber nix." (fette Markierung von mir)

    Das klang sehr viel negativer, was die Clew-Aufhängung anbelangt. Das hatte ich in den Ohren, als ich dich oben erwähnt hatte.

    Quelle: Dein Beitrag findet sich in diesem Faden.

  • "Fazit für mich: die clew suspension kann man für die meisten kommerziell erhältlichen UQs vergessen, weil die alle um die 110-120 cm breit sind. Schade, ich hätte gehofft, dass das ein toller Mod sein könnte, um bereits vohandene Quilts bequemer zu machen. Ist aber nix."

    Das klang sehr viel negativer, was die Clew-Aufhängung anbelangt. Das hatte ich in den Ohren, als ich dich oben erwähnt hatte.

    Du hast recht, das klang wirklich ziemlich negativ. Ich hatte mir damals wohl noch etwas mehr von den Clews versprochen und war gleichzeitig so begeistert vom Wooki-Design, dass ich das drastischer ausgedrückt hab, als es eigentlich ist. Eigentlich sind die Clews schon eine gute Idee.

    Ich bin aber immer noch der Meinung, dass sie umso besser funktionieren, je breiter der Quilt ist. Aber bequemer und besser passend werden die Quilts in jedem Fall. Vor allem das "Loch" mittig neben den Beinen wird deutlich reduziert. Man kann halt nicht mehr so schön schräg liegen und muss die Abspannwinkel ein bisschen anpassen. Aber was tut man nicht alles, um keine cold spots zu haben.

    Ich mach bei Gelegenheit mal den Mod meines 4/5-Quilts. Der ist mit 140 cm relativ breit und sollte sich daher gut eignen. Ich berichte dann.

  • Ich habe einen KAQ MIT clew Aufhängung angepasst.
    Hat viel besser funktioniert als mit der klassischen Aufhängungen.
    Nur leider war mein gummischnur ettwas zu schwach (1mm) und deshalb die Seiten bisschen schlabberig. Werde jetzt doch 2 mm gummischnur besorgen und noch,al probieren.
    Mir ist der Quilt immer von den Füßen gerutscht, wenn das nicht besser wird muss ich die äußere gummischnur an der Ridgeline befestigen.
    Ich werde berichten.

  • Kannst du von deinem Quilt / Mod vielleicht ein oder zwei Fotos einstellen? Würde mich interessieren wie du das gemacht hast und wie das ganze dann ausschaut. Danke schon mal vorab...

  • Ich habe einen KAQ MIT clew Aufhängung angepasst.
    Hat viel besser funktioniert als mit der klassischen Aufhängungen.

    Mit meinem KAQ hat das nicht so gut funktioniert. Hat Dein Quilt die Abnäher im Kopf und Fußbereich? Oder ist er ohne? Ist er rechteckig geschnitten oder bauchig?

    Es gibt ja da zwei Versionen. Ich hab die hier gebastelt, mit Abnähern und bauchigem Schnitt. Arrowhead verkauft seinen full-length KAQ (New River) mittlerweile in der einfacheren Bauweise, ohne Abnäher und einfach nur rechteckig.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Abnäher und insbesondere der bauchige Schnitt nicht gut funktionieren, wenn man keine druchlaufende Aufhängung hat. Man bekommt - logischerweise - flattrige Seiten.

  • Wie schon gesagt, finde ich die Clew-Suspension immernoch eine gute Idee. Wenn ich einen Quilt mit Clews designen würde, würde ich es so machen:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":35858}[/ATTACH]
    Ein Stoffstück, das so breit ist wie die HM, darauf ein isolierter Bereich, der in Liegerichtung orientiert ist. An den Enden die Clews. Ob's die eingezeichneten Kettenlinien braucht, bin ich mir nicht sicher - wahrscheinlich überflüssig.

    Ich denke nicht, dass die Kettenlinien hilfreich sind. Eine Verkürzung der Mitte ist bei einer Hängematte sinnvoll: Sie ergibt einen besseren Support des Lenden- und Beckenbereichs, so dass man leichter auf der Seite - allenfalls sogar einige Zeit auf dem Bauch - liegen kann. Bei einem Quilt halte ich sie für eher kontraproduktiv: Wenn der Zug in der Mitte höher ist als am Rand des Quilts, wird dadurch gefördert, dass der Quilt zur Seite wegrutscht, da er die Spannung ausgleichen möchte. Wenn man eine Kurve machen möchte, dann beim Underquilt eher umgekehrt: der Rand etwas kürzer als die Mitte. Dann bleibt er, wo er hingehört, denn ein Rutschen zur Seite würde die Spannung erhöhen.

  • Ich denke nicht, dass die Kettenlinien hilfreich sind. Eine Verkürzung der Mitte ist bei einer Hängematte sinnvoll: Sie ergibt einen besseren Support des Lenden- und Beckenbereichs, so dass man leichter auf der Seite - allenfalls sogar einige Zeit auf dem Bauch - liegen kann. Bei einem Quilt halte ich sie für eher kontraproduktiv: Wenn der Zug in der Mitte höher ist als am Rand des Quilts, wird dadurch gefördert, dass der Quilt zur Seite wegrutscht, da er die Spannung ausgleichen möchte. Wenn man eine Kurve machen möchte, dann beim Underquilt eher umgekehrt: der Rand etwas kürzer als die Mitte. Dann bleibt er, wo er hingehört, denn ein Rutschen zur Seite würde die Spannung erhöhen.

    Hab ich probiert, kann ich nicht bestätigen. Wenn, dann sogar eher andersrum: in der Mitte etwas länger, an den Seiten kürzer - aber nur ein ganz klein wenig, 1-2 cm oder sowas. Wenn die Mitte kürzer ist kriegt man heftige Ridges.

    Bezüglich des Quilts: keine Ahnung, warum ich die Kettenlinie überhaupt eingezeichnet habe. Hab mir nicht wirklich was dabei gedacht, war spontaner Quatsch. Würde ich auch nie so machen, wenn ich das gezeigte Konzept praktisch umsetzen würde. Was sowieso unwahrscheinlich ist, weil - wie schon gesagt - das Wookie-Design in meinen Augen das überlegene ist.

    Und Claws für mich eben nur für Mods bereits vorhandener, rechteckiger, möglichst breiter UQs.


  • Hab ich probiert, kann ich nicht bestätigen. Wenn, dann sogar eher andersrum: in der Mitte etwas länger, an den Seiten kürzer - aber nur ein ganz klein wenig, 1-2 cm oder sowas. Wenn die Mitte kürzer ist kriegt man heftige Ridges.

    Ich vermute, du sprichst hier von der Hängematte.

    Ich habe inzwischen - nach zwei Hängematten aus einem rechteckigen Stück Stoff - drei Hängematten mit einer solchen Kurve (Mitte etwa 1-2cm kürzer als Rand) genäht. Sie sind (jedenfalls für mich) alle deutlich bequemer, als wenn ich sie aus einem rechteckigen Stück Stoff nähe.

    Hinweis: Wenn du die Aufhängung durch einen Kanal ziehst, wird der Rand der Hängematte etwas verkürzt. Durch die Nutzung des Kanals ergibt sich nämlich die von dir vorgeschlagene Kurve: in der Mitte etwas länger als an den Seiten. Ich denke nicht, dass das bequemer ist, als wenn man die Hängematte durch einen Whip an der Aufhängung befestigt, wo - je nach Whip - tatsächlich die rechteckige Hängematte zur Entfaltung gelangt.

    Ich mache meine Hängematten zurzeit nur noch so: Am Rand etwas länger als in der Mitte. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand:

    • bessere Unterstützung von Rücken und Becken => keine Rückenschmerzen mehr
    • weniger Druck auf Schultern und Beinen/Füssen
    • flacheres Liegen / weniger stark überstreckte Knie / weniger Druck auf der Ferse

    Ich hatte im Frühling etwa zwei Wochen lang leichte Rückenschmerzen, die schon nach kurzem Liegen in der Hängematte jeweils stärker wurden. Nachdem ich mich hingegen einige Zeit (ca. 15 Minuten) in eine neu fertig gewordene Hängematte mit etwas stärkerer Kurve (Mitte kürzer als Rand) gelegt hatte, waren die Rückenschmerzen weg. Für mich reicht das als Argument.

    Im Grunde macht jede Clew-Aufhängung einer Hängematte, die nicht über einem Kreis, sondern über einem rechteckigen Rahmen aufgebaut wird, das gleiche: Auch dort wird die Mitte der Hängematte gegenüber dem Rand verkürzt und nicht umgekehrt.

    Aber zurück zum Underquilt, denn das ist hier eigentlich das Thema: Beim Quilt würde vermutlich eher das Umgekehrte etwas bringen: Rand etwas kürzer als die Mitte, da so der Underquilt besser in der Mitte gehalten wird.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!