Beiträge von spacemarine_99

    Ich finde es auch schade, dass du aufhörst, auch wenn ich deine Entscheidung vollkommen nachvollziehen kann und es für dich der richtige Schritt gewesen ist. Ich war schon öfters auf deiner Seite und wollte eine Koma ordern, habs aber aufgrund deiner Bemerkungen hinsichtlich der Lieferzeiten dann nicht gemacht. Ich finde es mutig und richtig, dass du dann das Projekt an den Nagel gehängt hast. Aber vielleicht kannst du es ja in ein paar Jahren wieder vom Nagel nehmen und deine Koma dann im Shop von TreeGirl verkaufen ;)

    Ich weiß es noch nicht ob es was bringt. Bis jetzt habe ich noch nie mit dem Obertransport gearbeitet. Beim nächsten Tarp oder Quilt werde ich ihn auf jeden Fall ausprobieren und dann berichten.
    Meine Nähmaschine ist von Brother. Zuhause haben wir auch noch eine von Singer, die nimmt aber immer meine Frau her und mit der komm ich nicht klar. Die Brother ist super. Habe ich vor ein paar Jahren in den USA bei Amazon gekauft. Leider geht das nicht mehr, weil Amazon nicht mehr nach EU liefert. Zumindest das was ich bisher bei denen bestellen wollte.

    Du hast völlig recht, dass ich den Einschlag-UmschlagSaum verwende. Ich dachte immer dass das auch der Rollsaum ist. Naja, bin halt kein Schneider, werde aber bei meiner nächsten Beschreibung das dann so verwenden. Danke für den Hinweis.


    Inwieweit sich die verschiedene Länge der Firstnaht auf die Straffheit auswirkt kann ich bis jetzt nicht sagen. Gestern ist das Tarp den ganzen Tag im Garten gehangen. Nachdem es hier in Dänemark auch gut Wind hat, hat es hier gleich einen ersten Test hinter sich gebracht. Dein beschriebenes Phänomen des Flatterns habe ich bisher nicht beobachten können. Entweder war meines sehr straff abgespannt und hat deswegen nicht geflattert oder der Wind war noch nicht stark genug. Sobald ich hier was neues in Erfahrung bringe werde ich es auf jeden Fall nachtragen.

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Danke für den Hinweis und die Gute Beschreibung. Die Punkte 1 und 3 habe ich auch gemacht. Nur der Punkt 2, der fehlt bei mir. Ich glaub das werde ich noch nachholen. Ich glaub das könnte das Problem lösen. Danke nochmals... im Anhang habe ich nochmal ein paar Detailaufnahmen vom Quilt gemacht.

    Die umlaufende Kordel (starkes Gummiseil) habe ich im in einem Tunnelzug aus Satinband. Wie gesagt, so wie bei Punkt 1.

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    Also das Problem mit dem längeren Ende beim First hatte ich leider auch. Dürften wie bei euch so zwei cm gewesen sein. Nachdem ich allerdings die Firstnaht nochmal umgeschlagen habe hat es sich wieder aus- bzw. angeglichen. Den losen Zipfel am Ende habe ich dann einfach unter dem Gurtband versteckt bzw. mit eingenäht. Die Firstnaht habe ich so gemacht. Zuerst habe ich die beiden Stoffbahnen auf links (also mit der Außenseite innen) zusammengenäht. Wenn ich jetzt das Tarp normal auseinander gefaltet habe, war der Saum innen und Außen hatte ich eine schöne plane Fläche. Nachdem ich allerdings nichts zum abdichten habe und ich mir gedacht habe, dass es besser wäre, wenn ich nichts abdichten brauche, habe ich die den First nunmehr auf der Außenseite nochmal festgenäht. Den jetzigen Überstand habe ich einmal umgelegt und mit dem Satinband festgenäht (aus optischen Gründen mit einer fadenverschwenderischen Ziernaht). Wie gesagt, durch das nochmalige Umschlagen hat sich das mit der verschobenen Stoffbahn mehr oder weniger erledigt. Ich glaub, dass jetzt weniger als ein cm unterschied ist. Aber ganz ehrlich, mich interessiert das nicht, ist eben individuell. Einen Obertransport habe ich zwar, allerdings nicht im Urlaub dabei... im Gegensatz zu meiner Nähmaschine ;)

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] : Der Stoff ist schon rutschig, allerdings finde ich es lang nicht so schlimm wie beim Nylon-Tafetta. Da habe ich um einiges mehr geflucht. Allerings habe ich inzwischen mit solchen Stoffen etwas mehr Übung bzw. Erfahrung. Bevor ich eine Naht mache, klammere ich mir das vorher zurecht. Ich nehm da die Näh bzw. Stoffklammern, mit denen funktioniert das ganze wunderbar. Nadeln verwende ich überhaupt nicht, und wäre bei einem Tarp auch etwas ungut, wenn da lauter Löcher drinnen wären.

    [USER="89"]echinotrix[/USER] und [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] : Nachdem es für mich ein Testtarp war bzw. ist habe ich ein paar verschiedene Verstärkungen gemacht um hier das beste für das nächste Tarp herauszufinden und auch Erfahrungen um die Langzeitbelastungen auf den Stoff zu sammeln. Bei allen vier Ecken habe ich zuerst ein ca 30cm Stück Satinband in jede Richtung angenäht. Im Anschluss habe ich die Dreiecke zur Lastverteilung angenäht. Hierbei habe ich den gleichen Stoff als den vom Tarp hergenommen. Danach habe ich erst den Rollsaum gemacht, so dass man von dem Satinband nichts sieht. Zum Schluss habe ich dann einfaches Gurtband an den Ecken angenäht. Wie, das zeigen euch die Bilder :)

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    Nachdem vor kurzem Mittagfrost sein Tarp vorgestellt hat, möchte ich hier auch meines Vorstellen, welches gestern nach insg. ca. 12 Stunden Arbeit fertig geworden ist (hab ja grad Urlaub). Der Schnitt ist der gleiche, den auch Mittagfrost hergenommen hat - Danke für die Links. Auch die Nähweise habe ich im großen und ganzen von ihm übernommen und so halte ich mich mit einer Beschreibung kurz, da es lediglich eine Wiederholung wäre ;-).

    Nur kurz zu den Maßen. Der First hat im Zuschnitt eine Länge von 348 cm, die Länge der Seiten in etwa 175 cm. Spart dem einen oder anderen evtl. die Umrechnerei ;)

    Den Stoff habe ich schon länger rumliegen. Es ist ein silikonisiertes Rip-Stop-Nylon mit 90 g/qm. Es war bei ExTex im Winter als 2. Wahl Stoff für 1,70 € im Angebot und macht bis jetzt einen guten Eindruck. Von den damals beschriebenen Mängeln habe ich noch keinen entdecken können, scheint als hätte ich Glück gehabt. Bei dem Preis habe ich einfach zuschlagen müssen ;-).

    Im Anhang ein paar Bilder

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    Endlich habe ich Urlaub und finde die Zeit meinen selbstgemachten UQ vorzustellen. Den hab ich bereits im Februar gemacht und kann so inzwischen auch zur längeren Einsatzzeit was sagen.

    Ende Januar habe ich mir auf ExTex 500 Gramm 700er Daunen und einen günstigen Nylon-Tafetta gekauft. Den ganzen anderen Kram hatte ich ja von meinem TQ noch zu Hause. Geplant war, dass ich den UQ 2,10m lang und ca. 1,10m breit mache. Dabei sollte der Innere Stoff etwas kürzer sein als der Äußere, um so die Krümmung zu berücksichtigen und so das Zusammendrücken der Daunen zu verhindern. Des Weiteren wurde H-Kammern aus Moskitionetz eingeplant. Die Kammern sind in etwa 10cm breit, wobei die Äußeren etwas breiter ausgefallen sind.

    Nachdem es mein zweites Nähprojekt mit Tafetta ist, hatte ich bereits ein wenig "Erfahrung" mit dieser Art Stoff... und trotzdem hab ich wieder geflucht, weil der Stoff sowas von rutschig ist. Insgesamt habe ich ca. 10 Stunden benötigt, bis ich fertig war. Bis auf den glatten Stoff bin ich auf keine größeren Probleme gestoßen. Die 700er Daunen sind im Gegensatz zu den 860er etwas leichter zu verarbeiten. Im UQ hab ich ca. 450g Dauenen eingefüllt, da ich einen gewissen overfill haben wollte.
    Bei dem Projekt habe ich absichtlich "nur" die 700er Daune genommen, da ich hier einen Test bezüglich der Bauschkraft zur 860er Daune, welches in meinem TQ ist, haben wollte.
    Hier kurz meine Einschätzung zu den beiden Daunen: Die 700er Daune isoliert ganz ordentlich, bauscht allerdings tatsächlich um einiges weniger als die 860er, ist dafür aber formstabiler. Für die gleiche Isolierung muss also auch das zusätzliche Gewicht in Kauf genommen werden. Kostentechnisch bleibts somit fast beim gleichen, da man doch einiges mehr an Daunen benötigt (ich glaub der Unterschied ist zwischen 5 und 10 Euro). Für UQ und TQ oder Schlafsäcke im Allgemeinen würde ich nur noch die 860er Daune verwenden. Für Kleidung würde ich definitiv die 700er Daune verwenden. Hierbei benötigt man zum ersten nicht ganz so viele Daunen, so dass der Gewichtsunterschied kaum spürbar ist und die Formstabilität m.E. ein Vorteil ist.

    Um wieder zu meinem UQ zurück zu kommen: Im großen und ganzen bin ich zufrieden, habe aber jedoch einiges an Verbesserungspotenzial entdedeckt. Im Endzustand ist der UQ leider nicht ganz knapp 2 Meter lang, und somit zu kurz. Die Aufhängung muss definitiv noch verbessert werden, da dies nur mit Müh und Not vernünftig funktioniert. Der UQ hängt lediglich an einem rundum laufenden Gummiseil welches an den Hängemattenenden eingehängt wird, strammziehen kann ich es leider nicht. Hier muss ich noch was gescheites annähen, hab aber noch keine richtige Lösung gefunden bzw. ist mir noch nicht eingefallen. Bei 5°C bereits getestet und wenn die Aufhängung im langwierigen Prozess vernünftig geknotet wurde ziehts auch nicht rein. Er ist auf jeden Fall dann noch warm genug um mit T-Shirt und nackigen Beinen in der HM zu liegen. Aufgrund der Kürze habe ich das Problem, dass er gerade am Ende bei den Beinen immer verrutscht und nicht richtig sitzt.

    Fazit: Für meinen erste UQ bin ich zufrieden, auch wenn noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

    Fragen und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit Willkommen ;)

    Wow, sehr schönes Tarp was du dir da gebastelt hast. :good:
    Ich hab mir vor ein paar Monaten mal ein 2. Wahl SilNylon bestellt, weil ich das erst mal testen will, wie's zum nähen geht, vor allem das mit den Kettenlinien stell ich mir ziemlich schwierig vor. Ich hoffe ich bekomms so toll hin wie du. Wünsch dir viel Freude mit deinem Tarp.
    PS. Die krummen Nähte sind doch toll, macht das ganze sehr individuell und gibt dem ganzen eine persönliche Note :D

    Hallo,
    vielen Dank für deinen schönen Bericht. Sieht nach einem sehr schönem Platz aus. Das wäre auch was für meine Familie, allerdings zum Testen leider etwas zu weit weg für uns.
    Wie ich gelesen und gesehen habe, habt ihr eine Draumr. Wie seit ihr damit zufrieden? Ich überlege schon länger mir eine zuzulegen, kann mich allerdings nicht durchringen.

    Shug hat auf YouToube genau zu meinem Problem - Calf Ridge - ein Video eingestellt. Vielleicht hilft's jemanden, ich hab auf jedenfall nochmal einen Tipp mitnehmen können, den ich ausprobiere. Der Link zum Video hier:

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    So, jetzt hab ich eine Underquilt mit 700er Daune genäht. Vom Ergebnis her, rein Daunentechnisch, habe ich gemischte Gefühle. Auf der einen Seite fühlen sie sich besser weil stabiler (formstabiler) an. Vom Loft her merkt man den Unterschied schon deutlich. Es ist also nicht nur ein rein theoretischer, sondern auch praktischer Wert. Der Loft von meinem TQ mit 360er Daune liegt bei ca 8cm, der vom UQ mit der 700er Daune bei ca 6cm obwohl ich um einiges mehr an Daune drin hab.

    Ein kurzes persönliches pro / con

    Positiv:
    - günstig
    - formstabil
    - leicht(er) zu verarbeiten

    Negativ:
    - Loft zu 860er Daune spürbar geringer
    - mehr Daune, dadurch mehr Gewicht, dadurch kaum Kostenersparnis (ca. 10,- €)

    Fazit:
    Für UQ oder TQ würde ich nur noch zu 860er Daune ordern. Die Kostenersparnis ist in der Regel so marginal, dass es sich aus Kostengründen nicht wirklich lohnt.
    Für Kleidung würde ich bedenkenlos zur 700er Daune greifen, weil die Formstabilität meiner Meinung nach dort mehr Sinn macht. Des Weiteren wird dort i.d.R. nicht soviel Daune verarbeitet, so dass sich der Gewichtsunterschied kaum bemerkbar macht.

    Sofern ich mit meinem UQ mehr Erfahrungen hinsichtlich der Daune gesammelt habe, werde ich über etwaige Neuigkeiten berichten.

    Hallo Leute,

    nachdem ich mir ja von einem Bekannten die Hennessy Hammock Explorer Ultralight Asym Zip relativ günstig ergattern konnte, hab ich heute mal die Gelegenheit genutzt und die Matte einem Kurztest unterzogen.

    Die Verarbeitungsqualität kann sich sehen lassen. Die Nähte schauen sehr sauber vernäht aus und alles sitzt da wo es sein soll. Meine Matte hat bereits Whoppislings installiert, die ellenlang sind. Für meinen Geschmack zu lange (ca. 3 Meter an jeder Seite). Der Stoff macht auch einen ziemlich robusten Eindruck.

    Negativ ist mir das Moskitonetz aufgefallen. Nicht weil es nicht dicht o.ä. wäre, sonder weil man es nicht komplett "zurückklappen"kann, so dass man ohne Mückennetz in der Matte liegen könnte. Man kann es zwar umschlagen, allerdings nur zu ca. 2/3. Das letzt Drittel steht dann ziemlich unter Spannung.

    Des Weiteren, und das ist viel schlimmer, gefällt mir nicht, dass ich in der Matte bisher keine richtige vernünftige Liegeposition gefunden habe. Durch den asymmetrischen Schnitt ist der Stoff in der Mitte meistens viel mehr unter Spannung als an den Rändern. Das hat für mich bis dato zur Folge, dass auf Höhe der Knie der Stoff in drückt. Mal mehr, mal weniger. Allerdings empfinde ich es bereits nach einer halben Stunde als unangenehm. Ich habe hiervon mal ein Bild gemacht

    Fußende:

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    Kopfende:

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    Ich habe mit X-verschiedenen Einstellungen (Aufhängungs- höhe, -länge, winkel, stramm oder schlaff spannen) versucht es so hinzubekommen, dass ich mich so in die Hängematte lege, dass die Druckstelle für mich nicht so unangenehm ist. Hierbei habe ich allerdings nur die Möglichkeit gefunden, die Füße über die Hängemattenseite ins Moskitonetz zu legen. Da hab ich allerdings meine Bedenken, ob das das Moskitonetz lange mitmacht.

    Kurzes Fazit: Für mich ist die Hängematte bisher leider nicht geeignet, da schlicht unbequem. Soweit zu meinem ersten kurzen Testbericht.

    Sobald ich wieder vollständig genesen bin, werde ich die Hängematte einem längeren Test unterziehen. Vielleicht finde ich für mich ja doch noch eine komfortable Position. Oder vielleicht hat von euch einer eine Idee was man da machen kann?

    Änderung meiner Planung.

    ich habe soeben mit einem Bekannten über meine Hängeproblematik:pleasantry: gesprochen, da meinte er, er habe eine Hennessy in 11' daheim liegen und die würde er mir für 100,- € überlassen. Da ist alles dabei, also Hängematte, Tarp und SnakeSkin und die ganze Aufhängungsgeschichte. Da konnte ich nicht wiederstehen können und hab zugeschlagen. :rolleye: Es handelt sich auch um die Reißverschlussvariante. Ich werde jetzt also mal eine Hennessymatte eine Weile testen.