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  • Was genau bedeutet denn "Bärenmethode"? Habe dazu ad-hoc nichts online gefunden. Irgendwie am Baum aufhängen, ist schon klar. Aber muss dabei sonst etwas beachtet werden? Bei Bären muss man ja insbesondere darauf achten, dass alles Luftdicht abgeschlossen ist, so dass sie es gar nicht erst wittern. Ist das bei Mäusen auch so wichtig?


    Nun es reicht einfach aus das Seil über einen 3 m hohen Ast zu schmeißen (Vorher was ans Ende binden).

    Dann Rucksack dran und hochziehen; am gleichen Baum festmachen. Der Rucksack hängt dann auf halber Höhe in der Luft - nicht ganz oben am Ast!

    Diese Methode reicht in den USA gegen Bären NICHT aus! Dort bitte auf Counterweight oder PCT-Method zurückgreifen, die ein "an Baum binden" vermeiden. Für die Pfälzer Mäuse reichte es so.

    Ich habe noch NIE in meiner Hängematte gegessen. Das war den Mäusen egal, die kamen trotzdem rein und haben mir in den Zeh gebissen. Luftdicht verschließen ist immer gut, aber wenn dir der Rucksack lieb ist würde ich immer alles hochhängen - nicht nur den luftdichten Essens/Kosmetikbeutel.

  • Ich möchte noch auf folgende Problematik hinweisen:
    In Gebieten mit hoher Mäusepopulation ist die Gefahr von Borreliose deutlich größer, da u.a. Mäuse die Wirtstiere der Borrelien sind.
    Salopp gesagt: Die Zecken saugen an Mäusen, infizieren sich mit Borrelien und geben diese dann weiter an die Menschen. Auch andere Krankheiten können so übertragen werden, s.g. Co-Infektionen!

    Hier mal eine kurze Zusammenfassung, unterster Absatz:
    http://www.lymeborreliose.de/01allgemeines/…mmen/index.html

  • Das war mir neu.
    Man lernt nie aus.
    Das mit Hanta kannte ich.

    Jedoch sehe ich, dass das Problem nicht ernst genommen wird.
    Zwar wird darauf hingewiesen, aber man wird gebeten Fotos der Schäden einzureichen.
    So als ob man den Schadensberichten keinen Glauben schenkt.

    Ich will nicht dass ein Platz gesperrt wird.
    Davor muss es andere Lösungen geben wie Fallen oder Köder.
    Nein, keine Köter. Die bringen nix.

  • Ich war gestern auf'm Platz in Eußerthal. Dass es da viele Mäuse gibt, habe ich schon die letzten Jahre bemerkt. Aber ich habe auch den Eindruck, dass es noch deutlich mehr geworden sind. Ich habe mal interessehalber einen viertel Müsliriegel ausgelegt, etwa zwei Meter von mir und der Feuerstellen entfernt. Innerhalb weniger Minuten konnte ich sieben Individuen zählen. Die wirkliche Zahl liegt sicher noch deutlich darüber.

    Für die Nacht hab ich wie üblich meinen Stammplatz ganz vorne auf'm Felskopf bezogen, der ist geschätzte 50 Meter von der Feuerstelle weg. Ich hatte in der Nacht eine Maus im Rucksack, der (offen) am Baum hing, weil ich eine Tafel Schokolade darin vergessen hab. Die haben Sie angeknabbert, der Rucksack blieb ganz. Ist mir in der Nacht beim Pinkeln aufgefallen. (Bei Entleeren des Rucksacks ist mir dann dummerweise noch mein Kochset den steilen Hang runtergerollt. War ganz schön anstrengend, das am nächsten Morgen zu suchen.)

    Mein Essenssack war unangetastet, der hing auf etwa zwei Meter Höhe an einem benachbarten Baum.
    Ich glaube, die beste Möglichkeit, den Mäusen zu entkommen, ist, Abstand zu halten - sofern möglich. Ich bin mir sicher, dass die Viecher meinen Proviant, meine Ausrüstung und mich aufgefressen hätten, wenn ich mich direkt neben die Feuerstelle gelegt hätte. So hielt sich der Schaden in Grenzen.

    Die Idee mit dem drehbaren Kaffebecher könnte gut funktionieren. Oder einfach eine kleine PP-Scheibe mit Loch an die HM- bzw. Essenssackaufhängung. Das sollte sie daran hindern, die Schnüre entlang zu laufen. Vor den von [USER="46"]TreeGirl[/USER] angesprochenen Sprüngen schützt einen das natürlich nicht. Dann halt doch ein Handtuch drüber werfen - man sollte ja bekanntlich eh nie ohne verreisen. Finde ich immer noch den besten Vorschlag der Liste. ;)

  • Man nehme 5 Latex Schläuche (10cm), etwas Öl, eine Tüte hiervon, einen Mörser und einen Cutter........

    Die Chili zerstoßen und mit dem Öl zu einer Paste mischen, die Latexschläuche längs aufschneiden und von außen mit der Paste gut einschmieren (Handschuhe!!!!!!)......bis das Chilipulver richtig in den Gummiporen sitzt! Jetzt das Ganze in ne dichte(!) Tüte packen......und noch ein paar paar Einweghandscguhe mitnehmen.

    Am Lagerplatz je ein Röhrchen über die Ridgelines des Tarps, über die Suspensions der HM und über die Aufhängung des Essensbeutels stülpen........ da ist jede Maus sofort geheilt und auch Regen wäscht die Pampe nicht ohne weiteres vom Schlauch....... außerdem verfliegt die Schärfe nicht - im Gegensatz zu Tigerbalm o.ä.

    Vorsichtshalber sollte man vielleicht nach dem Hantieren mit dieser Mäusebremse nicht mit den Fingern in den Augen rumspielen............aber ansonsten ist das ne ziemlich ökolgische Abwehrvariante:-)

    - Wer lang hat, lässt gern lang hängen *Ignatius Golz
    - Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? *Koito Yavazuka
    - War doof - merkste selbst ne? *Unbekannter Sozialpädagoge

  • Das habe ich noch nicht probiert......aber wer schonmal Hautkontakt mit Chili-Öl mit einer Million Scoville hatte, weiß bescheid:-)

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    Der Kamerad springt 1,40.......tief! Vom Meisen-Mobilé auf den Boden......... regelmäßig.......und hat sich noch nie was verstaucht:-)

    Bilder

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  • Soweit ich weiß, wird Platz 6 auch verlegt........dann könnten die Platznutzer es diesmal besser machen:-))

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  • Die Katze mitnehmen find ich toll.
    Hatte vor ca 15 Jahren meine Siamkatze bei einer Survival-Übernachtung dabei.
    Wir saßen im Unterschlupf auf dem Bett aus Tannenzweigen ,und hinter uns spielten die Mäuse.
    Madam wahr satt ,und intresierte sich mehr fürs Feuer, es wahr Winter.

    Als Bodenschläfer hatte ich gelegentlich Angst mit angenagter Neoair zu erwachen.

    Das die in die Hängematte Klettern macht mir echt Sorge .

    Meine Frau hat mir empfohlen Katzenhaare mit zu nehmen .

    Habe einmal unsren Kater an den Pfoten genommen , und durch meine Ausrüstung geschrubbelt .
    Diese Nacht mit Mäusen hat es funktioniert . zufall ??

    Werde mir ein kleines Fläschchen Minzöhl zurechtmachen , das scheint mir die einfachste / praktikabelste Lösung.

    Die Cili Variante ist mir zu riskant , trotz Gummihandschuhen ist irgendwann alles damit "kontaminiert"
    Einmal Nase putzen , und der Riechkolben steht in Flammen .

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