Beiträge von Apolyxon

    Cumulus ist ja bekannt dafür, dass sie ihre Produkte auch nach Kundenwunsch anfertigen. Auf Nachfrage, ob man eine Hängematte in 330 cm bestellen kann, gab es vom Cumulus-Support ein klares: JA. Man kann eigentlich jede beliebige Länge bestellen, wenn ich das richtig verstehe...

    "In our opinion, the 300 cm is the perfect compromise between weight and comfort. Also we don't find it limiting, as we can maufacture a hammock in different length on demand (the waiting time stays the same)"

    Hallo liebe Hänger :)

    Nachdem ich bisher immer auf einer Isomatte geschlafen habe, wird es für diese Saison mal Zeit für ein Upgrade auf einen Underquilt. Zu mir: Ich bin 176 cm klein, falls das relevant ist, und schlafe in einer normalen Diagonalen (20-30°) ;)

    Die TTTM Double hat die Maße 290 cm x 200 cm (Aber das wissen vermutlich fast alle hier).

    Ich hatte dafür den Selva Underquilt von Cumulus ins Auge gefasst und auch mal Cumulus diesbezüglich befragt. Der Selva hat eine Breite von "Width (shoulders/knees): 110/95 cm".

    Cumulus hat mir jetzt vorgeschlagen für die TTTM Double den Selva Underquilt mit 22 cm Extrabreite zu erstellen. Ich frage mich aber, ob das überhaupt nötig ist, vor allem da z.B. der Incubator von HG 112 cm breit ist (ist das eigentlich über die gesamte Länge im Gegensatz zu Cumulus?). Cumulus schlägt das vor, weil die Underquilts für die Hängemattenmaße 300x150 gemacht sind.

    Wie breit muss so ein Underquilt sein und ist die Breite der Hängematte überhaupt von großer Relevanz bei der Frage der Underquilt-Breite?
    In welcher Situation braucht man überhaupt einen breiteren Underquilt als der Standard?

    Zu welcher Breite würdet ihr mir raten?

    15cm würden 5,9" entsprechen - das glaube ich nicht.

    Ich auch nicht. Ich habe aber explizit nach der Höhe am Kopfende gefragt. Eventuell spielt hier der Wärmekragen rein. ABER: Der Quilt 450 hat keinen und eine ähnliche Höhe laut Cumulus.

    Aber ich denke, wir können erst einmal von der Hälfte ausgehen.

    Zur Breite: Die 77 cm sind nicht die komplette Breite. Man sieht das gut in diesem Video:

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    Mit den "Wings" sind es ca. 135 cm, wenn ich das richtig sehe. Laut dem Reviewer sind es ca. 8 cm Loft am Fußende und 6 cm Loft oben - das kann ich bei einem halben Kilo Daunen nicht wirklich glauben, wenn man sich den angeblichen Wert des Burrows ansieht.

    Wenn der Burrow bei 400 g Füllung bereits -12 Komfort hat, dann wird das der Taiga ja sogar noch übertreffen mit fast 100 g mehr Füllung.

    Es wäre gut, wenn jemand aus diesem Forum den Loft noch ausmessen würde.

    Cumulus hat geantwortet, aber ich gebe es erst einmal auf bzw. akzeptiere das jetzt einfach.

    Zitat

    Quilts are warmer in the hammock, because for Taiga we give temperatures when they are used with underquilt Selva 600. It is because when using hammock protection from below is needed. Please check the picture below. Please notice that in this combination you have over 1000 g of down, so obviously it has to be warmer than plain quilt with 450 g/ 480 g of down.

    Außerdem wurde mir ein Loft-Wert gegeben, der aber unglaubwürdig klingt.

    Zitat

    Quilt 450 has about 13-14 cm loft, whereas Taiga 480 about 15 - 16 cm.

    Diese Werte sind äußerst gut, aber stimmen die? Angeblich sind das die Werte für oben am Quilt. Nach den mir bekannten Inch <-> Temperature Tabellen, sollte das bis in die tiefsten Minusgrade reichen... Auch für Bodenschläfer. Kann das mal jemand ausmessen, der diese Modelle hat? Beim Taiga muss man drauf achten, dass man nicht den Wärmekragen mitmisst - also lieber von der Seite messen.

    Ich habe derweil mal eine Nacht im Taiga 480 genießen dürfen

    Kannst du mal den Loft (Die Höhe mit der sich der Quilt aufplustert) deines Taigas am Kopfende und an der Seite messen? Am Besten schauen, dass du nur eine Lage Daunen misst.

    Es wäre natürlich möglich, dass sie die Längskammern unterschiedlich groß gemacht haben - so dass die oberen deutlich mehr isolieren. Aber auf den Fotos sieht das nicht so aus.

    Ich meine damit auch das Verschieben der Daunenfüllung, damit es oben wärmer wird - wurde ja als eine Möglichkeit erwähnt den Taiga wärmer als den Quilt zu machen. Das ist beim Taiga ja nicht ohne weiteres möglich, beim Quilt schon. Ergo: Daran wird es nicht liegen.

    Cumulus hat mir geantwortet mit Werten für den Bodenschläfer. Ich habe mal den Loft des Taigas erfragt und gefragt, ob sie sich die Diskrepanz zur Hängematte erklären können.

    Zitat

    Temperatures ranges without underquilts are as follows:

    1) Quilt 450 - comfort temperature (provided for women) -1 ˚C, limit temperature (provided for men) -7 ˚C

    2) Taiga 480 - comfort temperature (provided for women) -2 ˚C, limit temperature (provided for men) -8 ˚C.

    Das hatte ich auch erst gedacht - aber dann müsste der Quilt deutlich (!) schmaler geschnitten sein. Laut Datenblatt sind aber beide Quilts ungefähr gleich breit (Weite oben/unten: 77/51 cm); und der Taiga ist auch noch etwas länger (187cm vs. 177cm). Du könntest zwar die Daunen zur Mitte hin schütteln, aber ich glaube nicht, dass sie dort bleiben und für einen Unterschied von 15°C (!) sorgen. Dafür bräuchte es mehr Daunen und höhere Kammern.

    Beim Taiga kann man das ohnehin nicht, weil ja die Kammern dafür falsch stehen (Im Oberkörperbereich).

    Das macht überhaupt keinen Sinn. Der Top Quilt wärmt von oben, der Underquilt wärmt von unten.

    Glaub mir: Ich bin mindestens genauso verwirrt über diese Angaben wie du. Deshalb habe ich ja explizit nachgefragt. Cumulus widersetzt sich scheinbar hartnäckig den Gesetzen der Thermodynamik.

    Ich zitiere mal unseren Email-Verlauf:

    Ich

    Zitat

    I noticed that the Taiga has a much, much higher temperature rating for the same amount of down.
    For example the Taiga 480 has a -14° comfort rating while the Quilt 450 has -1°. How can that be? The amount of down is almost the same.

    Antwort Cumulus

    Zitat

    Please notice that temperature ranges for Taiga are given when used with underquilt Selva 450, so in total you have 480g + 450g of down as a compilation.

    Rückantwort

    Zitat

    Okay, but if you use a very warm mattress like the thermarest xtherm, then you should get the same values for the quilt 450 on the ground?

    Antwort Cumulus

    Zitat

    Taiga 480 and Quilt 450 has very similar temperature ranges. Maybe Taiga is 0,5 - 1 ˚C warmer as it has slightly more down.

    Wenn ich das im Forum hier richtig sehe, scheinen die Taiga-Ratings aber zu passen? Zumindest wurde der 250 schon bei -2 erfolgreich eingesetzt. Temperaturen sind subjektiv, aber mir war als Warmschläfer bei 0° C im Quilt 250 am Boden ziemlich kalt. Und dabei hatte ich ALLES an. Daunenjacke, Thermowäsche, Fleece.

    Ich habe jetzt noch einmal nachgehakt bei Cumulus - vielleicht bekomme ich jetzt eine vernünftige Antwort.

    Der Underquilt sollte die Wärmeleistung nicht steigern. Er isoliert ja nicht zusätzlich, sondern übernimmt lediglich die Aufgabe der Isomatte.

    Sofern die Temperaturangaben richtig sind, würde ich darauf tippen, dass der Taiga schmaler geschnitten ist - aber die Spezifiaktionen sehen ähnlich aus. Frag halt mal bei Cumulus an.

    Habe ich bereits. Aber ich habe auf meine Frage keine vernünftige Antwort erhalten. Es wurde immer wieder betont, dass das ja mit dem Selva zusammen gelte..Der Taiga ist auch problemlos im Boden einsetzbar - aber da halte ich diese Komfortwerte für utopisch.

    Vielleicht hält der gleiche Topquilt in der Hängematte einfach wärmer? Weniger Drafts und Bewegung des Nutzers (Daunenverschiebung)? Schwer zu sagen.

    Schätze die Unterschiede kommen daher, weil bei den Taigas die Temps in Verwendung mit den Underquilts berechnet werden
    Zitat Cumulus Homepage::

    Das dachte ich mir auch - aber ich verstehe nicht, wieso diese Temperaturen nicht auch auf dem Boden erreicht werden können. Z.B. mit einer NeoAir X-Therm oder einer X-Lite, die mit einem weiteren Pad supplementiert wurde.

    Welche Unterschiede sehr ihr zum "normalen" Cumulus Quilt?

    Das Kammerdesign des Taiga erinnert ja eher an einen EE Revelation. Da soll das Design ein Zurseiterutschen der Daunen in der Nacht verhindern. Da frage ich mich, wieso das Cumulus nur beim Taiga so verbaut.

    Könnt ihr euch erklären, wieso die Taigas bei (fast) gleicher Daunenmenge einen so großen Unterschied bei der Wärmeleistung gegenüber den normalen Quilts von Cumulus haben? Liegt das rein an der Verwendung in der Hängematte?...

    Quilt 450 Komfort -1 vs. Taiga 480 -14 Komfort.

    Was genau bedeutet denn "Bärenmethode"? Habe dazu ad-hoc nichts online gefunden. Irgendwie am Baum aufhängen, ist schon klar. Aber muss dabei sonst etwas beachtet werden? Bei Bären muss man ja insbesondere darauf achten, dass alles Luftdicht abgeschlossen ist, so dass sie es gar nicht erst wittern. Ist das bei Mäusen auch so wichtig?


    Nun es reicht einfach aus das Seil über einen 3 m hohen Ast zu schmeißen (Vorher was ans Ende binden).

    Dann Rucksack dran und hochziehen; am gleichen Baum festmachen. Der Rucksack hängt dann auf halber Höhe in der Luft - nicht ganz oben am Ast!

    Diese Methode reicht in den USA gegen Bären NICHT aus! Dort bitte auf Counterweight oder PCT-Method zurückgreifen, die ein "an Baum binden" vermeiden. Für die Pfälzer Mäuse reichte es so.

    Ich habe noch NIE in meiner Hängematte gegessen. Das war den Mäusen egal, die kamen trotzdem rein und haben mir in den Zeh gebissen. Luftdicht verschließen ist immer gut, aber wenn dir der Rucksack lieb ist würde ich immer alles hochhängen - nicht nur den luftdichten Essens/Kosmetikbeutel.

    Springen die denn wirklich auf 1,50 Meter oder klettern sie dann eher den Baum hoch? Das ist ja unglaublich ärgerlich, wenn die die ganze Ausrüstung zerstören.

    Nein, bisher springen sie noch nicht. Wenn du deine Hängematte so abschottest wie ich, solltest du deine Ruhe haben. Essen/Rucksäcke würde ich nur noch per Bärenmethode über einen Ast aufhängen.
    Meine Erfahrung beruht auf den Plätzen 5, 6, 7 Eußerthal, Modenbacher Hof, Kalmit. Vor einem Monat war ich mit Zelt auf den Plätzen 1 + 2. Dort wurde kein Rucksack zerbissen sowie kein Zelt, obwohl (!) die Rucksäcke auf dem Boden standen.

    Die Plätze 5 + 6 sind von diesen Plätzen mit weitem Abstand am Schlimmsten.

    Das Problem mit Abwehrkrägen und anderen ähnlichen Mitteln ist, dass sie die Mäuse nicht daran hindern unter die Hängematte zu laufen und hochzuspringen. Wenn man nicht mindestens 150cm über dem Boden hängt, schafft es die Maus auf die Hängematte zu springen. Vielleicht gibt es doch eine wirklich sinnvolle Anwendung für das Tentsile Baumzelt mit Strickleiter :tongue:


    Theoretisch ja. Ich kann aber von den Pfälzer Mäusen sagen, dass diese nicht hoch gesprungen sind. Und ich war nur 30-40 cm über dem Boden.

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe am Wochenende eine 3-Nächte Tour im Pfälzer Wald gemacht. Plätze 7, 6, 5. Auf dem Platz 6 und am Anfang der Nacht bei Platz 5 hatte ich aber leider sehr wenig Schlaf.

    Auf der Kalmit (Platz 7) war soweit alles in Ordnung - ein bisschen Rascheln hier und da. Schlimm wurde es danach auf 6 und 5:

    Der Rucksack von mir und einem anderen Wanderer wurde nachts gnadenlos von Mäusen angefallen, dabei hingen sie gute 1,5 Meter hoch an einem Ast. Ich habe das noch rechtzeitig bemerkt und wir haben die Rucksäcke dann per Bärenmethode aufgehangen.

    Das war aber erst der Anfang. Danach finden die Biester auf einmal an mir über die Aufhängung in die Hängematte zu laufen. Das hatte ich vorher noch nie erlebt. Aus Angst um meine Ausrüstung (Daunenquilt, Neo Air x-lite) habe ich kaum ein Auge zubekommen. Auf einer gespannten Schnur können Mäuse ziemlich laut sein. Auf Platz 5 wurde mir auch mal in die Socke gebissen.

    Gegen 1 Uhr in der letzten Nacht hatte ich dann die Schnauze voll und mir kam eine Idee:

    Ich habe das Tarp extrem niedrig aufgespannt, sodass es direkt auf den Whoopie Slings der Matte aufliegt. Das diagonale Liegen wurde etwas unangenehmer, aber es funktionierte!

    Ich habe mit Wohlwollen vernommen, wie reihenweise Mäuse aufs Tarp gehüpft und wie Lemminge abgestürzt sind. Mit Ohropax konnte ich dann ruhig schlafen.

    Beim Nachbarzelt haben die Mäuse ein Loch ins Innenzelt gefressen und bei einem Tarpcamper wurde die Isomatte zerstückelt. Meine Trekkingstöcke haben auch einige neue Macken am Schaumstoff.

    Habt ihr schon Ähnliches erlebt? Andere Tipps etc?

    In den Kommentaren von TreeGirls Link unterhält sich Derek mit einem Benutzer und empfiehlt den Truckers Hitch (Fuhrmannsknoten?) für das veränderbare Ende.

    Das feste Ende ist dann eine Acht oder ein ähnlicher Knoten. Würde das mit 1,5 mm Dyneema funktionieren?