Hallo. Mein Mann und ich und unsere drei Hunde wollen im Juni mal in der Pfalz wandern. Ich habe mir schon ein paar Berichte durch gelesen aber bevor ich buche wäre ich um einen Touren Tipp dankbar. Wir sind jetzt nicht die Extrem Wanderer und unsere Hunde sind klein ???? Ich hänge und man Mann macht auf Bodenbrüter. Wie haben so 2-4 Tage wandern geplant. Welche Tour könnt ihr mir empfehlen? Vielen lieben dank!!
Pfälzer Wald Touren Tipp
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In der Pfalz gibt es Trekkingplätze die man buchen kann.
Mit Toillette und Feuerstelle.
Ich war auf zweien und kann die nur empfehlen.
Mußt du im Netz mal suchen.Ein sehr schöner Wanderweg für zwei Tage ist der Siebenburgenweg.
In der Frönsburg kann dann übernachtet werden.
Habe die Tour schon zweimal gemacht.Gruss
Konrad -
Welche der zu buchenden Gebiete ist denn für Hängematten und Zelt zu empfehlen? Siebenburgenweg finde ich leider nicht
P01 - Ruine Guttenberg 6 6 6 0 1 1 6 5 P02 - Vorderweidenthal/Lindelbrunn 5 5 5 0 0 0 4 6 P03 - Leinsweiler 6 6 0 0 0 0 6 6 P04 - Annweiler 6 4 6 0 0 1 6 4 P05 - Eußerthal 4 5 6 0 0 1 6 6 P06 - Modenbacher Hof 5 4 6 0 1 0 6 5 P07 - Kalmit 3 3 1 0 0 0 3 4 P08 - Enkenbach-Alsenborn 5 6 6 2 0 0 6 6 P09 - Ramsen 6 5 2 0 6 2 6 6 P10 - Imsbach 6 6 5 2 2 0 4 6 P11 - Drehenthalerhof 6 6 6 2 0 0 6 6 P12 - Frankelbach 6 6 6 0 4 0 6 6 P13 - Frankenstein -
Der Die 7 Burgen Tour ist eigentlich aus einem Geocaching Multi entstanden und hat sich als eigener Wanderweg etabliert.
https://coord.info/GCJC83
Es gibt auch einen französischen Weg über 7 Burgen.
https://coord.info/GC2JQHX
Beide sind aber gerade im Juni sehr überlaufen und die angedachte Übernachtungsburg schnell voll.
Voll ist dort leider auch der Wald geschi...en.Zu den Trekkingplätzen.
Das ist mein Thema.
Ich habe inzwischen alle mal getestet auf Hängemattentauglichkeit und anderen Gesichtspunkten.
Mein Blog wird gerade überarbeitet bzw. zieht um.
Ein paar Platzberichte über meine Signatur.Alle Plätze sind Hängemattentauglich, ausser Platz 6 Moderhof. Sorry, Modenbacher Hof.
Hier gibt es nur eine einzige Möglichkeit direkt im Bach auf einer kleinen Mini Insel.
Der Baumabstand ist gerade so okay. Konrad hat da auch schon gehangen.
Geht wenn man das Plätschern des Baches verträgt.Die anderen Plätze weissen alle ausreichend Baumbestand auf.
Wenn ihr jetzt im Juni los wollt, ist Wasser sicher ein Thema.
Der schönste Platz, meiner Meinung nach, ist Nr. 1 Ruine Guttenberg.
Leider recht wasserarm was den Weg dort hin angeht.
Auf dem Weg zu Platz 2 kommt ihr aber an einer Quelle vorbei.
Es schadet aber nix, wenn ihr auf der Anfahrt irgendwo zwischen den Plätzen ein Wasserdepot im Wald versteckt.
Das kann ein 6er Pack PET Flaschen sein. In ne Tüte rein, Laub drüber, Koordinaten speichern oder Stelle merken.Platz 7 Kalmit ist ebenfalls der Burner. Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Zweimal brannte es dort schon.
Kalmit ist immer gut ausgebucht und auf 4 Plätze limitiert. Das war notwendig um den "Freizeitdruck" zu verringern.Schau mal hier vorbei: Link
Das ist der Tourenplaner welcher auf der Trekking Pfalz Seite verlinkt ist.
Darin findest Du alle Touren von Platz zu Platz.
Oft zweierlei Versionen. Die Einfache oder oder Anstrengende.
Die Daten kannst Du via GPX auf ein GPS Gerät laden und dem Track einfach folgen.Konkret schlage ich mal folgendes vor.
Platz 1 bis 3
Platz 3 bis 5
oder ein Shorty
Platz 8 bis 9Bei Fragen, jederzeit melden.
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Bernd ist der Siebenburgenweg nur am Wochenende voll?
In der Woche könnte es ruhiger sein.Gruss
Konrad -
Wow super danke!! Dann schau i mir mal eine Tour raus. Welches Schuhwerk ist sinnvoll? Direkt Wanderschuhe oder normale Trekking ausreichend?
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Kann man jetzt auch bei 3 anfangen und zu Platz 1 gehen? Weil in dem Zeitraum umgekehrt nicht genügend plätze frei sind? Sind die Wege da gekennzeichnet oder brauch man Kompass oder navi?
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Wandern im Pfälzer Wald ist super. Ich bin hier aus der Gegend und oft unterwegs, momentan ist grad Spätfrühling und es ist herrlich. Auch im Juni wird's sicher schön, noch nicht ganz so heiß.
Querfeldeinlaufschuhe sind ausreichend.
Die Trekkingplätze südlich der Kalmit kenn ich alle, von den anderen fehlen mir Imsbach und die beiden bei Otterbach-Otterberg.
Bernd hatte schon erwähnt, dass Modenbacher Hof nicht wirklich geeignet für Hänger ist, den Platz an sich finde ich auch nicht wirklich schön. Annweiler mag ich auch nicht so gern, vor allem nicht, wenn's nass ist.
Sehr schön sind Gutenberg, Lindelbrunn, Eußerthal und Kalmit. Auch Leinsweiler ist in Ordnung, da gibt's Wasser am Platz.
Neulich bin ich Kalmit - Eußerthal - Lindebrunn gegangen, das war nett. Sind jeweils etwa 20 km und 750 Höhenmeter. Man könnte dann noch weitergehen zum Platz 1 (Guttenberg), das ist dann etwas kürzer und weniger anstrengend (17 km, 600 Höhenmeter).
Eigentlich ist's fast egal, wo man im Pfälzer Wald rumläuft, ist überall schön. Sehr empfehlen kann ich die drei Premiumwege (Weinsteig, Waldpfad, Höhenweg). Wenn ihr die einbauen könnt, dann macht das.
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Kann man jetzt auch bei 3 anfangen und zu Platz 1 gehen? Weil in dem Zeitraum umgekehrt nicht genügend plätze frei sind? Sind die Wege da gekennzeichnet oder brauch man Kompass oder navi?
Von 3 nach 1 geht natürlich auch, sind etwa 25 km und 900 Höhenmeter.
Mit Karte und Kompass kommt man im Pfälzer Wald sehr gut zurecht, die Wege sind durchwegs gut markiert. Als GPS-Gerät hab ich nur das Handy dabei - falls ich mich doch mal verlauf oder wenn ich keine Karte mitnehmen will.
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Ach ja: zum Planen ist das auch auf der Seite der Trekkingplätze verlinkte [URL="https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/touren/#area=1044790&cat=Trekking&wt=Pfalz%20(Tourismus-Region)&zc=9,7.40753,49.36168"]Tourenportal SÜW[/URL] sehr praktisch. Für's Handy kann ich Osmand empfehlen, da lassen sich dann die am Rechner erstellten gpx-Tracks importieren. Osmand kann auch Wandermarkierungen anzeigen.
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Man kann die Plätze nur aufsteigend anlaufen. Denn sonst müsste man rückwärts gehen.
:rolleye:
Klar kannst Du so buchen wie ihr wollt.Die Wege sind jetzt nicht speziell als Weg von Platz 1 zu 2 ausgeschildert.
Da müsst ihr schon überlegen wie ihr navigiert.
Entweder mit einer Wanderkarte und darin einzeichnen wie ihr laufen müsst.
Vorlage die Wegführung über die Tourenseite.
Oder eben mit einem GPS Gerät.
Deiner Frage entnehme ich aber, dass keine Erfahrung beim Wandern mit GPS besteht.
Da solltet ihr erst etwas üben und sicherer werden im Umgang mit GPS Geräten.
Auch sind gute Geräte gebraucht nicht unter 200 zu finden.
Die Stromversorgung über 3-4 Tage, meist AA Akkus oder Batterien, muss ja auch gewährleistet sein.Zum Schuhwerk.
Keine Sandalen oder Croks.
Teilweise sind es normale Waldwege aber auch mal Steige mit felsigem Untergrund.
Worin ihr sicher und ohne Schmerzen laufen könnt.
Ein Paar Schuhe für Abends am Camp sind auch nicht übel.
Raus aus den drückenden Wanderschuhen und rein in bequeme. -
Ein Paar Schuhe für Abends am Camp sind auch nicht übel.
Raus aus den drückenden Wanderschuhen und rein in bequeme.Oder gleich gar keine drückenden Wanderschuhe sondern bequeme Turnschuhe ("Trailrunner"). Vor allem, wenn man etwas längere Strecken läuft (25 km aufwärts), merkt man da einen deutlichen Unterschied. Die Gefahr, Blasen zu bekommen, ist sehr viel geringer. Und man muss weniger Gewicht bewegen. Ein Kilo an den Füßen ist energetisch gesehen wie fünf Kilo auf dem Rücken (laut einer oftzitierten Studie des US-Militärs).
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Wanderschuhe müssen ja nicht unbedingt drücken. Ich hatte mal ein Paar, in denen hatte ich während weit über 1'000km nie eine Blase und gedrückt haben sie auch nicht. Aber dem Rest stimme ich aus meiner Erfahrung vollumfänglich zu: Wenn ich etwas festeres Schuhwerk trage, nehme ich auch gerne ein leichtes Paar Zweitschuhe mit, um abends mal ein leichtes Gefühl am Fuss zu haben und ihm etwas Abwechslung zu gönnen. Gerade in den Alpen fand ich das immer schön, vor dem Schlafengehen noch ein paar (Foto-)Runden in den leichten Schuhen zu drehen.
Im Übrigen würde ich gerne wieder vermehrt mit leichtem Schuhwerk unterwegs sein. Bis vor wenigen Jahren habe ich im nichtalpinen Bereich oft einfach ein Paar bequeme Halbschuhe getragen, bis zu 15kg Rucksackgewicht. Seit ich auf einer Fernwanderung aber meinen Fuss überbeansprucht habe, traue ich mich das leider fast nicht mehr. Ich muss mich da nun vorsichtig wieder an längere Wanderungen mit leichtem Schuhwerk herantasten.
Zurück zu Thema: Ich denke nicht, dass man im Pfälzer Wald hohe Wanderschuhe braucht. Sie können aber bei feuchten und rutschigen Bedingungen sicher zusätzlichen Schutz bieten (vor Nässe, Schmutz und vor dem Umknicken). Dafür finde ich es in hohem Schuhwerk viel schwieriger, das Gleichgewicht zu halten. Da sehe ich leichtes Schuhwerk deutlich im Vorteil.
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Danke für die ausführlichen Antworten. ich glaub ich buch jetzt einfach mal weg 3-1 ???? Und geh drauf los ... ????
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Hallo echinotrix, für die Tour Kalmit - Eußerthal - Lindebrunn. Bist du da von Klamit weg gegangen bzw kann man da hinfahren und parken oder ist das die erste Etappe und Übernachtung? Wie kommt man denn eigentlich wieder zum Auto oder Anfang zurück? Wie lang warst du für die einzelnen Etappen (ca.20 km hast ja geschrienen) unterwegs?
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Vor allem, wenn man etwas längere Strecken läuft (25 km aufwärts), merkt man da einen deutlichen Unterschied. Die Gefahr, Blasen zu bekommen, ist sehr viel geringer. Und man muss weniger Gewicht bewegen. Ein Kilo an den Füßen ist energetisch gesehen wie fünf Kilo auf dem Rücken (laut einer oftzitierten Studie des US-Militärs).
Das mit den Blasen kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe bisher mindestens gleich oft, eher sogar häufiger, in flachen Schuhen Blasen bekommen. Ich denke, es kommt auf die Passform an.
Aber das mit dem Gewicht stimmt auf alle Fälle. Kürzlich war ich mit meinen neuen Lowa Renegade im Jura wandern. Die Leute von Lowa haben dem neuen Modell einen etwas höheren Schaft und eine steifere Sohle verpasst. Der Schuh wiegt jetzt etwas mehr und ist für meinen Geschmack nun deutlich zu hart. Am zweiten Tag kam der Moment, da bin ich kurzentschlossen auf meinen leichten Turnschuh (400g das Paar) umgestiegen und habe die letzten sechseinhalb Kilometer mit diesen zurückgelegt. War das ein Genuss und Erholung für die Füsse. Ich würde in meinem Fall jetzt aber noch nicht so weit gehen und sagen, dass ich mit diesen leichten Schuhen 20km und mehr wandern könnte. Dafür bieten sie womöglich zu wenig Dämpfung und aufgrund der genannten Probleme könnten auch wieder Fussprobleme auftauchen. Jedenfalls war es ein guter Versuch in die Richtung, in die ich mich in nächster Zeit wieder vortasten möchte. Rein vom Halt her würden diese Turnschuhe aber im trockenen Gelände fast überall ausreichen. Genau in diesem Paar habe ich in den Alpen schön öfters meine abendlichen Runden gedreht.
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Ich bin zwar net der geschätzte Forenkollege echinotrix, aber kann dazu was sagen.
Du kannst das halten wie Du willst. Oben auf der Kalmit, (die Kalmit nicht der Kalmit) gibt es einen großen Parkplatz.
Der Weg bis zum Trekkingplatz ist kurz leicht ansteigend, dann flach und danach steil bergab.
Das wäre es sehr kurze Etappe aber auch okay.
Alternativ könnt ihr in Maikammer parken und hoch zur Kalmit laufen.
Ist halt einer der höchsten Berge in der Region.
Bei der Kalmit starten ohne einen der schönsten Trekkingplätze zu nutzen wäre nicht schön.Kalmit - Eußerthal - Lindelbrunn ist sportlich. Ihr überspringt dabei jeweils einen anderen Trekkingplatz und zwar Modenbacher Hof und Annweiler.
Sicher dass ihr euch im Juni und mit Hundchen dabei, nicht zuviel zumutet?Mein Vorschlag fürs erste mal auf Trekkingplätzen in der Pfalz,
startet auf der Kalmit, lauft zu Modenbacher Hof, dann Eußerthal und eventuell noch Annweiler.
Gemütlich von Platz zu Platz. Genießt die Landschaft, schaut nach Wasser.
Dafür müsst ihr eventuell auch Umwege einplanen.Zurück entweder mit einem Taxi oder dem Bus. Oder ein Mix aus beidem.
Nach Maikammer oder Neustadt kommt ihr eigentlich immer sobald ihr an der Weinstraße seid.
Von Lindelbrunn hab ich jetzt keine Busverbindung gefunden. Aber zur Kalmit hoch gibts eine.
Also mal ein zwei mögliche Bushaltestellen ergoogeln, die Abfahrtszeiten ausdrucken und entweder da hin laufen oder sich hinfahren lassen.
So hab ich das bisher gemacht. -
Suoer vielen lieben Dank. Ja ich denke auch das kürzere Etappen anfangs mehr Sinn macht. Danke auch für die Schuh Infos ????
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Alternativ zu den schon genannten touren rund um den Treckingplaetzen, koenntet ihr das Dahner Felsenland besuchen auf dem Campingplatz von Dahn gibt es sogar minestens drei Haengemoeglichkeiten, wenn die Plaetze nicht gerade belegt sind, dort die Basis aufbauen und tagsueber zwischen den Felsen rum latschen kann auch sehr angenehm seim.
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Hört sich auch gut an, aber vermutlich für kleinere Hunde (Max Knie) nicht so gut geeignet oder?
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