Eine Nacht im Schnee, über dem Schnee

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  • Ein Video, schnell und einfach, kein Hollywood Cut, keine Special Effects.

    Gemischt mit Bildern, Musik drüber, geschüttelt, fertig.

    Ich hoffe das mit der Musik klappt bei YT, sonst lade ich das nochmal auf Vimeo hoch.



    Viel Spaß beim gucken.



    https://youtu.be/iyx7XrpLhgQ

  • Hallo Bernd,
    danke für das Video. Mir ist ja schleierhaft wie man bei diesen Temperaturen (egal mit welcher Ausrüstung) draußen schlafen kann. Ich wäre erfroren....
    Bei mir im Rheintal liegt zwar kein Schnee, aber es ist trotzdem sehr kalt (mir ist es auf alle Fälle deutlich zu kalt).
    Charlotte

  • Lieber Bernd,

    ich muss mich jetzt hier mal offiziell als echter Fan Deiner Videos outen. Wunderbar, viele kleine, gute Dinge drin. Die ungewöhnlichen Blickwinkel, das Spiel mit der Schärfe, die Musik. Echt runde Sache. nur die Überblende vor dem Baum hättst Du Dir sparen können. ;)

    Ich war vorgestern auch draußen, bei -9°C auf dem Hohenberg bei Landau. War ein wunderbarer Abend. Leider hab ich mich wieder mal kaum mit der Kamera beschäftigt, nur ein paar Bildchen geschossen.

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    Würde ja grad gerne einen spontanen Frozen Butt Hang im Südwesten vorschlagen, ich weiß aber selber noch nicht, wann's bei mir gehen könnt. Vielleicht nächsten Samstag? Ich müsste das erstmal noch mit der Familie besprechen. Hätte da jemand Zeit und Lust? Wetter ist noch nicht absehbar, könnt sein, dass es deutlich milder wird, könnt aber auch so knackig bleiben wie's grad ist.

    Gruß, Roland

  • Das höre ich öfter.
    Es muss da der Wille sein, sowas zu machen.
    Und eine gute Ausrüstung.
    Von Anfang an warm halten und eventuell einen Plan B haben.

    Ich wollte das so. Im Schnee, das hat einen ganz besonderen Reiz.
    Es ist still. Der Schnee schluckt viele Geräusche.
    Nachts ist es hell. Bei mir kam der Mond in der Nacht raus und ich brauchte kein Licht um pinkeln zu gehen.

    Und eben eine gute Ausrüstung die für diese Temperaturen ausgelegt ist.
    Warme Schuhe. Ich habe da von Kamik welche, die einen Innenschuh ähnlich wie bei Skischuhen haben.
    Die sind super warm und man kann auch schnell rein schlüpfen nachts.

    Dazu nutze ich noch diese hier:


    Wärmebeutel mit "Eisenpulver" wo Du nur 2-3 EL Wasser einfüllst, etwas knetest und es wirt 12h lang bis zu 60 Grad warm.
    Ist mehrfach verwendbar und danach im normalen Hausmüll zu entsorgen.
    Alles andere habe ich getestet und das war Mist.
    Taschenofen mit Kohle, mit Benzin, oder die Knickkissen. Kannste alles vergessen im Schlafsack. Das geht mal in der Jackentasche aufm Weihnachtsmarkt.
    Aber nicht die Nacht über im Schlafsack.
    Probier die mal aus.

  • Ich denke, dass es einfach unterschiedlich ist, wie schnell jemand friert. Solange ich mich beim Laufen bewege ist mir fast immer warm genug, sobald ich mich aber kaum mehr bewege, also z.B. in der HM liege, fange ich ganz schnell an zu frieren. Und leider sind es dann nicht nur kalte Füße, sondern ich friere überall....

    • Offizieller Beitrag

    Wenn's im Winter zu kalt wird, helfen im Allgemeinen wärmere Top-/Underquilts, dicke, nicht zu eng anliegende Wollsocken und eine warme Mütze, warmes kalorienreiches Essen vor dem Schlafengehen, ein paar Kniebeugen, die den Körper noch einmal richtig aufheizen oder auch die altbewährte Wärmflasche.

  • Zuhause liege ich in der TttM King Size.

    Aber irgendwie hab ich mich für Touren in den Wald, an die DD gewöhnt.
    Fakt ist, dass ich persönlich aus der DD leichter wieder raus komme, als aus der TttM.
    Und die hat das Mückennetz, was im Winter auch etwas den Wind abhält.
    Ist so ne Hassliebe. Eigentlich zu kurz das Dingens. Aber was Besseres für in den Wald hab ich noch nicht...

    Ich halte das nächste mal die Kamera mehr drauf.
    Da hats auch viele kleine Dutch Titan Teile die man zeigen kann.

  • Zuhause liege ich in der TttM King Size.

    Aber irgendwie hab ich mich für Touren in den Wald, an die DD gewöhnt.
    Fakt ist, dass ich persönlich aus der DD leichter wieder raus komme, als aus der TttM.
    Und die hat das Mückennetz, was im Winter auch etwas den Wind abhält.
    Ist so ne Hassliebe. Eigentlich zu kurz das Dingens. Aber was Besseres für in den Wald hab ich noch nicht...

    Okay, die King size ist dann vielleicht doch ein bisschen schwer. Und das mit dem Wind kann ich auch nachvollziehen.

    Aber, lieber Bernd, das sind Gründe, aber keine Entschuldigung. Werd erwachsen. Wenn Dich da einer sieht, schämst Du Dich nicht? Erzähl ja keinem, dass Du von haengemattenforum.de bist.

    • Offizieller Beitrag

    Ist doch völlig egal, welche Hängematte, ob nun die Superduperluxusmatte oder ein altes Bettlaken. Hauptsache hängen!

    Soll das heissen, du tauschst deine XLC gegen meine TTTM? :)

  • Noch mal zurück zu kommen auf Kälte und hängen.
    Bei mir ist nicht das übernachten in der Matte das Problem, dafür gibt es entsprechendes Equipment, das Problem beginnt bei mir danach. Irgend wann muss ich raus aus der Wärmeisolierung und dann fängt sofort der Wärmeverlust an und wenn ich nicht schnell genug bin mit den Feinheiten wie: Schuhe schnüren, Reissverschlüsse oder Knöpfe schließen, Aufhängung aufwickeln, gibt es ein Problem. Nicht vergessen rechtzeitig ein Feuer für den Kaffee an zu fachen, dann die kalte Flasche mit dem kalten Wasser anfassen, genau so die kalte Espressokanne. Wenn das geschafft ist wird es wieder kurz warm, danach muss der Krempel aber wieder gereinigt und eingepackt werden, bis das Zeug verstaut ist sind die Finger bei richtig niedrigen Temperaturen wieder so kalt, das es schmerzt. Das blöde ist, da helfen auch keine Handschuhe, ich habe da ein ganzes Sammelsurium davon. Das war auch mit der Hauptgrund, warum ich die letzten Winter am Äquator verbrachte, da ist es einfach wärmer.

  • Das Problem habe ich oder viele Andere auch.
    Da gilt es wirklich keine Zeit zu verlieren nachdem man aus dem Schlafsack raus ist.
    Ich merke das auch, wenn ich zu lange trödle werden die Finger steif oder haben nicht mehr das Feingefühl um die Schnürsenkel zu binden.
    Da muss ich auch Handschuhe danach anziehen und sie wärmen.
    Bewegung ist alles. Zur Not ein paar Kniebeugen, ein paar Meter laufen.
    Kaffee machen und danach wieder Handschuhe an.
    Das ist es ja was mich reizt am Winter. Ich bin vom Typ her ein Planer. Ein Blauer wer das mal gelernt hat.
    Da mache ich mir Gedanken schon Zuhause, was ich mitnehme und auch im Schlafsack, wenn ich den jetzt aufmache, was ich als erstes mache.

    Ich kann aber verstehen wenn es manchen einfach nicht angenehm ist im Winter.
    Ist Ecuador eigentlich am Äquator?

    • Offizieller Beitrag

    Ich bräuchte ein Hot Tent... Plus 0°F Underquilt, 0°F Schlafsack, Winter Socke und Heisswasserflasche in der Hängematte... Mindestens...

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  • Noch mal zurück zu kommen auf Kälte und hängen.
    Bei mir ist nicht das übernachten in der Matte das Problem, dafür gibt es entsprechendes Equipment, das Problem beginnt bei mir danach. Irgend wann muss ich raus aus der Wärmeisolierung und dann fängt sofort der Wärmeverlust an und wenn ich nicht schnell genug bin mit den Feinheiten wie: Schuhe schnüren, Reissverschlüsse oder Knöpfe schließen, Aufhängung aufwickeln, gibt es ein Problem. Nicht vergessen rechtzeitig ein Feuer für den Kaffee an zu fachen, dann die kalte Flasche mit dem kalten Wasser anfassen, genau so die kalte Espressokanne. Wenn das geschafft ist wird es wieder kurz warm, danach muss der Krempel aber wieder gereinigt und eingepackt werden, bis das Zeug verstaut ist sind die Finger bei richtig niedrigen Temperaturen wieder so kalt, das es schmerzt. Das blöde ist, da helfen auch keine Handschuhe, ich habe da ein ganzes Sammelsurium davon. Das war auch mit der Hauptgrund, warum ich die letzten Winter am Äquator verbrachte, da ist es einfach wärmer.


    Da kann ich Bernd nur zustimmen.

    Ich verstehe voll, dass das nicht für jeden was ist. Aber für mich macht gerade die Schwierigkeit den Reiz aus, und vor allem, zu sehen, dass man diese Schwierigkeiten mit Planung überwinden kann. Leider ist es im Winter (wie auch unter anderen extremen Umständen) so, das kleine Fehler eine viel drastischere Auswirkung haben als bei 25°C. Aber wenn man alles richtig mach, wird man mit vollkommen ungewohnten Eindrücken belohnt: mollig warm in der HM zu liegen während alles um einen herum vor Källte klirrt, ein heißer Tee auf einem Berg im Schneegestöber, die Stille in der Nacht wenn Schnee liegt, ...

    An konkreten Tips kann ich nur eines nochmal betonen: immer in Bewegung bleiben, wenn man nicht in der HM ist. Ich frühstücke im Winter ein paar Müsliriegel oder Schokokekse in der HM. Dann schwinge ich meine Füße raus, ziehe sofort meine Hose und meine Daunenjacke über meine Nachtsachen (Baselayer + Vapor Barrier), ziehe meine Schuhe und Handschuhe an und baue sofort ab. Kein Tee, keine Suppe - alles das gibt's erst ein paar Kilometer später. Dann entledige ich mich auch der unnörigen Klamotten.t

    Das kopmplette Setup ist auf Schnelligkeit optimiert, ja nichts zum Fummeln. Zum Beispiel hab ich im Winter Straps und Dreistege anstatt Whoopies. In den Vogesen habe ich die HM komplett mit allen Quilts und Underquiltprotektor in einem Stück eingepackt. Mit der Methode kann ich alles bis auf's Tarp mit Fäustlingen(!) abbauen.

    Also im Grunde wirklich eine Frage der Planung. Vorher und währenddessen.

    Aber wie gesagt: ich verstehe, wenn das nicht für jeden was ist. Ich hab z.B. mit Temperaturen über 30°C Probleme. Ich bin zwar auch hier mit Planung schon ein bisschen weiter gekommen, aber ich kann mich immernoch mit -10°C besser anfreunden als mit 35.

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