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  • [USER="297"]Friedolino[/USER]: Du kannst auch einen traditionellen Underquilt mit Gummiseilen leicht diagonal aufhängen, indem du ihm durch Spannen und Lösen der entsprechenden Seile die gewünschte Richtung gibst. Allerdings scheint es mir, dass man dabei nicht übertreiben sollte. Zu viel scheint - bei mir zumindest - nichts zu bringen.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":26302}[/ATTACH]Kopf rechts, Füsse links (die roten Gummiseile sind etwas mehr gespannt, die grünen entsprechend mehr gelöst)
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":26301}[/ATTACH]Aus etwas Distanz betrachtet
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":26300}[/ATTACH] Aus der Nähe (Fussende)
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":26299}[/ATTACH] Oder "regular" mit Kopf links und Füssen rechts

  • Als Ergänzung zu [USER="153"]Waldläufer70[/USER] empfehle ich Shugs Videos. Wie zum Beispiel das hier zum bereits erwähnten Incubator:

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    Ähnliches mit einem kürzeren Quilt:

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    Ich habe beide Videos jetzt nicht noch mal komplett geschaut und weiß deshalb nicht, ob Shug in ihnen auf die diagonale Ausrichtung der Quilts eingeht. Aber in vielen seiner Videos zeigt er, dass man die "secondary suspension" (in beiden verlinkten Videos erklärt) am Fuß- und Kopfende diagonal versetzt etwas strammer spannt, um den Quilt leicht schräg zu bekommen. Genau wie [USER="153"]Waldläufer70[/USER] das erklärt. Und er zeigt auf jeden Fall im zweiten Video, warum die secondary suspension nicht unterhalb des Fußes verlaufen soll.

    • Offizieller Beitrag

    [USER="89"]echinotrix[/USER] : Ich denke gerade darüber nach ob ich mir nicht auch einen Apex Wooki für meine längeren Hängematten nähe. Weil ich den nur zu Hause benutzen würde, spielt das Gewicht keine Rolle, weshalb ich es mir auch einfach machen könnte, und ihn auf 150cm x 200cm isolieren könnte. Mein einziges Problem ist, dass ExTex kein 10oz Climashield verkauft. Im Sommer gab es noch 6oz CL, jetzt ist schon bei 5oz Schluss. Ich habe einen 2.1oz Top/Underquilt, der mir aber nicht mal in den heissesten Nächten gereicht hat. Für normale Leute soll er angeblich bis 10°C funktionieren :shok: Lege ich diese Erfahrungen zu Grunde, brauche ich wohl mindestens 10oz um bei 15°C Zimmertemperatur nicht zu frösteln. Leider gibt es 10oz CL nur bei Ripstopbytheroll, und 3 Yard würden mich ca. 130€ inklusive Versand und Zoll kosten. Würde ich 2 Schichten aus dem 5oz CL von ExTex verwenden, könnte ich exakt 4m bestellen und würde 63,60€ bezahlen - also weniger als die Hälfte! Nun ist aber meine Sorge, dass 2 dünne Schichten
    a) schwieriger zu verarbeiten sind, und
    b) potentiell schlechter isolieren als 1 dicke Schicht, weil dazwischen leichter Luftblasen entstehen können.

    Jetzt meine Fragen: hast du den Eindruck, dass zwischen den 3 Schichten in deinem Wooki zum Teil Luft ist? Wie schwierig war es, die 3 Schichten ausreichend fest zusammen zu fügen?

    Und wie bist du bisher mit deinem CL Wooki zufrieden? Würdest du ihn nochmal nähen? Würdest du etwas verändern?

  • Hallo Hammock Fairy,

    wie beschrieben habe ich die 3 Schichten meines Quilts unterschiedlich groß geschnitten, die innerste ist die kleinste, nach außen hin habe ich dann jeweils etwa 5 cm pro Schicht zugegeben (siehe hier). Die drei Schichten habe ich dann auf den äußeren Stoff gelegt, diesen umgeschlagen und etwas angehoben um eine Rundung zu erzeugen. Dadurch kamen die Kanten der drei Apex-Schichten ziemlich gut zur Deckung (siehe hier). Dann habe ich festgesteckt und mit etwa 3 cm Abstand vom Rand abgesteppt (siehe hier). Das Paket habe ich dann mit der Außenseite nach oben auf die lange Stoffbahn gelegt (siehe hier) und daran festgenäht.

    Beim letzten Bild sieht man sehr schön, dass das Apex perfekt loftet, das ist auch dann noch so, wenn der Quilt unter der HM hängt. Es heisst zwar immer, dass man die Kompression bei Apex vernachlässigen und sich deshalb einen differentiellen Schnitt sparen kann, aber ich denke, dass das nur für die dünnen Quilts gilt. Ich bin mir sicher, dass mein Quilt bei weitem nicht so warm wäre, wenn ich die Lagen alle gleich groß gemacht hätte.

    Die komplette Verarbeitung war relativ unkompliziert. Was mir natürlich schon etwas Probleme gemacht hat, war, mit der großen Menge Isolation an der Nähmaschine klarzukommen. Man muss ziemlich viel rumwuchten und durch dicke Lagen nähen. Ich hatte ja immerhin drei Lagen 4oz Apex. Aber ich bin mir sicher, dass das mit einer Lage auch nicht weniger problematisch gewesen wäre. Man merkt nach dem Abstecken gar nicht mehr, dass es mehrere Lagen sind. Das Zeug "haftet" sozusagen aneinander, ein bisschen wie Klettverschluss. Wenn man's erstmal sauber hintrapiert hat, dann gibt's keine Probleme mehr.

    Und Luftblasen gibt's nicht die geringsten. Da würde man meiner Meinung nach nur Probleme bekommen, wenn man den differentiellen Schnitt deutlich ausgeprägter macht.

    Im Grunde bin ich mit dem Quilt sehr zufrieden. Das einzige Problem bei der Herstellung war ich selbst. Ich bin einfach immer mit allem zu schnell.

    Erstens hab ich zu schnell konstruiert. Mit der Folge, dass die Isolationsfläche ähnlich klein ist wie beim originalen Wooki - und eigentlich wollte ich ihn 5 cm breiter machen und die Mitte stärker betonen. Letzteres hat geklappt, aber an den Schultern ist er etwas knapp geraten. Hab die Nahtzugaben nicht ordentlich eingerechnet. Und ich hab dummerweise zum damaligen Zeitpunkt noch nicht daran gedacht, dass es besser ist, die Isolation etwa in der Mitte der Stoffbahn anzubringen und dann die Enden zu whippen anstatt einen Tunnel am Kopfende zu machen wie beim Original. Als der Quilt fertig war musste ich dann feststellen, dass die isolierte Fläche einige Zentimeter zu weit oben (Richtung Kopf war). Hätte ich den Tunnel nicht gemacht sondern nur gewhippt, dann wäre es ein Leichtes gewesen, das nachträglich optimal anzupassen.

    Und ich hab zu schnell genäht, wodurch das Ding erstens nicht so gut ausschaut, und zweitens einige Falten entstanden sind, die Luft reinlassen.

    Ich habe letzte Woche den Quilt teilweise wieder aufgetrennt und werde die Isolation nochmal sauber auf die Stoffbahn aufnähen, diesmal mehr in der Mitte des Stoffes. Die Enden werde ich traditionell whippen, dann kann ich die Position der Isolierung noch nachjustieren, falls nötig. An der etwas kleinen Fläche kann ich leider nichts mehr ändern, aber das ist gerade noch okay.

    Insgesamt kann ich Apex nur empfehlen. Es verarbeitet sich sehr gut, kostet wenig und ist wunderbar warm. Ich hab mir auch schon neues Apex bestellt und werde bald einen 20°F-Sooki angreifen (2 Schichten 3oz HL). Diesmal aber etwas langsamer.

    Zitat aus den KAQ Tutorial: "Work slowly and carefully. If you get sick of it, take a break and read about working with down."


    Gruß, Roland

  • P.S.: Es gibt bei extremtextil immernoch etwas von dem High Loft Apex. Das hat nur 3oz und loftet aber wie 3.5oz. Vielleicht wäre das auch noch eine Option für Dich. Kostet auch nur die Hälfte des 5oz. Eine Schicht 5oz und eine 3oz HL vielleicht? Oder 2 4oz und eine 3oz HL? Letzteres sollte auf jeden Fall reichen. Und wenn Du drei Schichten machst kannst Du den differentiellen Schnitt besser ausarbeiten.

    Ich schlafe zu Hause mit meinem DIY KAQ mit 4oz Apex und hab darin auch bei 17°C Raumtemperatur und einem Topquilt aus 300er Polyesterfleece nicht im geringsten gefroren. Draussen habe ich mit dem Quilt einige Male bei um die 5°C geschlafen, das war okay. Bei 3°C war mein Komfortlimit erreicht, da hab ich leicht gefröstelt, aber noch nicht gefroren.

    Allerdings bin ich auch ein relativ warmer Schläfer, und da Du ja sehr kalt schläfst liegen wohl Welten (10-15°C) zwischen uns.

    • Offizieller Beitrag

    Danke für die ausführliche Antwort.


    wie beschrieben habe ich die 3 Schichten meines Quilts unterschiedlich groß geschnitten, die innerste ist die kleinste, nach außen hin habe ich dann jeweils etwa 5 cm pro Schicht zugegeben (siehe hier).

    Ach so, die kleinste Schicht liegt also innen? Ich hatte es so verstanden, dass die außen ist, um zu vermeiden dass eine Schicht über die andere hängt...

    Ich bin mir sicher, dass mein Quilt bei weitem nicht so warm wäre, wenn ich die Lagen alle gleich groß gemacht hätte.

    Warum? Wegen Faltenwurf? Wenn ich nur 1 dicke Apex-Schicht hätte, könnte ich ja auch nichts anpassen. Auf HF hieß es mal, wenn man die Wahl hat, lieber eine dicke Schicht als zwei dünne. Ich greife ja nur notgedrungen auf 2 (oder vielleicht besser 3?) Schichten zurück.

    Und ich hab zu schnell genäht, wodurch das Ding erstens nicht so gut ausschaut, und zweitens einige Falten entstanden sind, die Luft reinlassen.

    Wo hast du Falten - dort wo du genäht hast?

    P.S.: Es gibt bei extremtextil immernoch etwas von dem High Loft Apex. Das hat nur 3oz und loftet aber wie 3.5oz. Vielleicht wäre das auch noch eine Option für Dich. Kostet auch nur die Hälfte des 5oz. Eine Schicht 5oz und eine 3oz HL vielleicht? Oder 2 4oz und eine 3oz HL? Letzteres sollte auf jeden Fall reichen.

    Ja, ich habe gesehen dass es noch die Option "high loft" gibt. Soweit ich weiss, ist Apex aber die beste Climashield Isolierung - und mit 3oz allein komme ich nicht weit. Enlightened Equipment verwendet Climashield wie folgt:

    2.1oz Climashield Apex - 50°F / 10°C ► TreeGirl sagt 30°C
    4.0oz Climashield Apex - 40°F / 5°C ►25°C für TreeGirl?
    6.0oz Climashield Apex - 30°F / -1°C ► 19°C für TreeGirl?
    8.0oz Climashield Apex - 20°F / -6°C ► 15°C für TreeGirl?

    LocoLibre sagt:

    Apex 3.6oz = 45° / 7°C
    Apex 6oz = 25° / -3°C

    Ich gehe also davon aus, dass ich mindestens 10oz brauche, um noch ein paar Grad Spielraum zu haben. Bis 10°C will ich keinesfalls frösteln.

    ... Der 20°F / -6°C Wooki war mir im Übrigen schon bei 19°C im Zimmer zu kalt... Was bin ich froh, dass ich noch den 0°F Wooki habe!

    Wenn es auf das Gewicht ankäme, würde ich im Torsobereich 10oz machen, und unter den Beinen 6-8oz. An den Beinen brauche ich seltsamerweise lange nicht soviel Wärme.

    Ich schlafe zu Hause mit meinem DIY KAQ mit 4oz Apex und hab darin auch bei 17°C Raumtemperatur und einem Topquilt aus 300er Polyesterfleece nicht im geringsten gefroren. Draussen habe ich mit dem Quilt einige Male bei um die 5°C geschlafen, das war okay. Bei 3°C war mein Komfortlimit erreicht, da hab ich leicht gefröstelt, aber noch nicht gefroren.

    Allerdings bin ich auch ein relativ warmer Schläfer, und da Du ja sehr kalt schläfst liegen wohl Welten (10-15°C) zwischen uns.

    ... Der letzte Satz bringt es auf den Punkt :)

    Vielleicht baue ich mir mal aus jeder Climashield-Stärke einen Underquilt und schaue, bis zu welcher Temperatur ich ihn nutzen kann. Aber das ist nicht gerade billig.

  • Ach so, die kleinste Schicht liegt also innen? Ich hatte es so verstanden, dass die außen ist, um zu vermeiden dass eine Schicht über die andere hängt...

    Nein. Die größere Schicht ist außen um den größeren Radius auszugleichen. Genau wie der differentielle Schnitt bei der Hülle eines Daunenquilts.

    Auf HF hieß es mal, wenn man die Wahl hat, lieber eine dicke Schicht als zwei dünne. Ich greife ja nur notgedrungen auf 2 (oder vielleicht besser 3?) Schichten zurück.

    Das glaube ich nicht. Bei meinem 4oz Apex KAQ bleibt von den 2,5 cm Loft nur 1 cm übrig, wenn er unter der HM hängt. Ich habe zwar den Eindruck, dass bei Apex der Loft nicht so eine große Rolle für die Wärmerückhaltefähigkeit spielt wie bei Daune (Hohlfasern?), aber trotzdem denke ich wäre es besser, wenn die Isolation sich möglichst ungehindert aufbauschen kann. Und eben dafür ist ja der differentielle Schnitt da.

    Wo hast du Falten - dort wo du genäht hast?

    Ja. Ich habe beim Annähen der Isolation an die lange Stoffbahn nicht gut genug gesteckt und an einigen Stellen Falten reingenäht. Und da zieht die kalte Luft wunderbar rein (bzw. die warme raus).

    Ja, ich habe gesehen dass es noch die Option "high loft" gibt. Soweit ich weiss, ist Apex aber die beste Climashield Isolierung.

    Oh Mann, ich bin aber auch ein Depp. Ich dachte, das HL wäre eine Spezialversion von Apex mit höherem Loft und damit besser als "normales Apex" der gleichen Gewichtsklasse. Aber jetzt hab ich mir die CLO/gr/m^2 nochmal angeschaut - und Du hast natürlich recht. Das isoliert ein bisschen schlechter als Apex, der Isolationsindex ist um knapp 10% geringer. Keine Ahnung, wie sich das in der Praxis am Ende auswirkt, aber war trotzdem ein Fehlkauf. Egal, hilft nix mehr. Zu spät.

  • Oh Mann, ich bin aber auch ein Depp. Ich dachte, das HL wäre eine Spezialversion von Apex mit höherem Loft und damit besser als "normales Apex" der gleichen Gewichtsklasse. Aber jetzt hab ich mir die CLO/gr/m^2 nochmal angeschaut - und Du hast natürlich recht. Das isoliert ein bisschen schlechter als Apex, der Isolationsindex ist um knapp 10% geringer. Keine Ahnung, wie sich das in der Praxis am Ende auswirkt, aber war trotzdem ein Fehlkauf. Egal, hilft nix mehr. Zu spät.

    Da war ich wohl der gleiche Depp! :(

  • Also einen Winter-Sanduhren-Sooki werde ich daraus nun wohl eher nicht nähen. Entweder einen Sommerquilt oder ich versuche mich mal an einfacher Kleidung.

    Naja, wenn man mal davon ausgeht, dass Wärmerückhalteleistung 1:1 in Loft umgerechnet werden kann, dann entspricht das Climashield HL mit 2,2 cm Dicke einem Apex mit 2 cm Loft (0,022/0,024*2,2). Das wäre dann ein bisschen mehr als beim 3oz Apex. Zwei Lagen 3oz würden mir bis etwa -1°C reichen. Wäre also rein theoretisch immer noch ein passabler 3-season UQ, zumindest hier in der Pfalz. Wenn es sich - wie erwartet - um Apex HL gehandelt hätte, wäre ich rechnerisch bei etwa -3°C gelandet.

  • Naja, wenn man mal davon ausgeht, dass Wärmerückhalteleistung 1:1 in Loft umgerechnet werden kann, dann entspricht das Climashield HL mit 2,2 cm Dicke einem Apex mit 2 cm Loft (0,022/0,024*2,2). Das wäre dann ein bisschen mehr als beim 3oz Apex. Zwei Lagen 3oz würden mir bis etwa -1°C reichen. Wäre also rein theoretisch immer noch ein passabler 3-season UQ, zumindest hier in der Pfalz. Wenn es sich - wie erwartet - um Apex HL gehandelt hätte, wäre ich rechnerisch bei etwa -3°C gelandet.

    Danke für den Hinweis auf den CLO. Habe mich gerade auf Extremtextil informiert, was das ist. Braucht wohl noch einen Moment, bis ich das ganz intus habe und damit jonglieren kann.

    So weit neben dem APEX scheint das nicht zu sein. Vielleicht mache ich mir mit zwei Lagen einen Underquilt. Oder aus einer Lage einen bis ca. 10°C (für mich als einen, dem eher schneller kalt wird) für den Sommer respektive warme Nächte. Mal schauen.

  • Danke für den Hinweis auf den CLO. Habe mich gerade auf Extremtextil informiert, was das ist. Braucht wohl noch einen Moment, bis ich das ganz intus habe und damit jonglieren kann.

    So ganz verstehe ich das auch noch nicht. Die Einheit ist mir noch schleierhaft: CLO/(gr*m^2). Ist anscheinend auch nicht trivial, das Ganze. Siehe auch Wärmeübergangskoeffizient.

    • Offizieller Beitrag

    Was benutzt Du denn dann in der Wohnung als Topquilt?

    Bis auf den Hochsommer verwende ich das ganz Jahr über meinen Western Mountaineering Alder (25°F/-4°C). Meist im Top Quilt Modus. Von oben ist mir die Isolierung nicht ganz so wichtig. Aber wenn es von unten eine Daune zu wenig ist, fang ich sofort an zu frösteln. Da hilft auch kein wärmerer Top Quilt.

  • Ich hatte ja - wie oben beschrieben - zwei Probleme mit meinem Sooki:

    (i) Als der Quilt fertig war musste ich feststellen, dass die isolierte Fläche einige Zentimeter zu weit oben (Richtung Kopf) positioniert war. Da ich die Aufhängung des Quilts am Kopfende nach Warbonnets Vorbild umgesetzt hatte (Whipping durch Tunnel), konnte ich die Position der Isolierung nachträglich nicht mehr verändern.

    (ii) Ich hatte etwas schludrig genäht und dadurch einige Falten erzeugt, die wie kleine Kanäle gewirkt haben und kalte Luft einströmen ließen.

    Da der Quilt ansonsten gut funktioniert hat, habe ich die Isolation nochmal von der langen Stoffbahn getrennt und neu angenäht, diesmal etwa in der Mitte der Stoffbahn. Jetzt ist alles sauber und so wie es sein soll. Die Falten sind weg und die beiden Enden habe ich einfach nur mit Polyesterschnur gewhippt (z.B. so), die Länge des Underquilts und die Positionierung der Isolation ist damit nun frei wählbar.

    Bei einem mehrstündigen Test bei -3°C auf der Terasse wurde klar, dass sich die Mühe gelohnt hat. Keine kalten Stellen mehr, überall nur wohlige Wärme.

    Am Wochenende hatte ich nun das erste Mal die Möglichkeit, den "verbesserten Sooki" bei einem Overnighter auszuprobieren. In der Nähe der Totenkopfhütte ging es im Laufe der Nacht runter bis auf etwa 1,2 Grad - nicht so kalt wie ich's gerne gehabt hätte, aber ausreichend um den Quilt einschätzen zu können.

    Ich bin sehr zufrieden! Mir war die ganze Nacht über optimal warm, das untere Limit ist noch lange nicht erreicht. Zusammen mit dem Terassenversuch komme ich zu dem Schluss, dass der Quilt für mich bis mindestens -10°C reichen wird. Und das wichtigste: er ist saumäßig bequem. Man merkt gar nicht, dass er da ist - wie bei einem echten Wooki. Leider ist er halt leider relativ schwer (980 Gramm) und hat etwa das doppelte Packmaß wie ein Winter Wooki. Aber egal, war ja eigentlich nur als Prototyp geplant. Letztendlich ist es ein wirklich brauchbarer Quilt geworden.

    Das Wooki-Design ist äußerst effektiv und relativ einfach umzusetzen.

    Mein nächste Wooki-Nachbau wird ein Indoor- bzw. Sommer-UQ sein, und dann werde ich mich wohl mal an der Daunen-Version versuchen. Für den nächsten Winter.

    • Offizieller Beitrag

    Nein. Die größere Schicht ist außen um den größeren Radius auszugleichen. Genau wie der differentielle Schnitt bei der Hülle eines Daunenquilts.

    Nur um sicher zu gehen - du meinst so:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"custom","title":"climashield_layers_1.jpg","width":"500","data-attachmentid":28498}[/ATTACH]

    Mein Plan wäre gewesen, es so zu machen:


    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"custom","title":"climashield_layers_2.jpg","width":"500","data-attachmentid":28499}[/ATTACH]

  • Was ist denn dann der Größenunterschied? Und wie heftest du die Schichten zusammen? Wenn sie flach liegen dürfte das ja eher schwierig sein, oder? Legst du den Quilt beim heften auf eine gebogene Oberfläche?

    Hab nochmal nachgedacht, eigentlich ist es doch eher wie in der ersten Grafik von Dir, [USER="46"]TreeGirl[/USER]. Nur dass ich den Außenstoff noch um die Isolation geschlagen habe.

    Ich habe die unterschiedlich groß zugeschnittenen Lagen Apex aufeinander gelegt, dann von darunter gegriffen und das Sandwich ein bisschen angehoben. Dann habe ich die oberen (=inneren) zwei Lagen ein bisschen nach außen gezogen, den Stoff der äußeren Hülle umgeschlagen und das Ganze festgesteckt (siehe hier). Damit habe ich auf die beiden oberen (=inneren) Lagen relativ zur unteren (=äußeren) Schicht etwas Spannung gegeben. Wenn die Isolation mit der Außenseite flach auf dem Boden lag hat's die Kanten etwas hochgezogen, Wenn man das Paket dann gebogen wird steht die äußere Schicht weniger unter Spannung, als wenn die drei Schichten die gleichen Abmessungen hätten. Versteht man das, was ich hier erzähle? Ich hab leider gerade nicht die Muße, eine Grafik dazu zu machen. Kann ich aber tun, wenn Klärungsbedarf besteht,

    Pro Schicht habe ich etwa 5 cm zugegeben. Das habe ich einfach nach Gefühl gemacht, ohne Berechnungen. Ist gut geworden, man merkt deutlich, dass die Kompression des Apex durch den differentiellen Schnitt sehr gering ausfällt. Ich würde es wieder so machen.

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