Mach' das, Tel.nummer hast Du ja.:)
Vogesenhauptkamm im Winter
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Apropos Karten schleppen: Ich mach mir vor den Touren immer DIN-A3-Kopien von der Strecke, die sind deutlich leichter, ich kann reinmalen und sie sind einfacher zu handhaben. Und wenn ich den Streckenabschnitt hinter mir habe und den Kartenausschnitt nicht mehr brauche, wird er entsorgt. Man will die 12 Gramm ja nicht unnötig mit sich rumschleppen.
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Danke für den Hinweis zur "grünen Brigade". Ich finde da im Link auf die Schnelle nichts zum Thema. Was sagen denn die zum "wild campieren"? "Wild Campieren" ist in Frankreich sicher genau so wenig erwünscht, wie in den meisten anderen Ländern Europas. Das Biwakieren (eine Übernachtung im Freien) stellt in der Regel kein Problem dar.
Ich denke, die passen auf, dass Du aufpasst und keine Gesetze und Regelungen verletzt. Der GR5 und seine Geschwister (GR53, GR531 und GR532) führen durch oder grenzen an "Ruhezonen" im Parc Naturel Voges. Leider finde ich im Moment kein Foto von den entsprechenden Hinweisschildern. Ich interpretiere die Piktogramme und den Text so, dass es nicht gestattet ist, in diesen Bereichen zu nächtigen. Selbst das Betreten wird eingeschränkt. Gleiches gilt für die Schutzhütten in diesen Bereichen. Auch hier ist das Übernachten untersagt.
... als seien die Vogesen doch recht dicht besiedelt. ...
Das liegt, wie so oft, im Auge des Betrachters. Wer eine zivilisationsfreie Fläche von mehreren 100 km² erwarten, wird enttäuscht werden. Gleichwohl gibt es die Möglichkeit stunden- und u. U. tagelang zu wandern, ohne durch eine Ortschaft zu müssen. Bedingt durch den Almbetrieb ist jedoch mit dem einen oder anderen Bauernhof zu rechnen. Der GR5 ist bei Wanderern und Schneeschuhgehern sehr beliebt, da man, ohne viele Höhenmeter machen zu müssen, wunderbare Aussicht Richtung Rheinebene, Schwarzwald und manchmal auch die Alpen geniesen kann. Im Winter ist es sogar so, dass weite Teile der Route des Cretes (D148) wegen Schnee gesperrt sind. Zwischen dem Col du Calvaire und Col de la Schlucht verläuft bei ausreichend Schnee eine Langlaufloipe auf der D148.
Ich habe mal noch ein paar Bilder herausgekramt, die verdeutlichen, dass es bei Schnee mit unter etwas anspruchsvoller werden kann, wenn es um die Orientierung geht:
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Zitat von Waldläufer70
Wenn dir diese Landschaft gefällt, dann könnte dir auch der Schweizer Jura gefallen.
Also die Schweiz allgemein würde mich durchaus mal interessieren, egal ob Jura oder Alpen. Vor allem hab ich Interesse an mehrtägigen Wintertouren mit Hängematte. Hier in der Pfalz ist das sehr schwer zu kriegen, die Temperaturen gehen selten für längere Zeit unter den Gefrierpunkt. Wo bist Du denn normalerweise unterwegs, [USER="153"]Waldläufer70[/USER]? Und gehst Du auch im Winter, also mehrtägig ohne Hütten mein ich?
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Ich interpretiere die Piktogramme und den Text so, dass es nicht gestattet ist, in diesen Bereichen zu nächtigen. Selbst das Betreten wird eingeschränkt. Gleiches gilt für die Schutzhütten in diesen Bereichen. Auch hier ist das Übernachten untersagt.
Ich denke, ich werde es wohl so einrichten, dass ich mich zum Übernachten nicht in den Schutzgebieten aufhalte. Das sollte schon klappen irgendwie. Und ansonsten hoffe ich immer darauf, dass ich mit einem netten Gespräch, viel guter Gesinnung und ordentlich Komromissbereitschaft jede Begegnung gut über die Bühne bringe.
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Es scheint da doch alles einiges stärker geregelt zu sein. Schade, aber verständlich, falls negative Erfahrungen mit Wanderern dazu geführt haben sollten.
Der Eindruck könnte tatsächlich entstehen. Ich weiß auch nicht, ob die Suppe so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wurde. Die französische Executive hat bei uns jedenfalls nicht den Ruf, bei allem und jedem ein Auge zuzudrücken. Früher war wohl sehr viel erlaubt. Sogar das "Wandern" mit Enduros. Als es dann mit den Crossern überhand nahm, wurde verständlicherweise stärker reglementiert. Die Zufahrt zum Lac du Forlet zum Beispiel ist aber immer noch für den Straßenverkehr zugelassen.

Die Elsässer sind halt sportbegeisterte Leutchen und mögen es, wenn man ihr Land mag (wo ist das nicht so:)). Ich denke daher, dass [USER="89"]echinotrix[/USER] auf seiner Wanderung keine Probleme haben wird.
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Schxxx die Wand an. Alles schön weiß am Col du Calvaire. Soviel zu meiner Prognose, es gibt noch keinen Schnee. :blush:
Selten irre ich mich so gerne, wie bei so etwas.

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Fein, ja. Bis ich losgeh ist's aber noch eine Weile, mal schau'n, wie's Mitte Dezember ausschaut. Ich schau mich mal gleich nach Schneeschuhen um.
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[USER="89"]echinotrix[/USER] , kannst Du uns mal ein bisschen was über Deine Pläne bzgl. An- und Abreise mitteilen? Im Moment finde ich nur Bahnverbindungen mit Ankunftszeit in Raves gegen Mittag.
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Ja, genau, 6:10 ab in Neustadt, 11:55 an in Raves-Ban-d-Laveline. Ist halt blöderweise mit 1,5 Stunden Aufenthalt in Saint-Dié. Ich werd aber mal noch schauen, ob da nicht noch was mit'm Bus geht, vielleicht.
Die für mich derzeit attraktivere Variante ist eh NW - Colmar mit'm Zug und dann weiter mit'm Bus um 11.15 Uhr nach Lapoutroie. Da würde ich zwar auch erst mittags ankommen, die Tour ist aber insgesamt um fast 20 km kürzer. Da ich ja noch nie so eine Tour mit Schnee und auf gänzlich unbekannten Wegen gemacht hab, ist mir das lieber als das doch sehr straffe ursprüngliche Programm. Einige von Euch haben ja schon angemerkt, dass das vielleicht zu viel sein könnte, mit Schneeschuhe auf jeden Fall. -
Da es ja entgegen meiner Prognose lt. der Webcam von Lac Blanc doch einiges an Schnee hat, wäre Deine 2. Variante vielleicht nicht verkehrt.
Angefixt von Deiner ursprünglichen Idee habe ich mir mal noch meine eigenen Gedanken gemacht. Die Anreise nach Raves ist ja nicht wirklich optimal. Da geht sehr viel Zeit drauf. Ich weiß jetzt nicht, wie mobil Du bist, ich würde jedenfalls mit dem Auto nach Selestat fahren (Fahrzeit von NW ca. 2 h) und von dort den Bus um 8:22 h nach Raves (Ancienne Gare) nehmen. Somit wäre ich 9:18 h in Raves. Der alte Bahnhof liegt wohl etwas außerhalb, aber ich wäre 2 Stunden früher dort.
Ein weiterer Vorteil von Selestat als Ausgangspunkt wäre, dass es von Metzeral im Prinzip alle 1/2 Stunde einen Zug nach Selestat gibt (Fahrzeit ca. 1:20 h). Das Gleiche gilt dann auch für Munster (ist man nämlich zu spät dran, kann man mit dem Bus von Col de la Schlucht nach Munster (http://www.livo-vosges.fr/exec/pdf.asp?f…pdf&NumRub=1066) abfahren.
Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest.
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Gemäss diverser Webcams liegt tatsächlich noch einiges an Schnee. Solange keine Warmluft zuströmt, dürfte das die nächsten Tage noch so bleiben. Im Jura liegt auch schon einiges an Schnee.
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Hängematz: Danke für's nachdenken. Ich hab aber leider kein Auto, das muss ich daheim bei der Familie lassen, falls die was unternehmen wollen. Aber die Variante mit "Zug nach Colmar und dann Bus nach Lapoutroie" ist ganz okay. Hab's ja auch nicht eilig.
Wegen dem Schnee muss ich dann halt mal schauen. Solange ich keine Schneeschuhe brauche, mach ich mir gar keine Gedanken. Falls doch, werd ich's wahrscheinlich trotzdem machen. Etwas über 30 km und 1100 Höhenmeter sollten in 2 Tagen auch mit Schneeschuhen zu machen sein. Für diesen Fall würde ich schauen, ob ich nicht doch das Auto krieg und dann bei der Anreise noch ein paar Stunden raushol.
Am meisten Sorgen mach ich mir wegen der Navigation, aber ich werd mein Garmin GPS mitnehmen, für den Notfall. Damit sollte ich auch für verschneite Wegweiser und nicht erkennbare Pfade gewappnet sein.
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Nimm bei Schnee einfach unbedingt die 1:25'000er-Karten.
Ich habe diesbezüglich noch eine interessante Entdeckung gemacht. Wie bereits erwähnt gibt es ja die sehr guten IGN Karten vom Club Vosgien. Seit einiger Zeit werden diese auch plastifiziert angeboten. Wer jetzt Bedenken wegen dem Mehrgewicht hat, den kann ich beruhigen. Der Unterschied beträgt ca. 1 Gramm. Grund dafür ist, dass die reinen Papierkarten nur einseitig bedruckt sind, während bei den "Plastikkarten" beide Seiten bedruckt werden. Ganz schön clever, die Franzosen.

Edit: Ich hatte vergessen zu erwähnen, das beide Karten den gleichen Blattschnitt haben. Daher die Einsparung an Gewicht. -
Cool, danke für den Tip, Hängematz.
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Die Karten sehen äusserlich eigentlich aus wie die ganz normalen Karten der "Série Bleue" (1:25'000) vom IGN (Institut National de l'Information Géographique et Forestière). Worin unterscheiden sich die Karten des Club Vosgien von jenen?
Noch leichter sind übrigens Karten, die vollständig aus Polyethylen hergestellt sind. In Grossbritannien sind das die vom Harvey-Verlag. Die sind vollständig wasserfest, sehr klein faltbar und sehen auch nach einer Woche intensiven Gebrauchs noch fast wie neu aus - selbst wenn man sie klein zusammenrollt und täglich mehrmals aus der Hüfttasche des Rucksacks kramt und wieder versorgt. Ich fand die zum Beispiel deutlich besser als die vom Footprint-Verlag, die nur plastifiziert und zudem auch kartographisch viel schlechter sind. Die reissen viel leichter ein und haben eine deutlich geringere Lebensdauer.
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Nachtrag zu den IGN Karten: Gewicht beträgt 85 bzw. 86 g.
[USER="153"]Waldläufer70[/USER] Wieso Unterschied? Niemand schrieb von einem Unterschied. Wahrscheinlich so wie der Unterschied zwischen einem Golf und einem Golf von Volkswagen.:D
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Meines Wissens wurden bzw. werden die 1:25.000 Wanderkarten in Verbindung mit lokalen Wandervereinigungen erstellt. Bei den Vogesen wäre das halt der Club Vosgien, wo anders ist es jemand anderes.Karten von Harway kenne ich auch, allerdings für die Insel im Westen von Europa. Meine haben einem Maßstab von 1:40.000, was ich nicht so prickelnd finde. Außerdem wiegt so eine Karte 61 g, ist dafür aber auch nur halb so groß wie die IGN. D. h. Pro Quadratmeter sind die Harway schwerer als IGN OTR Karten.
Sollte der Wunsch bestehen, dass Thema Karten für UK zu vertiefen, wäre es gut, dies in einem separaten Thread zu tun. Hier geht es ja um unsere Freunde im Elsass.:)
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93 g, dann ist Deine Karte schwerer als meine. Bei Dir sind bestimmt mehr Berge drauf, als bei mir.:yahoo:
Was die Robustheit angeht, gebe ich Dir recht. Wobei die OTR Karten mit Ihrer Papierzwischensicht mit Feuchtigkeit auf Dauer nicht wirklich gut zurecht kommen. Dafür lassen sie sich besser mit einen Folienstift beschriften. Hach, es ist halt immer irgendwas.;)
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[USER="21"]Konradsky[/USER] , Du Verräter!

Aber es stimmt, bei Fernwanderwegen nutze ich die Karten teilweise als Reisetagebuch. Oder für die Vorbereitung trage ich die kumulierten Kilometer, Einkaufs- oder Übernachtungsmöglichkeiten sowie Seitenzahlen als Verweis zum Reiseführer ein. Würde ich die Tour dann ein zweites Mal machen, kann man einfach eine andere Stiftfarbe verwenden.:drinks:
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Hallo Frank, schau mal hier.
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