Aufhängung für Baby-Hängematte

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    • Offizieller Beitrag


    Was verstehst du genau unter "verdrehen"?

    Damit die Klemmschnalle funktioniert, muss der Gurt flach über die Schnalle laufen. Meine Nichten und Neffen spielen gerne mit der Aufhängung herum, und dabei ist es schon häufiger vorgekommen, dass sich der Gurt in der Schnalle verdreht hat - also nicht mehr flach aufgelegen hat. Wenn man das nicht bemerkt und sich in die Hängematte setzt, kann der Gurt durch rutschen. Im besten Fall nur ein paar Zentimeter. Im schlimmsten Fall wird der Gurt durch das Durchrutschen beschädigt und reisst. Dazu gab es einige Posts auf HammockForums - und Xuanxang hat das auch schon geschafft und hier dazu gepostet. Einige meiner Gurte zeigen leichte Spuren an den Rändern - vermutlich sind die auf diese Weise entstanden. Vor allem wenn sich andere Leute oder Kinder in der Nähe meiner Hängematte aufhalten, versuche ich daran zu denken die Gurte zu kontrollieren.

    Im Übrigen hatte ich das Problem noch nicht, wenn das Seil einen Teil der Schnalle ersetzt. Liegt es nicht richtig auf, kann der Gurt zwar durchrutschen, wird aber zumindest nicht beschädigt (und reisst deshalb später nicht unerwartet).

  • Wenn man den "Ovalring" verwenden möchte, ohne (wie oben gezeigt) ein Stück Band fest einzunähen, kann man den Continuous Loop (oder Dog Bone) natürlich auch direkt am Ovalring befestigen. Dazu am besten das 7/64er-Amsteel dreimal verschlaufen, so dass quasi ein dreifacher Ankerstich (Prusikknoten) entsteht.

    Das sieht dann so aus und scheint auch gut zu funktionieren:

         

    Falls dabei der Ovalring zu wenig Druck auf das Gurtband ausüben sollte, kann man den Loop (Dog Bone) auch von unten nach oben durchziehen und dreimal verschlaufen. So wird durch den leicht veränderten Winkel noch etwas mehr Druck aufs Gurtband ausgeübt.

  • Heute habe ich meinem Bruder [USER="46"]TreeGirl[/USER]s Methode der direkten Einhängung des Continuous Loop am Dreisteg gezeigt. Wie so oft kam ihm spontan eine recht überzeugende Idee:

    Ein "Schwachpunkt" des Systems ist, dass die Schlaufe recht lose über der Schnalle liegt und sich - ohne Belastung - relativ leicht vom Dreisteg lösen kann. Mit einem Stück Schrumpfschlauch (so lang wie das lose Ende des Continuous Loops) lässt sich das "Problem" lösen.

    Der Schrumpfschlauch sollte - flachgedrückt - etwa 2cm breit sein. Eine Hälfte des Schlauches wird etwas geschrumpft (nicht über dem Continuous Loop => der könnte sonst schmelzen!). Mit diesem Ende voraus wird er über den Continuous Loop gezogen und dort mit einem Stück Faden fixiert, damit er nicht verloren gehen kann. Das weite, flachgedrückte Ende des Schlauches hält den Continuous Loop auf dem Dreisteg. Zum Befestigen oder Lösen des Loops wird der Schrumpfschlauch etwas zurückgezogen.


    Der Schlauch erschwert, dass der Loop sich aus Versehen von der Schnalle löst.

    Der Schlauch kann etwas zurückgezogen werden, um den Loop über die Schnalle zu legen oder von ihr zu lösen.

    © Fotos mit freundlicher Genehmigung meines Bruders. :)

    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte bisher kein Problem damit, dass sich eine Schlaufe gelöst hätte. Es gibt so viele Leute die Whoopie Slings über Toggles legen ohne sie extra zu sichern und auch keine Probleme haben. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie sich das Seil bei halbwegs normaler Nutzung von der Schnalle lösen sollte. Vor allem, wenn die Hängematte bereits durch Underquilt / Isomatte und Top Quilt / Schlafsack beschwert ist. Aber wenn es dir vor lauter Sorge den Schlaf raubt, dann ist ein Schrumpfschlauch sicherlich eine akzeptable Lösung.

  • Moin,moin....
    Ich benutze fast ausschließlich Cinch Buckles mit 25mm Polyester Gurten an denen am Aufhängende eine Schlaufe mit Karabiner befestigt ist.So brauche ich nie irgendetwas auseinander zu friemeln.
    Ich lege den Gurt mit Karabiner um den Baum und klinke ihn in den Gurt ein.Bisschen stramm ziehen fertig.Ich ziehe alles nur so stramm das ich die Hängematte auch nach dem liegen nur am Karabiner lösen kann ohne am oft zu verkeiltem Cinch Buckle rummachen zu müssen.Das funktioniert auch bei meinen beiden HH Hängematten sehr gut,die schon recht stramm gespannt werden.Sobald ich den Karabiner ausgeklinkt habe,kann ich leicht den Gurt am Cinch Buckle lösen.Einen schnelleren Auf-und Abbau kenne ich nicht.Mir ist mit dieser Montage auch noch nie etwas verrutscht oder gerissen.Bin aber mit 76kg auch kein Schwergewicht.
    LG Wuppitom

  • Ergänzung zu den Schnallen ohne "Ovalringe":

    Ich habe mir heute erstmals Dog Bones gespleisst und dabei die Schlaufen nur so gross gemacht (rund 5cm lang, also 10cm Amsteel), dass sie gerade noch gut über die Schnallen von AustriAlpin passen. Damit war ich vorhin rasch im Wald.

    Fazit: Ich hatte beim Aufbau nie auch nur den Hauch des Problems wie mit den Whoopie Slings oder Continuous Loops, die sich ohne Last leicht von der Schnalle lösten. Die Dog Bones halten viel(!) besser auf der Schnalle und vermutlich auch auf einem Toggle als die anderen Systeme, die ich bisher verwendet habe. Mit Dog Bones kann ich mir sehr gut vorstellen, die Schnallen ohne "Ovalringe" oder andere Hilfsmittel zu verwenden. Mit Dog Bones halte ich diese Schnallen für ein sehr einfaches und sicheres System. Der einzige Nachteil ist das etwas höhere Gewicht des Gurtbands gegenüber den Whoopie Slings oder anderen Aufhängungen aus Dyneema.

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