Hallo,
hier eine preisgünstige Dauendecke/Schlafsack.
http://de.aliexpress.com/item/AEGISMAX-…9999.268.1deh22
Da kann der gewifte Näher sicherlich was draus dengeln.
Gruss
Konrad
Hallo,
hier eine preisgünstige Dauendecke/Schlafsack.
http://de.aliexpress.com/item/AEGISMAX-…9999.268.1deh22
Da kann der gewifte Näher sicherlich was draus dengeln.
Gruss
Konrad
Köstlich, diese Bezeichnungen! Endlich weiß ich, was ein "Tragbare Außen Umschlag Schlafsack Weiße Ente Unten Schlafsack" ist. ![]()
Hallo,
ich hole dieses Thema mal hoch, weil ich gerade am überlegen bin mir einen Schlafsack in einen UQ umzunähen.
Dabei bin ich auf den von Konradsky erwähnte Schlafsack sowie ein anderes Modell von den Chinesen gestoßen:
1. 308 g Daune, 200*160 cm Decke, einseitges shockcord.
2. 400 g Daune, 190 * 156 cm Decke. Bereits mit Shockcord oben und unten, Baffle construction.
Welche Größe sollte ein UQ haben und funktioniert ein rechteckiger UQ bei sehr diagonalem Liegen überhaupt gut?
Der UQ sollte so groß sein, daß alle Kontaktstellen des Körpers mit der Hängematte bedeckt sind. Was darüber hinausgeht ist Ballast oder Reserve (je nach Betrachtungsweise).
Das Problem bei herkömmlichen (mit Gummischnüren befestigten) Underquilts ist, daß sie, um dicht an der Hängematte anzuliegen, einen gewissen Anpreßdruck benötigen. Anderenfalls entstehen schnell Luftkanäle, die für einen kalten Rücken sorgen.
Genau dieser Anpreßdruck drückt den Schläfer aber aus der Diagonallage zurück in Richtung Achslage, was wieder zum bananenmäßigen Durchhängen führt. Dagegen hilft dann nur "Gegendrücken" mit Kopf und Füßen, was doch etwas stört. Außerdem kann das wieder zu Luftkanälen führen.
Ich habe als eine Bastelei einfach den Underquilt diagonal an die Hängematte genäht. Das funktioniert wunderbar, bringt aber auch wieder Nachteile mit sich (geringere Modularit, nur noch gemeinsames Waschen etc.).
Welche Größe sollte ein UQ haben und funktioniert ein rechteckiger UQ bei sehr diagonalem Liegen überhaupt gut?
Das kommt ganz auf die Konstruktion, deinen Liegestil und deine Drucktoleranz an.
Bei einer Konstruktion wie dem Wooki kann der isolierte Bereich sehr schmal sein. Bei einem Design mit 4-Ecken-Aufhängung brauchst du mehr Breite, weil der Quilt sonst leichter wegrutscht, und der Druck der Aufhängung spürbarer wird. Wenn ich mir günstig einen bequemen Underquilt ohne viel nähen basteln wollen würde, würde ich mir eine Daunendecke mit mindestens 145cm Breite und 180cm Länge besorgen, und eine sogenannte "Clew" anbringen.
Perfekt! So werde ichs machen, vielen Dank für den Link.
Beachte nur, dass ein Underquilt mit Clew-Aufhängung sich nur noch sehr schlecht diagonal drücken lässt. Deshalb sollte er deutlich breiter sein als die traditionell eher schmalen "Decken"-Underquilts. Darauf geht auf HammockForums leider kaum jemand ein.
Guter Einwand. Das ist glücklicherweise gleichzeitig die Stärke des Schlafsack-umbaus, da er als Decke ca. 170 cm breit ist.
Als Anregung vielleicht auch hier:
https://sierramadreresearch.com/products/puffle-adventure-blanket
Mehrfachnutzen, immer gut!
Ach so, die Produkte mit der Bezeichnung Aegismax gibt es auch bei a...,
z.B. hier:
Decken und Schlafsäcke sind meist nicht differenziell geschnitten, d.h. die äußere Hülle ist genauso groß wie die innere Hülle. Bei synthetischen Füllungen ist das kein allzu großes Problem, soweit ich weiss, aber bei Daune muss man aufpassen, dass man die Decke nicht zu straff aufhängt. Sonst wird die Daune zu stark komprimiert und isoliert nicht mehr gut.
Hat schon mal jemand versucht einen Underquilt mittels Reißverschluß und evtl. Druckknöpfen an der Hängematte zu befestigen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Dann könnte man den Underquilt beim Waschen abnehmen bzw. im Extremfall noch eine Isomatte einlegen.
Gruß Andreas
Ein Verrutschen bzw. aus Versehen Hineinsetzen in den Underquilt wäre dann auch nicht mehr möglich.
Mach und berichte! ![]()
Ich habe mal den Wooki seitlich mit Druckknöpfen fixiert. Hat nur mittelmäßig gut funktioniert. Auf die Lösung mit an der Kante angenähten Schlaufen und durchlaufender Gummischnur als Riegel war nicht das Gelbe vom Ei. Es wirken erstaunlich hohe Kräfte!
Leider verfüge ich über keine Nähmaschine. Vielleicht finde ich ja eine Schneiderin in meiner Nähe, die so etwas evtl. machen kann. Wenn ja, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten.
Hat schon mal jemand versucht einen Underquilt mittels Reißverschluß und evtl. Druckknöpfen an der Hängematte zu befestigen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Dann könnte man den Underquilt beim Waschen abnehmen bzw. im Extremfall noch eine Isomatte einlegen.
Jein. Mit Reissverschluss oder Druckknöpfen habe ich noch keinen Underquilt befestigt, aber ich hatte es mal mit Klemmen versucht. An den Seiten bringt das für das Andrücken gar nichts, weil du die Hängematte quer meist nicht komplett aus streckst. Und oben und unten dürfte es sehr schwierig werden, weil der Underquilt 100% passgenau angebracht werden muss, wenn es kein elastisches Element gibt das Ungenauigkeiten ausgleichen kann. Ist der Abstand minimal zu lang, wird der Reissverschluss gesprengt oder die Druckknöpfe gehen auf. Ist der Abstand minimal zu kurz, hast du wieder Luftblasen. Dazu kommt, dass sich besonders leichte Nylonstoffe über die Zeit noch etwas längen. Meinen Wooki habe ich deshalb neu gewhippt, was das Problem behoben hat. Mit Reissverschlüssen oder Druckknöpfen ist das Anpassen nicht so einfach. Und ich wäre auch vor allem bei leichten, einlagigen Hängematten vorsichtig damit, den Stoff im Bereich der die größte Last trägt zu schwächen.
Ich halte die Wooki- oder Clew-Konstruktionen für die mit weitem Abstand besten Lösungen, weil sie genau diese Probleme vermeiden, und maximal flexibel sind.
Jein. Mit Reissverschluss oder Druckknöpfen habe ich noch keinen Underquilt befestigt, aber ich hatte es mal mit Klemmen versucht. An den Seiten bringt das für das Andrücken gar nichts, weil du die Hängematte quer meist nicht komplett aus streckst. Und oben und unten dürfte es sehr schwierig werden, weil der Underquilt 100% passgenau angebracht werden muss, wenn es kein elastisches Element gibt das Ungenauigkeiten ausgleichen kann. Ist der Abstand minimal zu lang, wird der Reissverschluss gesprengt oder die Druckknöpfe gehen auf. Ist der Abstand minimal zu kurz, hast du wieder Luftblasen. Dazu kommt, dass sich besonders leichte Nylonstoffe über die Zeit noch etwas längen. Meinen Wooki habe ich deshalb neu gewhippt, was das Problem behoben hat. Mit Reissverschlüssen oder Druckknöpfen ist das Anpassen nicht so einfach. Und ich wäre auch vor allem bei leichten, einlagigen Hängematten vorsichtig damit, den Stoff im Bereich der die größte Last trägt zu schwächen.
Ich halte die Wooki- oder Clew-Konstruktionen für die mit weitem Abstand besten Lösungen, weil sie genau diese Probleme vermeiden, und maximal flexibel sind.
Genau das habe ich befürchtet. Danke für die Erläuterung.
Hat schon mal jemand versucht einen Underquilt mittels Reißverschluß und evtl. Druckknöpfen an der Hängematte zu befestigen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Dann könnte man den Underquilt beim Waschen abnehmen bzw. im Extremfall noch eine Isomatte einlegen.
Gruß Andreas
Ich hatte schon lange vor mir mal einen Schlafsack-Underquiltadapter zu nähen.
Den stelle ich mir so vor: zwei asymmetrische GE-Enden die man per Reißverschluss am Schlafsack befestigt. Diese Flappen haben dann ein Elastisches Band mit S-karabiner am Ende, sodass sie wie ein Wookie unter die Matte gespannt werden können.
Mach und berichte, droney !
Ich hatte schon lange vor mir mal einen Schlafsack-Underquiltadapter zu nähen.
Den stelle ich mir so vor: zwei asymmetrische GE-Enden die man per Reißverschluss am Schlafsack befestigt. Diese Flappen haben dann ein Elastisches Band mit S-karabiner am Ende, sodass sie wie ein Wookie unter die Matte gespannt werden können.
Wenn du das Projekt in die Tat umsetzt, poste gerne Bilder und Ergebnisse. Allerdings verstehe ich den Vorteil von so einer Konstruktion nicht. Der Schlafsack/Wooki wäre theoretisch zwar multifunktional, aber in der Realität brauchst du ja sowohl Isolierung von oben als auch von unten. Das heisst, du musst auf jeden Fall zusätzlich noch einen Underquilt oder einen Top Quilt mitnehmen. Und ein zum Underquilt unfunktionierter Schlafsack ist auf einer deutlich größeren Fläche isoliert als nötig - und damit schwerer. Ich vermute, du sparst Zeit, Geld und Gewicht, wenn du einen nicht-umfunktionierbaren Klon nähst.
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!