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  • Hallo zusammen,

    da mein DD-Hammocks 3x3 Tarp für die Blue Byte zu klein ist, das Tarp mir zu viel wiegt und die genähten Snakeskins nur knapp gepasst haben möchte ich mir ein Hex-Tarp selber nähen.
    Als Tarp-Stoff habe ich mir Ripstop-Nylon in 20den in 7.0m x 1.50m gekauft. Das Gewicht des Stoffes ist ein Witz, bei mir sind nun auch zweifel aufgekommen ob es sich bei der Haltbarkeit ähnlich verhält. Habe ich nun zu dünnen Stoff gewählt?
    Die verstärkten Abspannpunkte werde ich mit Gütermann Polyestergarn nähen, für die übrigen Nähte möchte ich Rasant Nähgarn mit einem Polyesterkern verwenden. Werde ich hier probleme bekommen mit der Baumwolle hinsichtlich Verrottung sollte ich es auf einer Tour mal nicht trocknen können?
    Sollte die Naht in der Mitte der beiden Stoffbahnen ebenfalls mit dem Gütermann Garn genäht werden oder würdet ihr hier sogar zum Vernähen einer Art Gurtband raten?

    Materialien:


    Kosten ohne Versandkosten: 100,90€

    Anleitung (Länge wird vergrößert):

    Bilder vom Fertigungsprozess folgen.

    Gruß,
    LighD

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

  • Hallo,

    ich habe ja schon ein Paar Taps genäht und auch echte Stürme abgeritten.
    Warum so schwere Gurte und vor allem D-Ringe. Das alles braucht man nicht.

    Bei meinem Tarp was ich fast 2 Jahre benutzt habe und immer noch gut ist,habe ich 10mm Gurtschlaufen
    genommen. D-Ringe wiegen nur und bringen nichts.
    Bei meinem neuen Tarp habe ich wie im UL Forum von Paracordschnur die weiße Seele
    entfernt und aufgenäht. Hat schon den ersten Sturm schadlos überstanden.
    Kimperator im BCD hat es auch so gemacht.
    Die ausgehöhlte Paracordschnur ist immer noch reißfester als das 30g Silnylon von Dutchware
    und das ist schon extrem stabil.
    Mein neues Wintertarp hat 7,6m² und wiegt ohne Leinen 350g und mit Leinen (2,5m) nebst
    Tarpworms und Tarp Hooks 420g.

    Gruss
    Konrad

  • Moin. Zum Corespungarn gibt es verschiedene Meinungen, auf Hammockforums ist der breite Konsens reines Polyestergarn zu nutzen, bei den Trekking Ultraleicht Nachbarn näht zumindest ein User erfolgreich Mids damit.
    Ich persönlich habe es noch nie genutzt. Womit ich selbst Erfahrungen habe:
    - die Firstnaht hält bei meinem Hex problemlos. Ich habe eine französische Naht umgeklappt und festgenäht benutzt (genau wie in der diy-gear-supply-Anleitung).
    - du könntest natürlich noch Gewicht sparen, indem du nur zwei D-Ringe nutzt ;)
    Aber am wichtigsten: Viel Spass!

    • Offizieller Beitrag

    Als Tarp-Stoff habe ich mir Ripstop-Nylon in 20den in 7.0m x 1.50m gekauft. Das Gewicht des Stoffes ist ein Witz, bei mir sind nun auch zweifel aufgekommen ob es sich bei der Haltbarkeit ähnlich verhält. Habe ich nun zu dünnen Stoff gewählt?

    Das hängt davon ab, welche Ansprüche du an das Tarp hast. Es gibt genügend Tarp-Hersteller die sogar 15D Tarpstoffe verwenden. Für "normale" Anwendungen sollte es reichen. Auf einer Expedition will man sicherlich etwas deutlich robusteres - aber da muss man den Kram meist auch nicht selbst schleppen.

    Die verstärkten Abspannpunkte werde ich mit Gütermann Polyestergarn nähen, für die übrigen Nähte möchte ich Rasant Nähgarn mit einem Polyesterkern verwenden. Werde ich hier probleme bekommen mit der Baumwolle hinsichtlich Verrottung sollte ich es auf einer Tour mal nicht trocknen können?

    Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das Rasant-Garn auf Backpackinglight ausdrücklich für Tarps empfohlen. Der Polyesterkern liefert die Stärke, und die bei Nässe aufquellende Baumwolle macht die Nähte wasserdicht (so die Theorie - ausprobiert habe ich das selbst nicht).

    Sollte die Naht in der Mitte der beiden Stoffbahnen ebenfalls mit dem Gütermann Garn genäht werden oder würdet ihr hier sogar zum Vernähen einer Art Gurtband raten?

    Meinst du die Ridgeline? Die Ridgelines meiner Hängematten-Tarps sind alle entweder mit einer Kappnaht gemacht, oder mit einem "French Seam" und Schrägband. Ich denke Gurtband ist totaler Overkill.

  • [USER="21"]Konradsky[/USER] das Gurtband und die D-Ringe bringen einiges an Gewicht dazu, da muss ich dir Recht geben. Vielleicht überdenke ich meinen Entwurf noch einmalm danke dir.
    Die Form habe ich gewählt weil sie für eine Hängematte meiner Meinung nach das perfekte Gleichgewicht zwischen Schutz und der Materialmenge also auch dem Gewicht darstellt. Eine Seite kann ich noch durch meinen Poncho schließen, die andere durch meine Rucksackhülle zummindest ein wenig schützen. Würdest du deine andere Form vorschlagen?

    Danke für eure Meinungen, das Rasant Garn werde ich für das Tarp zusammen mit Silnet für die Ridgeline ausprobieren. Sollten durch die restlichen Nähte zu viel Wasser sickern, werde ich hier mit Silnet nachbessern und das Rasant Garn verschenken.

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

  • Der Gedanke hinter den Garn ist es gerade die Nähte nicht extra abdichten zu müssen. Vielleicht lässt du am Anfang auch das Silikon weg und machst mal einen ausgiebigen Test mit dem Gartenschlauch? Versiegeln geht immer noch.
    Bzgl der anderen Nähte: Wenn ich nix übersehenhabe mnähst du ein Hex, ohne Abspannpunkte auf den Flächen. Um die nähte an Rand brauchst du dir keinen Kopf zu machen.

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