Bridgehammock ala n01: Fragen und Planung

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Hi liebe Hängemattengemeinde,

    Nach 3 Jahren in meiner Ticket to the Moon Double Layer Hammock lösen sich die Nähte an den Enden langsam auf, weshalb ich immer weniger abgehangen habe damit sie nicht kaputt geht:cray:. Nachdem meine "Sucht" immer stärker nach Befriedigung schrie, ging ich auf die Suche. Aber egal welche HM irgendwas missfiel mir immer(meistens der Preis oder die maximale "Zuladung").

    Als nun meine Großeltern ihren Garten verkauft haben war unter den Überbleibseln eine alte Quasatron Nähmaschine. Als ich sie sah wurde mir klar, wenn man eine perfekte Hängematte haben möchte muss man sie selber basteln (und bei Fehlern halt nachbessern). Also mit Oma etwas geübt(der Blick meiner Oma als ich sie gefragt hab ob sie mir zeigt wie man näht: Priceless:lol:). Ich dachte mir wenn man erstmal ein bisschen versteht wie nähen in den Grundzügen funktioniert kann das ja kein Hexenwerk sein. Naja ganz so einfach ist es dann doch nicht.

    Also genug der Vorgeschichte. Nach dem ich das Forum und Youtube durchforstet habe, habe ich mich entschlossen die Bridgehammock nach der Anleitung von Hikingdad bzw. Bic https://www.youtube.com/watch?v=XXlSA9shWJc mit dem Entwurf von Dicon https://www.youtube.com/watch?v=xqnolfvfBRs zu kreuzen. Also eine double Layer Bridgehammock um die Isomatte dazwischen zu klemmen. Zum Verständnis solltet ihr euch am besten die Skizze anschauen.
    [ATTACH=CONFIG]n9761[/ATTACH]
    Der innere Layer wird ohne die Dreiecke zugeschnitten um Material (und vor allem Geld) zu sparen. Der innere Layer wird am Fußende mit dem äußeren Layer so vernäht das ein Loch in der Mitte bleibt um die Isomatte leichter positionieren zu können. Der Kopfteil wird nur gesäumt damit die Isomatte dort eingeführt werden kann. Das sollte auch den Vorteil haben das die Isomatte wenn man in der Hängematte liegt etwas schlechter oben rausrutschen kann da die "Wand" vom Kopfteil die Öffnung lose verschließt. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Für die Gurte an den Seiten wollte ich 25mm Sicherheitsgurtband verwenden. Diese wähle ich ca. 40cm länger um an beiden Enden durch umklappen eine Schlaufe von 10cm zu erhalten. Damit sich keiner wundert, ich bin nicht gerade der leichteste und dazu noch ein zappeliger Schläfer (Wie oft ich früher die Stangen von meiner Dackelgarage im Schlaf umgehauen hab) deswegen möchte ich die Hammock für ordentlich Belastungen auslegen. Leistung geht für mich vor Gewicht, ich trage lieber 600g mehr mit mir rum als auf einer Tour ungewollt zum Bodenbrüter zu werden. Außerdem ist ein Nachmittag im Wald zu zweit in der Hängematte auch was Kuschliges:flapper:.

    Nun bräuchte ich allerdings ein bisschen Hilfe bzw. euer KnowHow und Erfahrungen.

    1. Erstmal grundsätzlich falls ich einen Denkfehler habe oder es andere Anmerkungen zur Konstruktion an sich gibt, wäre ich für jede Info sehr dankbar.

    2. Ich möchte für die Seiten 25mm Sicherheitsgurtband (also wie die Anschnallgurte im Auto) verwenden. Aus zwei Gründen erstens nutze ich gerne meine Hängematte als Sitz und ich dachte mir wenn das Gurtband ein wenig breiter ist wird es wahrscheinlich weniger einschneiden. Zweitens sind Sie extrem belastbar, etwas billiger und ich finde auch etwas hübscher. Hat jemand schonmal Sicherheitsgurtband vernäht? Muss man da was beachten? Dehnen die sich vielleicht mehr als normales Gurtband? Leider finde ich nirgends konkrete Informationen dazu. Aber da beide aus Polyester sind müsste es sich doch halbwegs ähnlich verhalten.

    3. Ich möchte die folgenden zwei Stoffe nutzen. Kann ich überhaupt verschiedene Stoffe nutzen? Wenn sie sich unterschiedlich dehnen sollte das ja an sich keine Probleme bereiten oder?
    -> Der innere Layer soll aus Ripstop, Fallschirmseide, extrastark 90g/qm in Oliv (http://www.extremtextil.de/catalog/R...-qm::1979.html) bestehen.
    -> Der äußere Layer aus Ripstop-Polyester, silikonbeschichtet, 90g/qm 2.Wahl in Dunkelgrün (http://www.extremtextil.de/catalog/R...ahl::1692.html)

    4. Wie manche sofort gemerkt haben werden ist der äußere Layer beschichtet und nicht Atmungsaktiv. Jetzt werden sicher einige laut aufschreien, dass das ganze zu einer Badewanne wird. Ist es wirklich so extrem wie man es häufig liest?

    Ich würde gerne von unten ein bisschen Schutz vor Wasser haben wie zum Beispiel Bei der DD Travel Bivi Hammock. Mir ist es schon oft passiert (Wo auch immer die Feuchtigkeit herkommt) dass, wenn es geregnet hat, meine Ticket to the Moon von der tiefsten Stelle aushehend kreisförmig klamm bis klatsch Nass war. Ich hing weit genug oben, es kam auch nichts über die Suspensions und Inkontinenz kann ich ebenso wie Körperkondensat ausschließen. Aber in meinen Breitengraden hört man immer wieder von dem mysteriösen Regen von unten:shok:.

    5. Treehugger aus Sicherheitsgurtband.
    Treegirl hat in einem Thread geschrieben dass bei Hennessy die Treehugger aus Sicherheitsgurtband sind. Hat die jemand schon einmal in der Hand gehabt? Rutschen die nicht weg? Sicherheitsgurtband ist ja recht glatt bzw. etwas weniger strukturiert als einfaches Gurtband.

    6. Garn
    Welches Garn sollte ich verwende? Gütermann Allesnäher, Alterfill AS80 oder einfaches 08/15 Garn? Was habt ihr für Erfahrungen?

    Gruß, n01

  • Hallo,

    da ich ja mit Dendronaut einer der ersten in deutschen Foren war, die eine Brückenhängematte genäht haben, gibts da ein wenig Erfahrung.

    http://www.bushcraft-deutschland.de/index.php/Thre…4ht.#post151022

    Ich wiege um die 100kg und habe 15mm Gurtband nebst 2mal 36g Stoff verwendet.
    Wiegst du 500kg? Oder weshalb willst du 50mm Breites Gurtband und viel zu dicken Stoff nehmen?
    Einschneiden wird auch dies beim Quersitzen.
    Schau dir doch erst mal life so eine Brückenhängematte an.
    Beschichtetes Gewebe ist ganz schlecht. Nicht umsonst haben die Länder wo Hängematten
    üblich sind, nur Baumwolle als Stoff.
    Mit Isomatte liegst du sogar im Winter im eigenen Saft, Deshalb haben viele Underquilts.

    Gruß
    Konrad, der ca. 130 Nächte im Jahr in der 89,5 oder Brückenhängematte verbringt

    • Offizieller Beitrag

    Mit Gurtband kennt sich [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER] beruflich sehr gut aus. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen.
    Was die Stoffe angeht: [USER="46"]TreeGirl[/USER] macht gerade eine Sammelbestellung bei http://www.ripstopbytheroll.com. Da gibt's die allerbesten Hängemattenstoffe. Wenn Du ganz schnell bist, kannst Du vielleicht noch eine Bestellung bei ihr einreichen.

    • Offizieller Beitrag

    Was die Stoffe angeht: [USER="46"]TreeGirl[/USER] macht gerade eine Sammelbestellung bei http://www.ripstopbytheroll.com. Da gibt's die allerbesten Hängemattenstoffe. Wenn Du ganz schnell bist, kannst Du vielleicht noch eine Bestellung bei ihr einreichen.

    Ja, noch 5 Tage bis zum Bestelltag. Ansonsten kann ich aber auch Dutchware wärmstens empfehlen. Das ist mein absoluter Lieblingsshop. Ich glaube, Hexon ist mein neuer Lieblingsstoff. Aber das HyperD von Ripstopbytheroll ist auch super, vor allem wenn man einen samtigeren Touch mag. Ansonsten hat das normale 1.9oz Ripstop sehr gute Liegeeigenschaften - ist aber vermutlich etwas zu schwer für eine doppellagige Hängematte...

  • Erst einmal vielen vielen Dank für eine Antworten.
    Ok mit den 2x 90g ist wohl wirklich sehr übertrieben:blush:. Naja bei mir schwankt es um die 110kg. Der Tipp mit der Sammelbestellung ist super^^. Wären dann 2x 1.6oz HyperD(Hab so viel Gutes über HyperD gelesen) also ca. 45g immer noch massiv zu viel?? Die alte Hängematte war glaube ich auch bis 250kg ausgelegt und nun macht sie die Hufe hoch. Wie gesagt ich hätte es gerne ordentlich stabil und komfortabel da ich auch sehr unruhig schlafe^^ frei nach dem Motto einmal aber dann für immer:flapper:. Die 25mm waren wirklich nur dafür gedacht das ich beim Quersitzen mehr das Gurtband als den Stoff mit meinem Hintern belaste. So wie ich mich kenne sitze ich eh immer mit den Ellenbogen auf den Knien und schnitze irgendwas^^. Ein Freund kommt gebürtig aus Amerika und hat eine Ridgerunner. Er hat mich erst mit dem Hängemattenfieber angesteckt. In der Hängematte lag ich schon ein paar mal und beim Quersitzen auf der Kante hat es nach längerer Zeit etwas eingeschnitten dem wollte ich etwas entgegenwirken. Gibt es neben dem Gewicht andere Punkte warum 25mm Gurtband eine schlechte Idee sind?

    • Offizieller Beitrag

    Der Tipp mit der Sammelbestellung ist super^^. Wären dann 2x 1.6oz HyperD(Hab so viel Gutes über HyperD gelesen) also ca. 45g immer noch massiv zu viel?? Die alte Hängematte war glaube ich auch bis 250kg ausgelegt und nun macht sie die Hufe hoch. Wie gesagt ich hätte es gerne ordentlich stabil und komfortabel da ich auch sehr unruhig schlafe^^ frei nach dem Motto einmal aber dann für immer:flapper:

    HyperD ist laut Hersteller stärker als normales Ripstop der gleichen Gewichtsklasse. Dream Hammock hat einen super Chart an dem ich mich orientiere. Eine einlagige 1.1oz Ripstop-Hängematte ist für die meisten Leute bis 200 lbs / 90 kg bequem - danach fängt der Stoff an sich stärker zu dehnen (aber nicht zu reissen). Eine doppellagige 1.1oz Ripstop-Hängematte ist bis 275 lbs / 124 kg bequem. Wenn du weniger dehnbare Hängematten vorziehst, dann solltest du mit 110kg vermutlich wirklich lieber 1.6oz HyperD verwenden. In einer doppellagigen Hängematte ist das auf jeden Fall bis 350 lbs / 158 kg bequem. Vermutlich sogar mehr, auf Grund des Ripstop-Musters (Raute nicht Karo). Am Ende kommt es aber leider immer auf einen Test an. Obwohl ich nur max. 65kg auf die Waage bringe, ist mir alles unter 1.9oz zu dehnbar, und ich bekomme schon nach 1 oder 2 Stunden Rückenschmerzen. Man muss also experimentieren.

    Vielleicht kann [USER="17"]dendronaut[/USER] Erfahrungen beisteuern. Er ist ein Profi was den Bau von Bridge Hängematten betrifft, und hat in der Vergangenheit 1.0oz NylonD verwendet, was HyperD sehr ähnlich ist.

    Der Bestell-Thread ist im Übrigen hier: https://www.haengemattenforum.de/forum/h%C3%A4n…ammelbestellung

  • 2. Ich möchte für die Seiten 25mm Sicherheitsgurtband (also wie die Anschnallgurte im Auto) verwenden. Aus zwei Gründen erstens nutze ich gerne meine Hängematte als Sitz und ich dachte mir wenn das Gurtband ein wenig breiter ist wird es wahrscheinlich weniger einschneiden. Zweitens sind Sie extrem belastbar, etwas billiger und ich finde auch etwas hübscher. Hat jemand schonmal Sicherheitsgurtband vernäht? Muss man da was beachten? Dehnen die sich vielleicht mehr als normales Gurtband? Leider finde ich nirgends konkrete Informationen dazu. Aber da beide aus Polyester sind müsste es sich doch halbwegs ähnlich verhalten.


    5. Treehugger aus Sicherheitsgurtband.
    Treegirl hat in einem Thread geschrieben dass bei Hennessy die Treehugger aus Sicherheitsgurtband sind. Hat die jemand schon einmal in der Hand gehabt? Rutschen die nicht weg? Sicherheitsgurtband ist ja recht glatt bzw. etwas weniger strukturiert als einfaches Gurtband.

    Zu 2
    Die Anschnallgurte im Auto sind 47mm breit.
    Das sollte das erste Ausschlusskriterium sein.
    Dann ist es relativ dick. Du wirst an den Ecken mehrere Lagen übereinander nähen müssen. Oder eine Öse einpressen.
    Kannst Du so was?
    Eine gewisse Dehnung ist bei der Web-Art Sicherheitsgurt KFZ gewollt.
    Konstruktionsbedingt wird das gesamte Band bei einem Crash belastet, auch das Aufgewickelte.

    Zu 5
    Ich denke auch hier wird etwas verwechselt. Oder google Übersetzer hats verbrochen.
    Die Treehugger von Hennessy sind 51mm breit. Vergleiche dazu, KFZ Sicherheitsgurt-Band, 47mm.
    Es ist nicht das Gleiche.
    Sicherheitsgurt-Band und Sicherheits Gurtband.
    Als Treehugger kannst Du 25mm Gurtband verwenden das eine Mindestbruchlast von mehreren hundert Kilogramm hat.
    Also nicht das billigste "Rolladengurtband" ausm Baumarkt. Hier bekommst Du auch keine MBL Angaben.
    Ich verwende zwei verschiedene Bänder als Treehugger. Eigentlich 3.
    Edelrid Supertape. Wird im Klettersport verwendet. Hält Bombe. Recht flauschig und fasert auf mit der Zeit bei rauhen Bäumen.
    Blacksafe Bänder. Auch aus dem Klettersport bzw. Industrieklettern. Auch flauschig, wie das Edelrid, aber schwarz.
    25mm Gurtband nach TL der Bundeswehr schwarz, von Tacticaltrim. Nach TL 1600kg ca. Gut zu vernähen, flach, weniger flauschig.

    Breiteres Band ist mM nicht notwendig.
    Denn es kommt auf die Vernähung an.
    Hast Du eine Maschine, die zB Gütermann Mara 30 vernähen kann? Riegelautomat oder Ähnliches?

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER]
    Danke für deine Meinung, dass hört sich für mich sehr gut an. Ich habe viele Nächte in meiner TttM verbracht und ich bezweifle jetzt mal (kraft meiner Wassersuppe) das sich das HyperD wesentlich mehr dehnen wird als der verwendete Stoff meiner Ticket to the Moon.

    [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER]

    Ich glaube ich habe mich undeutlich ausgedrückt. Ich meinte nicht das ich Sicherheitsgurte aus einem Auto nehme,sondern ExtremTextil verkauft Sicherheitsgurtband (http://www.extremtextil.de/catalog/Sicher…25mm::1184.html) das von der Webart der von Sicherheitsgurten im Auto gleicht. Also 47 mm wäre mir auch viel zu viel^^. Aber wenn sich das Band zuviel dehnt ist die Idee natürlich auch zu verwerfen.

    Breiteres Band ist mM nicht notwendig.
    Denn es kommt auf die Vernähung an.
    Hast Du eine Maschine, die zB Gütermann Mara 30 vernähen kann? Riegelautomat oder Ähnliches?

    Danke auch für deine Meinung. Wie oben geschrieben habe ich eine alte Quasatron. Ob diese sowas kann kann ich dir leider nicht sagen dazu habe ich zu wenig Ahnung von Garn. Ich habe zum testen 3 Lagen Jeans Stoff vernäht und dachte wenn sie dass packt sollte es keine Probleme bei Gurtband geben. Ich wollte mich da an das Video von Dicon halten der hat 25mm Gurtband mit Gütermann Allesnäher genutzt und scheint zufrieden zu sein.

  • Hallöchen,

    während ich auf den Stoff und die Gurte warte, wollte ich das Dyneema für die Suspensions bestellen. Wieviel braucht man denn ungefähr wenn man die Suspensions wie [USER="25"]Dicon.de[/USER] mit Softshackle, Whoopie Slings und zusätzlich einer Ridgeline für das Bugnet haben möchte. Ich hatte so an 18m 2,5mm (ca. 2x2m für das Dreieck an den Enden+ 2x4m für die Whoopie Slings + 6m Ridgeline) und 2m 4mm für die Softshackle.

    Gruß,
    n01

  • Hallo,

    2,5mm:
    1x3,60m(140cm)Dreieck Kopfteil
    1x2m (80cm) Dreieck Fußteil
    2x 3,5 m Whoopie Sling
    Ridgeline macht man aus 2mm normaler Schnur.
    Kann man besser spannen, weil es sich dehnt.
    Die geht bei mir von Baum zu Baum für Tarp und Mückennetz
    und ist 11m lang.

    Gruss
    Konrad

  • Mich würde interessieren warum das Dreieck so viel Seil benötigt. Geht es da um Stabilität oder um irgendwelche physikalischen Gesetze??? Würde es viel ausmachen wenn ich 3m statt 3,60m für den Kopfteil nehme?

    • Offizieller Beitrag

    Je kürzer das Dreieck, desto höher der Schwerpunkt - je länger das Dreieck, desto niedriger der Schwerpunkt. Hoher Schwerpunkt = kippelig - niedriger Schwerpunkt = stabil. Deswegen fällt man auch so leicht aus den Stabhängematten wenn sie straff gespannt sind. Selbst eine Tuchhängematte wird mit zunehmend flacherem Aufhängewinkel kippeliger.

  • Da der Stoff zur DIY Hängematte angekommen ist, an dieser Stelle vielen vielen Dank an [USER="46"]TreeGirl[/USER], wird die Planung nun fortgesetzt. Dabei ist mir aufgefallen das ich mir noch keine Gedanken um die Spreizen gemacht habe.

    Im Forum habe ich öfter mal gelesen das ein paar von euch Aluspreizen für ihre Bridgehammock nutzen.Ich hätte gerne auch so schöne Aluspreizen, nur woher?? Ich bin nicht so der Kunststoff Fan und Wanderstöcke habe ich nicht. Könntet ihr mir deshalb verraten woher ihr eure habt oder sind das zweckentfremdete Zeltstangen?

  • Mich würde interessieren warum das Dreieck so viel Seil benötigt. Geht es da um Stabilität oder um irgendwelche physikalischen Gesetze??? Würde es viel ausmachen wenn ich 3m statt 3,60m für den Kopfteil nehme?

    Vor einigen Jahren wurde mal im Ami-Forum ausgerechnet, dass bei einem gleichseitigen Dreieck (Triangel - Spreize - Triangel) etwa 75% des eigenen Körpergewichts in Längsrichtung auf die Spreize wirkt. Natürlich war das auf eine bestimmte BH bezogen, soll also eher eine Anhaltspunkt oder eine Vorstellung von den Kräften geben. Ich suche mal nach dem Beitrag, ist wahnsinnig interessant.

    in Sachen Spreizen;
    Läufst du mit Trekkingstöcken? Dann würde ich gleich die Möglichkeit mit einfließen lassen die Stöcke als Spreizen zu benutzen. Musst nur darauf achten, dass die Kräfte schön über die Längsachse verlaufen, sonst knackts. Ich habe mir jüngst die Stöckers (ich liebe diesen Ausruck :thumbup:) von Mountainsmith zugelegt, die haben im Griff mittig eine Aufnahme für eine Kamera eingebaut. Daher fast ohne Modifikationen anbaubar. Leider nur in den USA zu bekommen, aber selbst mit den ganzen Importkosten immer noch günsitger als die Lekis und zu dem absolut symmetrisch.

    "Six by nine. Forty two."
    "That's it. That's all there is."
    "I always thought something was fundamentally wrong with the universe"

  • Ich habe leider keine Stöckers^^. Habe auch nie welche benutzt. Die Anschaffung wäre recht teuer ich hatte gehofft etwas billiger wegzukommen.
    [USER="17"]dendronaut[/USER] hat das mit den TarpStangen bei dir gut funktioniert oder hast du jetzt Stöckers weil die zuverlässiger sind? Stöckers ist ein tolles Wort^^

  • Da die Hängematte ja einen doppelllagigen Boden haben soll um Isolationsmaterial dazwischen stopfen zu können. Frage ich mich gerade wieviel mehr Stoff ich der unteren Lage geben soll? Reichen da 2-3cm? Oder sollte man doch lieber gar keine extra Raum geben da sonst die Isomatte sich nicht mehr richtig verklemmt oder sich sogar ein Lufttunnel bilden kann?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!