Der 66 Seen Wanderweg in Brandenburg mit Omorotschka und Lindy

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  • Es soll mal wieder rausgehen und das ohne allzuweite Anreise. Also sind Lindy und ich nachmittags aus dem Hause getreten und in Woltersdorf an der Schleuse auf den 66 Seen Weg rechts herum losgegangen.

    Entlang der Löcknitz gab es am Wupatzsee auch schon die erste Abkürzung. Aber keine Sorge, es werden auch so bestimmt noch jede Menge Kilometer

    Der Weg durch das Löcknitztal war wirklich prima.

    Wie so viele Wanderinnen vor ihr erhoffte auch sie sich wohl das schnelle Glück;)

    Nach einem Abstecher ins Billiardcafe Grünheide und ein paar Erfrischungsgetränken gingen wir noch weiter nach Fangschleuse. Dort schlugen wir unser Lager auf und schlenderten zum griechischen Restaurant. Danach fielen wir in unsere Hängematten. Da sind sie.

    War das eine erholsame Nacht.

    Bei leichtem Regen ging es schon früh weiter, die Löcknitz entlang.

    Leider ist die schöne Fontanekiefer umgefallen. Wir überlegen uns ein Stück zur Erinnerung mitzunehmen. Aber der Regen lädt dann doch nicht zum Verweilen ein. So hat alles seine Zeit.

    Das die Forellenfarm in Klein Wall schon sehr früh geöffnet hat freut uns sehr und wir kaufen uns ein Stück Fisch und Tee und schauen den Anglern zu.

    Na,den Fischen gehts dort doch sehr leicht an den Kragen.

    Nach den kleinen Wegen ist die Schotterstraße nach Hangelsberg ewig lang.

    Hier sind wir schon an der Müggelspree.

    Ausnahmsweise geht es Mittags auch mal ohne Hängematte

    Soviel erstmal für heute.

    Viele Grüße von Martin und Bianca

  • Der Weg führte uns weiter die Spree entlang. Erst über weite Wiesen, dann kilometerweit einen gut ausgebauten Radweg entlang, was zu Fuß nicht soo spannend war. Leider verpassten wir den Abzweig zur großen Tränke und hatte so extra viel Asphalt.

    Trotzdem gab es schöne Aussichten.

    In Fürstenwalde Spreegab es einen Versorgungsstop und als wir mit dem Essen fertig waren, wurde es schon dunkel.

    Als es so richtig dunkel war, lagen die letzten Häuser hinter uns, auf dem Friedhof am Waldrand leuchteten vereinzelt Grablichter und wir waren so müde, das wir uns eben dort in den Wald schlichen. Ohne Licht, um nicht aufzufallen.

    Als wir dann in den Hängematten lagen, fragten wir uns noch, ob die zu hörenden Schüsse weit genug weg waren. Na wenigstens wär es ein kurzer Weg zum Friedhof gewesen;)

    Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Rauener Berge. Doch zuvor kamen wir an einem Lost Place vorbei, einem ehemaligen Lazarett und sowjetischem Krankenhaus.

    Drinnen sieht es wohl so aus.

    Im Sonnenschein gab es zum Frühstück Tee, Biowaffeln und Quetschimus, deren Behälter ich hinterher gerne zum Transport von Spiritus verwende. Mmh. Nur nicht verwechseln. Sowas möchte man nicht im Kocher haben.

    Die Rauener Berge liegen zwischen Fürstenwalde Spree und Bad Saarow und bieten eine schöne Abwechslung im Gelände. Dort liegen eindrucksvolle Findlinge und der steinerne Tisch, von dessen besonderer Aussicht schon Fontane zu berichten wusste. Nun stehen dort hohe Bäume drum herum, aber ein Stück weiter steht dafür ein Aussichtsturm.

    ... nach 3 Tagen Wandern kann man wohl sagen das man eingelaufen ist. Das folgende Bild trägt den Titel Zwergenaufstand. Wurde mir gesagt. So, so8)

    In Bad Saarow sind wir nur noch zum Bahnhof gegangen und nach Hause gefahren.

    Wir freuen uns aber auf eine Fortsetzung der Wanderung.

    Bis bald

    Einmal editiert, zuletzt von Omorotschka (7. April 2026 um 22:13)

  • Sehr schön, vielen Dank für den Reise / Wanderbericht !!

    Ist ne ganz schöne Strecke von der Schleuse bei Dir bis nach Bad Saarow.

    Die Tütchen der Drinks von DM für Kinder, nehme ich übrigen auch sehr gerne für Brennspiritus.

    Und zum Glück ist da auch noch keine der Tüten bei mir kaputt gegangen.

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