Lichtenfelser Panoramaweg - Trekkingplätze Naturpark Kellerwald

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  • Tag 1. Münden -> Trekkingplatz Aartal

    Selbstlos wie ich bin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht die Trekkingplätze im Kellerwald auf Hängemattentauglichkeit zu testen.

    Wenn man an allen drei Plätzen vorbei kommen möchte, bietet sich der Lichtenfelser Panoramaweg an. Er ist etwas 70KM lang und führt an den drei Plätzen vorbei.

    Ich habe aus zeitlichen Gründen etwas abgekürzt und werde nur 62km laufen.

    Also ging es heute nach der Arbeit los in den Kellerwald. Geparkt habe ich gegen 17:30 in Lichtenfels-Münden.

    Von hier aus sind es noch knapp 7KM zum ersten Platz auf meiner Tour. Dem Trekkingplatz Aartal.

    nach einem ersten kleinen Anstieg führt der Weg zwischen Feldern und Weiden

    Richtung Wald.

    nach einem kurzen Waldstück führt der Weg noch einige KM durchs Aartal

    leider ist man größtenteils auf Schotterpisten unterwegs. Ein bisschen Abwechslung wäre meinen Füßen lieber. Mal sehen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

    Nach einem kurzen Anstieg erreicht man dann den am Waldrand gelegenen Trekkingplatz.

    Dieser bietet neben einer Komposttoilette auch noch einen schönen überdachten Sitzplatz.

    Für Hängematten ist jedenfalls ausreichend Platz.

    Das wird meine erste Solo-Tour, die über einen overnighter hinaus geht.

    Im Alltag fällt es mir oft schwer, mit mir allein zu sein.

    Etwas bammel habe daher ich vor den kommen Tagen.

    aber die Freude überwiegt!

    Jetzt liege ich in meiner Matte und werde demnächst Mal pennen. Es tut gerade gut, noch Mal die Eindrücke des Tages hier zusammen zu fassen.

    Morgen geht es dann 23,5KM nach Fürstenberg. Insgesamt werde ich bis Samstag unterwegs sein.

    Mal sehen... Falls ich Lust habe folgt morgen Abend Teil zwei. Vielleicht auch erst, sobald ich wieder zu Hause bin.

  • Tag 2. TP Aartal -> TP Fürstenberg

    Die erste Nacht war ruhig aber etwas frisch. Es müssen wohl um die zehn Grad gewesen sein und ich habe etwas gefroren. Vielleicht hätte ich doch noch meine Isolationsjacke einpacken sollen. Naja, die kommenden Nächte sollen wärmer werden, also alles gut.

    Nach einem kleine Kaffee und etwas Porridge ging es gleich los. Zum lange verweilen war es ohnehin noch zu kühl.

    Nachdem mich mein Weg noch einige Kilometer durchs Aartal führte...

    ...ging es dann irgendwann endlich in den Wald und auch die Beschaffenheit des Weges änderte sich langsam...

    der erste Gipfel war schnell erreicht. Auch wenn ich ganz schön ins Schwitzen geriet...

    auf einen kurzen habe ich allerdings verzichtet.


    Im weiteren Verlauf des Weges wechseln sich Feld- und Waldwege ab. Einige der Wege sind wirklich sehr zugewachsen, sodass ein durchdringen nur schwer möglich ist.

    Die Trekkingstöcke sind hier eine gute Hilfe durch die Brennessel.

    Nach etwas 14KM führt der Weg durch einen kleinen Ort. Hier kann man gut seine Wasservorräte wieder auffüllen.

    Nach etwas 24,5 KM erreiche ich den Trekkingplatz Fürstenberg. Auch hier befindet sich eine nette Überdachung, eine Komposttoilette und einige Möglichkeiten entspannt abzuhängen.

    Die Etappe heute war für mich schon Recht anspruchsvoll. Ich bin allerdings auch nicht der sportlichste und rauche seit über zehn Jahren...

    Moment. Mit dem Rauchen habe ich tatsächlich vor vier Tagen aufgehört. Der Entzug hat mich gestern psychisch tatsächlich ganz schön mitgenommen. Heute geht es mir viel besser. Der Weg war wirklich sehr schön und ich freue mich auf morgen!

    Ein wenig sehne ich mich nach Gesellschaft. Auf dem ganzen Weg habe ich heute, bis auf zwei Radfahrer, die an mir vorbei fuhren, niemanden gesehen. Selbst in dem kleinen Ort war niemand unterwegs.

  • Tag 3. TP Fürstenberg -> TP Nuhnetal (oder doch nicht?)

    Am dritten Tag wurde ich in der Dämmerung von einem Waschbären geweckt, der über mir in Bäumen herum turnte und nicht sonderlich erfreut über meine Anwesenheit klang.

    Nach einem kurzen Schreck bin ich dann doch noch mal eingepennt.

    Dennoch habe ich es noch im trockenen geschafft meinen Kram abzubauen, bevor es dann gegen 8:30 anfing zu regnen.

    Da es ohnehin den ganzen Tag regnen sollte und ich davon abgesehen auch ganz gerne im Regen wandere, ging es nach einem kurzen Frühstück auch gleich los.

    Auf der letzten Etappe zeigte sich der Weg noch Mal von einer ganz besonderen Seite.

    auf verlassenen Trails ging es nochmal richtig schön durch Wälder und Felder. Im übrigen ist der ganze Weg ziemlich einsam. Bis auf zwei Radfahrer habe ich in den drei Tagen niemanden getroffen. Nicht mal beim passieren der Ortschaften.

    Vorbei am Schloß Reckenberg. Leider in Privatbesitz. Hätte gerne mal rein geschaut.

    Über die Orke

    Zwischendurch immer wieder Passagen, die Hüfthoch mit Brennesseln zugewachsen sind. Schade, dass ich dir Ul Machete zu Hause ließ...

    Das es unterwegs keine Möglichkeit gab im trockenen zu pausieren lief ich einfach weiter und genoss die Tour.

    Gegen 13:00 Uhr war ich dann tatsächlich auch nur noch drei KM von dem Trekkingplatz entfernt.

    Da es laut Wetterbericht den ganzen Tag und die kommende Nacht weiter regnen sollte und ich ohne hin am nächsten Morgen direkt nach Hause gefahren wäre, entschloss ich mich dazu, einfach weiter bis zum Auto zu laufen um den Abend im trockenen bei der Familie zu sein.

    Man soll ja schließlich aufhören, wenn's am schönsten ist 😊✌️

    Ich schlafe ja wirklich gerne bei Regen im Wald. Aber irgendwie hatte ich dann doch keine Lust den ganzen Nachmittag und Abend unterm Tarp zu hängen.

    Der Trekkingplatz Nuhnetal ist übrigens der einzige ohne überdachte Sitzgelegenheit.

    Der Weg zum Auto war dann auch noch Mal Recht schön.

    Zurück am Auto zeigte sich dann auch plötzlich etwas Sonnenschein.

    Dennoch war ich froh, meine Familie schon etwas früher als geplant wieder zu sehen.


    Mir hat der Lichtenfelser Panoramaweg wirklich sehr gut gefallen. Die Trekkingplätze sind schön gelegen und hängetauglich.

    Für mich waren die Tagesetappen schon echt anspruchsvoll. Habe aber auch nicht wirklich trainiert vorher.

    Mein kommt auf jeder Etappe ein Mal durch eine Ortschaft, sodass man problemlos am Friedhof oder bei Einheimischen seine Wasservorräte auffüllen kann.

    Für meinen Geschmack ging es allerdings zu oft über geschotterte Feldwegen. Da taten mir die Füße teilweise ordentlich weh.

    Hier lässt sich mit etwas Planung die Tour aber bestimmt noch optimieren.

    Wie bereits erwähnt war dies ja meine erste längere Solo-Tour. Das Wandern alleine habe ich wirklich sehr genossen - man nimmt die Natur viel intensiver wahr und sieht mehr.

    Auf den Trekkingplätzen hätte ich mir allerdings etwas Gesellschaft gewünscht.

    War aber auch so in Ordnung.

    Bei Gelegenheit werde ich den Weg noch Mal laufen. Dann aber komplett.

  • Ich bin den Trek auch schon mal gelaufen. Allerdings als Bodenbrüter, nit einem Tarptent Protrail Li.

    Der Trekkingplatz Nuhnetal ist zum Zelten total Scheiße. Allerdings konnte man auf der gegenüberliegenden Seite des Weges sehr gut auf ner Wiede Schlafen.

    Als Hängemattennutzer allerdings, müsste man auch dort geeignete Stellen finden, um sich aufzuhängen, hihihi!

    Insgesamt ist der Weg sehr schön gewesen, fand ich und am schönsten zwischen Nuhnetal und Fürstenberg!

  • Da ich ja beim letzten Mal den Trekkingplatz Nuhnetal geskippt habe. Hier noch Mal eine kleiner Ergänzung.

    Seit Montag bin ich noch mal mit t0my auf dem Lichtenfelser Panoramaweg unterwegs.

    Die Nacht auf heute haben wir auf dem Trekkingplatz Nuhnetal verbracht. Der Weg bis zum Platz ist super.

    Der Platz ist direkt am Weg gelegen. Wirklich Verkehr ist hier allerdings nicht.

    Für Hängematten ist hier leider nicht viel Platz. Der Baumabstand bei meiner Matte rechts im Bild sind etwas 5,5m. Mehr als zwei Matten dürfte man hier nicht wirklich unterbringen können.

    Nuhnetal ist der einzige TP hier ohne überdachte Sitzgelegenheit. Da es die meiste Zeit regnet, haben wir viel Zeit in der Hängematte verbracht.

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