Als alter Schwarzzelt-Schläfer lässt mich die der Gedanke einer HM aus Kohtenstoff (KD38) für die Zeltlager nicht los, auch wenn hier vor einigen Jahren schon mal darüber gesprochen wurde und die Materialeigenschaften als unpassend abgetan wurden. Ich denke wer nicht viele Jahre und prägende Momente in diesen Zelten verbracht hat, der kann diese emotionale Verbundenheit, die man zu diesem Stoff(-gefühl) aufbaut nicht wirklich nachvollziehen.
Als chronisch armer Studi ist mir die Tortuga-Hängematte zu teuer und ich konnte sie leider nie irgendwo testliegen. Durch glückliche Umstände ist mir aber eine nagelneue Zeltseitenbahn die "zur Entsorgung" gespendet wurde in die Hände gefallen die doch die passenden Maße für eine HM hätte. Also gestern fix die passenden Knoten gelernt, angewendet und heut mal damit raus gegangen und übern Vormittag an der Lahn die ersten Folgen des Forumseigenen Podcast verschlungen. Hab mich direkt heimisch gefühlt.
Ich hab das Glück eine Freundin zu haben, die nicht nur vorzüglich nähen kann, sondern durch die Arbeit Zugriff auf Nähmaschinen hat, die auch mit mehreren Lagen sehr dicken Stoffes zurechtkommen. Leider komme ich wahrscheinlich mit der Bahn am Ende nur zu einer Stofflänge von knapp mehr als 3m.
Ich gehe davon aus, dass durch Nähen und dann klassisch raffen der Stoff noch besser fällt und mir dann noch paar cm mehr Länge zur Verfügung stehen. Wahrscheinlich habe ich dann auch etwas totes Material am Rand, weil 2m Breite echt viel sind, aber die erste DIY-HM darf ja auch nicht perfekt werden, sonst hätte man ja gar nix mehr zu tun. Sie wird auf jeden Fall keine Ultra Light sondern eine Ultra Heavy Hängematte.
EDIT:
Ich habe jetzt erst nach dem Experiment die Folge erreicht "Abhängen bei den Pfadfindern".