Monopod Stand nach Tensa Solo Art für bastelfreudige Arme gesucht

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  • Monopods sind mega.

    Gibt es klareres Feedback als das, was dir passiert?

    Es gibt bei Kletterfixpunten im Fels, die man selber baut zwei Grundformen eine Kraftverteilung und eine Reihungschaltung. Ich schreibe mal was dazu, ich muss aber zuerst Bilder machen.

    Einmal editiert, zuletzt von 22kN (17. Juli 2023 um 23:03)

  • Das geht auch mit den MSR-Groundhooks in weichem Booden

    Musste gehen da ich nix anderes dabei hatte 8)


    Am obersten Anker hängt das Zugseil und die beiden unteren sind die Verstärkungen.

    Ich hab selbst nicht dran geglaubt aber es hat die ganze Nach gehalten und das obwohl sich alles deutlich bewegt hat....

    Die beiden Pfosten sind Treibholz aus der Ruhr die direkt hinter dem Baum ist :)

    Don't Panic

  • 22kN das würd mich sehr interessieren. Ich liege regelmäßig auf dem Boden weil die Bodenschrauben aus der Wiese gezogen werden. Selbst 3, nebeneinander versetzte, Schrauben funktionierten bisher nicht

    Wenn ich es aber richtig im Kopf habe enden alle Ankerpunkte in einem Punkt. Dieser müsste direkt um die Haltestange verlaufen um seitlich Stabilität geben zu können, oder nicht? Und in dem Fall bin ich mir nicht sicher ob sich das dann überhaupt lohnt.

    Beim Klettern macht es natürlich Sinn und ich kann den Punkt an dem die Anker sich ausgleichen einfach nach unten verlängern. Dort brauche ich ja nur Stabilität in eine Richtung und nicht 2.

  • Lyckligtax

    Drei Tipps.

    1) Für Monopods muss die Konstruktion eine Kraftverteilung sein. Man braucht die seitlich Stabilität und, dass die Kräfte auf alle Fixpunkte gleichzeitig gehen. Eine Reihenschaltung geht nur für Bipods, Tripods etc.

    2) Jeder Boden ist anders beständig und auch die Herringe/Screws, aber senkrecht ist besser als angewinkelt, s. hier, Abschnitt "Stakes Part 2". Es geht um Seeklippen Klettern aber die Prinzipien sind gleich.

    How to Properly Place Your Tent Stake
    Tent stakes should be placed all the way into the ground with no angle. Here we show you how to properly place a tent stake while camping.
    faroutguides.com

    3) Der Winkel zwischen den Strängen ist wichtig. Idealerweise nicht mehr als 60% um eine mögliche Multiplaktion der Kräfte zu vermeiden. s. hier.

    Theorie beiseite, die Kraftverteilung ist leicht aufzubauen aber die Konstellationen sind zahlreich, sodass sie abstrakt und unzugänglich wirkt. Ich habe eine Easy-Version für Monopods für Hänger erarbeitet, bei der man einen Karabiner den Mastwurfknoten braucht. Ich mache Skizzen, dann bald Feldfotos.

    Einmal editiert, zuletzt von 22kN (22. Juli 2023 um 12:08)

  • Moin,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass wichtigste ist, dass die Heringe je nach Boden einfach lang genug sein müssen damit sie auch halten..........

    Und längere Abspannschnüre (meine sind aus 2x 5m Dyneema) halten durch einen flacheren Winkel besser als kürzere Schnüre.

    Gruß von der Ostsee

  • Moin,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass wichtigste ist, dass die Heringe je nach Boden einfach lang genug sein müssen damit sie auch halten..........

    Und längere Abspannschnüre (meine sind aus 2x 5m Dyneema) halten durch einen flacheren Winkel besser als kürzere Schnüre.

    Gruß von der Ostsee

    Da kann ich nur zustimmen, je länger desto halt, besonders in weichem Boden

    Dazu kommt noch das die Drehung der Heringe in Zugrichtung sie gerne aus dem Boden flutschen lässt. Dem kann man durch Reihenschaltung recht effektiv begegnen. Alternative gehen auch Boom Stakes ( Suchmaschine hilft da weiter)

    Don't Panic

  • Cool, direkt mit Anschauungsmaterial 🤩

    Funktioniert das mit einem Monopod? Der ist in dem Beispiel ja nur in eine Richtung stabilisiert.

    3Anker -> Karabiner -> Seil -> Monopod -> Matte -> Baum

    Oder gibt es so viel Druck auf den Monopod, dass seitliche Belastungen keine Rolle mehr spielen?

    Oder täuscht der Testaufbau etwas und der Karabiner müsste deutlich näher am Monopod angebracht werden?

  • Funktioniert das mit einem Monopod? Der ist in dem Beispiel ja nur in eine Richtung stabilisiert.

    Oder gibt es so viel Druck auf den Monopod, dass seitliche Belastungen keine Rolle mehr spielen?

    Oder täuscht der Testaufbau etwas und der Karabiner müsste deutlich näher am Monopod angebracht

    Ja, das funktioniert mit einem Monopod. Die seitliche Stabilität dibt das Dreieck her. Der Monopods wird zu einem Umlenker defacto. Wie wuppitom und Walkabout schreiben, alles großdimensioniert aufbauen. Deshalb ist der Mastwurf dafür gut, weil der Karabiner leicht umzupositionieren ist.

  • Sehe ich es richtig, dass bei allen Ankerpunkten die Schnur sozusagen "auf Slip belegt" werden muss? Wenn zuviel Reibung da ist, dann funktioniert das System der gleichmäßigen Kraftverteilung nicht.

    Deshalb der Karabiner an genau der Stelle, denn soft (Schnur) auf hart (Karabiner) = wenig Reibung.

    Aber in Prinzip hast du Recht mit Reibung. Ginge es um 20 Fixpunkte, dann ist eine Seilrolle besser als ein Karabiner.

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