Eigene Hängematte basteln

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  • Servus Leute.

    Ich hoffe ihr hatten alle einen schönen Abend mit euren liebsten und keinen Stress. Frohe Festtage an dieser Stelle!

    Ich habe mir überlegt, dass ich mir eine HM selbst basteln möchte.

    Grund zur Idee, ich habe eine Nirvana und bin auch soweit zufrieden jedoch bin ich 191cm groß und da ist die ja eher knapp.

    Fas Thema Hängematten hat mich natürlich richtig angefixt, wer hätte es gedacht 8o

    Nun meine Fragen:

    Bei Extreme textil finde ich unter den nicht dehnbaren Stoffen nur einen Ripstop-nylon mit 70d gefunden. Jedoch ist dieser nicht so schön, aber naja, am liebsten wäre mir Hexaripstop, aber den finde ich nicht so wirklich, ich mag keine grellen Farben, lieber dunkel braun grau etc. Gibt es da noch einen Tipp wo ich mal schauen könnte?

    Dimensionen.... also ich habe mindestens 12ft angestrebt evtl sogar 13 die könnte ich dann mit einem schönen whip versehen.

    Zur breite kann ich nichts sagen, in der Nirvana liege ich gut, jedoch werden meine Schultern ganzschön zusammen gedrückt, die meisten Stoffe haben ja aber sowieso nur eine breite von 150cm, also geht breiter ja nicht.

    Ich habe ca 115 kilo mit dem ganzen Glimborium das noch in der Matte dabei ist, und ich mag keine super dünnen Stoffe, was sollte ich mindestens nehmen?

    Ich plane diese jetzt mal ohne Netz, das könnte ich, wenn alles passt, ja noch nachteäglich erledigen.

    Ich habe einen Xl Wooki, ich denke mal den könnt ich schon an einer 12 oder 13ft Matte adaptieren.

    Welches Garn sollte ich verwenden, da ich whippen möchte, muss dieses ja nicht wirklich viel halten, also könnt ich ja ganz normales nehmen?!

    Grüße

  • Hammock Fairy hat ein paar importierte Stoffe im Angebot. Weiß aber nicht, was sie gerade vorrätig hat. Hexripstop finde ich auch ganz geil. Eine meiner Selbstgenähten war aus dem HEX70 XL von Ripstopbytheroll und ich fand sie erfrischend dehnungsarm - egal in welche Richtung ;) Der Stoff hält auch dein Gewicht.

    Garn bei Hängematten ist bei mir immer ein Standardgarn. Da mache ich mir bei Tarps mehr Gedanken. Eine meiner habe ich mit Dogbones gewhippt, die hängt zuhause im Erker an Beetle Buckles und seit drei Jahren ist da noch nichts geflutscht.

  • Ja, aber der Shop ist ja bald wieder offen, dann schau ich dort mal rein! Dehnungsarm wäre auch meine Wahl, ich finde da liege ich gut drauf, meine Nirvana dehnt sich auch kaum.

    Das ist gut zu lesen.

    Ich denke auch, das die Nähte bei gewhipten Matten nicht viel halten müssen, deswegen habe ich das auch genau so vor! Und mich interessiert es ob ich ein Unterschied bei den Whippingmethoden feststellen lässt, darüber hab ich schon öfter mal hier gelesen

  • Ich muss zugeben, dass ich nur einmal eine Matte gewhippt habe, die übrigen wurden alle mit Tunnel und Warbonnet Whip versorgt - und diese eine habe ich so gelassen, weil ich es gleich bequem fand und ich nichts im Neugiermodus weiter ausprobiert habe.

    Mittagsfrost hat mal irgendwann in der Vergangenheit einen Faden über Whipping-Techniken gestartet, da wäre die Forumssuche dein Freund ;) Ich habe mich aus rein ästhetischen Gründen für ein schönes Faltenmuster entschieden (ich glaube, es war die Hennessy-Variation), wo sich der Stoff beim reinlegen so schön auffächert. Immer wieder schön anzuschauen.

    Hätte es irgendwo gezwickt oder gezwackt, wäre meine nächste Strategie gewesen an den einzelnen Enden und Faltungen rumzuspielen, um die Liegeposition damit zugunsten der Bequemlichkeit in ihrer Diagonalität zu verändern - aber dazu ist es ja nicht mehr gekommen ... :sleeping:

  • Ich habe auch geschaut und finde auf Anhieb auch keinen Ripstop der mir gefällt, auf dem hiesigen'Markt. Bei Ripstopbytheroll.com tendiere ich zu einem 1.6 OZ Camo. Bisher habe ich nichts besseres gefunden.

    Bei Garn 70er o. 100er Polyesther nehmen. Die dünnen Garne halten auch, wenn entsprechend stabil vernäht. Polyesther verrotet bei Nässe nicht.

    Breite würde ich mit 170cm ansetzen. Nicht vergessen, dass die Ränder gesäumt werden müssen, und dadurch ein paar Zentimeter verloren gehen in der Breite.

    Ist die Gesamtlänge nach dem Nähen der Tunnelzüge 360-365cm, würde ich sagen, dass es für Deine Körpergröße reicht. Du kannst es noch länger machen, und später bei Bedarf nochmal kürzen. Dafür ist es günstig die Stichlänge nicht zu kurz zu machen, so dass du die Nähte leichter wieder öffnen kannst.

  • Ich muss zugeben, dass ich nur einmal eine Matte gewhippt habe, die übrigen wurden alle mit Tunnel und Warbonnet Whip versorgt - und diese eine habe ich so gelassen, weil ich es gleich bequem fand und ich nichts im Neugiermodus weiter ausprobiert habe.

    Mittagsfrost hat mal irgendwann in der Vergangenheit einen Faden über Whipping-Techniken gestartet, da wäre die Forumssuche dein Freund ;) Ich habe mich aus rein ästhetischen Gründen für ein schönes Faltenmuster entschieden (ich glaube, es war die Hennessy-Variation), wo sich der Stoff beim reinlegen so schön auffächert. Immer wieder schön anzuschauen.

    Hätte es irgendwo gezwickt oder gezwackt, wäre meine nächste Strategie gewesen an den einzelnen Enden und Faltungen rumzuspielen, um die Liegeposition damit zugunsten der Bequemlichkeit in ihrer Diagonalität zu verändern - aber dazu ist es ja nicht mehr gekommen ... :sleeping:

    Ja gut, mit dem Whipping kann man ja etwas rums spielen, das ist ja der Vorteil!

    Das habe ich mir schon fein durchgelesen ;D

  • Ich habe auch geschaut und finde auf Anhieb auch keinen Ripstop der mir gefällt, auf dem hiesigen'Markt. Bei Ripstopbytheroll.com tendiere ich zu einem 1.6 OZ Camo. Bisher habe ich nichts besseres gefunden.

    Bei Garn 70er o. 100er Polyesther nehmen. Die dünnen Garne halten auch, wenn entsprechend stabil vernäht. Polyesther verrotet bei Nässe nicht.

    Breite würde ich mit 170cm ansetzen. Nicht vergessen, dass die Ränder gesäumt werden müssen, und dadurch ein paar Zentimeter verloren gehen in der Breite.

    Ist die Gesamtlänge nach dem Nähen der Tunnelzüge 360-365cm, würde ich sagen, dass es für Deine Körpergröße reicht. Du kannst es noch länger machen, und später bei Bedarf nochmal kürzen. Dafür ist es günstig die Stichlänge nicht zu kurz zu machen, so dass du die Nähte leichter wieder öffnen kannst.

    Ja, momentan ist recht wenig verfügbar, leider.
    Bei einer breite von 170 bekomm ich doch etwas Probleme mit dem Wooki, da einfach viel mehr Stoff oben drüber von der Hängematte ist, oder nicht?

    Ja genau so wäre der Plan, kürzen ist ja immer möglich!

  • Ja, momentan ist recht wenig verfügbar, leider.
    Bei einer breite von 170 bekomm ich doch etwas Probleme mit dem Wooki, da einfach viel mehr Stoff oben drüber von der Hängematte ist, oder nicht?

    Ja genau so wäre der Plan, kürzen ist ja immer möglich!

    Ich habe mir einen Sooki genäht für meine 12' Onewind HM. Die 2. HM vom Sooki ist auch ca. 15 cm (gesamt) schmaler als die 170er Breite von der Onewind HM. Das sitzt dennoch gut. Die Seiten fixiere ich noch mit Schlaufen und Kunstoffkarabinern, damit es besser abschließt.

    Ich kenne den original Wooki nicht, aber entscheidend ist nur, dass du in der Iso-Fläche liegst und diese sich nicht großartig verschiebt. Ob die Seiten der 1. HM ein wenig überstehen ist nicht so dramatisch. Mehr als 15cm gesamt würde ich aber auch nicht wollen.

    Du arbeitest ja anders herum, d.h. du hast den UQ schon, und nähst dafür eine HM. Dann kannst du die Breite ja Pi x Daumen anpassen.

    Kürzen ist möglich, allerdings ist das auch eine Frage des Stoffes. Einige vertragen die entstandenen Löcher besser als andere. 

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (27. Dezember 2022 um 18:39)

  • Bei einer breite von 170 bekomm ich doch etwas Probleme mit dem Wooki, da einfach viel mehr Stoff oben drüber von der Hängematte ist, oder nicht?

    Ich habe im Moment zu Hause einen Wooki unter der 170 cm breiten brasilianischen Hängematte und der überstehende Stoffstreifen bereitet mir keine Probleme. Ich ziehe mir den Wooki zurecht, wie ich ihn brauche.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

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