Bin zwischen den Jahren endlich dazu gekommen mein neues Tarp und Unterquilt draußen zu testen![]()
Dicht gegen Wasser von oben war das Tarp auf jeden Fall, leider musste ich die geplanten Nächte draußen vorzeitig beenden - wegen Unmengen an auf der Isolierung kondensierendem Wasser. Es waren ca. -3°C nachts und morgens gegen 6 Uhr bin ich an beiden Nächten aufgewacht, weil mir plötzlich richtig kalt wurde, obwohl es bis dahin kuschelig warm war. Dachte erst mein neuer (dünnerer...) Daunen-Underquilt würde die Temperatur nicht packen, aber er war einfach klitschnass
Genau wie der Topquilt (etwas weniger durchtränkt, aber trotzdem nass) und die Hängematte selbst. Dass sich bei so Wetter ein bisschen Wasser von innen am Tarp niederschlägt und da gefriert bin ich ja gewohnt, aber dass die gesamte Ausrüstung dermaßen nass wurde hatte ich noch nie. Nach der ersten Nacht habe ich die Sachen im Haus getrocknet und die Türen des Tarps während der zweiten Nacht für eine bessere Belüftung offen gelassen - leider ohne Erfolg, die Sachen wurden gefühlt sogar noch nasser. Dann habe ich den Kurzurlaub draußen abbrechen müssen. Tropfsteinhöhlen haben ja ihren Charme, aber in dem Fall hätte ich gerne drauf verzichtet...
Jetzt die große Frage: kennt ihr das mit dem nächtlichen Kondenswasser in größeren Mengen? Und vor allem: wie geht ihr damit um, auch im Hinblick auf Daune?