Underquiltprotektor inkl Mückennetz und Topcover und umgekehrtem Pole-Mod

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  • Moin,

    nun hab ich erst mal nachgedacht: warum spricht mich der NumLock in der weiblichen Form an? Dann machte es klick - neee, das ist meine Frau als Model in der Hängematte.

    Aber back to topic. Grundsätzlich taugt das Cover nicht für Regen. Ist nur DWR-Beschichtet.

    Soll es aber auch nicht. Sinn und zweck ist Wind und Luftfeuchte wie Nebel und Tau abzuhalten. Und das klappt prima. Das dann Kondeswasser und Tau aussen das Moskitonetz nass machen, stört nicht.

    Gegen Regen ist immer das Tarp dabei. Das ist immer separat gestaut, da das Tarp auch mal feucht weggestaut werden muß. Trocknet dann unterwegs auf der Seitentasche.

    Gruß

    Michael

  • Alles klar. Dann hatten wir die gleiche Idee. Ich bastel gerade an einer Festmachmöglichkeit für das Topquilt. Zuerst wollte ich Reißverschlüsse das ist jetzt aber einfachen Schlaufen gewichen. So dass der TQ nicht verrutschen kann und ich mich frei bewegen kann darunter. Zusätzlich eine einfache Bahn 20 oder 30D Stoff Was von der Seite aufgerollt auf der anderen Seite festgezurrt wird und an der RL gekoppelt werden kann. Ähnlich einem internem Bivy welches nur dazu dient die Körpertemperatur festzuhalten. Idealerweise im Sommer in Frankreich Spanien Italien hoffe ich nur das Topcover zu benutzen und darunter im Unterbutz und TShirt zu schlafen.

    Irgendwo auf YT hab ich sowas von einem Notare Hersteller gesehen und dachte mir : ach guck, da hat einer meine Idee geklaut.

    Und du bist der zweite 😀

    Unterm Strich heisst das ich war zu langsam 😂

    Sorry für die Verwechslung. War aber verständlich, oder?

    ... follow the white rabbit ...

  • Vom "liegend justierbaren" Topcover animiert, in diesem Faden mal noch (nicht ganz) themenfremd die Frage:

    Hat schon mal einer ein nachts LIEGEND entfaltbares und auch einigermassen windstabil gesichertes Tarp erfolgreich entwickelt und getestet? So mit "Leinen los" geht das sicher, dass einem bei Regen- und Wind-Aufkommen das Ding hinunter ins Gesicht und dann um die Ohren fliegt. Aber ich meine so richtig? Halt, dass man abends das Tarp mit gutem Gewissen erst mal vertäut lassen kann und es dann erst bei Bedarf "gesetzt" wird? Vielleicht mit dem Mückennetz als "Rollbahn" und kleinen Gewichten oder umgelenkten Zurrleinen an den Guylines oder so?

    Gruß Jörg

    Dieser Tag ein Leben!

  • Als Segler fallen mir direkt zwei Möglichkeiten ein.

    1. Der absolute Overkill" : Zwei Drehwirbel an den beiden Enden des Tarps. Jetzt kann das Tarp um die Aufhängungen frei drehen.

    Guylines zu den Heringe, umenken und zur HM.

    Nachts ziehen und schon rollt das Tarp aus. (System Rollgenua, Furler Code 0 auf Yacht)

    2. Wie 1. aber ohne Drehwirbel, Tarp von Hand aufrollen und mit dünnem Nähgarn anknoten. Rest wie 1. Nachts ein kräftiger Ruck und das Tarp rollt aus da das Garn reisst. (System Spinnaker auf Yacht)

    Aber ganz ehrlich, mit Keep it simple and stupid hat das nix mehr zu tun. Mir wäre das zu viel verspielter Kram.

  • War das so, dass du den UQ und Schlafsack immer gleich im ganze Pack mit einzustopfen gedenkst? Feuchtigkeit?

    Juuup.

    Der catchall ist zu 20% Netz. Aber mal ganz davon abgesehen - unterwegs sollte der Unterschied zwischen "alles in einem Sack" und "jedes Teil in einen eigenen Sack" vernachlässigbar sein. Da hilft eh nur morgens und wann immer sonst möglich lüften und trocknen.

    Das kommt mir auch sehr entgegen, denn ich bin gegen jegliche übertriebene Hektik am Morgen. "Ich nehm noch nen Kaffee, mein Schlafsack und UQ trocknen noch!"

    Zuhause hängt das Ensemble frei und ohne Sack im Heizungskeller, also Idealbedingungen.

  • Dein Catchall oder alles innem Sack ist meine 20l Rolle. Hinter mir quer festgezurrt.

    Einmal als "tut gut während der Fahrt fürs Steissbein" und auch als mal "nach hinten rutschen und sich draufsetzen" wenn der Allerwerteste nach ner Pause schreit.

    Tarp ist im Tankrucksack auch griffbereit..

    ... follow the white rabbit ...

  • Also auch erstmal verspätet ein "Wow" zu der erarbeiteten Realisierung deiner Wünsche.

    Wie ja hier schon hinreichend dokumentiert gehöre ich ja auch bei 50% meiner Ausflüge zu den motorisierten 2-Radlern. Hoher Norden, feuchter Westen, trockener Süden, wilder Osten - bisher alles dabei.

    Eine meiner Regeln ist : nur doppelt wasserdicht ist fast wasserdicht. Alles was wirklich trocken bleiben soll wird also in einem wasserdichten Beutel in einer - hoffentlich - wasserdichten Packtasche verstaut. Mal ist die Hängematte mit der Daune dabei, mal nicht. Es ist schon passiert, dass eine Tropfleine nicht 100% funktioniert hat und die Hängematte an den Enden feucht war - dann soll sie nicht mit zu den Daunen. Tarp, Baumgurte und Heringe sind immer getrennt, bzw. trennbar weil sie ja nass werden dürfen.

    Protector für unten und Topcover habe ich zwar, bleibt aber fast immer zu Hause. Nur bei den Nächten ab 0° und niedriger kämen die mit wenn ich daran denke - dann fahre ich aber selten Moped - ausser dieses Jahr, weil ich einfach raus musste. Bei Plustemperaturen ist mir eine gute Belüftung wichtig.


    Zum Tarp : gerade als Mopedfahrer habe ich auch noch kleine Extras wie Faltstuhl und -tisch, eine etwas grössere Küche und mehr frische Nahrung zum Kochen dabei. Das Tarp hänge ich bei Regengefahr immer zuerst auf um mir einen trockenen Platz zu schaffen. Die RL wird befestigt, dann aber nicht mehr verschoben. Das Tarp ist auf der RL mit Prusikknoten befestigt und kann so auf der RL hin- und hergeschoben werden. Das Tarp hänge ich dann eher so hoch, dass ich mit meinen 193cm darunter nicht kriechen muss.

    Wenn das Tarp wirklich aus der Matte heraus gespannt werden soll, denke ich dass Line-Locks mit langer Spannleine in Verbindung mit einem oder 2 Schnelllöseknoten an der RL wohl gehen könnten. Ich habe ehrlich noch nicht daran gedacht - was wohl heisst, dass ich es nicht brauche.

    Gruss, Womble

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

  • Moin Womble,

    und danke für die Blumen.

    Das mit dem "nur 2x wasserdicht ist wirklich wasserdicht" hab ich schon in der Realisation: mein carchall soll in einen - auch wasserdichten - Packsack mit Ventil. Mehr aus Kompressionsgründen - aber ist halt dicht. Dann alles in den Rollsack, sollte dann doppelt dicht halten.

    Was ich aber nicht auf der Rechnung hatte - wird die HM oder der Protektor mal feucht, so muss das gesondert von den Daunen gepackt werden. Guter Hinweiß - werde ich noch einen zweiten Packsack bereit halten. Danke dafür!!

    Gurte, Heringe und andere Hardware hab ich zusammen mit meinem Teshadron-Stand in einer extra Tasche. Da ist nix wasserdicht - wozu auch.

    Nähe seit heute Nachmittag gerade das Tarp, wird morgen fertig. Ist grosszügige 3,90m in der RL und je 1,50m je Seite breit. Ich plane halt auch etwas mehr Küche etc mitzunehmen. Benötige also auch etwas mehr camp-area.

    Ist unser Vorteil mit den vielen Pferdestärken unterwegs zu sein - muß man nutzen.

    Wieviel Wasser nimmst du eigentlich mit und wie staust du das?

    Das mit dem Tarp und der Bedienung aus der HM wäre mir auch too much. Aber jedem das Seine - vieleicht tüfftelt der Riippumatto-Joerg da was Tolles aus.

    CU

    Michael

  • Wasser : ich habe normalerweise einen 3L "Tankrucksack" auf dem Rücken. Bei normalen Wetterbedingungen trinke ich davon die Hälfte und habe die andere Hälfte zum Kochen. Dazu kommt ein Katadyn Befree 1L Wasserfilter. Wenn ich Piste fahre, dann mit Enduristan-Satteltaschen und da habe ich dann nochmal eine 1.5L Wasserflasche als absolute Notreserve dabei. Es ist mir in Kroatien im Sommer schon passiert, dass ich die 3L im Rücken bei ganz hartem Gelände in einer Stunde leergesoffen habe und alle Bäche trocken waren. Da hatte ich einen Moment Panik.
    Wenn ich mehr Strasse fahre, dann mit Alu-Koffern und da habe ich zu dem Camelbag nochmal 3L im Boden als Gewichtsausgleich.


    Bzgl. der Tarplänge - je länger das Tarp, umso grösser der Baumabstand.

    Seit ich mein 3,40m Tarp gegen ein 4m Tarp getauscht habe, damit ich es auch mit der RidgeRunner nutzen kann, ist es mit meiner 3,40 Hängematte etwas komischer geworden, weil ich Bäume nun nach der Tarplänge aussuchen muss. Oder so: obwohl die Hängematte mit 4m Baumabstand zurecht kommt, muss ich eine grössere Distanz wegen dem Tarp nehmen.

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

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