Neue Amok Draumr UL Hängematte

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  • Die Entwicklung der Hängematten geht weiter in Richtung ultraleichter Modelle. Das haben anscheinend auch die norwegischen Amokleute realisiert und sich folgerichtig zu einem Anschlag auf die Gewichtsunter- und Preisobergrenzen entschlossen. Herausgekommen ist die Amok Draumr UL. Mir bereitet diese Hängematte allerdings einige Kopfzerbrechen. Wirklich ultraleicht ist sie mit 850 g nicht geworden und verzichtet auch nicht auf Gadgets wie Trinkflaschentasche und jede Menge Schnallen und Zusatztäschchen, die echte ULer eigentlich entbehren können. Die Hauptgewichtsersparnis resultiert aus dem Einsatz von Monolite-Material, das für den bekannten transparenten Look sorgt. Die Dehnung dieses Stoffes dürfte in einer Querhängematte zwar ein geringeres Problem sein als in einer normalen GE-Hängematte, aber wenn man sich folgendes Video ansieht, stellt man bei Minute 3:09 doch fest, dass der Hintern deutlich tiefer zu hängen kommt.

    Aus meiner subjektiven Perspektive betrachte ich dieses Modell mit großer Gelassenheit. Die von ihren Features vergleichbare Cross Hammock 2 in 1 ist in der einlagigen Version 30 € billiger (Amok hat exakt meinen doppellagigen Preis als Referenz genommen), wiegt 250 g weniger, verwendet durchweg hochwertigere Materialien (YKK-Zipper, alle Schnüre aus Dyneema, Hexon 2.4, keine Metallteile außer dem Reißverschlussschieber) und ist 100% Made in Germany.

    Was ich mir jetzt allerdings überlege, ist ein weiterer Versuch mit Cloud71, bei dem ich eine Gewichtsobergrenze inclusive Baumgurten von 250 g für eine Cross Hammock UL mit Mückennetz anpeile. Mal schauen, wann ich dazu komme...

    Mich interessiert natürlich auch: Was haltet ihr von der Draumr UL?

  • Zumindest interessant, dass sie den Schritt gehen. Aber wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass hat bei UL halt noch nie funktioniert.

    Neben dem ganzen Klimbimm braucht man doch auch noch die extra große, sackschwere Isomatte oder?

    Damit bleibt das Teil halt ein verspielter, featureüberladener Kompromiss, bei dem für jeden was dabei sein soll, der aber dadurch nirgends so richtig passt. Das Schweizer Taschenmesser der Hängematten. Kann alles, nichts richtig.

    Aber mehr war jetzt ja auch nicht zu erwarten, dafür ist das Konzept zu eigen und lässt sich nicht mal eben konsequent auf UL trimmen, ohne sich selbst dabei bloß zu stellen.

    Ist eher ein Mainstream Verständnis von UL, wie man es bei vielen eher mainstreamigen Anbietern derzeit entdeckt - same, but somewhat lighter. Selbe, schwere Zelt Konzepte, aber einfach leichtere Materialien anstelle das Grundproblem der Konstruktion im Hinblick auf Gewicht zu hinterfragen.

    Wird sicherlich auch ihre Abnehmer finden, den auch auf der Gegenseite der Kunden gibt es die Denke, einfach genausoviel Krempel wie vorher mischleppen zu können, aber einfach die Teile eine Nummer leichter zu kaufen um auf "nichts zu verzichten™".

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, wenn man das „ultra“ im Namen wegläßt, dann passt es wieder. Leicht ist sie im Vergleich zur Normalversion schon.

    Ja und der Preis: AMOK ist als Marke etabliert und die Kunden stehen Schlange. Das ist wie bei Apple. Die Leute schimpfen über die hohen Preise und kaufen trotzdem.

    Aber ist doch prima, Cross Hammock und AMOK können nebeneinander bestehen und nehmen sich nichts weg, weil sie unterschiedliche Kunden ansprechen.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

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