Mein Setup für den Sommer inklusive Schnellaufbausystem

  • Ich möchte euch mein Hängematten Setup vorstellen, das ich den Sommer über genutzt habe. Außerdem zeige ich euch ein Schnellaufbausystem mit dem es möglich ist, seine Hängematte und das Tarp in unter 2 Minuten auf zu bauen. Ich freue mich über Feedback zum Setup und insbesondere zum Schnellaufbausystem :)

  • Post by Womble ().

    This post was deleted by the author themselves: nachdedacht. ().
  • ich denke, du wirst von dem "alles in einem" Sack wieder abkommen. Was machst du, wenn es am nächsten Morgen noch regnet oder das Tarp einfach noch sehr nass ist ? Alles zusammen wieder in einen Sack ? Dann wird deine Hängematte auch nass.


    Ich sehe mehr Vorteile in einer Trennung vom Tarp und dem Rest. Zum einen ist ja der Vorteile vom Tarp gegenüber Zelten gerade die Möglichkeit, sich einen Trockenraum zu schaffen, ohne alles auspacken zu müssen. Das geht sogar noch schneller, wenn du dich nur auf das Tarp konzentrieren kannst. Die Hängematte und den Rest kannst danach machen und braucht nicht länger.


    Und dann kannst du das Tarp eben nass getrennt verpacken, z.B. aussen am Rucksack, wo es den Rest vom Schlafsystem nicht nass macht und zugänglich bleibt, ohne den Rest vom Gepäck dem Regen auszusetzen.


    PS : es gibt Projekte die den gleichen Weg gehen. Also vielleicht nicht 1:1 aber mit einer Single-Line-Suspension .


    Hier z.B. mein damaliges Projekt im Hamockforums.net :

    https://www.hammockforums.net/…68&viewfull=1#post1049668


    Ich bin genau aus meinen genannten Gründen davon wieder abgekommen.

    Edited 2 times, last by Womble ().

  • Ich habe das Tarp schon nass so wieder verpackt. Das ist kein Problem, da Tarp und Hängematte getrennt in wasserabweisenden Schläuchen verpackt sind. Wenn ich nur das Tarp als Unterstand verwenden möchte, lasse ich die Hängematte einfach in ihrem Schlauch.

    Und ich muss auch nicht alles auspacken, es ist ja nur ein Packsack den ich aus dem Rucksack ziehe.

    Es ist schneller aufgebaut und schneller abgebaut, als wenn man jedes Teil einzeln aus dem Rucksack zieht, aus seinem Packsack holt, anbringt usw.

  • Ich bin mit dieser Lösung nicht glücklich geworden. Bei Dir scheint das aber der Fall zu sein.

    Da sieht man‘s wieder mal: es führen viele Wege ins Hängemattenparadies. Jeder kann seinen eigenen gehen.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Moin,

    dein Aufhängesystem ist im Prinzip das von HH. Die nehmen halt nur keine Woopis sondern einfache Schnüre mit Baumgurten.

    Viel wichtiger finde ich es das Tarp sehr schnell aufbauen zu können. Wenn das einmal hängt, kann man alles andere im Trockenen machen. Bei gutem Wetter ist es natürlich Wurst was man zuerst aufbaut.

    Wenn ich draußen unterwegs bin habe ich es nicht sehr eilig. Wenn der Wetterschutz hängt ist es mir egal wie lange der Rest dauert.

    Ich verwende hauptsächlich ein Gurte/Cinch Buckle Aufhängesystem. Das hängt (wenn ich das möchte) auch in unter 5 Min.

    Ich finde es auch sehr wichtig das Schlafset auf jeden Fall trocken zu halten. Deshalb verstaue ich alles was halt nicht nass werden soll in wasserdichte Packsäcke und Lüfte alles sooft wie möglich.

    Gruß wuppitom

  • Prima Aufbau, tolle Idee! Ich mache das auch ab und zu, dass ich das Tarp an die Baumgurte der HM hänge. So schnell wie bei dir geht das bei mir aber nicht... ich brauche mal unbedingt noch Wurstpellen (oder snake skins ;)). Das macht das schon schneller.


    Ich würde auch zuerst den schwarzen Karabiner aufhängen, (die gleiche Seite öffnen) und dann mit dem Sack nach rechts gehen und den roten Karabiner aufhängen. Dann schleift die HM nicht im Dreck...


    Viel Spass beim Weitertüfteln, und danke für die Videos!

  • Hilfe! Junge, man sieht, daß Du nicht gedient hast. 8|


    Die Hängematte darf - wie die Truppenfahne - niemals den Boden berühren. NIEMALS! Überhaupt nicht, unter gar keinen Umständen!


    Nochmal zum Einprägen: Die Hängematte darf NIEMALS den Boden berühren. Nie.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Dass man keine Videos darüber sieht, bzw es gibt welche...sind aber selten, liegt mMn daran dass man von dem System wieder abkommt.

    Vor zwei Jahren habe ich die gleichen Gedanken gehabt, bzw früher, war aber zu faul sie umzusetzen. Dann wie gesagt vor zwei Jahren im Zuge der Reisevorbereitungen zig Zeit und Mühe VOR der Tour investiert und das so ähnlich gehandhabt. Es musste eine all in one Lösung sein.


    Was soll ich sagen, nach elf Tagen hab ich es drangegegeben. Das heisst Abend aufrödeln, morgens abrödeln. Mal 11. 22 mal also in Folge das Procedere.


    Warum drangegeben?

    1 war es nicht notwendig

    2 hatte 4 Tage davon nachts Regen und war

    a nicht glücklich zu wissen dass alles zusammen hängt obwohl theoretisch getrennt (war hat was mentales)

    b ich musste nachts immer mal raus um irgendwas zurecht zu rücken. Mal das Tarp spannen oder höher setzen. Oder tiefer, mal stimmte an dem Netz was nicht.


    Also, wars für mich nach 22 mal in Folge auf und abbauen erledigt und bin wieder zu der ursprünglichen Handhabe zurück.


    Als erstes die Tarpline. Mittlerweile hab ich die in 2,5 oder 3 mm Dyneema verstärkt. Auf der einen Seite einen Taut Knot mit Karabiner, auf der anderen Seite einen Truckers Hitch. Das geht so schnell dass die Regentropfen mich gar nicht finden. Auf der Line sind 5 bis 7 Prusseks zur beliebigen Nutzung. Die jeweils äußeren für das Tarp.

    Das Tarp steckt in sonem Bishop Bag, zwei Öffnungen. Lustigerweise auch roter Karabiner am Kopf, schwarz für die Füße.

    Einhängen am Prussek, rüberziehen, einhängen am Prussek, spannen...fertig. Ich bin drunter und trocken.


    Die Seile sind an den Heringen gewickelt und werden am Tarp nur eingehängt. Das folgert mal aus einem Trauma was ich gehabt hab an einem Sturm der innerhalb 45 Sekunden bis 1 Minute so heftig war dass ich nur vorne über gebeugt meinen Mann stehen konnte.

    Seile evtl entwirren gleichzeitig das Tarp vom wegfliegen hindern gleichzeitig retten vor Nässe was zu retten ist und gleichzeitig auch ein Auge auf den Seitenständer der Maschine dass der nicht im plötzlichen Match einsinkt haben mir den Rest gegebenen.


    Seitdem entkoppel ich die Seile vom Tarp, lass sie einfach liegen und ziehe die Socke über Tarp und Matte. Dafür muss aber die Tarpline so straff sein dass ein Seiltänzer drüber laufen kann. Damit die mit dem Tarp und Socke nicht flattert. Oder sowenig wie möglich. Bei egal was für einem Wind.


    Aber zurück zu dem Topic. Wenn das Tarp steht und ich drunter bin, ist erstmal Ruhe angesagt.


    Die Matte, bei gutem Wetter noch Tisch und Stuhl und Kaffee mit ausgestreckten Füssen.


    Dazu kommt dass die Höhe des Tarps irgendwie bei mir festgefressen ist. Kinnhöhe. Ist einfach so. Ohne bin ich unglücklich. Das ist meine definierte gewohnte Höhe zum drunter gehen, im Liegen reichlich Dachfreiheit und das Moskito ist drunter eingehängt gerade unterm Po.


    Und nichts berührt den Boden. Bei gutem Wetter benutz ich den UQ als Decke.


    Bei schlechtem Wetter kommt die Tarpline in Brusthöhe, also tiefer, das Tarp also ungleich tiefer damit es unter der Matte nicht so zieht, die Matte bleibt, der UQ drunter und das Moskito an der RL der Matte, also auch tiefer.


    Das hat sich die tausende von km so bewährt, ich weiss woran ich bin, und einmal aufgebaut gibts nichts mehr "hier und da noch was ändern, rumzippen oder sonstwas".


    Wenn die Chose nur ein Wochenende wäre dann würde ich so ein All in one System auch präferieren. Zweifelsohne.


    Ich bin in einem gewissen Alter wo mich jedes bücken beim campen nervt. Fällt mir ein Karabiner auf den Boden, bleibt der liegen bis irgendwannmal. Ich bück mich zum verrecken nicht. Behelfe mir eher mit nem Knoten oder egal was.


    Darum benutz ich gern diese Atlas Straps. An jeder Schlaufe befestige ich irgendwas. Hauptsache nicht bücken.


    Aber da war jetzt 3/4tel OT...

    ... follow the white rabbit ...

    Edited once, last by NumLock ().

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