Leichte Isolation für ein kurzes Nickerchen im Wald

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  • ...gute Idee! Davon hab ich auch noch Material hier rumliegen. Wenn ich es richtig verstanden habe, nutzt Du es in der Hängematte. Oder? Wenn ja, wie schützt Du es vor Verrutschen?

    habe gerade die Idee, das Zeug als Parallelogramm so zuzuschneiden, dass die vier Ecken an den seitlichen Saum der HM befestigt werden können. So ähnlich:

    So wird quasi die HM selbst zum UL-Wookie

    Von meinem Rucksack her weiß ich, dass man das zeug auch nähen kann.

    So kann man dort, wo der Torso landet, eine zweite Lage aufnähen.

  • @Fridolino: die Skizze gefällt mir gut. Nehmen wir mal an, die linke Bildhälfte sei das Fußende. Dann könnte ich mir vorstellen am Fußende die Reduktion vorzunehmen. Am Kopfende wäre man vermutlich dankbar, wenn in Schulterbreite genügend Material zur Verfügung stände. Oder?

    Würde man die Isoschicht wohl eher auf der Matte oder unter der Matte anbringen?

  • Habe diese alukaschierten Schaummatten, die den Windschutzscheiben Dingern ähneln gerade mit in Griechenland für Overnighter. In die 90°kann man sie ja einfacher rein legen. Funktioniert ganz passabel, wobei die schmale Standardbreite die HM natürlich nicht optimal ist, zumal sich die dünne Isomatte natürlich auch schnell zusammenschiebt etc.

    Überlege schon, ob sich die Ecken irgendwie befestigen lassen...

    Temperaturen waren nachts aber wohl schon noch oberhalb von 15, unterhalb von 20.

    Aber allein der Windschutz ist super. Eine Nacht an der Küste war derart windig, dass ich Mühe hatte, überhaupt in die Matte aka Segel einzusteigen und ich habe miserabel geschlafen, weil der Wind die dünnen HM-Schnüre zum Singen gebracht hat 8|

    Hatte Sorge, dass es so auch untenrum ordentlich ziehen könnte, aber das war überhaupt kein Problem.

    Zudem finde ich es ganz angenehm, dass die Alu-Oberfläche nicht so bremst wie EVA, da kann man sie auch mal unter sich wieder zurecht zuppeln...

  • @Fridolino: die Skizze gefällt mir gut. Nehmen wir mal an, die linke Bildhälfte sei das Fußende. Dann könnte ich mir vorstellen am Fußende die Reduktion vorzunehmen. Am Kopfende wäre man vermutlich dankbar, wenn in Schulterbreite genügend Material zur Verfügung stände. Oder?

    Würde man die Isoschicht wohl eher auf der Matte oder unter der Matte anbringen?

    Ja, das Bild ist aus einem anderen Projekt. Hab ein neues Bild gemacht nicht maßstabsgetreu, nur das Schema:

    Um Iso-Material zu sparen, die überstehende Kante abschneiden (gestrichelte Linie) und an der anderen Seite dran nähen (gepunktete Linie).


    Die Iso-Schicht muss unter die Matte. Unter der Kompression leidet der Iso-Wert. Zudem glaube ich, dass es sich darauf nicht schön liegt. UPDATE: Mit Iso innen getestet: geht ganz schlecht. Ist zwar warm, aber die Matte rutscht immer mit.

    Zur Befestigung würde ich an die vier Ecken des Parallelogramms je 2 Bändchen dran nähen. An der HM selbst würde ich so eine Art Reling dran machen. Also ein Band, dass auf dem seitlichen Saum der HM verläuft und alle 10cm festgenäht ist.

    Dafür nehme ich einfach textiles Geschenkband. So kann man die Iso mit Schleifen befestigen und nach belieben verschieben.

    Ich verstaue die HM übrigens immer zusammen mit ISO und Befestigung. so ist sie mit wenigen Handgriffen einsatzbereit.

    2 Mal editiert, zuletzt von Friedolino (17. Juli 2020 um 14:45)

  • Habs gleich mal ausprobiert. erstmal nur geklammert. Das ganze Zeug in der hm ist mein testdummy. Rechts im Bild sieht man auch ein kurzes Stück, was ich weiter oben mit Reling gemeint habe.

    und von unten

    Leider musste ich zwei Stücke nehmen um halbwegs auf die Länge zu kommen. Die Stücke sind nur zusammen geklammert.

    In der Zeichnung gibt es ja keine Ecke der Isolierung, die mitten im Stoff der HM endet. Dafür waren auch die zwei Stücke zu kurz. Das ist aber notwendig, weil die Ecken sonst runter hängen, wie man im unteren Bild rechts sehen kann. Aber mit drei Stücken wurde mir die Klammerei zu friemelig. Mit etwas mehr Anti-Schweinehund-Energie nähe ich die drei Stücke vielleicht noch zusammen und probere einen ernsthafteren Versuch.

    Einmal editiert, zuletzt von Friedolino (17. Juli 2020 um 11:41)

  • eigentlich könnte alles ab #24 nach MYOG. geht das?

    gesagt getan. zwei stücke zusammen gesteppt. (trotz Obertransportfuß und maximaler Schrittweise muss man etwas ziehen, damit es voran geht)

    Den winkel habe ich durch ausprobieren bestimmt. zwischen 30° und 45° erscheint plausibel.

    Der Versuch das ganze mit Klammern am Saum der HM zu befestigen führte zunächst nicht zu einem zufriedenstellenden ergebnis.

    Problem ist, dass die HM je nachdem wie man drin liegt in Quer-Richtung mehr oder weniger gerafft ist. Das führt zum Durchhängen oder Spannen (klammern springen raus) der Isolierung.

    Idee fürs nächste Mal: Ecken mit Gummiband befestigen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Friedolino (17. Juli 2020 um 12:58)

  • bisher echt gut umgesetzt. Stark.

    Ich fasse zusammen:

    Rechteckiges Isomaterial zum Parallelogramm verarbeiten scheint kein Problem, da es sich gut nähen lässt. Somit haben wir eine Form, die für diagonales Liegen in der klassischen HM optimal geeignet scheint.

    Innen verlegen wärmt, scheidet aber aus wegen Rutscherei.

    Bringt man sie außen an ist die neue Herausforderung, es irgendwie hinzubekommen, dass die Isolierung möglichst eng an der HM anliegt, da sie sonst möglicherweise nicht isoliert, oder?

    Werde morgen auch mal mein Material zusammensuchen und die Nähmaschine in Gang bringen.

  • Deine Zusammenfassung trifft es gut, finde ich.

    Für die elastische Aufhängung bin ich noch am überlegen. Damit eine elastische Schnur gewisser Länge gespannt ist, muss die Isolation ja einen Abstand zu den Befestigungspunkten an der HM haben. Die Isolation sollte andererseits bis zum Rand gehen.

    Die hängemattenseitigen Befestigungspunkte für die spitzen Ecken des Parallelogramms kann man vermutlich Richtung Hängemattenende verschieben, um mehr strecke für ein gespanntes Gummiband zu bekommen.

    Bei den stumpfen Ecken hilft vielleicht, das Gummiband zur Isolation und zurück zu führen. So in etwa:

    Naja, in der Praxis wird das sicherlich wieder ganz anders ;)

    erstmal Schlaufen an die Ecken

    erstes Finding: Reißen schnell aus, diese Schlaufen.

    Nach verschiedenen Versuchen habe ich zuletzt die spitzen Ecken der Isolierung über die Schlaufe, ein Stück Gummiband und dann Dyneema-Angelschnur am HM Ende befestigt. An den seitlichen Ecken habe ich auch Schlaufen und Gummiband und dann die Angelschnur, die beide Ecken über die Ridgeline verbindet. Vorteil: man kann die Schnur einfach in der HM liegend nachspannen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Friedolino (18. Juli 2020 um 18:10)

    • Offizieller Beitrag

    Wenn die unter der Hängematte hängende Isolierung nur an den langen Seiten der Hängematte angebracht ist, wird sie nur selten gut anliegen. Du müsstest die Hängematte in der Richtung immer voll ausspreizen damit die Isolierung nicht irgendwo durch hängt. Das Durchhängen kann man meiner Erfahrung nach nur verhindern, indem man die Isolierung zum Kopf- und Fußende hin mit der Hängematte verbindet.

  • ja, die wookie style Befestigung wäre der Plan B. im Prinzip braucht man ja nur die beiden gelben Flächen aus einem sehr leichten Trägerstoff dran zu steppen.

    Aber in Plan A möchte ich erstmal minimalistisch anfangen und die 3qm zusätzlichen Stoff sparen.

  • ...gute Idee! Davon hab ich auch noch Material hier rumliegen. Wenn ich es richtig verstanden habe, nutzt Du es in der Hängematte. Oder? Wenn ja, wie schützt Du es vor Verrutschen?

    Ja, ich lege es in die Matte.

    Das Material soll mich nur ca 20-30 Minuten vorm Auskühlen schützen.

    Bei einem kurzem Nickerchem / Pause im Wald bei der Gassi-Runde mit Hund.

    Ich habe mir ein Stück auf Torso-Länge zugeschnitten. Ein Stück liegt doppelt.

    Beim in die Hängematte setzen halte ich dieses Stück am Rücken/Hintern fest, setze mich in die Matte, richte mich aus und lege mich diagonal rein.

    Für die 20 Minuten reicht es...

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