Hallo,
zur Situation:
hab mir vor einiger Zeit ein "Andenken" aus dem Fahrradurlaub mitgebracht: einen der Handwurzelknochen der linken Hand gebrochen. Rechtzeitig zum Krankenhaus, Gips (12 Wochen! 8 hab ich schon geschafft, jetzt noch 4 Wochen), in den ersten Tagen fast kontinuierlich Schmerz, jetzt nur noch bei Überanstrengung. Probleme bereitete besonders das Schlafen im Bett: beim Umdrehen - und das geschieht gefühlt so ca. 25 mal die Nacht - hat der Arm vermutlich nicht optimal gelegen, Ergebnis: morgens geschwollene Hand, Schmerz. Das mehrere Tage. So wird das mit dem Heilungsprozess nichts.
Warum dreht der Mensch sich nachts um? Egal ob auf der rechten, der linken Seite, auf dem Rücken oder Bauch, jedesmal sind bestimmte Muskelgruppen angespannt, gedehnt, andere entspannt. Man dreht sich um, um den Muskelgruppen ein Wechseln der Situation zu ermöglichen...
Dann der Gedanke, dass man sich ja in der Hängematte gar nicht umdrehen braucht.
Ermutigt durch einen Artikel hier im Forum, wo über eine Hängematte im Schlafzimmer berichtet wurde, hat mir ein Freund geholfen eine Aufhängung aus Holz zu konzipieren. Jetzt hängt im Schlafzimmer eine Hängematte! Ein dickes Danke ans Forum! Durch einen Umzug hatte ich meine Eldorado (noch) nicht greifbar (ist noch in einer der unzähligen Umzugskisten). Dafür ein Exemplar der Marke "Hängemattenglück". Vorteil: Naturmaterial, Biobaumwolle. Als Baumwollstoff leicht, im Vergleich zur Eldorado allerdings schwer. Für indoor ist das Gewicht zweitrangig, ob ich sie auf dem Jakobsweg im Rucksack haben möchte, hab ich noch nicht entschieden. Egal, im Schlafzimmer tut sie gute Dienste.
Was die Liegeposition angeht: für die Hand ein Riesengewinn!!! Einmal in Position gebracht - kein Umdrehen des Körpers mehr erforderlich, da ja nichts drückt. 
Die meisten Nächte verbringe ich mittlerweile indoor in der Hängematte. Ein underquilt sorgt für angenehme Temperaturen ohne Heizung.
Oft werde ich allerdings im letzten Drittel der Nacht wach und stelle fest, dass beim Diagonal-Liegen (Kopf links, Füsse rechts) eine Mittelfalte der Hängematte etwa im Kniebereich verläuft und so unter Spannung steht, dass der rechte Fuß sich beschwert, da er den Gegendruck von Matte und Kordelzug des UQ zu spüren bekommt. Dann hat das zur Folge, dass ich aufstehe, kurz umhergehe und oft dann den Rest der Nacht wieder im Bett verbringe, was der Hand wieder nicht gut tut.
meine Frage:
Kennt jemand das "Phänomen Mittelfalte"? Wie geht Ihr damit um? Hab mir schon ein kleines Kissen dazugenommen, was wesentlich besser ist, überlege aber, ob sich das ganze setting noch irgendwie optimieren lässt, so dass man irgendwann durchschlafen kann.