Ich bin vorhin auf ein Video gestossen, das sehr schön und praktisch illustriert, wie die Kräfte bei zunehmend flacherem (Hänge-)Winkel schnell zunehmen.
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Übertragen auf die Hängematte müsste man die im Video genannten Winkel (x-Achse) wie folgt in die jeweiligen Hängewinkel umrechnen:
| Winkel oben (°) {x-Achse im Video} | Hängewinkel (°) | Kraft pro Seite in Prozent (%) |
| 30 | 75 | 52 % |
| 60 | 60 | 58 % |
| 90 | 45 | 71 % |
| 120 | 30 | 100 % |
| 150 | 15 | 193 % |
| 160 | 10 | 288 % |
| 170 | 5 | 574 % |
| 180 | 0 (nicht praktikabel) | ∞ (unendlich) |
Im Video bezeichnet er Winkel
- bis 30° als I-Winkel (ideal) und somit als ideal fürs Heben von Lasten
- bis 90° / 120° als Y-Winkel (yes) und somit als zulässig fürs Heben von Lasten
- über 120° als T-Winkel (terrible) und somit als ungeeignet fürs Heben von Lasten
Übertragen auf Hängematten wachsen die Kräfte bei Hängewinkeln unter 30° schnell an, weshalb man solche Winkel nach Möglichkeit vermeiden sollte. Bei Brücken-Hängematten oder (zu) kurzen Hängematten wird man die 30° in der Regel konstruktionsbedingt dennoch unterschreiten – um den Preis relativ hoher Belastungen.