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  • Im Grunde müsste der Umstand, dass es sich um eine Nähmaschine handelt, reichen, um sie für Männer attraktiv zu machen. Tatsache ist, dass Nähmaschinen wohl bis weit in die 1980er-Jahre fast ausschliesslich von Frauen genutzt wurden, Frauen also den absoluten Grossteil der Kundschaft ausmachten.

    So waren die Benutzerhandbücher meist explizit an Frauen adressiert. Dass auch Männer diese Maschinen nutzen könnten, lag ausserhalb des Vorstellbaren. Um es etwas plakativ zu sagen: Männer arbeiteten ausser Haus, während Frauen zuhause den Haushalt führten, und da gehörte das Nähen und Flicken von Kleidern – wenn man sich eine leisten konnte – mit der Nähmaschine dazu.

    Hier ein Müsterchen aus dem Benutzerhandbuch meiner Bernina 1030 aus den 1980er-Jahren:

  • Ich stehe beim Nähen auf richtig gute deutsche Wertarbeit und daher habe ich mir eine Overlook und eine Patchworkmaschiene von W6 geholt!

    Hergestellt und vertrieben aus Süddeutschland!

    Lebenslange Garantie und niedrige Preise mit sehr gutem Service.

    Wer hat denn die Story erzählt? Ich glaube da hast Du was falsch verstanden.

    Made in Taiwan.

  • habe ich mir eine Overlook und eine Patchworkmaschiene von W6 geholt

    Diese Kettelmaschine habe ich auch und bin damit ebenfalls seit 2 Jahren zufrieden. Genäht habe ich damit 5 Hosen, 5 Hemden, 4 Kleider, jede Menge Buffs, Unterwäsche und verschiedene andere Kleinteile. Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, durch Weglassen der 2. Spule von links, Zurückziehen des Kettelfingers und Herabsetzen der Fadenspannung von Spule 1 Flachnähte zu nähen, die ziemlich professionell aussehen (besonders geeignet für Unterwäsche). Das Einfädeln der 4 Fäden ist allerdings eine Wissenschaft für sich. Die beiden rechten Garnrollen fädele ich bei Garnwechsel immer so ein, dass ich den alten Faden an der Spule abschneide, dann das Ende an das neue Garn anknote und den neuen Faden durch Ziehen des alten Endes hinter der Nadel durch die ganzen Ösen und Umlenkpunkte ziehe. Wie machst du das?

  • Also die Maschine eines Freundes läuft super.

    Wie ein Uhrwerk. Starker Motor, tolles Design.

    Er hat bisher nur einmal die Kette schärfen müssen für Hartholz...

    Nein, Spaß.

    Ich hatte kurz eine Husqi Viking und sie weiter verkauft.

    Mir persönlich hat das Geräusch nicht gefallen.
    Das klang alles so gequält, so unschön.

    Kam aus dem Bereich Unterfadenspule. Da ich eh keine Garantie hatte, musste sie weg.

    Ich war halt Bernina gewohnt und die schnurren wie ne Katze vor dem Kamin.

    Genäht hat sie ganz gut. Da gabs keine Probleme.

  • Das Einfädeln der 4 Fäden ist allerdings eine Wissenschaft für sich. Die beiden rechten Garnrollen fädele ich bei Garnwechsel immer so ein, dass ich den alten Faden an der Spule abschneide, dann das Ende an das neue Garn anknote und den neuen Faden durch Ziehen des alten Endes hinter der Nadel durch die ganzen Ösen und Umlenkpunkte ziehe. Wie machst du das?

    Ja Cross Hammock das geht mir auch so. Ist echt kompliziert. Aber wenn man es ein paar mal probt und übt, dann geht es besser mit der Zeit.

    Ich liebe diese Maschinen einfach und habe auch schon seit mehreren Jahren damit einiges an Klein- und Großprojekten genäht.

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