Simpelste Hängematte?

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  • Woher hast du diese Information? :/ Ich kenne keinen renommierten Brückenhängemattenhersteller (oder überhaupt Hängemattenhersteller) der silikonisierten Stoff verwendet. Die meisten Hänger schmoren nicht gerne im eigenen Saft. Mit Ausnahme von Spezialanwendungen sind Hängematten grundsätzlich aus unbeschichteten Stoffen.

    Das ist keine Information sondern meine Aussage - für ("Die") meine "richtige Bridge" habe ich den Stoff ausgesucht und bereits vor Monaten bestellt ;)

    Grundinfo, was man aber schon an den Bilder vom Sommer gemerkt haben sollte: ich übernachte nicht in dieser Matte. Ich hänge ab, trinke Kaffee, lese/zeichne und mache höchsten nen Nickerchen...oder nutze diese als bequeme Sitzgelegenheit. Für eine richtige Übernachtung ist die mir zu kurz bei dieser Form bzw. zu unbequem. Daheim mit Bettdecke drunter/drüber bin ich schon mal für paar Stunden drin eingeschlafen.

    Mir gings ja nur um die Befestigungsmöglichkeiten. Wenn knoten doof und die Matte zu kurz, dann würde ja nur so nen Tunnel mit entweder ähnlich wie bisher - also mit Schnur zuziehen und mit zwei Stöcken von Außen weiten - oder direkt den Tunnel größer und Stöcke da durch und die Befestigung ähnlich der Koma, wodurch die Netto-Länge der Matte gut nen halben Meter höher sein müsste als bei der alten, da ja die verknoteten Enden weg fallen würden.

    Die hier hatte ich ja nur als Beispiel erwähnt, da du meintest, dass mit Stöcken in den Tunneln der Stoff sich ungleichmäßig rafft. Das habe ich ja bei der durch Schlaufen gelöst, wodurch die Matte in der Breite gespannt wird. Spricht da was gegen? Enden umklappen, mehrfach absteppen, Seitlich breitere Schlaufen als Aufnahme für die Stöcke und fertig.. Entsprechend breite Stöcke suchen, durch Tunnel führen und in Schlaufen einlegen.

    Einmal editiert, zuletzt von AlphaRay (14. Februar 2019 um 00:04)

  • Hast du vielleicht auch ein Foto von dir oder jemand anderem in deiner Hängematte? Das Foto oben sieht zwar tatsächlich nach einer ebenen Hängematte im Koma-Stil aus. Aber diese Geometrie ändert sich doch, wenn die Last eines Erwachsenen darauf wirkt. Halten diese Stöckchen tatsächlich dein Gewicht? Ich weiß, dass der dendronaut lange nach einem Material gesucht hat, das dieser Belastung stand hält. Bei deinem Bild kann ich mir nicht richtig vorstellen, wie man darin liegt.

  • Hast du vielleicht auch ein Foto von dir oder jemand anderem in deiner Hängematte?

    Nein..bisher war ich nur zwei oder drei mal alleine damit Draußen. Da war ich alleine unterwegs.
    Wenn ich eine 168cm NeoAir einlege + aufblasbares Kissen, dann ist der Kopf zumindest leicht erhöht, aber die Matte liegt schon ziemlich eben . Da ich Rückenprobleme habe hing ich in der Originalmatte guut durch, was jetzt nicht mehr so schlimm ist. Das Wegnehmen des Materials in der Breite hat viel gebracht.

    Die "Stöckchen" sind um die 3..4 cm dick und etwa 60..70 cm breit - ich wiege ja "nur" 60.
    Die werden durch den Druck der Schlaufen an den Enden festgehalten bzw. drücken ja die Schlaufen selbst nach Außen, wodurch der Stoff in der breite auf Spannung gebracht wird. Ohne diese Hängt die Matte rund durch wie halt eine normale so hängt.

    Um etwas angenehmer bzw. flacher zu liegen muss ich aber beide Seiten lang abspannen. Hier war das nicht möglich, weshalb am Fußende der Abstand zum Baum sehr kurz ausgefallen ist. Bei ca. 1,5..2 Meter je Seite liegt man da schon ganz gut drin.

  • Wollte nur mal Berichten:

    habe mir am Freitag vor der Abreise noch etwa 10-15 Minuten genommen um die Hängematte zu nähen..d.h. Kanten doppelt umschlagen + an den Enden Tunnel (dreifach) vernähen.

    Zum einfach so drin liegen bin ich zu schmal oder die Matte zu breit, da ich wie in einem Cocoon lag - d.h. ich hatte nur noch Sicht auf die Baumkronen ;)

    Mit einem Stock in einem der Tunne (Kopfende) war das ganze schon vieel angenehmer. Allerdings liegt hier die Belastung komplett auf diesem. D.h. frischer ~4 cm dicker Fichtenast hat sich guut durchgebogen. Ca. 6..7 cm dicke trockene Äaste sind durchgebrochen.
    Ich habe hier aber die Schnüre direkt an dem Ast selbst befestigt und den Stoff bis zu den Stellen gezogen.

    Daher habe ich auch schon bei Bridgehammocks gesehen, dass die Stützen ca. 15-20 cm nach Innen versetzt sind, wodurch die meiste Belastung dann auf dem Stof fliegt und die Stütze nur den Stoff etwas spreizt.

  • Danke für deinen Bericht.

    Wenn du wie in einem Cocoon lagst, dann – so meine Vermutung – hast du die Hängematte sehr stark gespannt. Je länger die Hängematte im Vergleich zu deiner Körpergrösse ist, desto stärker kannst du sie durchhängen lassen. So bei einem Faktor von 1,8, besser 1,9, darf das gut und gerne ein Hängewinkel von 30° gegenüber der Waagrechten sein. Dann liegst du nicht mehr wie in einem Kokon, vorausgesetzt, du legst dich etwas diagonal zur Hängerichtung in die Hängematte.

    Die auf die Hängematte wirkenden Kräfte werden bei steilerem Hängewinkel deutlich kleiner, was auch bei Verwendung einer Spreize die ganze Sache deutlich entspannt.

    Zu den wirkenden Kräften siehe bei Interesse hier.

  • Danke für deinen Bericht.

    Wenn du wie in einem Cocoon lagst, dann – so meine Vermutung – hast du die Hängematte sehr stark gespannt. Je länger die Hängematte im Vergleich zu deiner Körpergrösse ist, desto stärker kannst du sie durchhängen lassen.

    Die auf die Hängematte wirkenden Kräfte werden bei steilerem Hängewinkel deutlich kleiner, was auch bei Verwendung einer Spreize die ganze Sache deutlich entspannt.

    Zu den wirkenden Kräften siehe bei Interesse hier.

    Ja - das wird's gewesen sein. Sieht man ja auf auf den Bildern. Hatte nur meine Treehugger und insg. etwa vier Meter von dem Nylonseil. Ohne den Stock hing die natürlich etwas mehr durch + ich habe die höher aufhängen müssen (~1,7 m am oberen Baum).

    Danke für die Link - das klingt spannend! :)

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