Heute bin ich nach gefühlt ewig langer Zeit mal wieder mit meiner Hängematte in den Wald gefahren.
Nun ja, Wald kann man das nicht wirklich nennen. Es ist eher ein kleines Wäldchen.
Die Suche nach passenden Bäumen wurde mir GANZ BESTIMMT absichtlich schwer gemacht, weil erst einmal nur Schilder
mit "Betreten verboten!" dastanden, soweit man sehen konnte...
Nach einiger Zeit gab es dann doch eine Stelle, wo mal kein Privatgrundstück war.
Also schnell Ausschau halten, ob hier nicht zwei passende Bäume sind.
Passende Bäume habe ich dann gefunden, nur waren die auf einem relativ hohen Hügel (fast schon Berg) und mit dem Rad blöd zu erreichen.
Also habe ich dann mein Fahrrad am Weg abgeschlossen und es ging zu Fuß den Hügel rauf.
Bei den ausgewählten Bäumen angelangt habe ich dann die Hängematte aufgehängt und das Underblanket sofort drunter (es ist ja schon noch kalt).
Leider hatte ich mir weder ein dickes Paar Socken mitgenommen, noch mein Topquilt, weshalb es schon nach kurzer Zeit ganz schön kühl wurde.
Zugedeckt mit meiner Jacke lag ich dann in der HM und es waren entweder die Füße oder der Oberkörper warm, aber leider nie beides.
Außerdem waren leider Geräusche von der nicht sehr weit entfernten Straße zu hören.
In der Natur gemütlich abhängen und lesen wurde dann doch nichts, schade.
Also wieder alles zusammenpacken und wieder nach Hause fahren.
Kurz nachdem ich angekommen war hat es richtig angefangen wie aus Eimern zu gießen.
Glück im Unglück kann man dazu wohl sagen.
Memo an mich selbst für's nächste Mal: Topquilt und Alpakasocken mitnehmen!