Ich komme gerade zurück von meiner ersten Neujahrestour durch den Küstenwald. Wir habe hier Sturm mit BF 7-8 und ohne Bewegung wird es ohne Schutz schnell eisig kalt.
Für solche Bedingungen nutze ich jetzt schon den zweiten Winter den
einen Wind- und Biwaksack der norwegischen Armee.
Das Teil besteht aus einer wind- und wasserdichten Hülle, mit Alu-Reflexionsschicht und einer 60g/qm Isolierung mit Primaloft. Durch umlaufende, robuste Reissverschlüsse kann man den entweder als Poncho oder rundum geschlossen als perfekten Windsack konfigurieren. Man kann damit sitzen, laufen und es an der Hängematte sowohl als Underquilt-Protector oder als „teapot“-Hülle benutzen.
Damit bleibt die Körperwärme auch bei starken Wind und Kälte erhalten. So kann man auch bei Bedingungen, bei denen sich jedes Tarp verabschieden würde, komfortabel hängen.
Ich liebe es einfach, bei Sturm den Wolken, der Brandung und den Vögel zuzusehen und dabei entspannt irgendwo zu sitzen oder in der Hängematte abzuhängen. Außerdem kann man fast sicher sein, dass man alleine ist.
Susanne Williams nutzt die größere Variante des JervenBags (KingSize) als Komplettschutz für Ihre Hängematte im Winter. Kombiniert mit einer Kerzenlaterne scheint das offensichtlich auch ziemlich gut zu funktionieren:
Nutzt jemand von Euch auch dieses Teil? Welche Erfahrungen habt Ihr?
Allen noch ein gutes neues Jahr, hoffentlich vor allem draußen!