Hat das hier schonmal jemand probiert? Die Idee finde ich spitze und werde mal gucken, ob ich ne XL Strumofhose im Haus finde........ nicht von den Bewohnerinnen, sondern aus meiner SnakeSkin versuchskiste:-)
Ganzes Setup in EINER SnakeSkin?
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Ich habe es probiert und als für mich ungeeignet wieder verworfen. Die "Wurst" ist steif und sperrig, sie verbraucht einiges mehr an Packmaß als das Hängemattensetup ohne Snakeskin benötigt.
Update vom 4. November 2019:
Ich muss mich korrigieren. Wenn der Schlauch dick genug ist, ist die „Wurst“ nicht mehr so steif und sperrig und die Sache funktioniert gut. Das Tarp sollte man aber nur mit in die gemeinsame Hülle packen, wenn es trocken und sauber ist.
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Also handelsübliche Strumpfhosen der größten Größen reichen bei mir nicht einmal annähernd............aber die Idee das gsesamte Zeug zusammenzupacken reizt mich schon - man spart ja doch eine Menge Handgriffe und Zeit. Ob man dabei "Platz spart" ist sicher eher eine Frage des individuellen Gepäcks/Rucksacks. Ich werde auf jeden Fall in den kommenden Wochen mal ein bisschen mit Packriemen oder Morphing-Suits rumspielen:-)
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Vorneweg: ich würde keinesfalls das Tarp mit der Hängematte und den Quilts zusammen einpacken - egal ob in Snakeskins oder einen großen Packsack. Solange das Tarp sauber und trocken ist, mag das nach einer guten Idee klingen. Sobald der erste Vogel Zielübungen gemacht hat und/oder das Tarp nass geworden ist, wünscht du dir mit Sicherheit einen separaten Packsack, bzw. eine separate Snakeskin.
Ich finde es auch nicht praktisch, Hängematte und Quilts zusammen in eine Snakeskin zu zwängen. Wie Mittagsfrost bereits angemerkt hat, nimmt die Wurst enorm viel Platz im Rucksack weg. Außerdem komprimierst du die Isolierung meiner Meinung nach stärker, als wenn du sie separat verpackst. Klingt widersprüchlich, aber du presst sie zuerst in der Snakeskin zusammen, und dann noch einmal wenn du die Wurst in den Rucksack stopfst. Es sei denn, du hast viel Platz im Rucksack und musst nicht stopfen. Mit Daune wäre ich zudem vorsichtig, weil die Stege wohl nicht sehr gut auf Zug reagieren. Es wird deshalb immer davon abgeraten, Daunen-Isolierung zu rollen. Ich würde befürchten, dass die Quilts in den dünnen Snakeskins zu sehr gezogen werden -- aber das ist Spekulation.
Zu Hause habe ich wenig Platz und muss meine Bett-Hängematte deshalb tagsüber meistens aus dem Weg räumen. Weil ich es auch nervig finde, alles einzeln abzubauen, habe ich ein wenig mit verschiedenen Packarten herumgespielt. Bisher habe ich aber keine gefunden, die wirklich Zeit spart. Das Einpacken mag vielleicht einen Tick schneller gehen - wobei sich die ganze Ausrüstung zusammen deutlich schwieriger händeln lässt als die einzelnen Teile. Aber was man beim Abbau spart, muss man beim Aufbau zum Teil wieder zugeben, denn Hängematte und Underquilt verdrehen sich eigentlich immer gegeneinander. Kommen Schlafsack bzw. Top Quilt und Kissen dazu, wird es noch schlimmer. Bei mir läuft es meist darauf hinaus, dass ich erstmal alles auseinander tüddeln und prüfen muss, dass jedes Teil richtig hängt. Zu Hause ist das kein großes Problem - aber unterwegs wäre mir das gerade auch bei schlechtem Wetter zu nervig.
Falls du es ausprobierst, berichte bitte darüber. Ich wäre an einer funktionierenden Lösung interessiert. Wobei ich derzeit eher an einen überdimensionierten doppelendigen Packsack nachdenke - aber ich muss den Kram ja nicht in den Rucksack packen.
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Mir fällt gerade ein, dass ich noch ein Lazy Slug Tube herum liegen habe (mehr Bilder hier). Muss das mal ausgraben und installieren. Bleibt aber leider immer noch das Wurst-Problem

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Nachtrag: nachdem ich sie seit Ewigkeiten herum liegen hatte, habe ich die Lazy Slug Tubes am Sonntag Abend an meiner Bett-Hängematte installiert. Derzeit schlafe ich in einer Warbonnet Traveler XL 1.7 DL mit Winter Wooki. Dazu kommt ein kleines Daunenkissen von Western Mountaineering für den Kopf, ein synthetischer Sommer-Schlafsack, ein 3-Jahreszeiten Daunenschlafsack und ein altes Federkopfkissen für die Beine.
Mein Reise-Set-Up wäre eine Warbonnet Blackbird Hängematte (etwas kürzer, dafür mit integriertem Netz), ein Winter Wooki (etwas kürzer, aber relativ gleiches Volumen und Gewicht), ein ZPacks Daunenschlafsack (etwas kürzer, etwas leichter, etwas weniger Volumen), ein synthetischer Enlightened Equipment Sommer-Top Quilt (deutlich kürzer, dünner, leichter und weniger voluminös) und ein kleines Daunenkissen. Insgesamt ist mein Reise-Set-Up also etwas kleiner, kommt aber meinem Bett-Set-Up doch recht nahe.
Montag Morgen habe ich die Tubes über Hängematte, Underquilt, Daunenkissen und Sommerschlafsack gezogen. Dazu musste ich den Schlafsack in die Länge ziehen und ordentlich positionieren. Ich musste zwar nicht stopfen, aber es war auch nicht so einfach, wie Snakeskins über das Tarp zu ziehen. Die resultierende Wurst ließ sich ganz gut händeln, aber ich bin froh, dass ich sie nicht in einen Rucksack packen musste. Das Aufhängen am Montag Abend war dafür recht einfach. Ich musste den Underquilt nur minimal zurecht zupfen.
Dienstag Morgen habe ich nur das große Kniekissen aus der Hängematte genommen, und die Tubes über Hängematte, Underquilt, Kopfkissen und 2 Schlafsäcke gezogen. Das war mühsam und hat gedauert, obwohl die Tubes groß genug für alles sind. Es ist deutlich einfacher die Isolierung getrennt einzupacken. Die Tubes-Wurst war noch sperriger und ließ sich nicht mehr gut falten. Ich hätte sie nur noch mit viel Mühe in meinen Rucksack gebracht. Und sie hätte definitiv für ungenutzte Hohlräume im Rucksack gesorgt. Der Aufbau am Dienstag Abend ging dafür schnell.
Heute Morgen habe ich die Tubes nur über Hängematte, Underquilt und Kopfkissen gezogen. Das ging verhältnismäßig schnell, und die Wurst ist auch nicht mehr so sperrig. Allerdings verbraucht sie immer noch deutlich mehr Platz als meine Standardpackweise. Ich habe einen großen Silnylon Packsack in meinem Schlafsackabteil im Rucksack; dort stopfe ich meine Quilts, Daunenkissen und das Schlafzeug rein. Komprimiert wird das Paket vom Rucksack. Platzsparender geht es nicht.
Fazit: Bei der Nutzung für das komplette Set-Up ist der Abbau mit Snake Skins mühsam - mühsamer als alles einzeln zu verpacken. Die Wurst nimmt (zu)viel Platz weg. Aber der Aufbau geht sehr schnell. Die Methode hat also ähnlich viele Vor- und Nachteile wie separate Verpackungen. Es ist - wie fast immer - eine Frage des Geschmacks.
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Derzeit schlafe ich in einer Warbonnet Traveler XL 1.7 DL mit Winter Wooki. Dazu kommt ... ein synthetischer Sommer-Schlafsack, ein 3-Jahreszeiten Daunenschlafsack ...
... und warme Wollsocken, eine Mütze, Handschuhe, eine Wärmflasche ... Zwischen die beiden Lagen der Hängematte ist eine elektrische Heizdecke geklemmt. ...Ja, das braucht man schon, wenn man Ende März in der Wohnung übernachtet. :p
Ach, lass Dich nicht ärgern, Eisprinzessin!

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Mein Querlieger hat ein Hängemattenfach, wo ich für gewöhnlich eine dünne Evazote-Platte und eine Iso-Luftmatratze drin habe. Wenn die Luft raus ist, rolle ich den gesamten Querlieger, manchmal sogar mit Schlafsack zusammen und packe ihn in ein All-in-One-Sheet, und verschnüre das Paket zu einer "Hammock Roll". Durch die Eva wird es so oder so ein großes Paket.
Vorteil: Ich brauche nicht andauernd die Isomatten raus- und reinfummeln.
Das Tarp kommt bei mir aber extra (allein schon wegen der Feuchtigkeit). Meine Snake Skins sich aus imprägniertem Zeltstoff, damit Feuchtigkeit nicht sofort durchsifft. Wasserdichteres Material würde mir aber zu schwer sein. Lieber packe ich eine zu feuchte Snake Skin in einen Plastikbeutel.
Das Baumkind
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Ich rolle alles bis auf"s Tarp zu einer Rolle , und so in den Rucksack.
Das ganze ist (wenn nötig ) Mittag"s mal schnell in die Sonne gelegt ,
und wenn die Baumgurte hängen , einhängen -rüberrollen - einhängen , fertig.
Das Tarp sowiso extra , muß ja bei Regen zuerst aufgebaut werden.
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