Draumr Amok 3.0 Unterschied Modell 2015 und 2016

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  • Hallo Gemeinschaft,

    ich bin beruflich öfter im Jahr im Wald unterwegs, meistens über Nacht, vor vielen, vielen Jahren
    hatte ich keine Lust mir mich unter ein Schrägdach auf den Boden zu legen also habe ich mir meine erste Hängematte gekauft,
    ein No-Name-Ding aus Fallschirmseide, das hat auch locker drei, vielleicht auch vier Jahre gehalten, danach gönnte ich mir eine
    DD-Camping Hammock mit Snugpak Underblanket, der dazugehörigen Snugpak Hängematten Schlafdecke und einer
    DD Isomatte XL trapezförmig geschnitten, abschließend noch die DD Snakeskin sleeves.
    Nun noch einen Poncho mit Expandern festgemacht und meine Übernachtungsmöglichkeit war fertig.

    Mittlerweile habe ich nun die Vierzig überschritten und Suche etwas anderes, ich finde das Prinzip der Amok Draumr 3.0 ziemlich
    cool, verstehe aber nicht wo der Unterschied zwischen dem Modell 2015 und dem Modell 2016 ist.

    Dazu nun folgende Prüffragen:

    1. wer von Euch kennt die Hängematte?
    2. was ist der Unterschied der Modelljahre?
    3. könnt Ihr die Hängematte empfehlen?
    4. gibt es Hinweise die ich noch nicht kenne?

    Vielen Dank fürs lesen und ich freue mich auf lehrreiche Antworten.

    Gruß,

    Der Marc

  • Bei den Modellunterschieden kann ich dir leider nicht helfen.
    Aber ich habe am We. in einer Draumr gelegen und ich fand sie zu kurz! Da wo die Matte oben endete, hatte ich meinen Kopf und dabei musste ich die Beine leicht anwinkeln.
    Seltsam bei nur 1,78m Größe?!

  • Das grösste Fragezeichen setze ich bei der Fussbox: Ich habe zwar nie in dieser Hängematte gelegen, aber wenn ich mir Sackis Füsse anschaue, dann scheint mir die Fussbox recht eng. Ich befürchte, die Isolation (Schlafsack oder Quilt) wird da bei den Füssen ziemlich zusammengedrückt und isoliert dann dort nicht mehr optimal. Ist nur eine Befürchtung und vielleicht liege ich falsch. Ich würde aber empfehlen, beim Ausprobieren darauf zu achten, wie es sich mit diesem Punkt verhält.

    • Offizieller Beitrag

    Zuerst mal Willkommen im Forum! Da hast du ja schon einige Erfahrungen gesammelt. Hast du denn auch mal eine anständig lange Hängematte ausprobiert?

    Die Draumr kenne ich leider noch nicht aus erster Hand, aber ich verfolge die Diskussionen und Erfahrungsberichte dazu. Beim letzten Hängemattentreffen konnte ich die 90° Hängematte von Hammock Tent testen. Mit der richtigen Isomatte war die sehr bequem. Und das ist auch das größte Problem der Draumr - in dieser Hängematte kannst du nicht ohne die richtige Isomatte schlafen. Siehe dazu unbedingt das folgende Video:

  • hmmm, stimmt, ohne isomatte geht da gar nichts, ich glaube ich muss mir die sache doch nochmal richtig durch den kopf gehen lassen.

    Aber davon unabhängig gibt es auch in der großen weiten welt des www keine Seite wo die Unterschiede der Modellreihen gegenüber gestellt werden.
    Eigentlich schade.

    • Offizieller Beitrag

    Die Draumr ist eigentlich zu schwer für eine Hängematte die man kilometerweit schleppt. Die meisten benutzen sie beim Auto-Camping, zu Hause, oder immer dann wenn das Gewicht unwichtig ist.

    Das Problem mit der Länge wurde schon erwähnt. Dieser Typ Hängematte kann nur maximal so lang wie die Isomatte (minus Stauchung...) sein.

    Wenn du die Hängematte tragen musst, solltest du dir unbedingt auch die 90° Hängematte anschauen. Hier noch ein Video vom gleichen Nutzer:

    • Offizieller Beitrag

    Leider funktioniert auch die 90° Hängematte nicht mit Underquilt. Für mich ist das ein großes Manko, weil ich Isomatten in der Hängematte noch schwitziger als ohnehin schon finde. Und ich schwitze eigentlich nur bei 30°C!

    An deiner Stelle würde ich auch eine normale Gathered End nicht ausschließen. Wenn du bisher nur in Hängematten geschlafen hast, die deutlich unter 300cm waren, weisst du gar nicht wie bequem eine gute Gathered End sein kann. Dieser Hängemattentyp ist und bleibt der simpelste - und man kann Underquilts verwenden.

  • Also, treegirl, vielen Dank für die Videos, mir gefällt vom handling her die Amok deutlich besser, über das Gewicht muss ich mir keine Gedanken machen, mir geht es nur um den Schlafkomfort.
    Fakt ist, ich habe ein Angebot mit tarp für 200 Euro, aber Modell 2015.

    Was sagt ihr dazu?

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe 2015 mal in einer Draumr gelegen und war beeindruckt. Sehr saubere Verarbeitung, durchdachte Details und die Möglichkeit, auf dem Bauch zu liegen. Ideal, um im Garten zu entspannen oder mit hochgezogener Lehne im Sesselmodus eine schöne Aussicht zu genießen.
    Das einzige, was mir nicht gefiel, war die für mich (1,84 m) unzureichende Länge. Beim aktuellen Modell sind allerdings 1,90 m als maximale Körpergröße angegeben. Vielleicht ist es ja länger als das erste Modell. Wenn Dich also Preis und Gewicht nicht abschrecken, Du die Hängematte eher stationär nutzt und Du mit der durch die Isomatte verursachten fehlenden Atmungsaktivität (nasser Rücken) keine Probleme hast - schlag zu!

    Flexibler, leichter und preiswerter ist aber eine Gathered-End-Hängematte.

  • Hallo,

    meine Frau und ich besitzen jeweils eine Draumr. Zu den Unterschieden der Modelljahre kann ich Dir nicht viel sagen, lediglich dass die Ridgeline wohl verändert wurde und nun aus Dyneema besteht.

    Wir sind beide "nur" 172cm groß und kommen mit der Länge gut zurecht. Das Gewicht ist schon relativ hoch, aber ich benutzte sie auch beim Trekking.
    Die Verarbeitungsqualität ist erstklassig, da gibt's wirklich nichts zu beanstanden. Die ganzen Details wie das integrierte Moskitonetz, Klettverschlüsse für die Schnüre usw. sind gut durchdacht, die Sesselfunktion habe ich bisher nicht benutzt weil ich von dabei delaminierten SynMats gelesen habe. Der Aufbau geht sehr einfach und schnell, macht sogar Spaß.

    Es gibt auch aber einige negative Punkte, die z.b. meine Frau extrem stören und sie deshalb gar nicht mehr drin schlafen mag. Das ist zum einen der umständliche Ein- und Ausstieg, zum Anderen die extreme Geräuschentwicklung beim reinlegen und umdrehen.
    Beim Einsteigen kann man verschiedene Techniken verwenden, ich z.b. knie mich mit dem linken Knie in die Matte und rolle mich sozusagen dann rein. Bei meiner Frau funktioniert das so nicht, sie muss sich halb reinsetzen mit umgeklapptem Fußteil, nach hinten lehnen und den Fußteil "schnorren" lassen. Der Ausstieg ist echt nervig, weil ich mir jedes Mal die Kniekehlen am Reissverschluss des Moskitonetzes aufreibe.
    Wenn man still drin liegt es ruhig, aber wehe man bewegt sich.....dann wird's laut. Dafür reicht es schon aus, nur seinen Kopf auf der Matte zu bewegen. Die Geräusche sind so laut, dass man davon wach wird bzw. Andere gestört werden. Der Stoff der Amok ist irgendwie nicht kompatibel mit dem der SynMat 7. Wir haben schon ein Bettlaken über die SynMat gezogen, aber auch ohne Erfolg.

    Wenn Du uns fragen würdest, ob wir die Matten mit dem Wissen noch mal kaufen würden: Frau nein, ich vielleicht ;)
    Bin momentan schon wieder am überlegen, ob ich auf eine Gathered End umsteige, sobald [USER="46"]TreeGirl[/USER] s Shop online geht.......

    Woher kommst Du denn? Falls Du aus der Umgebung Rhein-Main kommst, kannst Du die Matte gerne mal bei uns ausprobieren.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo Andreas, vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung, ich komme aus dem schönen Ostwestfalen Und kann deshalb leider nicht zum probeliegen vorbei kommen, das klingt jetzt übrigens irgendwie seltsam...

    Ich habe das große Glück und habe heute eine draumr Amok 3.0 2016 Modell für gutes Geld kaufen können, ich habe eine Exped SynMat UL 9 das müsste passen.

    Und sobald der Shop von treegirl geöffnet hat, spiele ich mit dem Gedanken mir noch eine gathered end zu kaufen um für alle Fälle gerüstet zu sein.

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