Energieversorgung

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  • Moin allerseits,

    auf meiner letzten Radreise hab ich mir eine ausgewachsene Out-of-Energy-Paranoia eingefangen: Handy, Foto, GPS, MP3-Player, Stirnlampe... alles frißt Strom und will geladen werden. Zudem bin ich einigermaßen erfolgreich von der Zigarette auf die E-Dampfe umgestiegen, die nun auch noch Energie zieht. Mit meiner PowerBank (1200 mAh) komm ich eine Zeit lang hin, aber für ne 1-wöchige Tour reicht das hinten und vorne nicht. Und so eine PowerBank braucht ja zig Stunden, bis sie wieder geladen ist - also mal schnell wo Essen gehen und das Ding derweil an die Steckdose geklemmt hilft ja nicht viel. Nun geistert mir ein Solarpanel durch den Kopf. Damit wäre man wohl ziemlich autark. Die Reviews und Testberichte sind vielversprechend. Hat von Euch wer schon Erfahrungen mit Solarpanels gesammelt? Wie macht Ihr das mit der Energieversorgung bei Mehrtagestouren?

  • Ganz einfach!
    Ich spare die Energie. Da wo ich Licht brauche muss ich ja nicht Stundenlang mit dem "Suchscheinwerfer-Modus" leuchten.
    So ein Smartphone hat einen AUS Schalter, ebenso wie ein GPS Gerät. Den automatischen Blitz an der Knipse kann auch von Automatisch auf Manuel umgestellt werden.

    Gruß
    kahel

    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte vorigen Sommer auf meiner Fahrradtour nach Schweden das gleiche Problem. Deswegen hatte ich mir eine 10400-er Powerbank von XTPower und ein 5,6 W Solarpack zugelegt. Die Powerbank hat bis Schweden durchgehalten. Als ich sie dort mit Solarstrom wieder aufladen wollte, schlug das Wetter um. Nach ein paar Stunden an der Steckdose der Campingplatz-Rezeption war sie wieder fit und der bedeckte Himmel stellte energietechnisch kein Problem mehr dar.
    Den Test des Solarpanels hatte ich dann bis Herbst vergessen. Ein sonniger Tag im Garten reichte, um die 1,04 Ah wieder aufzuladen. Bei bedecktem Himmel war jedoch nach einer Woche der Akku immer noch nicht voll. Im Winter reichte wegen der kürzeren Tageslänge auch ein sonniger Tag nicht aus.
    Mein persönliches Fazit: Bei einer Tour in bewohnten Gebieten ist eine große Powerbank ausreichend, in der Wildnis hilft das Solarpanel nur, wenn wirklich volle Sonne anliegt. Anderenfalls wird das Aufladen zur Geduldsprobe.
    Wenn Du Dir ein Solarpanel kaufst: Achte neben der Energieausbeute auch auf Robustheit, Packmaß und auf genügend Laschen zur Befestigung an Rucksack, Gepäckträger oder ähnlichem.

  • Bevor mir mein schönes Reiserad entwendet wurde, habe ich mich mal für das E-Werk interessiert. Die Idee die Verbraucher mit Muskelkraft zu betreiben/zu laden finde ich konsequent. Funktioniert natürlich nur beim Radfahren... :dirol:

    "Six by nine. Forty two."
    "That's it. That's all there is."
    "I always thought something was fundamentally wrong with the universe"

  • Ich halte es wie [USER="22"]kahel[/USER] und versuche, meinen Energiebedarf auf Tour zu minimimieren. "Erlaubt" sind Handy und Stirnlampe - mehr will ich nicht brauchen. Zur Sicherheit habe ich seit Jahr und Tag ein SwissSolarCharger-Panel, und seit neuestem auch eine kleine Mini-Powerbank, die ich damit aufladen kann (ebenfalls hierher: http://www.swisssolarcharger.com/ ).

    Da ich länger nicht in eine Energie-Notlage gekommen bin, kann ich momentan leider keine Auskunft zu Ladezeiten usw. geben.

    Ich bringe die Teile gerne mit zum Hängemattentreffen in Mengerschied, wenn gewünscht.

    Das Baumkind

  • JA, bring das Teil mal mit um das dann aus der Nähe und in Aktion zu sehen.

    Gruß
    kahel

  • [USER="22"]kahel[/USER] Ja Energie sparen ist natürlich auch mein oberstes Gebot. An welchem Gerät man sich was einspart hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben ab. Ich kann gut auf Smartphone und langes Lesen mit Stirnlampe bei Nacht verzeichten, fotografiere aber gern, also muß der Foto bald täglich an die Ladestation. Auch die E-Zigarette ist für mich als Ex-Raucher ohne Alternative und das GPS hab ich nicht nur des Navigierens wegen immer an, sondern auch weil ich meine Touren gerne aufzeichne um sie später in mein privates Reisetagebuch-Blog in eine Karte einblenden zu können.

    [USER="17"]dendronaut[/USER] Mit dem E-Werk hab ich auch schon geliebäugelt weil mir der Gedanke die Energie aus den eigenen Muskeln zu ziehen sympathisch ist, aber wie Du schon sagtest: ist halt nur für's Rad geeignet.

    [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] Wenn Solarpanels so wetterabhängig sind überleg ich mir das doch nochmal. Prinzipiell ist das Aufladen der PoewerBank am Campingplatz ja auch kein Problem. Den steuert man ja - selbst man man regelmäßig im Wald abhängt - schon der Dusche wegen alle paar Tage an.

  • Bilder einfangen mit dem Gedächtnis
    Momente im Augenblick des Geschehens teilen
    Enge Freunde um sich haben
    Licht aus natürlichen Quellen nutzen
    Tagesplanung an die Jahreszeit anpassen

    Und schon sind eine kleine Stirnlampe, auf dem Fahrrad das Licht vom Dynamo und ein Barren-Handy mehr als ausreichend :)

    Gruß,
    LighD

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

  • Zitat

    Funktioniert natürlich nur beim Radfahren:


    Einspruch!
    Ich bin gerade am Gedanken machen, einen Nabendynamo in ein Rad kleinsten Durchmessers zu befestigen und den dann an meinen bikecompatiblen Wanderwagen zusätzlich hinten mit laufen zu lassen. Durch den geringen Durchmesser des Rades erhoffe ich mir auch in Gehgeschwindigkeit eine Stromquelle, die mir durch ein E- Werk einen zusätzlichen Akku laden kann.

  • Ich habe ja auch so einen Wanderwagen und ich spinn da schon längere Zeit mit Strom rum.

    Wenn nun ein Fahrrad mit ca 70cm Durchmesser großen Reifen 20km/h fährt,
    Müßte ich mit dem Wanderwagen und 50cm großen Reifen grob geschätze
    40km/h laufen.
    Schaffe ich in meinem Alter aber nicht mehr, also nehme ich Solar mit, da ich
    sowieso nur bei schönem Wetter laufe.

    Gruss
    Konrad

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