Amok Segl, gathered end hammock

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  • Ah, das habe ich übersehen. Dann lag ich mit 200g für eine 11' SL nicht so furchtbar weit daneben. Das Gewicht für die Aufhängung ist mit 220g nicht so schlecht (wobei die Frage ist, wie lang die Gurte sind - steht das auch irgendwo?); meine Warbonnet Cinch Buckles wiegen mit 12' Gurten 174g. Plus 46g für die Kletterkarabiner macht auch 220g -- ABER warum kombinieren die eine mittelschwere Aufhängung mit einer SUL Hängematte? Ein Paar 6' Whoopies mit 6' Gurten wiegen 116g ohne Karabiner. Mit Dutch Clips (17g) oder Softshackles kann man auch nochmal ein bisschen Gewicht sparen. SUL-Hänger verwenden auch gerne Dynaglide und Kevlar-Gurte.

    Die Zielgruppe ist einfach eine andere als die Menschen die hier unterwegs sind.
    Mit Whoopies ist es leichter auf dem Boden zu landen als mit chinchbuckles und Karabinern.
    Deshalb auch mein anderer thread :)
    ich wollte eigentlich nur sagen dass es vorwärts geht auf dem europäischen Hängemattenmarkt.

  • Die Zielgruppe eine andere? Die meisten grösseren Firmen bieten nur kurze Hängematten an. Amok springt da meiner Meinung nach einfach auf einen Trend auf. Da hat Therm-a-Rest angefangen, Hängematten zu nähen (Slacker), dann kam auch Sea to Summit dazu (Pro Hammock), um nur ein paar der ganz grossen Anbieter zu nennen. Und jetzt macht halt Amok auch noch eine. Die grosse Mehrheit der Nutzer springt einfach auf diesen Trend auf.

    Aber wie soll jemand mal mit einer längeren Hängematte eine Erfahrung machen, wenn (fast) alle grossen Anbieter Hängematten nur bis 300cm herstellen? Das hat meiner Meinung nach weniger etwas mit der Zielgruppe, sondern mit dem Angebot auf dem Markt zu tun.

    Weshalb kommt keine grössere europäische Firma auf die Idee, mal eine richtig schön lange Hängematte auf den Markt zu bringen, in der man angenehm liegen kann? Haben die alle Angst, dass sich lange Hängematten nicht verkaufen lassen? Ich nehme doch lieber meine gut 340cm lange und gut 180cm breite Hängematte (432g ohne Aufhängung) mit auf eine Wanderung als eine, in der es mir nicht wohl ist? Selbst meine etwa 370cm lange und 148cm breite Hängematte wiegt nur 440g (auch ohne Aufhängung).

    Wenn ich mir aus dem Hexon W 1.6 eine 300cm mal 160cm grosse Hängematte nähen würde (was schade um die gut 20cm wäre, die ich dafür in der Breite wegschneiden müsste), dann käme die auf etwa 300g samt Dog Bones / Continuous Loops und Packsack. Dazu kämen noch rund 145g für 2mal 200cm Baumgurte und 2 Whoopie Slings (bis 200cm lang), 2 Dutch Clips und 2 SuperLight Karabiner. In der Summe wäre ich da bei 445g. Selbst mit 2mal 4m Baumgurten und Schnalle (ca. 180g) wäre ich nur bei etwa 480g. Aber ich hätte einen bewährten Stoff verwendet, der sehr angenehm ist.

    Bitte verstehe mich richtig. Ich bin auch froh, wenn auch in Europa Hängematten hergestellt werden, und bin froh um alle, die das posten. Ich mache das selber ja auch. Ich verstehe bloss nicht, warum alle grösseren Firmen immer nur kurze Hängematten produzieren und sich dabei alle gegenseitig mehr oder weniger kopieren?

    Noch kurz zu den Whoopie Slings: Wie kommst du darauf, dass man mit Whoopie Slings leicht auf dem Boden landen kann? Eine Whoopie Sling kann unter Spannung nicht verrutschen. Ein Cinch Buckle / Dreisteg / etc. hingegen kann bei falscher Positionierung rutschen, was im dümmsten Fall zu Schäden am Material (oder am Nutzer) führen kann. Eine Whoopie Sling hingegen kann ich eigentlich nicht falsch positionieren.

    Ergänzung: Ich vermute mal, dass man auch den Titanium Cinch Buckle von Dutch und den Buckle von Warbonnet kaum falsch positionieren kann. Auch die sind, wie ich vermute, sehr sicher.

  • "Die meisten grösseren Firmen bieten nur kurze Hängematten an"

    Ich habe seit fast 20 Jahren eine TTTM im Wohnzimmer, einer der ersten Hängematten aus Fallschirmseide, die es in Deutschland damals gab. Ich habe sie immernoch täglich in Gebrauch und diese Matten waren immer schon 3,30 m lang und 1,80 m breit. Ich dachte, dass das eine der größten Firmen überhaupt ist, denn ich habe sowohl hier in Karlsruhe, als auch anderswo, noch nie andere Hängematten aus diesem Material gesehen.
    Und ich kann auch nach 20 Jahren Erfahrung sagen, dass ich sowohl die Größe, als auch den Preis und die Haltbarkeit, einschließlich des Liegekomforts sehr gut finde. Ich finde, dass diese Matten unterschätzt werden.
    Alle anderen Firmen wie z.B. Warbonnet kenne ich erst hier vom Forum, habe aber noch nie die Gelegenheit gehabt, sie hier irgendwo in natura zu sehen oder testen zu können. Deshalb freue ich mich auch auf das Sommertreffen und echt gespannt.

    • Offizieller Beitrag

    Die Zielgruppe ist einfach eine andere als die Menschen die hier unterwegs sind.

    Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wen Amok als Zielgruppe erreichen will. Für Zahnbürstenhalsabschneider ;) ist die Aufhängung zu schwer und die Hängematte zu breit. Für Anfänger und Spaßnutzer ist der Stoff nicht robust genug. Und für erfahrenere Hängemattennutzer ist die Hängematte zu kurz. Das Angebot ist einfach nicht stimmig.

    Mit Whoopies ist es leichter auf dem Boden zu landen als mit chinchbuckles und Karabinern.

    Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Mit den Austri Alpin Dreistegen habe ich mich schon mehrfach in den Dreck gesetzt; selbst mit den Warbonnet Klemmschnallen habe ich das mal geschafft, weil ich die Gurte falsch eingefädelt hatte - aber das einzige was man bei Whoopies falsch machen kann ist, dass man sie nicht auf den Knoten hängt sondern auf den Toggle. Ansonsten halten sie eher mal zu gut als zu schlecht.

    ich wollte eigentlich nur sagen dass es vorwärts geht auf dem europäischen Hängemattenmarkt.

    Zumindest gibt es ein weiteres Angebot. Allerdings hätte ich von einer Firma wie Amok mehr erwartet. Die Draumr scheint jedenfalls deutlich durchdachter zu sein.

  • Nun ja. Ich glaube dass die matte fürs abhängen am Tag gedacht ist. Zum übernachten empfehlen Sie ausdrücklich die Draumr.
    Warum dieses Material, wenn es denn das ist welches ihr kennt, ist mir auch schleierhaft. Vielleicht wollen sie sich auch keine Konkurrenz machen.

    Mir ist mit whoopies schon der toggle gebrochen, und die Schlinge würde vom Wind auf den toggle gelegt.
    Für mich verwende ich sie ja, aber wenn die Familie dabei ist hätte ich gerne was failsafe.

    • Offizieller Beitrag

    Mir ist mit whoopies schon der toggle gebrochen, und die Schlinge würde vom Wind auf den toggle gelegt.
    Für mich verwende ich sie ja, aber wenn die Familie dabei ist hätte ich gerne was failsafe.

    Kennst du die neuen Daisy Chain Gurte von Dutch? Die Hängematten für meine kleinen Nichten und Neffen bekommen diese Gurte als Aufhängung, weil man damit wirklich nicht mehr viel falsch machen kann. Wenn sich die Kinder an die Gurte hängen (... das machen sie ständig...), kann sich der Gurt leicht in der Klemmschnalle verdrehen. Sobald man sich in die Hängematte setzt, rutscht der Gurt durch und reisst im schlechtesten Fall. Das haben selbst erfahrenere Hänger hier im Forum schon geschafft. Ich nenne jetzt mal keine Namen ;)

    Wenn du ohnehin schon Whoopies hast, kannst du dir auch einfach die Austri Alpin Dreistege holen. Dann ziehst du den Gurt durch das verstellbare Ende der Whoopies und fädelst ihn zurück durch den Dreisteg. Wenn du die Gurte mit einem Karabiner verwendest, kannst du sie an den Whoopies lassen. Das ist ziemlich bombensicher und dazu noch leicht. Die Dreistege wiegen und kosten fast nix.

  • Wenn du ohnehin schon Whoopies hast, kannst du dir auch einfach die Austri Alpin Dreistege holen. Dann ziehst du den Gurt durch das verstellbare Ende der Whoopies und fädelst ihn zurück durch den Dreisteg. Wenn du die Gurte mit einem Karabiner verwendest, kannst du sie an den Whoopies lassen. Das ist ziemlich bombensicher und dazu noch leicht. Die Dreistege wiegen und kosten fast nix.

    Meinst du das mit den Whoopies und dem Dreisteg so wie in der zweiten Abbildung hier, einfach mit dem Unterschied, dass statt dem Ring eben die verstellbare Schlaufe der Whoopie Sling im Gurtband liegt?

    Die Dreistege von AustriAlpin sind übrigens wirklich toll. Sie sehen unauffällig und schick aus (was natürlich extrem wichtig ist) und haben gemäss Hersteller bei Verwendung in einer Rundschlaufe eine Bruchlast von 15kN (≈ 1'530kg). Davon hat man, wenn man sie in einer Hängematten-Aufhängung als tragendes Element verwendet, immerhin noch 7,5kN (≈ 765kg) zur Verfügung. Nutzt man sie als "Toggle", dann kommt man gar nicht erst an ihr Limit.

    • Offizieller Beitrag

    Meinst du das mit den Whoopies und dem Dreisteg so wie in der zweiten Abbildung hier, einfach mit dem Unterschied, dass statt dem Ring eben die verstellbare Schlaufe der Whoopie Sling im Gurtband liegt?

    Exakt. Das habe ich schon gemacht. Man müsste nur beobachten ob der Gurt mehr als üblich leidet. Ansonsten könnte man auch einen Ring in die Whoopies spleissen, und den Gurt durch den Ring führen.

  • Kennst du die neuen Daisy Chain Gurte von Dutch? Die Hängematten für meine kleinen Nichten und Neffen bekommen diese Gurte als Aufhängung, weil man damit wirklich nicht mehr viel falsch machen kann. Wenn sich die Kinder an die Gurte hängen (... das machen sie ständig...), kann sich der Gurt leicht in der Klemmschnalle verdrehen. Sobald man sich in die Hängematte setzt, rutscht der Gurt durch und reisst im schlechtesten Fall. Das haben selbst erfahrenere Hänger hier im Forum schon geschafft. Ich nenne jetzt mal keine Namen ;)

    Wenn du ohnehin schon Whoopies hast, kannst du dir auch einfach die Austri Alpin Dreistege holen. Dann ziehst du den Gurt durch das verstellbare Ende der Whoopies und fädelst ihn zurück durch den Dreisteg. Wenn du die Gurte mit einem Karabiner verwendest, kannst du sie an den Whoopies lassen. Das ist ziemlich bombensicher und dazu noch leicht. Die Dreistege wiegen und kosten fast nix.

    Slitropes kenne ich. Dutch oder Exped, irgendwelche Unterschiede?
    das mit dem Dreisteg klingt auch gut.
    Bin auch noch am überlegen mit deinen Titan Schnallen. .

    • Offizieller Beitrag

    Slitropes kenne ich. Dutch oder Exped, irgendwelche Unterschiede?

    Soweit ich weiss verkauft Dutch die einzigen Schlaufengurte die gewebt und nicht genäht sind. Dadurch sind die einzelnen Schlaufen deutlich stärker:

    Zitat

    Overall Webbing Break Strength: 5000 pounds

    Individual Loop Break Strength: 2000 pounds

    Bei den meisten normalen Baumgurten liegt die Bruchlast bei 1500 lbs, wenn ich mich richtig erinnere. Dadurch dass die Schlaufen gewebt sind, kannst du den Gurt auch beliebig lang oder kurz machen. Nähen braucht man nichts - der Gurt wird einfach zwischen den Schlaufen zerschnitten. Außerdem sind die Abstände zwischen den Schlaufen kürzer. Damit ist eine bessere Feinjustierung der Hänglänge möglich.

    Auf der Negativseite sind die Gurte nicht billig und auch schwerer als manches Konkurrenzprodukt. Ich habe mir mal 24' bestellt und bin gespannt wie sie sich im Kinderalltag schlagen. Wenn sie halten was sie versprechen werde ich sie auch für meine Bett-Hängematten nutzen, wo Gewicht keine Rolle spielt, bequemes Umhängen aber von Vorteil ist.

  • Ich habe das Exped Hammock Suspension Kit 2x3.5 und finde es total unkompliziert und sicher. Auch für Kinder leicht zu verwenden. Es ist vielleicht nicht so leicht wie manches andere, aber mir ist Sicherheit und leichte Bedienbarkeit wichtiger. Das Einzige, was nicht ganz optimal ist, ist die Feineinstellung. Die Schlitze in den Gurten haben eben einen bestimmten Abstand, d.h. der Gurt kann nicht stufenlos verstellt werden. Aber damit konnte ich bisher sehr gut leben.

  • Exped führt die gewöhnliche Slit Line, die bis 150kg empfohlen ist. Leider weiss ich nicht, aus welchem Material dieses gefertigt ist. Diese Leine wiegt rund 20g/m. Das Set umfasst zweimal 5 Meter.

    Seit einiger Zeit gibt es auch die Slit Line Extreme, die bis 450kg empfohlen ist. Diese ist aus Dyneema gefertigt und kostet entsprechend mehr. Diese Leine wiegt rund 5g/m. Dazu kommen noch rund 10g für die beiden Aluminium-Toggles an jedem Ende der Leine. Hier kann man wählen aus zweimal 5 Meter oder einmal 15 Meter. Es gibt Sets mit und ohne Baumgurte.

    • Offizieller Beitrag

    Derek hat gerade einen Post über die Amok Segl veröffentlicht: Review – Amok Segl Ultralight Hammock

    Ich würde von einer "Review" allerdings mehr Informationen erwarten. Und "generously proportioned" finde ich nur die Breite, nicht die Länge. Kein Wort zum Stoff. Ich schätze, wenn man die Hängematte umsonst bekommt, kann man sie schlecht kritisieren... :thumbdn:

    Die Aufhängung sieht aber brauchbar aus. Nur wäre sie mir keine €119 wert. Zahlt man für Bestellungen aus Norwegen eigentlich Zoll?

    Vielleicht macht Amok ja irgendwann mal eine gescheite 11' Hängematte, z.B. aus 1.7oz Robic XL. Oder noch besser: aus 1.6oz Hexon Wide. Da würde ich dann auch nicht meckern.

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