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  • Der Spleiss ist dafür da, dass das Geflecht hinter den Durchstichen nicht aufgehen kann. Dadurch könnte sich das Auge öffnen.

    Bei den UHMWPE-Seilzeug gibt es prinzipiell zwei Arten häufig verwendeter Augspleiße (und viele weitere, teils viel kompliziertere, die eher unüblich sind):

    (i) ein einfacher Augspleiß, bei dem das lose Ende einfach im stehenden Ende versenkt wird.
    (ii) der Locked Brummel Splice, bei dem das lose Ende durch das stehende geführt wird, dann das stehende durch das lose. Das überstehende lose Ende wird dann wie bei (i) versenkt.

    Für (i) empfiehlt Samson 3,5 fid-Längen (= 3,5 * 21 * Seildurchmesser), für (ii) 2,25 fid-Längen (=2,25 * 21 * Seildurchmesser). Im Falle von 7/64''-Amstell (2,78 mm) wären das für (i) etwa 20 cm, für (ii) etwa 13 cm.

    Vergleiche hierzu dieses Dokument von Samson und diesen HF-Post.

  • Interessant ist übrigens auch, dass laut Samson Whoopies immer an der Stelle reißen, an der das lose Ende des variablen Loops den Spleiß verlässt. Es gab auf HFs eine lange Diskussion darüber, ob es Sinn macht, die starken Augspleiße wie in (i) beschrieben anstatt der kürzeren, dafür etwas schwächeren Locked Brummels zu verwenden. Macht eben keinen Sinn, da die Whoopies nicht an der Augspleißen reissen, auch nict, wenn man einen Locked Brummel verwendet. Samson gibt die stärke von Whoopies mit 70% der Seilstärke an.

  • [USER="89"]echinotrix[/USER]: So wie ich es verstehe, braucht es "nur" 2 fid-Längen für den Bury der fixen Schlaufe. Um dieses ganz zu umschliessen, braucht es aber 2,25mal so viel Strecke beim äusseren, den Bury umschliessenden Seil. Falls ich es richtig verstehe, wären das dann "nur" 2 * 21 * 7/64'' = 4,59'' = 11,7cm. Das macht die Suppe nicht heiss, klar. Ich möchte es bloss richtig verstehen. Was meinst du?

  • Falls das mit den 11,7 => 12cm passt, dann könnte man für einen stabilen, überlappend gespleissten Dog Bone, die folgenden Masse verwenden:

    Bei 4cm "normal" und 8cm überlappend gespleisst:

    Bei 3cm "normal" und 9cm überlappend gespleisst (bisher noch nicht ausprobiert):

    Hinweis: Die fixen Schlaufen können bei Bedarf auch kleiner (oder unterschiedlich gross) gemacht werden!

  • [USER="89"]echinotrix[/USER]: So wie ich es verstehe, braucht es "nur" 2 fid-Längen für den Bury der fixen Schlaufe. Um dieses ganz zu umschliessen, braucht es aber 2,25mal so viel Strecke beim äusseren, den Bury umschliessenden Seil. Falls ich es richtig verstehe, wären das dann "nur" 2 * 21 * 7/64'' = 4,59'' = 11,7cm. Das macht die Suppe nicht heiss, klar. Ich möchte es bloss richtig verstehen. Was meinst du?

    Den ersten Teil Deiner Frage habe ich nicht anz verstanden, leider. Was meinst Du mit "Um dieses ganz zu umschliessen, braucht es aber 2,25mal so viel Strecke beim äusseren, den Bury umschliessenden Seil."?

    Die Angabe mit den 2,25 fid-Längen is direkt aus dem Samson-Tutorial (Schritt 1E): "From Mark C, measure down the standing part 2-1/4 fid lengths and make Mark D." Und damit komme ich eben auf die etwa 13 cm (genau 131,26641 mm).

  • Für Dog Bones aus 1/8'' Amsteel bräuchte man 2 * 21 * 1/8'' = 5.25'' = 13,3cm für den Spleiss. Man könnte bei der Tabelle oben also 4cm "normal" und 9cm überlappend gespleisst oder sogar 3cm "normal" und 10cm überlappend probieren. Aber ich denke, die Dog Bones sind auch ohne diese Anpassung an den Umfang des Seils ausreichend stabil für unsere Zwecke.

  • Die Angabe mit den 2,25 fid-Längen is direkt aus dem Samson-Tutorial (Schritt 1E): "From Mark C, measure down the standing part 2-1/4 fid lengths and make Mark D." Und damit komme ich eben auf die etwa 13 cm (genau 131,26641 mm).

    Du hast ja in der gleichen Anleitung weiter oben bereits 2 fid-Längen für das Ende markiert. Unten geht es nur um die Markierung (2,25 fid-Längen), wo das Spleisswerkzeug das Seil wieder verlässt.

    Beim Spleissen ist es immer so, dass das äussere Seil verkürzt wird. Es braucht also aussen ein längeres Seil als innen, um eine bestimmte Länge zu erreichen. Ian Young geht in seinem Video zu den Continuous Loops davon aus, dass 25% "verloren" gehen. Allerdings rechnet er den ausgedünnten Teil des Seilendes dafür nicht mit.

    https://www.youtube.com/watch?v=xcoKeXAwBZY
    Man müsste das mal verifizieren und allenfalls müsste ich dann meine Tabelle nochmals anpassen. Samson Rope scheint davon auszugehen, dass man nur 1,125 (2,25/2) "verliert".

    Wie gesagt: Das gilt alles nur, wenn ich es richtig verstanden habe.

  • Ich muss ehrlich sagen, dass ich das mit den überlappend gespleißten Dogbones nicht ganz verstehe. Du willst doch damit die Stärke erhöhen, oder? Willst Du dami auf über 100% der Seilstärke kommen? Oder einfach Stellen, an denen sich das Seil verjüngt und damit geschwächt wird vermeiden?

  • Ich muss ehrlich sagen, dass ich das mit den überlappend gespleißten Dogbones nicht ganz verstehe. Du willst doch damit die Stärke erhöhen, oder? Willst Du dami auf über 100% der Seilstärke kommen? Oder einfach Stellen, an denen sich das Seil verjüngt und damit geschwächt wird vermeiden?

    Auf 100% der Seilstärke ist man ja ohnehin, auch mit einem ganz gewöhnlichen Dog Bone. Die schwächste Stelle ist auf den ersten Blick das Mittelstück, das nur einfach geführt ist. Je nach Verwendung ist aber die Schlaufe selbst die wahre Schwachstelle; bei einem Eye-to-Eye-Spleiss kommt man dort nur auf 90% der ursprünglichen Stärke. (Siehe hier, Seite 33 fortfolgende)

    Natürlich soll der überlappend gespleisste Dog Bone diesen grundsätzlich stabiler machen (auch wenn die Schlaufe selbst dabei nicht stabiler wird). Ich sehe aber zwei für mich wesentlich wichtigere Vorteile:

    • Wie du vermutest, vermeide ich dadurch, dass ausgerechnet in der Mitte eine Schwachstelle liegt (das einfach geführte Mittelstück). Je nach Verwendung hat man nämlich gerade dort einen besonders hohen Lasteintrag. (Stell dir beispielsweise vor, du hängst beide Schlaufen des Dog Bones in denselben Karabiner und hängst eine Last in den Dog Bone; diese Last wirkt dann exakt auf das einfache Mittelstück des "Knochens".)
    • Und ganz wesentlich: Der Dog Bone wird dank den überlappenden Teilen des Spleisses markant kürzer. Tac Blades' Dog Bone (siehe sein Video ganz am Anfang des Fadens) ist 16'' (gut 40cm) lang und er meint, dass ein Dog Bone sich nicht mehr kürzer spleissen lasse. Meiner ist gerade mal 30cm lang (oder sogar noch kürzer).

    Mir gefällt zudem auch gut, dass ein überall gleich dicker Dog Bone einfach schöner aussieht. Er bildet nicht immer diesen Knick in der Mitte und schont den Stoff im Kanal der Hängematte überall gleich gut.

  • Auf 100% der Seilstärke ist man ja ohnehin, auch mit einem ganz gewöhnlichen Dog Bone.

    Ich dachte, Du wolltest vielleicht auf über 100% Seilstärke kommen, indem Du den Mittelteil konsequent doppelt führst.

    Je nach Verwendung ist aber die Schlaufe selbst die wahre Schwachstelle; bei einem Eye-to-Eye-Spleiss kommt man dort nur auf 90% der ursprünglichen Stärke.

    Bist Du sicher? Ich könnte mir vorstellen, dass der Eye-to_eye-Spleis deshalb nur auf 90% ist, weil das Seil einen sehr engen Radius laufen muss, wenn's um ein anderes Seil läuft. Die Schwerkräfte sind das große Problem. Diese sind auch am abrupten Ende des variablen Spleisses einer Whoopi-Sling dafür verantwortlich, dass hier eine Schwachstelle vorliegt (vgl. dazu auch diesen HF-Post von Knotti). Wenn man die Kardele über eine ordentlich lange Strecke ausdünnt sollte der Augspleiss auf annähernd 100% der Seilstärke kommen. Schau Dir hierzu auch mal diesen Dyneema-Bruchtest an. Das Seil reisst nicht am Spleiss sondern in der Mitte. Wahrscheinlich, weil die verwendeten Haken deutlich dicker sind als ein Seildurchmesser und damit kaum Scherkräfte entstehen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es sich hier nicht um geflochtenes sondern gedrehtes Seilzeug handelt, und damit natürlich auch um andere Spleiße als bei den von uns verwendeten Hohlgeflechten. Obwohl das mit den Scherkräften natürlich auch hier gelten sollte.

    Was meinst Du dazu?

    Der Dog Bone wird dank den überlappenden Teilen des Spleisses markant kürzer. Tac Blades' Dog Bone (siehe sein Video ganz am Anfang des Fadens) ist 16'' (gut 40cm) lang und er meint, dass ein Dog Bone sich nicht mehr kürzer spleissen lasse. Meiner ist gerade mal 30cm lang (oder sogar noch kürzer).

    Mir gefällt zudem auch gut, dass ein überall gleich dicker Dog Bone einfach schöner aussieht. Er bildet nicht immer diesen Knick in der Mitte und schont den Stoff im Kanal der Hängematte überall gleich gut.

    Da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Insbesondere der erste Punkt ist ein echter Vorteil. Der ästhetische Zugewinn ist eine andere Sache, aber auch für mich nicht unrelevant.

    Bezüglich der Seilstärken und der Schwachstellen müsste man mal ein Experiment machen, da lässt sich schwer was dazu sagen.

  • Bist Du sicher? Ich könnte mir vorstellen, dass der Eye-to_eye-Spleis deshalb nur auf 90% ist, weil das Seil einen sehr engen Radius laufen muss, wenn's um ein anderes Seil läuft. Die Schwerkräfte sind das große Problem. Diese sind auch am abrupten Ende des variablen Spleisses einer Whoopi-Sling dafür verantwortlich, dass hier eine Schwachstelle vorliegt (vgl. dazu auch diesen HF-Post von Knotti). Wenn man die Kardele über eine ordentlich lange Strecke ausdünnt sollte der Augspleiss auf annähernd 100% der Seilstärke kommen. Schau Dir hierzu auch mal diesen Dyneema-Bruchtest an. Das Seil reisst nicht am Spleiss sondern in der Mitte. Wahrscheinlich, weil die verwendeten Haken deutlich dicker sind als ein Seildurchmesser und damit kaum Scherkräfte entstehen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es sich hier nicht um geflochtenes sondern gedrehtes Seilzeug handelt, und damit natürlich auch um andere Spleiße als bei den von uns verwendeten Hohlgeflechten. Obwohl das mit den Scherkräften natürlich auch hier gelten sollte.

    Was meinst Du dazu?

    Nur ganz kurz, ich sollte noch ein paar andere Dinge erledigen: Aus genau deinem Einwand heraus habe ich geschrieben: "Je nach Verwendung ist aber die Schlaufe selbst die wahre Schwachstelle; bei einem Eye-to-Eye-Spleiss kommt man dort nur auf 90% der ursprünglichen Stärke." Ein Eye-to-Eye-Spleiss ist eben diese besondere Verwendung. Deshalb wird im gleichen PDF ja auch empfohlen (Seite 38), dass der Gegenstand, über den das Auge gehängt werden soll, mindestens den dreifachen Durchmesser des Seils (lieber mehr) haben soll. (Allerdings habe ich Seite 38 noch nicht wirklich ganz verstanden.) Dann kommt man deutlich höher, aufgrund der Reibung unter Umständen sogar auf über 100%.

    Die Links muss ich mir später anschauen...

  • Diese sind auch am abrupten Ende des variablen Spleisses einer Whoopi-Sling dafür verantwortlich, dass hier eine Schwachstelle vorliegt (vgl. dazu auch diesen HF-Post von Knotti). Wenn man die Kardele über eine ordentlich lange Strecke ausdünnt sollte der Augspleiss auf annähernd 100% der Seilstärke kommen.

    Da lehne ich mich jetzt etwas weit aus dem Fenster: Ich glaube nicht, dass die abrupte Ausdünnung das einzige Problem ist. Stell dir vor, du machst beim fixen Auge keine Ausdünnung beim Versenken des Seilendes. Dann hättest du auch dort ein abruptes Ende. Dann wäre diese Stelle genau so heikel wie die Stelle, wo das lose Ende den Hauptspleiss verlässt.

    Ich denke, bei der angesprochenen Stelle kommt zur abrupten Änderung des Seildurchmessers noch dazu, dass die einzelnen Faserbündel asymmetrisch belastet werden. Amsteel hat praktisch keine Dehnung. Deshalb kann dort kein ausreichender Lastausgleich zwischen den einzelnen Faserbündeln stattfinden. Ich denke, das führt ebenfalls wesentlich zu einer Schwächung des Systems (nicht nur die abrupte Änderung des Seildurchmessers). Dazu hat sich der Fachmann von Samson im genannten Link zwar nicht geäussert, ich weiss. Es ist bloss meine Vermutung. Zumindest zeigt aber die Veränderung im Geflecht beim Austritt des losen Endes, die sich bei jeder Whoopie Sling bereits nach einmaliger Verwendung zeigt, dass dort eine Schwachstelle aufgrund von Asymmetrie vorliegen dürfte.

    Was meinst du? (Jetzt muss ich aber wirklich...)

  • Vor einiger Zeit kam ich auf die Idee, Dog Bones mit unterschiedlich grossen Schlaufen zu spleissen. Klar, ein ordentlicher Hundeknochen sieht gleichmässig aus:

    Verwendet man "Hundeknochen" aber für die Aufhängung der Hängematte, so sehe ich eigentlich keinen Sinn darin, beide Schlaufen gleich gross zu machen.

    Schlaufe zum Durchfädeln
    Für die maximale Belastbarkeit eines Dog Bone reicht es, wenn das für die Schlaufe verwendete Seil 21mal so lang ist, wie der Durchmesser des Seils. Ein Dog Bone aus 7/64''er-Amsteel beispielsweise (das Seil ist 2,78mm dick) braucht für eine sichere Verbindung mit einer anderen, gleich dicken Schlaufe also nur rund 5,8cm Amsteel. Das geht aus diesem Dokument von Samson Rope hervor. Eine solche Schlaufe wird nur knapp 3cm lang. Das mag für die Aufhängung der Hängematte zu klein sein, es reicht aber problemlos aus, um das andere Ende des Dog Bone durchzufädeln. Eine grössere Schlaufe macht den Dog Bone nur unnötig länger, stabiler wird er nicht, wenn man eine grössere Schlaufe verwendet.

    Schlaufe für die Aufhängung der Hängematte
    Für die Aufhängung der Hängematte (über einen Toggle, einen Dreisteg, etc.) reicht eine knapp 3cm lange Schlaufe natürlich nicht. Aber jeder Knochen hat zwei Enden (was für die Wurst ja seit 1986 dank Stephan Remmlers weiser Einsicht hinlänglich bekannt ist), eines hat also noch keine Funktion und kann für die Aufhängung der Hängematte verwendet werden. Für eine Standard-Schlaufe werden meist 15cm Amsteel verwendet, was eine knapp 7,5cm lange Schlaufe ergibt. Man ist aber nicht an diese 15cm gebunden, sondern kann die Schlaufe beliebig grösser oder kleiner machen, solange man die Empfehlung für die andere Schlaufe nicht unterschreitet.

    Der "Hundeknochen" mit zwei unterschiedlich grossen Schlaufen...


    ... ist (bei gleicher Bruchlast!) ein ganzes Stück kürzer und für die Aufhängung der Hängematte optimiert.

    Zusammenfassung für Eilige

    • Die Schlaufe, durch die das andere Ende durchgefädelt wird, kann maximal klein gehalten werden. Der Dog Bone wird dadurch nicht geschwächt, er wird allerdings bei gleicher Stärke deutlich kürzer. Das kann ein echter Vorteil sein.
    • Die Schlaufe, die man für die Aufhängung der Hängematte verwendet, kann den eigenen Bedürfnissen entsprechend beliebig grösser gemacht werden.

    Angepasster Rechner für die Dog Bones
    Zur Feier dieser neuen Erkenntnis habe ich meinen Dog-Bone-Rechner überarbeitet und an den "Whoopie Sling Calculator" und den "Adjustable Ridgeline Calculator" angepasst.

    Viel Spass bei der Nutzung.

    Gruss

    Michael

  • Das hab ich bei meinen ersten beiden Dog Bones auch sofort so gemacht. Die Schlaufe an der Hängematte ist größer, damit sie einmal durch den Stoff geführt werden kann und danach sauber abschließt. Die Schlaufe zur Suspension-Befestigung ist kleiner, weil ich sie nicht so groß brauche und so auch noch etwas Material spare. :)

  • Die lege ich über einen Dreisteg. Da brauche ich entsprechend keine große Schlaufe. Funktioniert bisher ganz gut. Mit der Stöckchen Methode wollte ich es auch mal probieren aber das Wetter ist so doof im Moment. Nächste Woche komme ich aber sicher mal wieder raus.

  • Die lege ich über einen Dreisteg. Da brauche ich entsprechend keine große Schlaufe. Funktioniert bisher ganz gut. Mit der Stöckchen Methode wollte ich es auch mal probieren aber das Wetter ist so doof im Moment. Nächste Woche komme ich aber sicher mal wieder raus.

    Für den Dreisteg brauche ich mindestens eine 6cm lange Schlaufe (12cm Amsteel). Bei der Schlaufe, durch die ich den Dog Bone fädle, komme ich mit einer viel kleineren Schlaufe aus. Im Grunde ist die 6cm lange Schlaufe aber bereits zu klein, denn sie drückt das Gurtband stark zusammen und der Winkel, den die Schlaufe beim Spleiss bildet, ist bereits recht gross. Ich ziehe für den Dreisteg eine Schlaufe mit 7cm Länge (14cm Amsteel) vor. Das Gurtband wird bereits deutlich weniger zusammengequetscht. Ist natürlich Geschmackssache.

    Ich habe mich einfach gewundert, weshalb bei dir die andere Schlaufe grösser ist als die, die du über den Dreisteg legst. Wie gesagt: Bei mir ist es umgekehrt:

    Mit der kleineren Schlaufe befestige ich den Dog Bone im Hängemattenkanal

    Selbstverständlich gibt es hier kein "richtig" und "falsch", es ist eine Frage der persönlichen Präferenz.

  • Aaah okay dein Bild verschafft mir nun Klarheit. Das hatte ich bisher nicht richtig angeschaut.
    Der Unterschied bei uns ist, dass ich die Schlaufe an der Hängematte extra länger lasse, so dass ich die doppelte Breite habe, um hoffentlich alles materialschonender aufhängen zu können. Dann führen ja 2 dünnere Schnüre durch den Hängemattenstoff statt nur einer dicken. Die zwei Schnüre sollten eine breitere Auflagefläche haben als die eine einzelne Schnur. Der Unterschied sollte aber tatsächlich marginal sein. Finde deine Lösung auch sehr gut, vielleicht so gar besser. Ich hatte da damals gar nicht dran gedacht und mit den zwei Schnüren halt die größere Auflagefläche gesehen.

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