Posts by Lizzy

    Ich nutze einen Mini-Dogbone (aus Lash-It, ca 15 cm lang), falte ihn in der Mitte, hänge dort die (verstellbare) Ridgeline ein und lege dann die beiden kleinen Augen über die Schlaufe der Hängematte. Am anderen Ende verwende ich einen Ankerstich (Lark's Head).


    Wenn die Ridgeline eine fixe Länge hätte, würde ich einfach auf beiden Seiten einen Ankerstich verwenden.

    Waldläufer70 wäre es möglich, davon ein Bild/eine Skizze zu bekommen? :S Das würde meiner Vorstellungskraft auf die Sprünge helfen...

    Das was Boundry Waters geschrieben hat. Im Winter und bei kurzen Touren gerne ne Wolldecke oder ein Lammfell mit am Start. Im Sommer und auf längeren Touren zu schwer und sperrig. Ich habe inzwischen auch sehr gute Erfahrung mit Kleidung (Jacke und Hose) aus Loden gemacht. Hat dafür gesorgt, dass ich die Decke/ das Fell/ die sonst übliche zusätzliche Dauenjacke gar nicht gebraucht habe. Hatte ja die Decke quasi an 8)

    Loden ist eine super Idee!

    Aber gut zu wissen, dass ihr mit Decke/Fell aufrüstet - dann sollte ich vielleicht nicht 300 g/qm Apex verwurschteln, sondern eher bei 200g/qm bleiben und nach Bedarf Decke/Fell/Loden mitnehmen (oder mir eine Decke aus lavalan basteln - je nachdem, wie warm das Material ist).

    Moin,

    Hängematte und Felle in der Hm hatten wir vor ein paar Monaten schon mal hier geschnackt 👍

    Ich weiß grad nur nicht mehr wo?

    Ja, darauf bin ich auch gestoßen, das müsste dieser hier gewesen sein:

    Lammfell in der Hängematte von Basti G.

    Fell hab ich erst letztes Jahr begeistert für mich entdeckt (zunächst mal im Innenraum) und bin richtig überzeugt von der Wärmeleistung!


    Ich habe bei extremtextil dieses neue Woll-Isolationsmaterial lavalan gefunden - und mir jetzt einfach mal Muster der verschiedenen g/qm bestellt. Da es nicht so dicht ist wie Filz, wird es nicht winddicht sein. Mein Überlegung war, ob ich vielleicht Climashield/Apex und lavalan im Underquilt (sookie) kombinieren könnte?

    Allen noch ein Frohes Neues Jahr! ;-)

    Bei extremtextil habe ich unter der Rubrik Isolation die Woll-Isolation entdeckt in den Abstufungen zwischen 40g/qm - 250g/qm - und da fragte ich mich, ob jemand schon Erfahrungen mit der Isolationsleistung gemacht hat oder vorhat, damit zu experimentieren?

    Frühlingshafte Grüße

    Lizzy

    Zwar werden im Beitrag Apex 200 underquilt von SirWesley Fragen zum Trägerstoff/Quiltstoffe diskutiert, meine Frage passt aber besser zu dieser Überschrift. Sonst verweist mich in einen anderen Faden :-)


    Nochmal zu meiner eigenen Klarheit:

    Der Stoff, der das Apex umhüllt (=Futterstoff), sollte winddicht sein.

    Der Trägerstoff braucht es nicht zu sein, hier liegt der Fokus auf geringem Gewicht? Oder hätte Winddichtigkeit auch hier einen Vorteil?


    Verschiedene (Träger-/Futter-?)Stoffe wurden vorgeschlagen, diskutiert, ausprobiert:

    jmkoeln rezensiert den 0.9oz (=25,5 g/m²) Ripstop Nylon ca.350 x 155 cm als Trägerstoff im Faden W.E.S.SON Sookie by Fox als hervorragende Wahl und hat als Futterstoff 45g/m² Ripstop Nylon, winddicht, genutzt.


    @echinotrix ist mit der Wahl des 30g/m² Ripstop-Nylon, kalandriert, zufrieden.

    @Cross Hammock kann 36g/m² Ripstop-Nylon Fallschirmseide Rohgewebe, 2. Wahl nicht empfehlen. Fällt in "Anmutung und Haptik" durch. (Was von echinotrix geteilt wird, wenn ich das richtig verstanden habe).

    Durch den 45g/m², 40den Ripstop-Nylon, C6-imprägnierten Innenzeltstoff kann man a) durchpusten laut Siebenschläfer (wäre ja nicht dramatisch, wenn der umhüllende Apex-Stoff winddicht wäre? Oder man nach Mittagsfrost Windschutz dank UQP/Tarp/Platzwahl hat) und b) ist er gesundheitsbedenklich.

    Der Hysooqui von Furbrain besteht u.a. aus 66g/qm, 70den, Ripstop Nylon, imprägniert.

    @PitPelle hat 55g/m² Nylon Taft, daunen- und winddicht für 133g Apex Quilt verwendet und tendiert beim nächsten Mal zu

    leichterem Stoff.

    Beurteilung von Cross Hammock zum vorgeschlagenen 65g/m², 50den Polyester Taftfutter, daunendicht, als robust und zu schwer.


    Fazit:

    > 55g/m² = eher schwer

    ca. 25 - 30g/m² = zu bevorzugen


    Gibt es inzwischen weitere Erfahrungswerte oder Revisionen im Vergleich zu neu genähten Quilts mit Träger- und Futterstoffen, z.B. ob Taft oder Ripstop Nylon und welches Gewicht und den-Zahl sinnvoll wären?


    @TreeGirl, du hast ja inzwischen deinen dritten Quilt genäht?


    So, erstmal genug verlinkt...

    Danke für den warmherzigen Empfang :-)

    Willkommen im Forum!


    Drei Jahre, um die erste Hängematte fertig zu nähen? Und ich dachte, ich bin die Königin der Prokrastinierer ^^ Aber Hauptsache sie ist am Ende doch noch was geworden.

    Hehe, das ist keine Prokrastination, das ist Planung von langer Hand 8o

    "Wenn, dann richtig" ist aber tatsächlich ein zeitraubendes Motto....

    Wenn du in der Foren-internen Suche nach "Sooki" recherchierst, bekommst du auf den vier Ergebnisseiten die wohl allermeisten Umsetzungen zum Wooki-Clone, die hier im Forum genäht wurden. Für dich als Ausgangsbasis; einfach iterieren und deinen Arbeitsprozess hier mit anderen teilen. Wir sind jetzt schon neugierig, was du zaubern wirst :)


    (Wookiee?! Clone?! – Wow, gleich zwei Star-Wars-Verweise in einem Wort. Hammer! 8o)

    Ja, den Beitrag hier von echinotrix (Synthetik-Wooki) hab ich erst nicht gefunden (quasi Sooki 1.0) - jetzt wird mir wieder einiges klarer... auch die Erklärung "differentiell" - danke nochmal für eure Ausführungen!!

    Sehr gut, baut Erwartungsdruck auf, dann brauche ich vielleicht nicht wieder 3 Jahre für den nächsten Entwicklungsschritt ;)

    Der Bau ist eigentlich nicht wirklich kompliziert, nein. Was ich wirklich schwierig fand (und worauf sich meine Anmerkungen zur Entwicklungsleistung bezog), war, die Aufhängung so zu justieren, dass man einerseits keine Luftlöcher hat und andererseits den Komfort nicht zerstört (durch Ridges bzw. Wanneneffekt).

    Gibt es zu Überlegungen der Aufhängung einen Diskussionsbeitrag?

    Beim Sooki 2.0 hab ich mir dagegen zu viele Gedanken gemacht. Ich dachte mir, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, die Außenhaut doch ein bisschen differentiell zu schneiden. Das hat dann am Ende dazu geführt, dass das Apex nicht optimal an der inneren Stoffbahn anliegt. Ergebnis: Cold spots.

    Meint ihr mit differentiell, dass in die äußere Lage mit einberechnet wurde, dass sie etwas mehr Radius braucht? Wenn nein, wie ist differentieller Schnitt definiert?


    Sooki 1.0 ist nicht irgendwo zufällig näher beschrieben [Form des Apex?] bzw. sind die wesentlichen Erkenntnisse schon hier in dem Beitrag eingebaut? [Nicht differentiell schneiden, Liegefläche größer, Zeit nehmen, Position bestimmen].


    Danke :)

    Moin in die Runde!

    Vor vielleicht 5 Jahren schenkte mir meine Mitbewohnerin und Freundin die Zutaten für eine GE-Hängematte. Die Jahre gingen ins Land und wir lieber wandern als zu nähen. ABER DANN, vor zwei Jahren also, wurde das Werk vollendet.

    Jetzt trennen uns einige Kilometer. Die Materialien für das Tarp sind bestellt und ich wühle mich auf deutsch und englisch durch die Foren, um mir einen Underquilt und ein Moskitonetz zu nähen, sodass wir voll ausgerüstet endlich eine Tour starten können. Zum Glück ist zwar Frühling aber die Reisemöglichkeiten momentan beschränkt - so kann ich mir Zeit nehmen und werde von dem guten Wetter nicht verführt.

    Bei meiner Recherche habe ich wieder so viel gelernt, dass ich über eine zweite Hängematte nachdenke - die auch den Vorteil hat, dass man einfach eine andere Person zu einer Tour animieren könnte. Aber bevor ich mich überschlage: Erstmal kleine Brötchen backen.

    Die Entdeckung des Lexikons finde ich super!! Und auch POI - genial! Danke für euer profundes Wissen und die Bereitstellung dessen und für den Funken, der überspringt, wenn man hier liest!